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Vergleich

Akkusauger fürs Auto aus dem Werkzeug-Akkusystem: 8 Geräte

Acht Sauger für Makita-, Bosch-, Einhell-, Ryobi-, Worx- und DeWalt-Akkus: Herstellerwerte, Laufzeit je Akku, Plattformen, Staubklasse L und der Testsieger.

Den Test von acht Akku-Handsaugern fürs Auto, den auto motor und sport 2025 veröffentlicht hat, gewann kein Gerät aus der Autozubehör-Ecke, sondern ein Sauger aus dem Werkzeugregal: der Einhell TE-HV 18/06, geliefert ohne Akku, mit 83 von 100 Punkten. Einhell nennt für ihn 72 Millibar Unterdruck, ein Drittel dessen, womit manche Mini-Sauger werben. Dieser Vergleich stellt acht Sauger für die Akkus von Makita, Bosch, Einhell, Ryobi, Worx und DeWalt vor, die am 5. Oktober 2026 auf Amazon kaufbar waren, ordnet ihre Herstellerangaben ein und zeigt, was die Laufzeit mit dem Akku zu tun hat, den man bereits besitzt.

Was hier steht und was auf den Nachbarseiten

Wer schon Akkus von Makita, Bosch, Einhell, Ryobi, Worx oder DeWalt in der Werkstatt hat, braucht für das Auto oft nur noch das Gerät. Darum dreht sich diese Seite. Wer keine Werkzeugakkus besitzt, vergleicht besser mit den kleinen Geräten im Vergleich der Akku-Handsauger oder mit den Kabelgeräten im Vergleich der 12-V-Sauger; für Nässe gibt es den Vergleich der Nass-Trockensauger, für alles zusammen die Übersicht zu Auto-Staubsaugern. Selbst ausprobiert wurde keines der Geräte; Preise stehen hier nicht.

Wie die acht Sauger ins Feld kamen

In den Vergleich kam ein Gerät, wenn es am 5. Oktober 2026 auf Amazon kaufbar war, mit dem Wechselakku eines Werkzeugsystems läuft, als Hand- oder kleiner Stabsauger für das Auto taugt und eine Produktseite mit einem Bewertungsstamm hat, der eine Einordnung erlaubt. Jede Seite wurde einzeln geöffnet; Sterne und Bewertungszahl stehen in den Karten so, wie sie dort abzulesen waren. Für alle acht Geräte ließen sich Herstellerseiten oder Anleitungen abrufen, für einige beides; wo das Amazon-Datenblatt davon abweicht, steht in der Karte die Herstellerangabe und der Widerspruch im Text.

Sechs Plattformen sind vertreten: Makita mit dem 18-Volt-System LXT, Bosch mit zwei Geräten der blauen Professional-Reihe für 18 und 12 Volt und einem der grünen Heimwerkerreihe, Einhell mit Power X-Change, Ryobi mit ONE+, Worx mit PowerShare und DeWalt mit dem 18-Volt-System XR. Die Bewertungsstämme reichen von 383 beim DeWalt bis 5.100 beim Bosch GAS 18V-1, die Sterne von 4,0 beim selben Bosch bis 4,6 bei Makita, Einhell und DeWalt. Sieben von acht Geräten liegen bei 4,2 Sternen oder höher, und das Feld ist damit insgesamt besser bewertet als die 12-Volt-Sauger, deren Sterne zwischen 3,7 und 4,2 liegen; über die Saugkraft sagt das nichts.

Mehrere Geräte wurden geprüft und nicht aufgenommen. Makita ist mit dem DCL180 vertreten, der den breiteren Stamm hat; der DCL184, den Makita ausdrücklich für die Fahrzeugreinigung bewirbt, zeigte 827 Bewertungen und erscheint unten als Vergleichsgröße, ebenso der CL121D. Eine schwarze Ausführung des DCL180 ist ein eigenes Listing und wäre eine Wiederholung. Der Makita DVC750LZX1 ist ein Baustaubsauger und für das Auto zu groß, der Bosch GAS 18V-10L ein Nass-Trockensauger für die Werkstatt, der DeWalt DCV584L ein großes Gerät für Netz und Akku. Der Metabo AS 18 HEPA PC Compact hatte 153 Bewertungen, und für einen Milwaukee M12 HV fand sich auf Amazon kein Sauger-Listing, nur Akkus. Der Ryobi RHV18-0, für den Ryobi die vollständigsten Werte nennt, war am Stichtag nicht kaufbar.

