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Ratgeber

Wie lange hält eine Gaskartusche? Gasbedarf mit Rechner

Wie lange hält eine Gaskartusche: Gas je Liter aus Messreihen und Herstellerangaben, Einfluss von Wind, Reststand per Waage und Rechner für den Tourbedarf.

Die Frage, wie lange eine Gaskartusche hält, steht in vier von sechs FAQ-Blöcken der Seiten, die für Campingkocher oben in der Suche stehen. Keiner dieser Blöcke beantwortet die Frage mit einer Rechnung, die sich auf die eigene Tour übertragen lässt. Die Hersteller lösen sie auch nicht: Campingaz nennt Gramm pro Stunde, MSR und Jetboil nennen Liter Wasser je Kartusche, SOTO gibt für den Amicus keine Siedezeit an, und unter welchen Bedingungen die Literangaben entstanden, steht bei keinem dabei. Messungen gibt es, nur misst jede Redaktion anders: ALPIN einen Liter mit und ohne Wind, OutdoorGearLab einen halben Liter auf 2.380 Metern, Bergzeit einen Liter in einem Aluminiumtopf mit Deckel. Zusammen ergeben sie keine Zahl, aber eine Spanne. Aufschraubkocher brauchten in den Ein-Liter-Messungen 13 bis 18 Gramm Gas je Liter, bei Wind 19 bis 31 Gramm, Systemkocher mit Wärmetauscher 11 bis 13 Gramm. Unter etwa 7,2 Gramm geht es physikalisch nicht, wie eine eigene Rechnung aus NIST-Stoffdaten und den Heizwerten der Unfallversicherung zeigt. Diese Seite legt Messwerte und Herstellerangaben nebeneinander, prüft die Datenblätter gegen die Physik, zeigt, wie viel Wind ausmacht, wie sich der Reststand per Waage bestimmen lässt, und rechnet den Gasbedarf einer Tour aus Personen, Tagen und Litern aus, als Spanne, weil die Quellen keinen Einzelwert hergeben.

Was hier steht und was die Nachbarseiten klären

Hier geht es um Mengen: Gramm je Liter, Liter je Kartusche, Kartuschen je Tour. Wie Schraub-, Stech- und Ventilkartuschen aufgebaut sind, welche Gasmischung in welcher Dose steckt und wie leere Kartuschen entsorgt werden, erklärt die Seite über Gaskartuschen, Ventile und Gasmischungen. Welche Aufschraubkocher und Kochsysteme es gibt und wie sie in den Tests abschnitten, steht im Vergleich der Trekking-Gaskocher und Kochsysteme.

Zwei Antworten auf eine Frage: Brenndauer oder Liter Wasser

Hinter der Frage nach der Laufzeit stecken zwei verschiedene Angaben, und die Datenblätter mischen sie. Die erste ist die Brenndauer: wie lange ein Brenner mit einer Kartusche läuft. Campingaz gibt für den Twister Connect CV zwei Stunden mit der 450-Gramm-Kartusche CV 470 Plus an, MSR für den PocketRocket 2 rund 60 Minuten mit 227 Gramm IsoPro, Optimus für den Crux 90 Minuten mit 230 Gramm, ausdrücklich als Höchstwert bei voller Leistung. Enders nennt für den Stechkartuschenkocher OLYMP 112 Minuten Volllast mit der 190-Gramm-Kartusche. Der Händler Bergfreunde schreibt allgemein, 500 Gramm reichten bei voller Leistung etwa zwei bis drei Stunden.

Als zweite Angabe dient die Wassermenge: wie viele Liter eine Kartusche zum Kochen bringt. So rechnen MSR und Jetboil. Laut MSR schafft der PocketRocket 2 16 Liter mit einer 227-Gramm-Kartusche, der Reactor je nach Topf 20 bis 22 Liter. Jetboil gibt für den Flash 10 Liter je 100 Gramm Jetpower an, für MiniMo und Stash je 12 Liter. Wer Tee, Kaffee und Fertigmahlzeiten plant, braucht diese zweite Zahl, denn er bemisst seinen Bedarf in Wasser und nicht in Brennerstunden.

Zwischen beiden Angaben besteht kein fester Zusammenhang. Gramm pro Stunde beschreiben, wie viel Gas der Brenner durchlässt; wie viel davon als Wärme im Wasser ankommt, sagen sie nicht. Das ist die Effizienz, und sie lässt sich nur messen, indem man Wasser kocht und die Kartusche vorher und nachher wiegt. Bergzeit formuliert es für den Wind: Er ändert den Gasdurchfluss nicht, verlängert aber die Siedezeit, sodass mehr Gas je Liter verbraucht wird. Ein Kocher mit langer Brenndauer kann deshalb in Litern je Kartusche schlechter abschneiden als einer mit kurzer.

Eine dritte Bedeutung von „halten“ taucht in den Suchvorschlägen ebenfalls auf: „wie lange ist eine gaskartusche haltbar“ und „wie lange hält eine gaskartusche unbenutzt“. Gemeint ist die Lagerdauer. Laut Bergzeit altert das Gas nicht, richtig gelagerte Kartuschen seien theoretisch unbegrenzt haltbar; ein Mindesthaltbarkeitsdatum nennt keiner der ausgewerteten Hersteller. Wie und wo Kartuschen zu Hause liegen dürfen, behandelt der Ratgeber zum Kochen bei Stromausfall und zur Vorratshaltung. Auf dieser Seite bedeutet „halten“ ab hier: wie viel Wasser und wie viel Kochzeit in einer Kartusche stecken.

Wonach Suchende fragen: Grammzahlen, Größen, Personen

Die Suchvorschläge zur Laufzeitfrage sind auffallend konkret. Unter dem Einstieg „wie lange hält eine gaskartusche“ lieferte Google am 14. Oktober 2026 154 verschiedene Vorschläge, darunter „… 100 g …“, „… 190 g …“, „… 227g“, „… 230 g …“, „… 450g“ und „… 500g“, außerdem Kartuschennamen wie „c206“ und „cp 250“. Unter „gaskocher verbrauch“ waren es 95 Vorschläge, darunter „pro person“, „pro tag“, „pro stunde“, „berechnen“, „rechner“ und „tabelle“. Die Zahl der Vorschläge ist kein Suchvolumen; sie zeigt aber, in welchen Einheiten gefragt wird: nach Kartuschengröße und nach Personen, also nach genau den Größen, die ein Rechner braucht.

Ein Teil der Vorschläge meint gar keinen Campingkocher. „… beim unkrautbrenner“, „… beim gasgrill“, „… beim skotti grill“ und „… von sodastream“ stehen in derselben Liste. Die Frage ist also mehrdeutig, und die Antwort hängt am Gerät: Ein Unkrautbrenner oder Grill hat einen anderen Stundenverbrauch, eine Sodastream-Kartusche enthält kein Brenngas. Diese Seite beantwortet die Frage nur für Kocher, die Wasser oder Essen erhitzen.

Auffällig sind Vorschläge mit Millilitern: „400 ml“, „450 ml“ und „600 ml“. Keine der ausgewerteten Herstellerseiten gibt die Füllung einer Campingkartusche in Millilitern an; Primus, MSR, Campingaz, Coleman und Optimus nennen Gramm. Ebenso fehlt die 500-Gramm-Kartusche, nach der AUTO ZEITUNG und Bergfreunde in ihren FAQ fragen. Die größten Schraub- und Ventilkartuschen in den abgerufenen Sortimenten heißen 450 Gramm (Primus, MSR, Optimus, Campingaz CV 470 Plus) oder 440 Gramm (Coleman C500). Wer nach 500 Gramm sucht, findet also eine Antwort auf eine Kartusche, die es unter diesem Namen in den ausgewerteten Katalogen nicht gibt.

In den Foren läuft dieselbe Frage seit Jahren. Auf outdoorseiten.net heißen Threads „Wieviele 230g Gaskartuschen für 10–12 Tagetour im Fjell?“ (2015), „Kenne nur meinen Spiritusverbrauch, wieviel Gas bräuchte ich?“ (2018) und „Wieviel Gas verbraucht ihr? Extrem niedriger Gasverbrauch bei mir?!“ (2021). Im Reddit-Forum r/zelten fragte im August 2025 jemand mit 25 Antworten unter dem Titel „Wie lange kommt man mit den zwei Kartuschen aus?“, ob zwei Kartuschen für zweimal sieben Tage reichen. Insgesamt drehen sich 12 der 402 ausgewerteten Kocher-Threads um Verbrauch und Menge. Die Antworten in diesen Threads sind Erfahrungswerte einzelner Nutzer und wurden nicht ausgewertet; hier zählen nur die Fragen.

Bei den Herstellern ist die Lücke auf den Hilfeseiten am deutlichsten. Von elf geprüften Hersteller-FAQs waren sieben abrufbar, und keine nennt eine Brenndauer je Kartuschengröße oder einen Verbrauch je Liter. Campingaz verweist auf den Gasverbrauch in Gramm pro Stunde, der auf jeder Produktseite steht. Die Zahlen gibt es also, nur nicht dort, wo die Frage gestellt wird, und nicht in einer Form, die sich zwischen Marken vergleichen lässt.

Die Untergrenze aus der Physik: 7,2 Gramm je Liter

Bevor Messwerte verglichen werden, hilft eine feste Größe, an der sich jede Angabe prüfen lässt: Wie viel Gas braucht ein Liter Wasser mindestens, wenn keine Wärme verloren geht? Die Rechnung kommt mit zwei belegten Zahlen aus. Das NIST Chemistry WebBook, die Stoffdatenbank des US-Normeninstituts, nennt für Wasser bei Normaldruck eine Enthalpie von 84,01 Kilojoule je Kilogramm bei 20 Grad und 419,06 Kilojoule je Kilogramm am Siedepunkt von 99,97 Grad. Die Differenz, rund 335 Kilojoule, ist die Wärme, die ein Liter braucht, um von Zimmertemperatur bis zum Siedepunkt zu kommen.

Als zweite Zahl braucht die Rechnung den Heizwert des Gases. Die Regel 110-010 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung führt für Propan einen Heizwert von 46,343 Megajoule je Kilogramm und für n-Butan 45,707 Megajoule je Kilogramm. Teilt man 335 Kilojoule durch diese Werte, ergibt sich als eigene Rechnung: 7,2 Gramm Propan oder 7,3 Gramm Butan je Liter, bei einem Wirkungsgrad von 100 Prozent. Für Isobutan, den Hauptbestandteil vieler Trekkingkartuschen, nennt die DGUV-Tabelle keinen Wert; die Rechnung nimmt die beiden belegten Gase als Klammer. Mit dem Brennwert, den die DGUV ebenfalls angibt, läge die Grenze bei 6,7 bis 6,8 Gramm; diese Seite verwendet wie die zugrunde liegende Quellenauswertung den Heizwert.

Aus derselben Rechnung folgt, wie viel Gas bei schlechterem Wirkungsgrad nötig ist: bei 80 Prozent rund 9,0 Gramm, bei 60 Prozent rund 12,0 Gramm, bei 40 Prozent rund 18,1 Gramm je Liter. Primus nennt auf seiner Seite zur Brennstoffeffizienz für einen herkömmlichen Kocher etwa 40 Prozent und für die eigenen PrimeTech-Systeme „close to 80 percent“. Das sind Herstellerangaben ohne Messprotokoll, aber sie stecken den Rahmen ab, in dem sich die gemessenen Werte bewegen.