Makita DCL180Z Akku-Staubsauger 18 V LXT (ohne Akku)
1

Makita DCL180Z Akku-Staubsauger 18 V LXT (ohne Akku)

Mid-Tier
4.6(3.917)
Ansehen
Bosch Professional GAS 18V-1 Akku-Handsauger (ohne Akku)
2

Bosch Professional GAS 18V-1 Akku-Handsauger (ohne Akku)

Mid-Tier
4.0(5.100)
Ansehen
Bosch UniversalVac 18 Akku-Handsauger (ohne Akku)
3

Bosch UniversalVac 18 Akku-Handsauger (ohne Akku)

Einsteiger
4.3(3.079)
Ansehen
Bosch Professional GAS 12V Akku-Handsauger (ohne Akku)
4

Bosch Professional GAS 12V Akku-Handsauger (ohne Akku)

Einsteiger
4.2(1.151)
Ansehen
Einhell TE-HV 18/06 Li-Solo Akku-Handsauger (ohne Akku)
5

Einhell TE-HV 18/06 Li-Solo Akku-Handsauger (ohne Akku)

Einsteiger
4.6(1.986)
Ansehen
RYOBI ONE+ 18 V Akku-Handsauger Multi-Surface (ohne Akku)
6

RYOBI ONE+ 18 V Akku-Handsauger Multi-Surface (ohne Akku)

Einsteiger
4.5(443)
Ansehen
WORX WX030.9 Akku-Autosauger 20 V (ohne Akku)
7

WORX WX030.9 Akku-Autosauger 20 V (ohne Akku)

Einsteiger
4.5(601)
Ansehen
DeWalt DCV501LN Akku-Handsauger 18 V, Staubklasse L (ohne Akku)
8

DeWalt DCV501LN Akku-Handsauger 18 V, Staubklasse L (ohne Akku)

Premium
4.6(383)
Ansehen

„Ohne Akku“: was der Lieferumfang bedeutet

Fast alle Geräte im Feld werden als Solo-Variante verkauft, ohne Akku und ohne Ladegerät. Das ist bei Werkzeugsaugern der Normalfall und kein Nachteil, wenn man die Akkus des Systems schon besitzt. Wer sie nicht hat, kauft einen Akku und ein Ladegerät dazu, und dann hängt die Laufzeit an der Akkugröße, die man wählt. Die österreichische Verbraucherorganisation VKI schrieb 2026 in einem Test von Akku-Stielsaugern, ein Wechselakku sei zwar sinnvoll, meist aber nicht im Lieferumfang.

Die Hersteller führen ihre Sauger in mehreren Varianten. Makita bietet den CL121D als Variante mit Akku, Ladegerät und Transporttasche und als Variante ohne Akku mit Tasche an, den CL108FD ebenso. Bosch verkauft den GAS 12V im Karton ohne Akku, in einer Transportbox ohne Akku und in einer Box mit zwei Akkus von drei Amperestunden und Ladegerät; die grünen Geräte UniversalVac 18 und EasyVac 12 gibt es ohne Akku oder mit Akku und Ladegerät. Worx beschreibt den WX030 auf der eigenen Seite mit einem Akku von zwei Amperestunden und Ladegerät. Die Herstellerseite nennt als Bestandteile den PowerShare-Akku WA3551 und das Ladegerät WA3880, dazu eine Flachdüse und eine weiche Bürste.

Lieferumfang laut Hersteller (abgerufen am 05.10.2026)
GerätVariante im FeldAndere Varianten laut Hersteller
Makita DCL180Zohne Akku und Ladegerätkeine Herstellerseite mehr; Anleitung nennt Gewicht mit Akku
Bosch GAS 18V-1ohne Akku (Karton)Lieferumfang laut Verpackung
Bosch UniversalVac 18ohne Akkumit Akku 2,5 Ah und Ladegerät
Bosch GAS 12Vohne AkkuTransportbox ohne Akku; Box mit 2 × 3,0 Ah und Ladegerät
Einhell TE-HV 18/06ohne Akku und Ladegerätkeine im Abruf
Ryobi ONE+ Multi-Surfaceohne Akkunicht belegt
Worx WX030.9Titel: ohne Akku; Datenblatt: mit AkkuWX030 mit 2-Ah-Akku und Ladegerät
DeWalt DCV501LNohne Akku und Ladegerätpassend zu 18-V- und 54-V-FLEXVOLT-Akkus