WirkungsgradGas je Liter, 20 auf 100 °C (eigene Rechnung)Liter je 230-g-Kartusche
100 % (physikalische Grenze)7,2 g31,9 l
80 % (Primus über PrimeTech)9,0 g25,5 l
60 %12,0 g19,1 l
40 % (Primus über herkömmliche Kocher)18,1 g12,7 l

Rückwärts gelesen, verrät jeder Messwert seinen Wirkungsgrad. ALPIN maß beim Soto WindMaster 13 Gramm für einen Liter ab 20 Grad; das entspricht rund 56 Prozent. Die 16 Gramm des Forclaz MT500 entsprechen rund 45 Prozent, die 11 Gramm des Primus PrimeTech rund 66 Prozent, also deutlich weniger als die knapp 80 Prozent, die Primus selbst nennt. Der Bergzeit-Versuch mit 18 Gramm windgeschützt liegt bei rund 40 Prozent, derselbe Versuch im leichten Wind mit 31 Gramm bei rund 23 Prozent. Alle diese Umrechnungen sind eigene Rechnungen und gelten streng für 20 Grad Starttemperatur; Bergzeit begann bei 21 Grad.

In der Höhe sinkt die Grenze, weil Wasser früher kocht. Nach der Standardatmosphäre der NASA und den NIST-Daten siedet Wasser auf 2.000 Metern bei etwa 93,4 Grad und auf 3.000 Metern bei etwa 90 Grad; auf 2.380 Metern, der Höhe der OutdoorGearLab-Messungen, liegt die Untergrenze nach der Quellenauswertung bei etwa 6,5 Gramm je Liter. Wie sich Höhe und Kälte darüber hinaus auf Kocher und Kartusche auswirken, steht im Winterratgeber. Für diese Seite ist die Grenze ein Prüfstein: Eine Angabe, die darunter liegt, kann nicht stimmen, und eine, die knapp darüber liegt, verlangt einen zweiten Blick.

Ein Liter, drei Redaktionen: ALPIN, OUTDOOR und Bergzeit

Am besten taugen für die Frage „wie viel Gas je Liter“ Messungen mit genau einem Liter Wasser, einer angegebenen Starttemperatur und einer Waage. Drei deutschsprachige Quellen erfüllen das wenigstens teilweise. Die vollständigste ist der Produkttest „Leichte Gaskocher“ der Zeitschrift ALPIN aus Heft 9/22, online in einem Artikel vom 4. August 2024. Neun Kocher wurden dort mit Wasser von 20 Grad gemessen, Regler auf Maximum, mit vollen Kartuschen des jeweiligen Herstellers, gestoppt wurde, sobald das Wasser sprudelte. Jeder Kocher lief einmal ohne und einmal mit Wind; wie stark der Wind war und wie er erzeugt wurde, steht im frei sichtbaren Text nicht. Systemkocher wurden mit ihren eigenen Töpfen gemessen.

Kocher (ALPIN 9/22)Bauart1 l ohne Wind: Zeit / Gas1 l mit Wind: Zeit / GasMehrverbrauch bei Wind (eigene Rechnung)
Soto WindMasterAufschraubkocher4:35 min / 13 g6:08 min / 19 g+46 %
Primus Essential TrailAufschraubkocher2:29 min / 15 g4:27 min / 22 g+47 %
Forclaz MT500 PiezoAufschraubkocher2:29 min / 16 g4:50 min / 21 g+31 %
Jetboil MightyMoAufschraubkocher4:12 min / 16 g8:09 min / 30 g+88 %
Forclaz MT500 Piezo mit Brennstoffleitungexterne Kartusche2:38 min / 16 g4:27 min / 23 g+44 %
Soto Fusion Trekexterne Kartusche4:07 min / 15 g6:30 min / 25 g+67 %
Primus PrimeTech Stove Set 1,3 lSystem mit Wärmetauscher3:36 min / 11 g3:58 min / 13 g+18 %
Jetboil MiniMo (nur 925 ml)System mit Wärmetauscher4:21 min / 11 g4:39 min / 11 g0 %
Trangia 27-7 UL/HA Gas (nur 840 ml)Set ohne Wärmetauscher3:18 min / 13 g5:25 min / 23 g+77 %

Zwei Zeilen brauchen eine Umrechnung. In den Topf des MiniMo passten nur 925 Milliliter, in den des Trangia nur 840; ALPIN kennzeichnet das selbst. Auf einen Liter hochgerechnet ergeben sich beim MiniMo rund 11,9 Gramm, beim Trangia rund 15,5 Gramm ohne und 27,4 Gramm mit Wind, beides eigene Rechnungen. Ohne Wind bewegen sich damit alle sechs Aufschraub- und Leitungskocher zwischen 13 und 16 Gramm, die beiden Wärmetauschersysteme zwischen 11 und knapp 12 Gramm, und das Trangia-Set ohne Wärmetauscher liegt bei den Aufschraubkochern. Mit Wind öffnet sich die Spanne der Aufschraub- und Leitungskocher auf 19 bis 30 Gramm.

Die zweite Reihe stammt aus dem Kocher-Vergleichstest der Zeitschrift OUTDOOR vom 3. Juli 2023 mit 15 Modellen, gemessen beim Erhitzen von einem Liter von 10 auf 98 Grad. Für Kochzeit und Verbrauch stehen dort je zwei Werte, getrennt durch einen Schrägstrich, und eine Legende fehlt. Nach den Beschreibungstexten und einer Nachrechnung der Quellenauswertung ist der erste Wert die volle Leistung, der zweite der gedrosselte Betrieb; belegt ist diese Deutung nicht. Mit diesem Vorbehalt liegen die ersten Werte der Aufschraub- und Standkocher zwischen 13 und 17,6 Gramm, im Mittel bei 15,5 Gramm, wie der Text selbst angibt. Die Systemkocher liegen zwischen 10,4 Gramm (Primus PrimeTech) und 11,4 Gramm (Jetboil MicroMo), mit zwei Ausnahmen: Das MSR-WindBurner-Combo-Set mit 2,5-Liter-Topf brauchte 17,6 Gramm, das Trangia-Set 25-9 13 Gramm.

Im Text des OUTDOOR-Tests steht außerdem eine Faustzahl der Redaktion: Eine 230-Gramm-Kartusche reiche bei Aufschraub- und Standkochern für 15 Liter, bei Systemkochern für 21 Liter. Umgerechnet sind das rund 15,3 und 11 Gramm je Liter, also Werte mitten in den Spannen der eigenen Messung. Die Windfestigkeit beschreibt OUTDOOR nur in Worten; MSR Reactor und Primus PrimeTech brennen laut Text „selbst im Sturm ziemlich unbeeindruckt“.

Als dritte Quelle dient ein Versuch im FAQ-Artikel des Händlers Bergzeit vom 20. Juni 2024. Ein Liter Wasser von etwa 21 Grad wurde in einem 1,5-Liter-Aluminiumtopf mit Deckel auf einem einfachen Kocher erhitzt, dessen Modell der Artikel nicht nennt. Windgeschützt dauerte es etwa 4:40 Minuten und kostete etwa 18 Gramm Gas, bei leichtem Wind von etwa einem bis vier Metern pro Sekunde etwa 6:09 Minuten und etwa 31 Gramm. Bergzeit nennt die Werte als Mittel einer Versuchsreihe. ALPIN gibt keine Windgeschwindigkeit an, OUTDOOR 2015 nur Prozentwerte; Bergzeit nennt Windstärke und Gramm, dafür bleibt das Gerät unbekannt.

Zusammengenommen ergeben die drei Reihen das Raster, mit dem der Rechner weiter unten arbeitet: 13 bis 18 Gramm je Liter für Aufschraub- und Leitungskocher ohne Wind, 19 bis 31 Gramm bei Wind, 11 bis knapp 12 Gramm für Systemkocher mit Wärmetauscher ohne Wind und rund 12 bis 13 Gramm mit Wind. Für den Rechner werden nur ALPIN und Bergzeit verwendet, weil bei OUTDOOR die Legende fehlt; die OUTDOOR-Werte bestätigen die Spannen, ohne sie zu verschieben. Für Systemkocher stützt sich das Raster auf zwei Modelle. Mehr Ein-Liter-Messungen mit Wind für Systeme enthalten die Quellen nicht.

Ein halber Liter auf 2.380 Metern: OutdoorGearLab und zwei US-Reihen

Die breiteste Modellabdeckung hat OutdoorGearLab mit 16 Kochern im Test „Best Backpacking Stoves“, zuletzt aktualisiert am 8. Mai 2026. Die Methode unterscheidet sich in drei Punkten von ALPIN: Gekocht wird ein halber Liter, und zwar in einer windgeschützten Garage auf 7.800 Fuß, rund 2.380 Metern. Die Kartusche wird vor und nach fünf Kochvorgängen gewogen, der Verbrauch ist der Mittelwert. Wasser- und Lufttemperatur sollen gleichbleibend gewesen sein, Zahlen dazu nennt die Seite nicht. Für die Rangliste gewichtet OutdoorGearLab den Brennstoffverbrauch mit 25 Prozent, ebenso stark wie das Gewicht und fünfmal so stark wie die Siedezeit.

Kocher (OutdoorGearLab, 0,5 l)Gas je 0,5 lGas je Liter (eigene Rechnung)
Jetboil Stash3,69 g7,4 g
Jetboil Flash4,25 g8,5 g
Jetboil MiniMo5,1 g10,2 g
MSR PocketRocket 25,95 g11,9 g
MSR WindBurner5,95 g11,9 g
Soto WindMaster6,8 g13,6 g
MSR PocketRocket Deluxe6,8 g13,6 g
MSR Reactor7,09 g14,2 g
Fire-Maple Fixed Star 17,09 g14,2 g
Soto Amicus7,94 g15,9 g
BRS-3000T8,79 g17,6 g
Coleman Single Burner9,07 g18,1 g
MSR WhisperLite Universal, mit Kartusche11,1 g22,2 g

Drei Kocher der OutdoorGearLab-Reihe fehlen in der Tabelle. Die beiden Benzinkocher MSR XGK EX und WhisperLite verbrennen kein Kartuschengas. Der Jetboil Zip fehlt, weil sein Wert unter der physikalischen Untergrenze liegt; davon handelt der nächste Abschnitt. Die übrigen Werte reichen von 7,4 bis 22,2 Gramm je Liter und liegen damit im Mittel niedriger als bei ALPIN. Ein direkter Vergleich ist trotzdem nicht möglich: Auf 2.380 Metern siedet Wasser bei rund 92 Grad, die nötige Wärme ist kleiner, und die Starttemperatur ist unbekannt. Auch OutdoorGearLab selbst gibt den Verbrauch für denselben Kocher nicht überall gleich an; für den PocketRocket 2 steht in der Tabelle 0,21 Unzen, im Einzeltest „about .25 ounces“.

Bei OutdoorGearLab ergibt sich eine andere Reihenfolge der Kocher als bei ALPIN. Der Soto WindMaster ist bei ALPIN der sparsamste Aufschraubkocher, bei OutdoorGearLab liegt er mit 13,6 Gramm je Liter im Mittelfeld, gleichauf mit dem PocketRocket Deluxe. Die Unterschiede zwischen zwei Redaktionen sind damit oft größer als die zwischen zwei Kochern derselben Redaktion. Für eine Tourenplanung folgt daraus, mit einer Spanne zu rechnen und nicht mit dem besten Einzelwert eines Modells.

Zwei weitere Reihen aus den USA ergänzen das Bild. Outdoor Life maß 2026 sieben Kocher mit einem halben Liter in einer Garage auf Meereshöhe, ohne Wind und mit einem Ventilator auf mittlerer Stufe aus etwa 2,5 Fuß Abstand; eine Windgeschwindigkeit nennt der Test nicht. Der Verbrauch ist in Unzen mit einer Auflösung von 0,05 Unzen angegeben, das sind etwa 1,4 Gramm. Auf einen Liter hochgerechnet brauchte die Jetboil Stash rund 11,3 Gramm, der PocketRocket 2 rund 17 Gramm, fünf weitere Kocher je rund 19,8 Gramm. Mit Ventilator stiegen die Werte auf 14,2 bis 39,7 Gramm je Liter, am stärksten beim Snow Peak GigaPower, dessen Verbrauch sich verdoppelte.

Adventure Alan maß fünf Systeme draußen bei 35 Grad Fahrenheit, also rund 1,5 Grad Celsius, auf Meereshöhe, mit einem halben Liter Wasser bis 100 Grad, ohne Wind und bei fünf Meilen pro Stunde aus einem Ventilator mit Windmesser. Gewogen wurde auf ein Hundertstelgramm genau; die Daten stammen laut Seite aus der Zeit um 2021. Der PocketRocket Deluxe brauchte mit einem Wärmetauschertopf von Olicamp 6,5 Gramm, also rund 13 Gramm je Liter, und bei Wind 7,5 Gramm. Der Jetboil MiniMo brauchte 5,7 Gramm ohne und 7,9 Gramm mit Wind. Die Jetboil Stash kochte ohne Wind mit 5,2 Gramm, brachte das Wasser bei Wind aber gar nicht zum Sieden.

Jetboil Zip: ein Messwert unter der Untergrenze

Für den Jetboil Zip steht im OutdoorGearLab-Text, er verbrauche „about 0.10 ounces of gas per boil“, also etwa 2,83 Gramm für einen halben Liter. Je Liter sind das rund 5,7 Gramm. Die Untergrenze für 20 auf 100 Grad liegt bei 7,2 Gramm; selbst auf 2.380 Metern, wo Wasser bei etwa 92 Grad siedet, liegt sie noch bei etwa 6,5 Gramm. Physikalisch ist der Wert damit nicht möglich. Kälteres Startwasser würde daran nichts ändern, denn nach der NIST-Tabelle steigt die Enthalpie von Wasser mit der Temperatur, der Abstand bis 100 Grad wäre also größer. Auf dieser Seite wird der Wert deshalb nicht verwendet, weder im Text noch im Rechner.

Woher die Abweichung kommt, lässt sich aus den Quellen nicht klären. Die Auswertung der Testseite nennt zwei Möglichkeiten: die Messauflösung, denn 0,10 Unzen sind ein gerundeter Wert, oder einen Datenfehler. Für einen Fehler spricht ein zweiter Befund auf derselben Seite: In der Spezifikationstabelle ist der Zip als „Wood/Pellet Fire“ geführt, als Holz- oder Pelletkocher, obwohl er laut Text ein Kartuschensystem ist. Der Text sagt außerdem, der Zip habe bei Kälte und in der Höhe mehr Gas verbraucht, ohne eine Zahl dafür zu nennen.

Knapp über der Grenze liegt die Jetboil Stash. Ihre 3,69 Gramm je halbem Liter ergeben rund 7,4 Gramm je Liter; gemessen an der Höhengrenze von etwa 6,5 Gramm entspräche das einem Wirkungsgrad von rund 88 Prozent, mehr als Primus für seine eigenen Wärmetauschersysteme in Anspruch nimmt. Möglich ist der Wert, aber er steht allein: Outdoor Life maß dieselbe Stash mit rund 11,3 Gramm je Liter, Adventure Alan bei 1,5 Grad mit 10,4 Gramm, und Jetboil selbst gibt mit 12 Litern je 100 Gramm rund 8,3 Gramm an. Wer mit der Stash plant, ist mit den Werten der beiden anderen Tests vorsichtiger beraten als mit dem OutdoorGearLab-Bestwert.

Hier zeigt sich, wozu die Untergrenze gut ist. Wer eine Tabelle mit Verbrauchswerten liest, kann jede Zeile gegen 7,2 Gramm je Liter halten: Liegt ein Wert für einen Liter von Zimmertemperatur darunter, ist er falsch. Liegt er nur knapp darüber, behauptet er einen Wirkungsgrad, den weder Messreihen noch Hersteller sonst belegen. Dasselbe Prüfverfahren lässt sich auf Herstellerangaben anwenden, und dort fallen weitere Werte auf.

Herstellerangaben in Litern je Kartusche

MSR und Jetboil geben keinen Stundenverbrauch an, sondern die Wassermenge je Kartusche. Daraus lässt sich der Verbrauch je Liter direkt ausrechnen, unter der Voraussetzung, dass die ganze Nennfüllung nutzbar ist. Die Bedingungen, unter denen die Hersteller zu ihren Litern kommen, stehen auf keiner der Produktseiten: weder Wassertemperatur noch Topf noch Höhe. Bei MSR gelten die Siedezeiten mit IsoPro-Gas, bei Jetboil die Siedezeit als Durchschnitt über die Lebensdauer der Kartusche.

KocherHerstellerangabeGas je Liter (eigene Rechnung)Messungen je Liter (eigene Rechnung)
MSR PocketRocket 216 l je 227 g14,2 gOutdoorGearLab 11,9 g; Outdoor Life 17 g
MSR PocketRocket Deluxe17 l je 227 g13,4 gOutdoorGearLab 13,6 g; OUTDOOR 16,8 g; Adventure Alan 13 g
MSR Reactor 1,0 l20 l je 227 g11,4 gOutdoorGearLab 14,2 g (Topfgröße nicht genannt)
MSR Reactor 1,7 und 2,5 l22 l je 227 g10,3 gOUTDOOR 10,8 g (1,7-l-Topf)
MSR WindBurner18 l je 227 g12,6 gOutdoorGearLab 11,9 g; OUTDOOR 17,6 g (Combo, 2,5-l-Topf)
MSR WhisperLite Universal, IsoPro15 l je 227 g15,1 gOutdoorGearLab 22,2 g
Jetboil Flash10 l je 100 g10,0 gOutdoorGearLab 8,5 g
Jetboil MiniMo12 l je 100 g8,3 gOutdoorGearLab 10,2 g; ALPIN 11,9 g; Adventure Alan 11,4 g
Jetboil Stash12 l je 100 g8,3 gOutdoorGearLab 7,4 g; Outdoor Life 11,3 g; Adventure Alan 10,4 g

Auch die Bezugsmengen der Siedezeiten unterscheiden sich. MSR nennt Siedezeiten für einen Liter, Jetboil für einen halben Liter, Soto für den Amicus gar keine. Eine Siedezeit von zwei Minuten für einen halben Liter lässt sich deshalb nicht mit 3,5 Minuten für einen ganzen vergleichen, und weder die eine noch die andere Angabe verrät, wie viel Gas dabei verbrannt ist. Für die Gasmenge zählt allein die Literangabe je Kartusche, und auch sie nur mit dem Vorbehalt, dass die Bedingungen fehlen.

Die MSR-Angaben bestätigen sich in einer zweiten Schreibweise auf denselben Seiten. Für den PocketRocket 2 nennt MSR auch 2 Liter je Unze Gas, das sind wieder 14,2 Gramm je Liter; für den WindBurner 2,3 Liter je Unze, also rund 12,3 Gramm. Nach der Quellenauswertung entsprechen die MSR-Werte einem Wirkungsgrad von 50 bis 70 Prozent, wenn das Wasser bei 20 Grad startet. Sie liegen damit in derselben Größenordnung wie die Messungen, und beim PocketRocket Deluxe treffen Hersteller und OutdoorGearLab bis auf zwei Zehntelgramm überein.

Bei Jetboil geht die Rechnung anders aus. Für MiniMo und Stash ergeben die Herstellerangaben rund 8,3 Gramm je Liter, also einen Wirkungsgrad von rund 87 Prozent, wenn man von 20 Grad ausgeht. Beim MiniMo messen alle drei Tests mehr: OutdoorGearLab 10,2, Adventure Alan 11,4 und ALPIN 11,9 Gramm. Die Herstellerreichweite ist damit in keinem Test erreicht worden. Wer mit Jetboils 12 Litern je 100 Gramm plant, rechnet für den MiniMo besser mit den rund 8 bis 10 Litern, die sich aus den Messwerten ergeben, eigene Rechnung aus 100 Gramm geteilt durch 10,2 bis 11,9 Gramm.

Auffällig ist der WhisperLite Universal. MSR gibt mit Kartusche 15 Liter je 227 Gramm an, rund 15,1 Gramm je Liter; OutdoorGearLab maß 22,2 Gramm. Der Kocher ist ein Mehrstoffkocher mit Leitung, der Kartuschengas ebenso verbrennt wie Benzin. Warum der Unterschied hier so groß ist, erklärt keine der Quellen. Für die Herstellerangaben insgesamt bleibt festzuhalten: Sie sind keine erfundenen Werte, aber Werte ohne angegebene Bedingungen, und die Messungen der Redaktionen liegen häufiger darüber als darunter.

Gramm pro Stunde: was die Datenblätter angeben

Campingaz, Coleman, Fire-Maple, Trangia und die US-Seite von Primus nennen den Verbrauch als Gramm pro Stunde. Am vollständigsten sind die Datenblätter von Campingaz und Coleman: Leistung, Siedezeit für einen Liter, Stundenverbrauch, Brenndauer mit einer bestimmten Kartusche, Anschlussdruck und größter Topfdurchmesser stehen dort nebeneinander. Die Tabelle stellt die Angaben zusammen. Die Spalte mit der Rechnung teilt die Füllmenge der genannten Kartusche durch den Stundenverbrauch.

KocherLeistung laut HerstellerGramm pro StundeBrenndauer laut HerstellerFüllmenge durch g/h (eigene Rechnung)
Campingaz Bleuet 206 Plus1.250 W90Tabelle 2 h 5 min, Text bis 3,5 h (C 206 GLS, 194 g)2 h 9 min
Campingaz Twister Connect CV2.900 W2102 h (CV 470 Plus, 450 g)2 h 9 min
Campingaz Camp'Bistro 32.200 W1601 h 15 min (CP 250, 220 g)1 h 23 min
Coleman FyreLite Start3.200 W2291 h (C300), 1 h 55 min (C500)1 h 3 min (240 g), 1 h 55 min (440 g)
Fire-Maple FMS-300T2.600 W185keine Angabe1 h 15 min (230 g)
Fire-Maple Polaris2.500 W207keine Angabe1 h 7 min (230 g)
Fire-Maple Star X22.200 W158keine Angabe1 h 27 min (230 g)
Trangia Gas Burner Storm2.300 W192keine Angabe1 h 12 min (230 g)
Trangia Gasbrenner GB 742.100 W (Handbuch)150rund 1,5 h (230 g)1 h 32 min
Primus Essential Trail (US-Seite)2.500 W180keine Angabe1 h 17 min (230 g)

Bei Campingaz und Coleman passen Stundenverbrauch und Brenndauer zueinander, wenn auch nicht auf die Minute. Beim Camp'Bistro 3 ergibt die Rechnung rund acht Minuten mehr als das Datenblatt, beim Coleman FyreLite mit der 440-Gramm-Kartusche C500 stimmt sie genau. Eine Ausnahme ist der Bleuet 206 Plus: Seine Tabelle nennt 2 Stunden und 5 Minuten, der Fließtext derselben Seite „bis zu 3,5 Stunden“. Mit 90 Gramm pro Stunde und 194 Gramm in der Kartusche C 206 GLS kommen rechnerisch rund 2,2 Stunden heraus. Die 3,5 Stunden passen nicht zum eigenen Verbrauchswert.

Umgekehrt lässt sich der Stundenverbrauch für die Kocher ausrechnen, bei denen nur eine Brenndauer steht. MSR nennt für den PocketRocket 2 rund 60 Minuten mit 227 Gramm, das sind etwa 227 Gramm pro Stunde; für den Reactor rund 80 Minuten, also etwa 170 Gramm pro Stunde; für den WindBurner rund 95 Minuten, also etwa 143 Gramm. Optimus gibt für den Crux 90 Minuten mit 230 Gramm an, etwa 153 Gramm pro Stunde, und für den Mehrstoffkocher Polaris Optifuel mit Gas bis zu 105 Minuten, etwa 131 Gramm. Enders nennt für den OLYMP 112 Minuten mit einer 190-Gramm-Stechkartusche, etwa 102 Gramm pro Stunde. Alle diese Werte sind eigene Rechnungen aus Herstellerangaben.