Beim Worx ist der Lieferumfang unklar. Der Titel des Listings sagt „ohne Akku“, das Datenblatt derselben Seite führt einen Akku im Lieferumfang. Die Endung .9 steht bei Worx nach den Angaben des Listings für die Solo-Variante, belegt ist das auf der Herstellerseite nicht. Wer den Worx kauft, prüft vor der Bestellung, was im Karton liegt.

Von 31 bis 162 Millibar: die Saugwerte der Werkzeughersteller

Anders als die Anbieter der kleinen Autosauger nennen die Werkzeughersteller ihre Saugwerte meist in nachprüfbaren Größen: Unterdruck in Millibar oder Kilopascal, Luftstrom in Litern pro Sekunde oder Kubikmetern pro Minute. Die Werte liegen bei den Handsaugern dicht beieinander. Makita nennt für den DCL181F 42 Millibar, für den DCL184 und den DCL182 54, für den CL121D 46 und den CL108FD 44. Bosch nennt für den GAS 12V 45, für den GAS 18V-1 60 und für den grünen UniversalVac 18 88 Millibar, Einhell für den TE-HV 72.

Unterdruck und Luftstrom laut Hersteller (abgerufen am 05.10.2026)
GerätUnterdruckLuftstrom
Milwaukee M12 HV (nicht im Feld)31,1 mbar934 l/min
Makita DCL181F (nicht im Feld)42 mbar1,4 m³/min
Makita CL108FD (nicht im Feld)44 mbar1,2 m³/min
Bosch GAS 12V45 mbar15 l/s
Makita CL121D (nicht im Feld)46 mbar1,3 m³/min
Makita DCL184 (nicht im Feld)54 mbar1,4 m³/min
Bosch GAS 18V-160 mbar10 l/s
Ryobi RHV18 (nicht kaufbar)65 mbar (6,5 kPa)1.100 l/min
Einhell TE-HV 18/0672 mbarnicht angegeben
Bosch UniversalVac 1888 mbar28 l/s
DeWalt DCV501L94 mbar (9,4 kPa)21,7 l/s
Worx WX030mindestens 100 mbar (10 kPa)nicht angegeben
Milwaukee M18 BLCV2 (nicht im Feld)162 mbar1.133 l/min

Zwei Dinge fallen an der Tabelle auf. Erstens liegen die Werte der Werkzeughersteller weit unter denen, mit denen Mini-Sauger auf Amazon werben: SCOVEE nennt 26.000 Pascal, also 260 Millibar, Fanttik und VALKER 190. Zweitens hat der Testsieger von auto motor und sport, der Einhell, mit 72 Millibar einen Wert im Mittelfeld der Werkzeugsauger. Der Unterdruck allein entscheidet also nicht, wie gut ein Sauger im Auto arbeitet, und hohe Pascal-Zahlen sind kein Beleg für mehr Saugkraft.

Die Einheiten wechseln dabei von Hersteller zu Hersteller, und das erschwert den Vergleich. Makita nennt den Luftstrom in Kubikmetern pro Minute, Bosch und DeWalt in Litern pro Sekunde, Ryobi und Milwaukee in Litern pro Minute. Ein Kubikmeter pro Minute sind rechnerisch knapp 17 Liter pro Sekunde; 1,4 Kubikmeter pro Minute beim Makita DCL184 entsprechen also rund 23 Litern pro Sekunde, mehr als die 10 Liter pro Sekunde des Bosch GAS 18V-1. Was die Einheiten bedeuten und warum Unterdruck und Luftstrom zusammengehören, erklärt die Seite zur Saugleistung.

Top-Empfehlung
Makita DCL180Z Akku-Staubsauger 18 V LXT (ohne Akku)
1
Mid-Tier
4.6(3.917)Bei Amazon ansehenAnzeige · Preis & Verfügbarkeit bei Amazon

Makita DCL180Z Akku-Staubsauger 18 V LXT (ohne Akku)

Makita

Breitester Stamm unter den Systemsaugern· laut 3.917 Amazon-Bewertungen, abgelesen am 05.10.2026

Das spricht dafür: Breitester Stamm unter den Systemsaugern.