Ein Befund fällt bei der Umrechnung von Watt in Gramm auf. Nach den DGUV-Tabellen liefert ein Kilogramm Propan einen Brennwert von 50,337 Megajoule, ein Kilogramm Butan 49,491 Megajoule, also rund 13,74 bis 13,98 Kilowattstunden. Multipliziert man die Stundenverbräuche der Datenblätter mit diesem Brennwert, ergibt sich bei zwölf von vierzehn geprüften Geräten fast genau die angegebene Wattzahl: beim Twister 2.888 bis 2.936 Watt gegen angegebene 2.900, beim Camp'Bistro 3 2.200 bis 2.237 gegen 2.200, beim Bleuet 1.238 bis 1.258 gegen 1.250, beim Primus Essential Trail 2.475 bis 2.516 gegen 2.500. Mit dem niedrigeren Heizwert lägen die Stundenverbräuche rund acht Prozent höher. Die Ausnahmen sind Fire-Maple Polaris und Trangia Storm, deren Stundenverbrauch über dem liegt, was ihre Wattzahl ergäbe.

Bei Soto geht dieselbe Probe nicht auf. Für Amicus und WindMaster nennt Soto USA rund anderthalb Stunden mit einer Kartusche, die als „8 oz (250g)“ bezeichnet ist, obwohl 8 Unzen rund 227 Gramm sind; daraus ergeben sich 151 bis 167 Gramm pro Stunde. Die japanische Herstellerseite nennt für den Amicus 3,0 Kilowatt, gemessen fünf Minuten nach dem Zünden bei 25 Grad und Windstille, die US-Seite 3.260 Watt. Nach dem Brennwert entsprächen 3,0 Kilowatt rund 215 bis 218 Gramm pro Stunde. Leistung und Brenndauer passen bei Soto also nicht zueinander, und welcher Wert stimmt, lässt sich ohne Messung nicht sagen.

Ob die Hersteller ihre Leistung tatsächlich auf diese Weise ausrechnen, steht auf keiner Seite; die Übereinstimmung ist eine eigene Rechnung, kein Beleg für eine Methode. Für die Praxis heißt sie: Die Wattzahl auf der Packung ist bei diesen Geräten nur eine andere Schreibweise des Stundenverbrauchs. Sie beschreibt, wie viel Gas durch die Düse geht, und nicht, wie viel davon im Topf ankommt. Ein Kocher mit 3.200 Watt verbraucht pro Stunde mehr Gas als einer mit 2.200 Watt, bringt aber nicht zwingend mehr Liter je Kartusche zum Kochen. Für die Planung einer Tour ist der Stundenverbrauch allein deshalb wenig wert.

Siedezeit mal Stundenverbrauch: die Probe aufs Datenblatt

Wo ein Datenblatt beides nennt, Siedezeit und Stundenverbrauch, ergibt das Produkt der beiden den Verbrauch je Liter nach Herstellerangabe. Die Rechnung setzt voraus, dass der Kocher während der ganzen Siedezeit mit dem angegebenen Stundenverbrauch brennt; ob die Hersteller beide Werte unter denselben Bedingungen ermittelt haben, geht aus keiner Seite hervor. Mit diesem Vorbehalt lässt sich jede Kombination an der Untergrenze von 7,2 Gramm prüfen.

KocherSiedezeit und g/h laut HerstellerGas je Liter (eigene Rechnung)Wirkungsgrad bei 20 °C Start (eigene Rechnung)
Campingaz Bleuet 206 Plus5:30 min (Text: ca. 5 min), 90 g/h8,2 g (Text: 7,5 g)88 % (Text: 96 %)
Fire-Maple Star X21:42 min je 0,5 l, 158 g/h9,0 g81 %
Trangia GB 74ca. 3,5 min, 150 g/h8,8 g83 %
Primus Essential Trail3:30 min, 180 g/h10,5 g69 %
Fire-Maple FMS-300Tca. 3:30 min, 185 g/h10,8 g67 %
Campingaz Twister Connect CV3:10 min, 210 g/h11,1 g65 %
Trangia Gas Burner Storm3,5 min, 192 g/h11,2 g65 %
Coleman FyreLite Start, windstill3:25 min, 229 g/h13,0 g55 %
Campingaz Camping Kitchen 2 R, ein Brenner5:45 min, 145 g/h13,9 g52 %
Fire-Maple Polaris2:14 min je 0,5 l, 207 g/h15,4 g47 %
Campingaz Camp'Bistro 36:25 min, 160 g/h17,1 g42 %
Coleman FyreLite Start, Wind 3 m/s6:15 min, 229 g/h23,9 g30 %

Kein Datenblatt fällt unter die Grenze, aber drei kommen ihr nahe. Der Bleuet 206 Plus käme mit den Werten aus seiner Tabelle auf rund 88 Prozent, mit der Siedezeit aus dem Fließtext auf rund 96 Prozent. Das wäre mehr, als irgendeine der ausgewerteten Messungen für irgendein Gerät zeigt, und mehr als die knapp 80 Prozent, die Primus für seine Wärmetauschersysteme nennt. Ähnlich hoch liegen der Fire-Maple Star X2 mit rund 81 Prozent und der Trangia GB 74 mit rund 83 Prozent. Für keines dieser drei Geräte fand sich eine unabhängige Messung, die den Wert bestätigt oder widerlegt.

Für ein Gerät gibt es den direkten Vergleich, und er geht in die andere Richtung. Primus nennt für den Essential Trail 3:30 Minuten für einen Liter und auf der US-Seite 180 Gramm pro Stunde; daraus ergäben sich 10,5 Gramm. ALPIN maß 2:29 Minuten und 15 Gramm. Der Kocher war im Test also schneller, verbrauchte aber deutlich mehr. Rechnet man ALPINs Werte zurück, verbrannte er in dieser Zeit etwa 360 Gramm pro Stunde, doppelt so viel, wie Primus angibt. Ob die Herstellerangabe für eine kleinere Flamme gilt, die Messung abweicht oder der Kocher unterschiedlich gedrosselt war, lässt sich aus den Quellen nicht klären.

Wertvoll ist die Zeile des Coleman FyreLite Start. Coleman nennt als einziger der ausgewerteten Hersteller eine Siedezeit mit Windangabe: 3:25 Minuten bei Windstille und 6:15 Minuten bei drei Metern pro Sekunde. Bei gleichem Stundenverbrauch heißt das rund 13 Gramm je Liter ohne und rund 24 Gramm mit Wind, ein Plus von rund 83 Prozent. Der Hersteller selbst bestätigt damit die Größenordnung, die ALPIN und Bergzeit gemessen haben.

Wind: die größte Stellschraube in allen Messreihen

Keine andere Einflussgröße ist in den Quellen so gut belegt wie der Wind, und keine verschiebt den Verbrauch so stark. Bei ALPIN stieg der Gasbedarf der Aufschraub- und Leitungskocher mit Wind um 31 bis 88 Prozent, bei Bergzeit im leichten Wind von einem bis vier Metern pro Sekunde um rund 72 Prozent, bei Colemans eigener Angabe für drei Meter pro Sekunde um rund 83 Prozent. Die OUTDOOR-Redaktion stellte 2015 bei fünf von sieben Systemkochern mit einer Brise von 15 Kilometern pro Stunde im Schnitt rund 25 Prozent mehr Zeit und Gas fest, beim Optimus Elektra FE rund 50 Prozent, beim MSR Reactor kaum eine Wirkung.

Aus der Siedezeit lässt sich der Mehrverbrauch dabei nicht ablesen. Bei Bergzeit verlängerte der Wind die Zeit um rund 32 Prozent, der Gasbedarf stieg um rund 72 Prozent. Beim Soto WindMaster bei ALPIN stieg die Zeit um rund 34 Prozent, der Verbrauch um 46 Prozent; beim Forclaz MT500 verdoppelte sich die Zeit fast, der Verbrauch stieg um 31 Prozent. Alle Werte sind eigene Rechnungen aus den veröffentlichten Zeiten und Grammzahlen. Wer im Wind nur auf die Uhr schaut, kann also nicht abschätzen, wie viel Gas der Liter gekostet hat; das zeigt erst die Waage.

Dasselbe Muster zeigen die US-Reihen. Bei Outdoor Life stieg der Verbrauch mit Ventilator um 14 Prozent beim Soto Amicus, um 43 Prozent beim Soto WindMaster, um 57 Prozent beim Primus Express und um 100 Prozent beim Snow Peak GigaPower. Bei Adventure Alan mit fünf Meilen pro Stunde, rund 2,2 Metern pro Sekunde, waren es 15 Prozent beim PocketRocket Deluxe mit Wärmetauschertopf und 39 Prozent beim Jetboil MiniMo. OutdoorGearLab beziffert den Windeffekt in den Einzeltests als Effizienzverlust: rund 15 Prozent beim Soto WindMaster, rund 20 Prozent beim Amicus und MiniMo, rund 25 Prozent beim Jetboil Flash und beim Fire-Maple Fixed Star 1, beim MSR WindBurner „very minor“.

Am Ende der Skala steht der Fall, dass der Kocher das Wasser gar nicht mehr zum Kochen bringt. Adventure Alan nennt diese Bedingung bei 1,5 Grad und fünf Meilen pro Stunde die „No Boil Zone“: Der Jetboil Flash blieb nicht an, der BRS 3000 erwärmte das Wasser nur auf 52 Grad Fahrenheit, rund 11 Grad Celsius, die Jetboil Stash kam auf 160 Grad Fahrenheit, rund 71 Grad Celsius. OutdoorGearLab schreibt über den BRS-3000T, bei Wind, Kälte und Höhe falle die Leistung „much more dramatic“ ab, der Kocher sei mehrfach ausgegangen; seine Windnote liegt bei 2,0 von 10. Gas, das unter solchen Bedingungen verbrennt, ohne das Wasser zum Sieden zu bringen, fehlt in jeder Verbrauchsrechnung.

Für die Planung ist Wind deshalb die Größe, an der die Rechnung kippt. Eine Person, die eine Woche lang täglich anderthalb Liter kocht, braucht nach den ALPIN- und Bergzeit-Spannen windgeschützt 137 bis 189 Gramm, mit Wind 200 bis 326 Gramm, eigene Rechnung. Im ersten Fall reicht eine 230-Gramm-Kartusche, im zweiten braucht es bis zu zwei. Dass Systemkocher mit Wärmetauscher bei ALPIN fast unbeeindruckt blieben, MiniMo mit 0 und PrimeTech mit 18 Prozent Mehrverbrauch, ist der stärkste belegte Grund, auf windigen Touren ein solches System mitzunehmen.

Windschutz und Wärmetauscher steigern die Effizienz, schreibt MSR in seinem Brennstoffratgeber für knappen Flüssigbrennstoff, ohne eine Zahl zu nennen. In der Anleitung des WhisperLite Universal setzt MSR aber eine Grenze: Ein Windschutz gehöre nie um die Brennstoffflasche, und zum Topf seien 2,5 Zentimeter Abstand zu halten. Warum das eine Frage der Sicherheit ist, behandelt der Ratgeber zu Sicherheit, Kohlenmonoxid und Hitze an der Kartusche. Eine Messung, die denselben Kocher mit und ohne Windschutz im selben Wind vergleicht, enthalten die Quellen nicht.

Kälte, Höhe, kaltes Wasser: was belegt ist

Kälte wirkt auf zwei Wegen, und belegt ist vor allem der erste: der Druck in der Kartusche. Nach den NIST-Daten hat reines n-Butan unterhalb von etwa 0 Grad keinen Überdruck mehr, Isobutan unterhalb von etwa minus 12 Grad, Propan erst unterhalb von etwa minus 42 Grad. Hinzu kommt nach Bergzeit und Primus die Verdunstungskälte: Das verdampfende Gas kühlt die Kartusche während des Kochens ab, der Druck fällt weiter. Wie sich das auf Mischungen und Kartuschen auswirkt, ist Thema des Winterratgebers; für den Verbrauch zählt, was die Messungen daraus machen.

Viel ist das nicht. ALPIN lagerte Kocher und Kartuschen bei minus 18 Grad in einer Tiefkühltruhe und beschrieb das Ergebnis nur in Worten, von „leicht vermindert“ beim Soto WindMaster bis „deutlich vermindert“ bei Forclaz, MightyMo und Trangia. Die Zeitschrift OUTDOOR maß 2015 eine Primus-Wintergas-Kartusche bei minus 18 Grad: rund 8 Minuten je Liter, eine Allround-Kartusche über 10 Minuten. Primus selbst gibt für sein Winter Gas mit „VaporMesh“ nach 60 Minuten etwa 9 Prozent und nach 120 Minuten etwa 15 Prozent mehr Leistung an als für eine Kartusche ohne diese Einlage. Gramm je Liter bei Kälte misst keine der Quellen.

Die einzige Reihe mit Gramm und kalter Luft ist die von Adventure Alan bei rund 1,5 Grad. Dort brauchte der PocketRocket Deluxe mit Wärmetauschertopf rund 13 Gramm je Liter, der MiniMo rund 11,4 und die Stash rund 10,4 Gramm, eigene Rechnungen aus den Werten für einen halben Liter. Das liegt in derselben Größenordnung wie die Messungen bei Zimmertemperatur. Ein Schluss, dass knapp über null Grad kein Mehrverbrauch entsteht, lässt sich daraus nicht ziehen: Die Reihe hat keinen Vergleichslauf bei Wärme, und Wasser- sowie Kartuschentemperatur nennt die Seite nicht. Belegt ist nur, dass bei derselben Temperatur und fünf Meilen Wind die Stash nicht mehr kochte.

Der zweite Weg ist das kalte Wasser. Nach der NIST-Tabelle steigt die Enthalpie von Wasser mit der Temperatur; wer mit Wasser unter 20 Grad startet, braucht also mehr als die 335 Kilojoule je Liter, die der Rechnung oben zugrunde liegen. Eine Zahl für Bach- oder Schmelzwasser enthalten die ausgewerteten Stoffdaten nicht, und Schnee schmelzen kommt in den Messreihen nicht vor. MSR nennt das Schmelzen von Schnee in seinem Brennstoffratgeber ausdrücklich als Größe, die den Bedarf verändert, neben Außentemperatur, Wind, Überkochen, umständlichem Anzünden und Höhe, aber ohne eine einzige Zahl.

Die Höhe wirkt in beide Richtungen, und welche überwiegt, ist nicht gemessen. Physikalisch braucht Wasser weniger Wärme, je früher es siedet; die Untergrenze sinkt auf 2.380 Metern auf etwa 6,5 Gramm. OutdoorGearLab schreibt dagegen über den PocketRocket Deluxe, in windigeren Lagen und größerer Höhe seien rund 10 bis 20 Prozent längere Siedezeiten zu erwarten, und über den Jetboil Zip, er habe bei Kälte und in der Höhe mehr Gas verbraucht. Ein Test, der denselben Kocher auf Meereshöhe und im Gebirge unter sonst gleichen Bedingungen misst, fand sich nicht.

Für den Rechner folgt daraus eine klare Grenze: Er rechnet mit Ein-Liter-Messungen bei 20 bis 21 Grad Wassertemperatur und unbekannter, nicht winterlicher Lufttemperatur. Wintertouren, Schneeschmelzen und Hochtouren liegen außerhalb dessen, was er abbildet. Für die Wahl zwischen Butan, Isobutan-Propan und flüssigem Brennstoff bei Frost ist der Winterratgeber mit Siedepunkten und Dampfdruckkurven zuständig; dort stehen auch die Kältegrenzen, die die Hersteller selbst angeben.

Topf, Deckel und Wärmetauscher

Den saubersten Beleg für die Wirkung des Topfes liefert wieder ALPIN. Den Brenner des Primus PrimeTech maß die Redaktion zweimal, einmal mit dem eigenen Wärmetauschertopf und einmal mit einem normalen Topf. Ohne Wind stieg der Verbrauch von 11 auf 14 Gramm, mit Wind von 13 auf 21 Gramm. Der Wärmetauscher sparte also gut ein Fünftel des Gases bei Windstille und mehr als ein Drittel bei Wind, beides eigene Rechnungen aus ALPINs Werten. Seine Angabe von knapp 80 Prozent macht Primus für eben diese PrimeTech-Systeme.

Bei Adventure Alan zeigt ein zweiter Fall die Rolle des Topfes. Derselbe MSR PocketRocket Deluxe brauchte mit dem Wärmetauschertopf Olicamp XTS 6,5 Gramm für einen halben Liter, mit dem Topf der Jetboil Stash 5,8 Gramm, bei Wind 7,5 und 6,2 Gramm. Der kleinere Topf schnitt besser ab als der größere mit Wärmetauscher. Mehr als diese eine Messung gibt die Quelle dazu nicht her, und eine Begründung nennt sie nicht.

Auch die Hersteller legen nahe, dass die Topfgröße zählt. MSR gibt für den Reactor mit dem 1,0-Liter-Topf 20 Liter je Kartusche an, mit 1,7 und 2,5 Litern 22 Liter. Beim WindBurner nennt MSR 18 Liter je 227 Gramm, OUTDOOR maß das Combo-Set mit 2,5-Liter-Topf mit 17,6 Gramm je Liter, also deutlich schlechter. Dass Topf und Brenner zusammenpassen müssen, schreibt MSR auch: WindBurner-Töpfe passen nur auf WindBurner-Brenner.

In der Anleitung des WhisperLite Universal setzt MSR eine Obergrenze für das Kochgeschirr: Töpfe bis 25 Zentimeter Durchmesser, 15 Zentimeter Höhe und 4,5 Kilogramm Gewicht, weil zu großes Kochgeschirr die Kartusche überhitzen könne. Leigh-Smith und Kollegen maßen 2004 mit einem Coleman-Mehrstoffkocher und einem 220-Millimeter-Topf signifikant mehr Kohlenmonoxid als mit einem 165-Millimeter-Topf. Beides sind Sicherheitsfragen, die über den Verbrauch hinausgehen; ein größerer Topf ist für den Gasbedarf deshalb nicht automatisch die bessere Wahl.

Zum Deckel gibt es in den Quellen keine Vergleichsmessung. Bergzeit kochte mit Deckel, ALPIN und OutdoorGearLab nennen keine Angabe dazu, und keine Redaktion hat denselben Kocher mit und ohne Deckel gemessen. Auch für das Köcheln nach dem Aufkochen, etwa bei Nudeln oder Reis, fehlt jede Zahl: Gemessen wird überall nur die Zeit bis zum Sieden. OUTDOOR nennt je Kocher einen zweiten Wert, den die Quellenauswertung als gedrosselten Betrieb deutet, ohne dass die Seite erklärt, wie gemessen wurde. Wer viel köchelt, muss den Mehrbedarf selbst abschätzen; die Quellen helfen dabei nicht.

Der Rechner: Gasbedarf für eine Tour

Der Rechner verbindet die Rechenweise, die MSR in seinem Brennstoffratgeber beschreibt, mit den gemessenen Spannen. MSR geht so vor: zuerst festlegen, für wie viele Personen gekocht wird und wie viele Liter heißes Wasser sie brauchen, dann mit dem Verbrauch des Kochers multiplizieren. Als Beispiel nennt MSR eine Tasse Tee oder Kaffee von 12 Unzen jeden Morgen, fünf Tage lang, für drei Personen, zusammen rund 5,3 Liter. Die Verbrauchstabelle, auf die MSR danach verweist, steht auf der abgerufenen Seite nicht; an ihre Stelle treten hier die Messwerte von ALPIN und Bergzeit.

Einzugeben sind Personen, Tage und Liter je Person und Tag, dazu zwei Schalter: ob ein Systemkocher mit Wärmetauschertopf benutzt wird und ob am Kochplatz Wind herrscht. Das Ergebnis ist eine Spanne in Gramm, daneben die Zahl der Kartuschen in den drei gängigen Größen und die physikalische Untergrenze als Kontrollwert. Die Kartuschenzahl gilt für den oberen Wert der Spanne und setzt voraus, dass sich die Nennfüllung ganz verbrauchen lässt. Ob das so ist, sagt keine Quelle; wann eine Kartusche schon vorher schlappmacht, steht weiter unten.

Wie viel Gas braucht die Tour?

Nur Tage, an denen tatsächlich gekocht wird. An- und Abreisetag zählen nur, wenn dort Wasser heiß gemacht wird.

Einen Richtwert nennt keine der ausgewerteten Quellen. MSR rechnet in seinem Beispiel mit einer Tasse von 12 Unzen, rund 0,35 Liter, je Person und Morgen. Am genauesten ist die Summe aus Packungsangaben der Mahlzeiten und den eigenen Getränken.

1 nur für Systeme mit Wärmetauscher am Topfboden, wie sie ALPIN gemessen hat (Jetboil MiniMo, Primus PrimeTech). Aufschraubkocher, Kocher mit Leitung und Sets ohne Wärmetauscher: 0.

Die Windwerte stammen aus ALPIN (Windgeschwindigkeit nicht angegeben) und Bergzeit (1 bis 4 Meter pro Sekunde). Stärkerer Wind ist nicht gemessen.

Ergebnis

130 bis 180g Gas

10 Liter Wasser (2 × 5 × 1 l), gerechnet mit 13 bis 18 g je Liter für Aufschraub- und Leitungskocher, windgeschützt, aus Ein-Liter-Messungen von ALPIN und Bergzeit ab 20 bis 21 °C Wassertemperatur. Das entspricht 1 Kartusche(n) à 230 g (unteres bis oberes Ende der Spanne), für das obere Ende 1 à 450 g oder 2 à 100 g, vorausgesetzt, die Nennfüllung lässt sich ganz verbrauchen; das sagt keine Quelle zu. Physikalische Untergrenze (eigene Rechnung, Wasser von 20 auf 100 °C, alle Wärme im Wasser): 72 g. OutdoorGearLab maß auf 2.380 m mit einem halben Liter für einzelne Systeme weniger (7,4 bis 10,2 g je Liter); diese Werte gehen nicht ein. Nicht enthalten: Köcheln nach dem Aufkochen, kälteres Wasser oder Schnee, Kälte an der Kartusche, Höhe, stärkerer Wind und eine Reserve. Dafür nennt keine Quelle einen Zuschlag in Zahlen; MSR rät allgemein, anfangs mehr Brennstoff mitzunehmen.

Grundlage: Gramm Gas je Liter aus Ein-Liter-Messungen: ALPIN Produkttest Leichte Gaskocher (Heft 9/22, Artikel vom 04.08.2024; Wasser 20 °C, Regler auf Maximum, volle Herstellerkartuschen) mit sechs Aufschraub- und Leitungskochern (13 bis 16 g ohne, 19 bis 30 g mit Wind) und zwei Systemkochern mit Wärmetauscher (Primus PrimeTech 11 und 13 g, Jetboil MiniMo 11 g für 925 ml), dazu der Bergzeit-Versuch vom 20.06.2024 (1 Liter ab 21 °C, 1,5-Liter-Topf mit Deckel: 18 g windgeschützt, 31 g bei 1 bis 4 m/s). Die Menge je Person und Tag folgt der Rechenweise aus MSRs Brennstoffratgeber (Personen mal Tage mal Liter). Untergrenze als eigene Rechnung: Enthalpie von Wasser bei 20 und 100 °C nach NIST Chemistry WebBook (335 kJ/kg) durch den Heizwert von Propan nach DGUV Regel 110-010 (46,343 MJ/kg). Kartuschengrößen 100, 230 und 450 g nach Primus und Optimus. Alle Quellen abgerufen am 14.10.2026.