Fazit: Der Klassiker unter den Akkusaugern aus dem Werkzeugregal: Stabsauger für die 18-V-Akkus der Reihe LXT, laut Merkmalstext 1,3 m³ Luft pro Minute und 3,6 kPa, zweistufiger Stofffilter, beutellos, 0,65 l. Eine Produktseite hat Makita für den DCL180 nicht mehr; die Betriebsanleitung nennt 650 ml, etwa 20 Minuten Dauerbetrieb ohne Angabe des Akkus und 1,2 bis 1,5 kg mit Akku. Akku und Ladegerät gehören nicht dazu. Daneben gibt es eine schwarze Ausführung DCL180ZB als eigenes Listing mit 5.212 Bewertungen; gelistet ist hier nur eine.

Kernfakten

Akkusystem
Makita LXT 18 V
Leistung laut Merkmalstext
1,3 m³/min, 3,6 kPa
Behälter
0,65 l
Laufzeit laut Anleitung
ca. 20 min
Gewicht laut Anleitung
1,2–1,5 kg mit Akku

Am besten für: Wer Makita-Akkus besitzt

Weniger geeignet für: Wer kein Makita-System nutzt

Pro

  • Großer Stamm
  • Luftstrom und Unterdruck angegeben
  • Bewährte Stabform

Contra

  • Ohne Akku und Ladegerät
  • Stabform im Fußraum sperrig

Ausstattung

  • Zweistufiger Stofffilter
  • Beutellos
  • Stabform
Bosch Professional GAS 18V-1 Akku-Handsauger (ohne Akku)
2
Mid-Tier
4.0(5.100)Bei Amazon ansehenAnzeige · Preis & Verfügbarkeit bei Amazon

Bosch Professional GAS 18V-1 Akku-Handsauger (ohne Akku)

Bosch Professional

Das spricht dafür: Großer Stamm im blauen Bosch-System.

Fazit: Handsauger für die blauen 18-V-Akkus von Bosch Professional: zwei rotierende Luftströme sollen das Verstopfen des Filters verhindern, dazu Saugrohr, Schlauch, Fugen- und Teppichdüse. Bosch nennt 0,7 l Behälter, 60 mbar Unterdruck, 10 l/s Luftstrom, 1,3 kg ohne Akku und eine Betriebszeit von sieben Minuten je Amperestunde; die Anleitung nennt 73 dB(A) Schalldruck. Das Amazon-Datenblatt macht daraus sieben Minuten ohne Akkugröße, 55 dB und Maße von 10 mal 10 mal 10 Millimetern.

Kernfakten

Akkusystem
Bosch Professional 18 V
Unterdruck / Luftstrom
60 mbar / 10 l/s
Laufzeit laut Bosch
7 min je Ah
Behälter
0,7 l
Lautstärke laut Anleitung
73 dB(A)
Gewicht laut Bosch
1,3 kg ohne Akku

Am besten für: Wer blaue Bosch-Akkus besitzt

Weniger geeignet für: Wer Akkus der grünen Bosch-Reihe nutzt

Pro

  • Breiter Stamm
  • Laufzeit je Ah offengelegt
  • Schlauch dabei

Contra

  • Fehlerhaftes Datenblatt
  • Niedrigste Sterne im Systemfeld

Ausstattung

  • Zwei Luftströme
  • Saugrohr und Schlauch
  • Teppichdüse
Bosch UniversalVac 18 Akku-Handsauger (ohne Akku)
3
Einsteiger
4.3(3.079)Bei Amazon ansehenAnzeige · Preis & Verfügbarkeit bei Amazon

Bosch UniversalVac 18 Akku-Handsauger (ohne Akku)

Bosch

Das spricht dafür: Grüne Bosch-Reihe, mit Box und Rohren.

Fazit: Das Gegenstück aus der grünen Heimwerkerreihe von Bosch, also nicht kompatibel mit den blauen Profi-Akkus: Handsauger mit zwei Verlängerungsrohren, Bodendüse, Fugendüse, Bürste und Aufbewahrungsbox. Bosch nennt 0,5 l, 9 kPa (in der Anleitung 88 mbar) Unterdruck, 28 l/s, 18 Minuten mit einem 2,5-Ah-Akku und 1,3 kg mit Akku. Das Amazon-Datenblatt nennt 0,89 kg, 20 Minuten und 88 dB; dieselbe Zahl 88 steht in der Bosch-Anleitung als Unterdruck in Millibar, ein Lautstärkewert fand sich in den abgerufenen Bosch-Unterlagen nicht.