Bewusst fehlt ein Feld für Kälte, Höhe oder Schneeschmelzen. Für keine dieser Größen nennt eine der ausgewerteten Quellen einen Zuschlag in Prozent oder Gramm, und ein geschätzter Faktor würde dem Ergebnis eine Genauigkeit geben, die es nicht hat. Ebenso fehlt eine Unterscheidung nach Kochermodell: Die Abweichungen zwischen zwei Redaktionen beim selben Modell sind in den Quellen oft größer als die zwischen zwei Modellen derselben Redaktion. Wer die Werte seines eigenen Kochers aus einem Test kennt, kann sie im Rechenweg unten selbst einsetzen.

Der Rechenweg Schritt für Schritt

Hinter dem Rechner stehen drei Multiplikationen und eine Division. Erstens die Wassermenge: Personen mal Tage mal Liter je Person und Tag. Zweitens der Gasbedarf: Wassermenge mal Gramm je Liter, einmal mit dem unteren und einmal mit dem oberen Wert der Spanne. Drittens die Kartuschenzahl: oberer Gasbedarf geteilt durch die Füllmenge, aufgerundet auf ganze Kartuschen. Die Untergrenze ist die Wassermenge mal 7,2 Gramm; liegt eine eigene Schätzung darunter, ist sie zu niedrig.

Ein Beispiel mit den Startwerten des Rechners: zwei Personen, fünf Tage, ein Liter je Person und Tag. Das sind 10 Liter. Mit einem Aufschraubkocher ohne Wind ergeben 13 bis 18 Gramm je Liter 130 bis 180 Gramm Gas, eine 230-Gramm-Kartusche reicht. Mit Wind ergeben 19 bis 31 Gramm 190 bis 310 Gramm, also eine oder zwei Kartuschen. Mit einem Systemkocher mit Wärmetauscher sind es ohne Wind 110 bis 119 Gramm und mit Wind 119 bis 130 Gramm. Die physikalische Untergrenze liegt bei 72 Gramm. Kein Kocher kommt mit weniger aus, egal, was auf der Packung steht.

Warum der Rechner keine Mitte bildet, zeigt dasselbe Beispiel. Der Mittelwert aus 190 und 310 Gramm wäre 250 Gramm, knapp über einer Kartusche. Wer sich darauf verlässt und auf windigen Plätzen kocht, hat am vierten Tag kein Gas mehr; wer windgeschützt kocht, trägt eine zweite Kartusche umsonst. Die Spanne macht diese Entscheidung sichtbar, statt sie zu verstecken. Für welche Seite man sich entscheidet, hängt am Kochplatz, nicht am Kocher.

Eigene Werte lassen sich auf demselben Weg einsetzen. Wer etwa die OUTDOOR-Faustzahl von 15 Litern je 230-Gramm-Kartusche übernehmen will, rechnet mit rund 15,3 Gramm je Liter; wer der Herstellerangabe des PocketRocket 2 folgt, mit 14,2 Gramm. Wer seinen eigenen Kocher kennt, misst am genauesten selbst: Kartusche wiegen, einen Liter Wasser bekannter Temperatur zum Sieden bringen, wieder wiegen. So gehen ALPIN, OutdoorGearLab und Adventure Alan vor, und so entsteht ein Wert für das eigene Gerät, den eigenen Topf und den eigenen Kochplatz.

Kartuschengrößen: was 100, 230 und 450 Gramm hergeben

Die Füllmenge ist das einzige, was auf jeder Kartusche steht. In den abgerufenen Sortimenten kommen diese Größen vor: Primus Power Gas, Optimus Universal Gas und laut Händlern Jetboil Jetpower in 100, 230 und 450 Gramm; MSR IsoPro in 110, 227 und 450 Gramm. Bei Campingaz enthält die Ventilkartusche CV 300 Plus 240 Gramm, die CV 470 Plus 450 Gramm, die CV 470 All Season 425 Gramm, die Stechkartusche C 206 GLS 194 Gramm und die Bajonettkartusche CP 250 220 Gramm. Coleman füllt die C300 Performance mit 240, die C500 Performance mit 440, die C300 Xtreme mit 230 und die Stechkartusche C190 GLS mit 190 Gramm.

Entscheidend für die Rechnung ist allein das Gewicht des Gases. Die Tabelle zeigt, wie viele Liter die Größen nach den Spannen dieser Seite hergeben. Die erste Zahlenspalte ist die physikalische Obergrenze, die niemand erreicht; die übrigen sind eigene Rechnungen aus den Messspannen und setzen voraus, dass die Füllung ganz nutzbar ist.

FüllmengeGrenze bei 7,2 g/lSystemkocher, windstill (11 bis 11,9 g/l)Aufschraubkocher, windstill (13 bis 18 g/l)Aufschraubkocher, Wind (19 bis 31 g/l)
100 g13,9 l8,4 bis 9,1 l5,6 bis 7,7 l3,2 bis 5,3 l
190 bis 194 g (Stechkartuschen)26,4 bis 26,9 l16,0 bis 17,6 l10,6 bis 14,9 l6,1 bis 10,2 l
220 g (CP 250)30,6 l18,5 bis 20,0 l12,2 bis 16,9 l7,1 bis 11,6 l
227 bis 230 g31,5 bis 31,9 l19,1 bis 20,9 l12,6 bis 17,7 l7,3 bis 12,1 l
240 g33,3 l20,2 bis 21,8 l13,3 bis 18,5 l7,7 bis 12,6 l
425 g (CV 470 All Season)59,0 l35,7 bis 38,6 l23,6 bis 32,7 l13,7 bis 22,4 l
440 bis 450 g61,1 bis 62,5 l37,0 bis 40,9 l24,4 bis 34,6 l14,2 bis 23,7 l

Die Faustzahlen, die im Umlauf sind, passen in dieses Raster. Der Deutsche Alpenverein nennt in seiner Zeitschrift Panorama, Heft 5/2022, als Herbstbeispiele für zwei Tage zu zweit eine 100-Gramm-Kartusche, für eine Mehrtagestour zu zweit 230 Gramm und für vier Personen 450 Gramm oder zweimal 230, ohne Verbrauchswerte zu nennen. Zwei Personen, die an zwei Tagen je einen Liter kochen, brauchen nach den Spannen windgeschützt 52 bis 72 Gramm, mit Wind 76 bis 124 Gramm, eigene Rechnung. Die 100 Gramm des DAV reichen also bei Windstille gut, bei Wind nur knapp oder nicht. Die OUTDOOR-Faustzahl von 15 Litern je 230 Gramm liegt in der Spalte der Aufschraubkocher ohne Wind.

Mit der Kartuschengröße ändert sich auch, wie viel Blech man je Gramm Gas trägt. Nimmt man die MSR-Gewichte als Gesamtgewichte, was nicht belegt ist, wiegt die leere 110-Gramm-Kartusche rund 100 Gramm, die 227-Gramm-Kartusche rund 144 Gramm und die 450-Gramm-Kartusche rund 202 Gramm. Zwei 227-Gramm-Kartuschen wögen voll zusammen 742 Gramm, eine 450-Gramm-Kartusche 652 Gramm, bei fast gleicher Gasmenge. Wer den Bedarf aus dem Rechner kennt, trägt mit einer großen statt mehrerer kleiner Kartuschen nach dieser Rechnung weniger Leergewicht, gibt aber die Möglichkeit auf, nach der Hälfte der Tour eine geleerte Kartusche weniger im Rucksack zu haben.

Für die Brenndauer gilt eine ebenso einfache Rechnung: Füllmenge geteilt durch Gramm pro Stunde. Eine 230-Gramm-Kartusche hält an einem Brenner mit 150 Gramm pro Stunde rund 92 Minuten, an einem mit 210 Gramm rund 66 Minuten; eine 450-Gramm-Kartusche am selben Brenner rund 3 Stunden beziehungsweise rund 2 Stunden und 9 Minuten, jeweils eigene Rechnung bei voller Leistung. Mehr sagt die Brenndauer nicht. Die Frage, wie viele Liter darin stecken, beantwortet allein die Tabelle oben.

Reststand wiegen: Rechenweg und Leergewichte

Unterwegs stellt sich die Frage andersherum: Wie viel ist noch drin? Bergzeit nennt das Wiegen die genaueste Methode und schreibt, auf jeder Kartusche stehe ihr Leergewicht; Zahlen nennt der Artikel nicht. Als weitere Wege führt Bergzeit auf: die Brennzeit mitschreiben und mit dem Verbrauch des Kochers verrechnen, die Kartusche schütteln, was Erfahrung verlangt, die Grenze von Reif oder Kondenswasser an der Außenwand beobachten und eine Probe im Wasserbad. MSR hat für seine IsoPro-Kartuschen mit 110 und 227 Gramm eine Schwimmanzeige eingebaut und verweist für einen Schwimmtest auf ein Video; beschrieben ist das Verfahren auf der Seite nicht.

Für das Wiegen braucht man das Leergewicht. Auf den Herstellerseiten steht es nicht als eigene Angabe. Primus nennt für Power Gas ausdrücklich Gesamtgewichte: 198, 390 und 645 Gramm bei 100, 230 und 450 Gramm Füllung; leer wiegen die Kartuschen damit rund 98, 160 und 195 Gramm. MSR und Campingaz nennen ein Gewicht, ohne zu sagen, ob es die volle oder die leere Kartusche meint. Unter der Annahme, dass es sich um das Gesamtgewicht handelt, ergeben sich die Leergewichte in der Tabelle; die Annahme ist nicht belegt.

KartuscheGewicht laut HerstellerseiteLeergewicht als Differenz (eigene Rechnung)
Primus Power Gas 100 / 230 / 450 g198 / 390 / 645 g, als „total weight“ bezeichnetrund 98 / 160 / 195 g
MSR IsoPro 110 g210 g, ohne Bezeichnungrund 100 g, falls Gesamtgewicht
MSR IsoPro 227 g371 g, ohne Bezeichnungrund 144 g, falls Gesamtgewicht
MSR IsoPro 450 g652 g, ohne Bezeichnungrund 202 g, falls Gesamtgewicht
Campingaz CV 470 Plus, 450 g630 g, ohne Bezeichnungrund 180 g, falls Gesamtgewicht

Gewichtsangaben aus Onlineshops sind dafür keine Grundlage. Im Shop-Datensatz von Primus steht für die 230-Gramm-Kartusche ein Gewicht von 385 Gramm, fünf Gramm weniger als im Produkttext; solche Werte sind nach der Quellenauswertung Versanddaten und keine Spezifikation. Sicherer ist es, eine neue Kartusche vor dem ersten Einsatz selbst zu wiegen und das Leergewicht als Neugewicht minus Nennfüllung zu notieren. Auch das setzt voraus, dass die Kartusche genau ihre Nennfüllung enthält; eine Toleranz nennt keiner der Hersteller.

Der Rechenweg ist dann kurz. Ein Beispiel mit der Primus-Kartusche: Die Waage zeigt 270 Gramm, das Leergewicht ist 160 Gramm, also stecken noch rund 110 Gramm Gas darin. Mit einem Aufschraubkocher ohne Wind sind das nach den Spannen dieser Seite 6,1 bis 8,5 Liter, bei Wind 3,5 bis 5,8 Liter, eigene Rechnung. Wer die Tour mit dem Rechner geplant hat, vergleicht den Rest mit dem, was für die verbleibenden Tage nötig ist. OutdoorGearLab wiegt beim Test vor und nach fünf Kochvorgängen, Adventure Alan auf ein Hundertstelgramm genau; für den eigenen Rucksack genügt eine Waage, deren Genauigkeit man kennt.