Kernfakten

Akkusystem
Bosch 18 V POWER FOR ALL
Unterdruck / Luftstrom
88 mbar / 28 l/s
Laufzeit laut Bosch
18 min mit 2,5 Ah
Behälter
0,5 l
Gewicht laut Bosch
1,3 kg mit Akku

Am besten für: Wer grüne Bosch-Akkus besitzt

Weniger geeignet für: Wer Bosch-Professional-Akkus nutzt

Pro

  • Höchster Unterdruck unter den Bosch-Geräten
  • Viel Zubehör
  • Breiter Stamm

Contra

  • Fehlerhaftes Datenblatt
  • Nicht für blaue Profi-Akkus

Ausstattung

  • Aufbewahrungsbox
  • Zwei Verlängerungsrohre
  • Bodendüse
Bosch Professional GAS 12V Akku-Handsauger (ohne Akku)
4
Einsteiger
4.2(1.151)Bei Amazon ansehenAnzeige · Preis & Verfügbarkeit bei Amazon

Bosch Professional GAS 12V Akku-Handsauger (ohne Akku)

Bosch Professional

Das spricht dafür: Sehr kompakt, für 12-V-Akkus.

Fazit: Der kleinste Systemsauger im Feld, für die 12-V-Akkus von Bosch Professional, im Titel als 10,8 V-LI und im Datenblatt als GAS 12 V geführt: Bosch nennt 0,35 l, 45 mbar Unterdruck, 15 l/s, eine Filterfläche von 408 cm² und 0,7 kg ohne Akku, aber keine Laufzeit. Das Amazon-Datenblatt nennt 650 W und „handbetrieben“ als Stromquelle — beides unpassend für einen 12-V-Akkusauger.

Kernfakten

Akkusystem
Bosch Professional 12 V
Unterdruck / Luftstrom
45 mbar / 15 l/s
Behälter
0,35 l
Gewicht laut Bosch
0,7 kg ohne Akku

Am besten für: Wer 12-V-Werkzeuge von Bosch besitzt und einen kleinen Sauger will

Weniger geeignet für: Wer viel Schmutz auf einmal aufnehmen muss

Pro

  • Klein genug fürs Handschuhfach
  • 12-V-Akkus sind leicht

Contra

  • Kleiner Behälter
  • Wenig Zubehör
  • Fehlerhaftes Datenblatt

Ausstattung

  • Flachfaltenfilter
  • Fugendüse
  • Kompakt
Einhell TE-HV 18/06 Li-Solo Akku-Handsauger (ohne Akku)
5
Einsteiger
4.6(1.986)Bei Amazon ansehenAnzeige · Preis & Verfügbarkeit bei Amazon

Einhell TE-HV 18/06 Li-Solo Akku-Handsauger (ohne Akku)

Einhell

Testsieger bei auto motor und sport· laut auto motor und sport, Akku-Handstaubsauger im Test, 16.02.2025, 83 von 100 Punkten

Das spricht dafür: Polsterdüse für Autositze, lange Fugendüse.

Fazit: Für die 18-V-Akkus von Einhell Power X-Change: Handsauger mit zwei Saugrohren von zusammen 70 cm, Hartbodendüse, einer Polsterdüse, die Einhell ausdrücklich für Autositze nennt, und einer 26-cm-Fugendüse; laut Einhell 72 mbar, 0,6 l, 0,95 kg und eine Laufzeittabelle von 22 Minuten (2,0 Ah) bis 88 Minuten (8,0 Ah) auf der Eco-Stufe, 12 bis 50 Minuten auf Boost. Testsieger bei auto motor und sport 2025 mit 83 von 100 Punkten. Das Amazon-Datenblatt nennt 35 Minuten ohne Akkugröße und eine Ersatzteilverfügbarkeit von 92 Jahren.

Kernfakten

Akkusystem
Einhell Power X-Change 18 V
Unterdruck laut Einhell
72 mbar
Laufzeit Eco laut Einhell
22 min (2,0 Ah) bis 88 min (8,0 Ah)
Behälter
0,6 l
Fugendüse
26 cm
Gewicht laut Einhell
0,95 kg ohne Akku

Am besten für: Wer Einhell-Akkus hat und vor allem Sitze und Ritzen saugt

Weniger geeignet für: Wer kein Power-X-Change-Akku besitzt

Pro

  • Testsieger bei auto motor und sport
  • Laufzeit je Akku offengelegt
  • Lange Fugendüse

Contra

  • Ohne Akku und Ladegerät
  • Fehlerhaftes Datenblatt

Ausstattung

  • Polsterdüse für Autositze
  • Zwei Saugrohre
  • Wandhalter
RYOBI ONE+ 18 V Akku-Handsauger Multi-Surface (ohne Akku)
6
Einsteiger
4.5(443)Bei Amazon ansehenAnzeige · Preis & Verfügbarkeit bei Amazon

RYOBI ONE+ 18 V Akku-Handsauger Multi-Surface (ohne Akku)

RYOBI

Das spricht dafür: Für die verbreitete ONE+-Reihe.

Fazit: Handsauger für die 18-V-Akkus der Reihe ONE+. Das Listing ist dünn: 0,6 l Behälter, eine Bürste, eine Universaldüse für Zubehör mit 1¼ Zoll, das separat verkauft wird, Gewicht laut Datenblatt drei Pfund. Ein anderes Ryobi-Modell, der RHV18-0, für das Ryobi 34 Airwatt, 6,5 kPa, 1.100 l/min und Laufzeiten von 12 Minuten (2,0 Ah) bis 31 Minuten (5,0 Ah) nennt, war am 05.10.2026 nicht kaufbar.

Kernfakten

Akkusystem
Ryobi ONE+ 18 V
Behälter
0,6 l

Am besten für: Wer ONE+-Akkus besitzt

Weniger geeignet für: Wer belastbare Leistungsangaben vergleichen will

Pro

  • Gute Sterne
  • Für eine weit verbreitete Akkureihe

Contra

  • Sehr dünnes Datenblatt
  • Zubehör extra

Ausstattung

  • Universaldüse
  • Bürste
WORX WX030.9 Akku-Autosauger 20 V (ohne Akku)
7
Einsteiger
4.5(601)Bei Amazon ansehenAnzeige · Preis & Verfügbarkeit bei Amazon

WORX WX030.9 Akku-Autosauger 20 V (ohne Akku)

WORX

Das spricht dafür: Ausdrücklich als Autosauger gebaut, mit Schlauch.

Fazit: Der einzige Systemsauger im Feld, den der Hersteller ausdrücklich als Autosauger bezeichnet: würfelförmiges Gehäuse, ausziehbarer Schlauch bis 1 m, laut Hersteller bis 10 kPa, 200-ml-Behälter mit Entleerung per Knopf. Er läuft mit den 20-V-Akkus von Worx PowerShare, die laut Worx zu 20-, 40- und 80-V-Geräten passen. Worx nennt auf der eigenen Seite mindestens 10 kPa, 34.000 Umdrehungen pro Minute und 1,4 kg ohne Akku und beschreibt den WX030 dort mit Akku und Ladegerät. Das Listing WX030.9 sagt im Titel „ohne Akku“, führt aber im Datenblatt einen Akku im Lieferumfang; der Merkmalstext nennt 1,8 kg.

Kernfakten

Akkusystem
Worx PowerShare 20 V
Saugleistung laut Hersteller
bis 10 kPa
Schlauch
ausziehbar bis 1 m
Behälter
200 ml
Laufzeit laut Datenblatt
25 min

Am besten für: Wer Worx-Akkus hat und einen Sauger fürs Auto will

Weniger geeignet für: Wer große Mengen Schmutz aufnehmen muss

Pro

  • Für das Auto gebaut
  • Schlauch für Fußräume

Contra

  • Kleiner Behälter
  • Widersprüchliche Angaben zu Gewicht und Lieferumfang

Ausstattung

  • Ausziehbarer Schlauch
  • Entleerung per Knopf
  • Würfelform
DeWalt DCV501LN Akku-Handsauger 18 V, Staubklasse L (ohne Akku)
8
Premium
4.6(383)Bei Amazon ansehenAnzeige · Preis & Verfügbarkeit bei Amazon

DeWalt DCV501LN Akku-Handsauger 18 V, Staubklasse L (ohne Akku)

DeWalt

Das spricht dafür: Staubklasse L, HEPA, LED.