Eine Bauart lässt sich so nicht prüfen. Campingaz schreibt zu Stechkartuschen wie der C 206 GLS, sie dürften nur restlos entleert vom Gerät abgenommen werden; Ventilkartuschen der CV-Reihe dagegen jederzeit. Wer mit einem Stechkartuschenkocher unterwegs ist, kann also nur Kocher und Kartusche zusammen wiegen und muss das Gewicht des Geräts kennen. Für den Bleuet 206 Plus nennt Campingaz 390 Gramm; ob das Gerät dabei leer gewogen ist, steht nicht dabei. Für die Planung heißt das: Bei Stechkartuschen ist das Aufbrauchen bis zum Ende vorgegeben, ein Wechsel auf eine volle Kartusche vor einem langen Abschnitt ist nicht vorgesehen.

Wann eine Kartusche leer wirkt, obwohl noch Gas darin ist

Gewicht und nutzbares Gas sind nicht dasselbe. Den deutlichsten Beleg liefert der Test der Zeitschrift OUTDOOR mit Primus-Wintergas: Bei minus 18 Grad brachte eine fast leere Wintergas-Kartusche einen Liter noch in rund 9 Minuten zum Kochen, während die fast leere Allround-Kartusche „gar nicht mehr brennt“. Fast leer heißt: Gas war in beiden noch. Primus beschreibt das umgekehrt für das eigene Winter Gas: Mit der Einlage „VaporMesh“ liefere die Kartusche nach 60 Minuten etwa 9 Prozent und nach 120 Minuten etwa 15 Prozent mehr Leistung als ohne, laut einem Herstellertest. Die Leistung lässt also mit der Laufzeit nach.

Auch der Füllstand selbst beeinflusst die Messwerte. Jetboil gibt die Siedezeit des Flash als Durchschnitt über die ganze Lebensdauer der Kartusche an, was nahelegt, dass sie sich mit dem Füllstand ändert. OutdoorGearLab maß im Archivtest des Primus Lite+ mit Ventilator weniger Gas als ohne, 0,14 gegen 0,25 Unzen, und nennt als wahrscheinliche Ursache die Reihenfolge der verwendeten Kartuschen. ALPIN maß den Verbrauch ausdrücklich mit vollen Kartuschen. Wie viel Gas am Ende einer Kartusche ungenutzt bleibt, beziffert keine dieser Quellen.

Für Kartuschen mit Regler gibt es eine weitere Grenze. MSR schreibt in der FAQ, der Druckregler des WindBurner arbeite bis zu einer Kartuschentemperatur von 0 Grad; die Kartusche dürfe nicht kopfüber betrieben werden. Die deutsche Vertriebsseite jetboil.de nennt für den MiniMo „bis −6 °C“. Unterhalb solcher Grenzen hilft auch ein guter Wirkungsgrad nicht, wenn das Gas nicht mehr verdampft. Mehr dazu, welche Gasmischung bei welcher Temperatur noch arbeitet, steht im Winterratgeber.

Am Ende steht die Entsorgung, und auch dort entscheidet der Inhalt. MSR rät, eine Kartusche erst zu entsorgen, wenn beim Drücken des Ventils kein Gas mehr austritt. Volle oder angebrochene Kartuschen gehören nach dem Abfallwirtschaftsbetrieb München an die Problemstoffannahme, nicht in die Wertstoffinsel. Wer eine Kartusche für leer hält, weil sie in der Kälte nicht mehr brennt, liegt damit unter Umständen falsch. Die kommunalen Wege und die widersprüchlichen Herstellerhinweise zum Anstechen ordnet die Kartuschenseite ein; für den Verbrauch zählt hier nur: Nach den NIST-Daten steigt der Dampfdruck mit der Temperatur, und eine Kartusche, die in der Kälte versagt, ist deshalb nicht zwingend leer.

Zweiflammer, Tischkocher, Flasche: Verbrauch auf dem Campingplatz

Für Kocher mit großem Topf und zwei Flammen sieht die Beleglage anders aus. Gramm je Liter misst für diese Geräte keine europäische Quelle. promobil stellte 2022 acht Zweiflammkocher mit Angaben zum Verbrauch in Gramm pro Stunde vor, von 180 bis 320 Gramm; eigene Messzahlen, eine Siedezeit oder ein Verbrauch je Liter stehen dort nicht. OutdoorGearLab maß im Test „Best Camping Stoves“ vom 17. Juli 2026 nur die Zeit für einen Liter, ohne Wind und mit einem Ventilator bei zwei bis vier Meilen pro Stunde, aber keinen Verbrauch. Beim Kartuschen-Tischkocher Gas One GS-3400P stieg die Zeit dort von 5:15 auf 14:00 Minuten, beim GSI Pinnacle Pro 2 von 6:37 auf 15:00 Minuten.

Gramm je Liter für Campingplatzkocher liefert nur CleverHiker aus den USA, mit zehn Modellen auf rund 4.500 Fuß, in einem klimatisierten Raum ohne Wind; Wassertemperatur und Topf nennt die Seite nicht. Umgerechnet brauchte der Snow Peak Home & Camp Burner rund 11,3 Gramm je Liter, der Gas One GS-3400P und der ONTOMYO BRS-32 je rund 17 Gramm, der Jetboil Genesis Basecamp rund 19,8 Gramm, der Coleman Cascade 3-in-1 rund 25,5 Gramm, der Camp Chef Everest 2X rund 28,4 Gramm, der Primus Kinjia rund 34 Gramm und der Camp Chef Explorer rund 91 Gramm. Die Spanne ist damit breiter als bei allen Trekkingkochern, und mehrere Modelle sind nach der Quellenauswertung marktferne US-Modelle.

Bei den Herstellern ist Campingaz am ausführlichsten. Der Zweiflammer Camping Kitchen 2 R nennt 4.000 Watt, 2 mal 145 Gramm pro Stunde und eine Siedezeit von 5:45 Minuten, daraus ergeben sich rund 13,9 Gramm je Liter für einen Brenner, eigene Rechnung. Der Camping Cook CV mit zweimal 1.800 Watt nennt 261 Gramm pro Stunde und 1 Stunde 40 Minuten mit der CV 470 Plus; mit 450 Gramm geteilt durch 261 Gramm ergeben sich rund 1 Stunde 43 Minuten. Nach der Brennwert-Rechnung oben passt der Wert zu beiden Brennern zusammen, nicht zu einem. Der Kartuschen-Tischkocher Camp'Bistro 3 kommt mit der 220-Gramm-Kartusche CP 250 laut Datenblatt 1 Stunde 15 Minuten aus, der Rothenberger RS 220 Deluxe mit 160 Gramm pro Stunde „ca. 1,5 Stunden“, ohne Angabe der Kartuschengröße.

Auch für Flaschen gibt Campingaz beim Camping Kitchen 2 R eine Brenndauer von 6 Stunden 10 Minuten mit der Flasche R904 und 9 Stunden 30 Minuten mit der R907 an. Die Füllmengen dieser Flaschen stehen in den ausgewerteten Quellen nicht, eine Nachrechnung ist deshalb nicht möglich. Welche Zweiflammer, Tischkocher und Kartuschensysteme es für den Campingplatz gibt und wie sie in Tests abschnitten, steht im Vergleich zweiflammiger Gaskocher und Kartuschen-Tischkocher. Ob ein Kocher an die Gasanlage oder die Außensteckdose eines Wohnmobils darf und was 30 und 50 Millibar bedeuten, klärt der Ratgeber zu Campingkochern im Wohnmobil und am Wohnwagen.

Fünf Touren, fünf Rechnungen

Durchgerechnet sind die folgenden Situationen mit den Spannen dieser Seite. Die Literzahlen je Person und Tag sind Annahmen für das Beispiel, keine belegten Richtwerte; wer anders kocht, setzt seine eigene Menge in den Rechner ein. Alle Ergebnisse sind eigene Rechnungen und gelten für die Bedingungen der Ein-Liter-Messungen, also nicht für Frost, Schnee oder Hochtouren.

Erste Situation, ein Wochenende zu zweit mit je einem Liter am Tag: 4 Liter, mit einem Aufschraubkocher windgeschützt 52 bis 72 Gramm, bei Wind 76 bis 124 Gramm, mit einem Wärmetauschersystem 44 bis 48 Gramm. Eine 100-Gramm-Kartusche, wie sie der DAV für diesen Fall nennt, reicht bei Windstille mit Abstand, bei Wind nur am unteren Ende der Spanne. Wer auf einem offenen Platz kocht, nimmt die 230-Gramm-Kartusche oder eine zweite kleine.

Zweite Situation, eine Woche allein mit anderthalb Litern am Tag: 10,5 Liter, windgeschützt 137 bis 189 Gramm, bei Wind 200 bis 326 Gramm, mit Wärmetauscher 116 bis 137 Gramm, mit und ohne Wind. Eine 230-Gramm-Kartusche deckt alle Fälle bis auf den Aufschraubkocher im Wind. Gerade hier zeigt sich, dass die Frage nach dem Kocher die Frage nach der Kartuschenzahl entscheidet.

Dritte Situation, die Forenfrage nach zehn bis zwölf Tagen im Fjell: Für eine Person mit anderthalb Litern über zwölf Tage sind es 18 Liter. Mit einem Aufschraubkocher braucht das windgeschützt 234 bis 324 Gramm, zwei 230-Gramm-Kartuschen; bei Wind 342 bis 558 Gramm, zwei bis drei. Mit einem Wärmetauschersystem reichen bei Wind 214 bis 234 Gramm, also eine bis zwei Kartuschen. Kalte Luft und kaltes Wasser, wie sie im Fjell vorkommen können, sind darin nicht enthalten; für sie nennt keine Quelle einen Zuschlag.

Vierte Situation, eine Familie zu viert eine Woche auf dem Campingplatz mit je anderthalb Litern: 42 Liter. Mit einem Aufschraubkocher windgeschützt wären das 546 bis 756 Gramm, also zwei 450-Gramm-Kartuschen. Mit den Herstellerwerten des Camping Kitchen 2 R, rund 13,9 Gramm je Liter für einen Brenner, ergäben sich rund 584 Gramm, eigene Rechnung aus Herstellerangaben. Für Gruppen dieser Größe stellt sich neben der Zahl der Kartuschen die Frage, welcher Kocher und welche Gasquelle passen; das ist Thema der Kaufberatung nach Brennstoff, Einsatz und Gruppengröße.

Fünfte Situation, die Reddit-Frage, ob zwei Kartuschen für zweimal sieben Tage reichen: Für eine Person mit einem Liter am Tag sind das 14 Liter, windgeschützt 182 bis 252 Gramm, bei Wind 266 bis 434 Gramm. Im Eingangsbeitrag ist von „Steckkartuschen“ die Rede, eine Größe fehlt. Nimmt man Stechkartuschen an, fassen sie in den ausgewerteten Sortimenten 190 oder 194 Gramm; zwei davon enthalten 380 bis 388 Gramm. Das reicht windgeschützt, bei Wind nicht in jedem Fall, vorausgesetzt, beide sind voll.

Wer von Spiritus kommt, wie der Fragesteller auf outdoorseiten.net, findet keine belegte Umrechnung. Nach dem Trangia-Handbuch brennen 100 Milliliter Spiritus rund 25 Minuten, und ein Liter kocht in etwa 10 Minuten, das sind rund 40 Milliliter je Liter, eigene Rechnung. Wie sich Spiritus, Esbit und Holz im Verbrauch und in der Praxis schlagen, behandelt der Vergleich von Spirituskocher, Esbit und Hobo. Mit der Dichte von 0,79 Gramm je Kubikzentimeter aus dem Sicherheitsdatenblatt eines Brennspiritus sind das rund 32 Gramm je Liter, eigene Rechnung, gegen 13 bis 18 Gramm Gas bei ALPIN und Bergzeit.

Für die Vorratshaltung zu Hause gilt dieselbe Rechnung. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz schreibt auf seiner Seite zum Stromausfall, kleinere Mahlzeiten ließen sich auf einem Campingkocher zubereiten, nennt aber keine Menge. Wer für einen Haushalt plant, setzt Personen, Tage und Liter wie für eine Tour ein und rechnet mit den windgeschützten Spannen. Wo gekocht werden darf und wie Kartuschen zu Hause lagern, steht im Notfallratgeber.

Wann die Rechnung kippt und wann Gas nicht trägt

Die Kippfrage dieser Seite ist der Wind. Bei Windstille liegen Aufschraubkocher und Systemkocher in den Messungen nur wenige Gramm je Liter auseinander, 13 bis 18 gegen 11 bis 12. Bei Wind wird daraus bis zum Zweieinhalbfachen, 19 bis 31 gegen rund 12 bis 13. Wer erwartet, überwiegend geschützt zu kochen, kommt mit einem leichten Aufschraubkocher und einer kleinen Reserve aus. Wer mit Wind am Kochplatz rechnet, kann mit einem System mit Wärmetauscher auf längeren Touren eine ganze Kartusche sparen, wie die Fjell-Rechnung oben zeigt. ALPIN wog den MiniMo samt Topf mit 391 Gramm, den Soto WindMaster ohne Topf mit 86 Gramm; ob das Mehrgewicht sich lohnt, hängt am Gewicht des Topfes, den man sonst mitnähme, und an der Zahl der eingesparten Kartuschen.

Ein Ausschlusskriterium betrifft die Kartuschenbauart. Ein Kocher für Stechkartuschen scheidet aus, wenn man unterwegs halbvolle Kartuschen wiegen, tauschen oder für einen späteren Abschnitt aufheben will: Campingaz lässt Stechkartuschen nur restlos entleert abnehmen. Auch der Nachkauf unterwegs gehört in die Rechnung. MSR warnt auf der IsoPro-Seite davor, im Ausland gekaufte Kartuschen zu benutzen, ohne zu prüfen, dass sie nicht schon gebraucht und nachgefüllt wurden. Welche Kartuschensysteme es in welchen Ländern gibt, belegen die ausgewerteten Quellen nicht.

Der Abbruchpunkt liegt in der Kälte. Primus empfiehlt laut seinem Gasratgeber unterhalb von minus 22 Grad, der Grenze des eigenen Winter Gas, einen Mehrstoffkocher; Bergzeit rät für längere Touren bei eisigen Temperaturen und in höheren Lagen zu einem Benzinkocher. Wer solche Touren plant, braucht keine genauere Gasrechnung, sondern einen anderen Brennstoff oder zumindest die Grenzwerte aus dem Winterratgeber. Unterhalb der Kältegrenze der eigenen Kartusche erübrigt sich jede Rechnung in Gramm je Liter, denn unterhalb seines Siedepunkts baut ein Gas nach den NIST-Daten keinen Überdruck mehr auf.

Wer dagegen nur kurze Touren bei mildem Wetter plant, braucht weder Rechner noch Waage: Nach allen Messreihen bringt eine 100-Gramm-Kartusche mit einem Aufschraubkocher ohne Wind 5,6 bis 7,7 Liter zum Kochen, eine 230-Gramm-Kartusche 12,6 bis 17,7 Liter. Wie sich Aufschraubkocher, Kochsysteme und Brennstoffe insgesamt einordnen, zeigt der Überblick über Campingkocher, Brennstoffe und Kartuschen. Diese Seite liefert dazu nur die Menge.

Wo sich Messung und Angabe widersprechen

Die Tabelle sammelt die Widersprüche, auf die diese Seite gestoßen ist, und sagt, welcher Wert hier verwendet wird. Widersprüche heißen nicht, dass eine Seite lügt; in vielen Zeilen fehlen die Bedingungen, unter denen ein Wert entstand, und mit ihnen der Schlüssel, um zwei Angaben überhaupt vergleichen zu können.

PunktAngabe AAngabe BVerwendet auf dieser Seite
Jetboil ZipOutdoorGearLab: rund 5,7 g je LiterUntergrenze 7,2 g, auf 2.380 m rund 6,5 gnicht verwendet
Jetboil MiniMoJetboil: 12 l je 100 g, rund 8,3 g je LiterTests: 10,2 bis 11,9 g je LiterTestwerte
Jetboil StashOutdoorGearLab: rund 7,4 g je LiterOutdoor Life 11,3 g, Adventure Alan 10,4 gSpanne, Bestwert mit Vorbehalt
Primus Essential TrailPrimus: 3:30 min, 180 g pro StundeALPIN: 2:29 min, 15 g, rund 360 g pro StundeALPIN-Messwert
Campingaz Bleuet 206 Plus, BrenndauerTabelle: 2 h 5 minText: bis zu 3,5 hTabelle, gestützt durch 90 g pro Stunde
Campingaz Bleuet 206 Plus, SiedezeitTabelle: 5:30 minText: ca. 5 minbeide nahe der Untergrenze
MSR WindBurnerMSR: 18 l je 227 g, rund 12,6 g je LiterOUTDOOR, Combo mit 2,5-l-Topf: 17,6 gbeide, je nach Topf
MSR WhisperLite Universal mit KartuscheMSR: rund 15,1 g je LiterOutdoorGearLab: 22,2 g je Literungeklärt
Soto Amicus und WindMasterSoto: „8 oz (250g)“ Kartusche8 Unzen sind rund 227 gRechnung mit beiden Werten
OutdoorGearLab, PocketRocket 2Tabelle: 0,21 Unzen je 0,5 lEinzeltest: „about .25 ounces“Tabellenwert
MSR IsoPro, kleinste GrößeText: „4 oz.“Tabelle: 3,9 Unzen, 110 g110 g
OUTDOOR 2023zwei Werte je Kocherkeine Legendenur mit Vorbehalt, nicht im Rechner

Drei Muster ziehen sich durch die Tabelle. Herstellerangaben ohne Bedingungen liegen eher unter den gemessenen Werten als darüber. Zwei Redaktionen messen denselben Kocher oft weiter auseinander als zwei Kocher derselben Redaktion. Und die Topfgröße erklärt mehrere Abweichungen, die auf den ersten Blick wie Messfehler aussehen.

Was keine Quelle beziffert

  • ein Richtwert für Liter Wasser je Person und Tag; MSR nennt nur ein Rechenbeispiel mit einer Tasse am Morgen
  • Gramm je Liter bei Frost, beim Schneeschmelzen und für Wasser, das kälter als 20 Grad startet
  • die Windgeschwindigkeit bei ALPIN und im aktuellen OutdoorGearLab-Test sowie Verbrauchsmessungen mit Wind über vier Metern pro Sekunde
  • der Einfluss von Deckel und Windschutz in einer Vergleichsmessung mit demselben Kocher
  • der Verbrauch beim Köcheln nach dem Aufkochen und im gedrosselten Betrieb
  • wie viel Gas am Ende einer Kartusche ungenutzt bleibt, warm und kalt
  • Leergewichte der Kartuschen außer Primus Power Gas; ob MSR und Campingaz Gesamt- oder Leergewichte angeben; eine Füllmengentoleranz
  • der Heizwert von Isobutan in der DGUV-Tabelle und die Gasmischung der Jetboil-Jetpower-Kartusche
  • Gramm je Liter für Zweiflammer aus einem europäischen Test und die Füllmengen der Campingaz-Flaschen R904 und R907
  • eine Messung, die denselben Kocher auf Meereshöhe und im Gebirge vergleicht
  • unabhängige Messwerte für den Fire-Maple Star X2, den Trangia GB 74 und den Campingaz Bleuet 206 Plus
  • die Bedingungen, unter denen MSR und Jetboil ihre Liter je Kartusche ermitteln
  • ob Soto mit 227 oder 250 Gramm rechnet und welche Leistungsangabe für den Amicus gilt
  • wie viel Gas ein Kocher verbrennt, der bei Wind und Kälte das Wasser nicht mehr zum Sieden bringt
  • ein aktueller Test der Stiftung Warentest; der letzte zu Gas-Campingkochern stammt von 1967

Quellen zu Verbrauch, Messreihen und Stoffdaten

Alle Seiten wurden am 14. Oktober 2026 abgerufen. Die Messwerte stammen aus den genannten Tests, die Herstellerangaben von den Produktseiten und Datenblättern; Umrechnungen in Gramm je Liter, Wirkungsgrade, Brenndauern und Leergewichte sind eigene Rechnungen und im Text als solche gekennzeichnet. Ein eigener Test fand nicht statt.

FAQ

Häufige Fragen

Wie lange hält eine Gaskartusche?

Das hängt am Kocher und am Wind, nicht nur an der Füllmenge. In Ein-Liter-Messungen von ALPIN und Bergzeit brauchten Aufschraubkocher windgeschützt 13 bis 18 Gramm Gas je Liter Wasser, bei Wind 19 bis 31 Gramm. Eine 230-Gramm-Kartusche bringt damit rund 13 bis 18 Liter zum Kochen, bei Wind rund 7 bis 12 Liter.

Wie lange reicht eine 230-g-Gaskartusche bei voller Leistung?

Die Brenndauer ergibt sich aus Füllmenge geteilt durch den Stundenverbrauch des Brenners. Bei 150 Gramm pro Stunde sind das rund 92 Minuten, bei 210 Gramm pro Stunde rund 66 Minuten. Wie viele Liter Wasser darin stecken, sagt die Brenndauer nicht.

Gibt es eine 500-g-Gaskartusche für Campingkocher?

In den Sortimenten von Primus, MSR, Optimus, Campingaz und Coleman fand sich keine. Die größten Schraub- und Ventilkartuschen enthalten 450 Gramm, bei Coleman 440 Gramm. Eine 450-Gramm-Kartusche reicht mit einem Aufschraubkocher ohne Wind für rund 25 bis 35 Liter Wasser.

Wie viel Gas braucht man pro Person und Tag?

Einen Richtwert nennt keine der ausgewerteten Quellen. MSR rechnet Personen mal Tage mal Liter heißes Wasser und multipliziert mit dem Verbrauch des Kochers. Bei einem Liter je Person und Tag sind das mit einem Aufschraubkocher windgeschützt 13 bis 18 Gramm, mit Wind 19 bis 31 Gramm.

Wie viele 230-g-Kartuschen braucht man für 10 bis 12 Tage?

Für eine Person mit anderthalb Litern am Tag über zwölf Tage sind es 18 Liter Wasser. Mit einem Aufschraubkocher braucht das windgeschützt 234 bis 324 Gramm, also zwei Kartuschen, bei Wind 342 bis 558 Gramm, also zwei bis drei. Kälte und Schneeschmelzen sind darin nicht enthalten.

Wie finde ich heraus, wie viel Gas noch in der Kartusche ist?

Am genauesten ist das Wiegen: aktuelles Gewicht minus Leergewicht. Primus nennt für Power Gas 230 Gramm ein Gesamtgewicht von 390 Gramm, die leere Kartusche wiegt also rund 160 Gramm. Wo kein Leergewicht angegeben ist, hilft es, eine neue Kartusche vor dem ersten Einsatz zu wiegen und die Nennfüllung abzuziehen.

Verbraucht ein Gaskocher bei Kälte oder in der Höhe mehr Gas?

Gramm je Liter bei Frost misst keine der ausgewerteten Quellen. Belegt ist, dass Kartuschen in der Kälte an Druck verlieren und eine fast leere Allround-Kartusche bei minus 18 Grad nicht mehr brannte. Am stärksten erhöht nach allen Messreihen der Wind den Verbrauch, bei ALPIN um 31 bis 88 Prozent.

Wie lange hält eine Gaskartusche unbenutzt?

Laut Bergzeit altert das Gas nicht, richtig gelagerte Kartuschen seien theoretisch unbegrenzt haltbar. Ein Mindesthaltbarkeitsdatum nennt keiner der ausgewerteten Hersteller. MSR rät, Kartuschen unter 49 Grad zu lagern und nicht im geparkten Auto.