Fazit: Der einzige Handsauger im Cluster mit Zertifizierung der Staubklasse L für Holzstaub, mit waschbarem HEPA-Filter, der laut Hersteller 99,97 Prozent der Partikel ab 0,3 Mikrometern zurückhält. Dauerbetrieb per Schiebeschalter, LED-Licht, laut Hersteller bis 22 Minuten mit einem 18-V-Akku mit 5,0 Ah; das Datenblatt nennt zugleich 15 Minuten. Die Anleitung nennt 300 W, 21,7 l/s, 9,4 kPa und 75 dB(A) Schalldruck, DeWalt 1,5 kg ohne Akku, das Amazon-Datenblatt 1 kg. Viel Zubehör: Verlängerung, Schlauch, Boden-, Fugen-, Polsterdüse, Bürste, Tasche.

Kernfakten

Akkusystem
DeWalt 18 V XR
Staubklasse
L
Laufzeit laut Hersteller
bis 22 min mit 5,0 Ah
Unterdruck laut Anleitung
9,4 kPa
Behälter
0,7 l
Gewicht laut DeWalt
1,5 kg ohne Akku

Am besten für: Wer DeWalt-Akkus hat und feinen Staub auffangen will

Weniger geeignet für: Wer kein DeWalt-System nutzt

Pro

  • Einzige L-Klasse im Cluster
  • Viel Zubehör
  • LED für dunkle Fußräume

Contra

  • Laufzeitangaben widersprechen sich
  • Kleiner Stamm

Ausstattung

  • HEPA-Filter
  • LED-Licht
  • Dauerbetrieb

Die acht Sauger im Einzelnen

Makita DCL180Z (18 V LXT)

Der DCL180 ist der Klassiker unter den Akkusaugern aus dem Werkzeugregal und das Gerät mit dem breitesten Stamm im Feld nach dem Bosch GAS 18V-1: 4,6 Sterne bei 3.917 Bewertungen. Er ist ein Stabsauger, kein Handsauger, mit einem zweistufigen Stofffilter und einem beutellosen Behälter von 0,65 Litern. Der Merkmalstext nennt 1,3 Kubikmeter Luft pro Minute und 3,6 Kilopascal. Eine Produktseite für den DCL180 führt Makita nicht mehr; die Betriebsanleitung nennt 650 Milliliter, etwa 20 Minuten Dauerbetrieb, ohne den Akku zu nennen, eine Länge von 999 Millimetern und 1,2 bis 1,5 Kilogramm mit Akku.

Für das Schwestermodell DCL182, das Makita noch führt, nennt der Hersteller 54 Millibar, einen Kubikmeter pro Minute und Laufzeiten von 20 Minuten mit drei, 33 mit fünf und 39 mit sechs Amperestunden auf der hohen Stufe. Ob diese Werte auf den DCL180 übertragbar sind, sagt Makita nicht. Die 3,6 Kilopascal aus dem Merkmalstext, also 36 Millibar, liegen unter den Werten aller aktuellen Makita-Sauger in der Tabelle oben; belegt ist der Wert beim Hersteller nicht.

In der Anleitung des DCL180 stehen die Temperaturgrenzen, die für alle Makita-Sauger gelten: Werkzeug und Akku nicht dort lagern oder benutzen, wo 50 Grad erreicht werden können, laden bei 10 bis 40 Grad, und nach mehr als sechs Monaten Nichtgebrauch laden. Ein Satz zum Auto fehlt in dieser Anleitung, anders als bei DCL184 und CL121D. Als passende Akkus nennt die Anleitung die Reihe BL1815N bis BL1860B, als Ladegeräte unter anderem das Auto-Ladegerät DC18SE. Die Stabform ist im Fußraum sperriger als ein Handsauger, reicht dafür ohne Bücken auf den Boden.

Bosch Professional GAS 18V-1

Der GAS 18V-1 hat mit 5.100 Bewertungen den größten Stamm im Feld und mit 4,0 Sternen den niedrigsten Sternwert. Bosch nennt für ihn einen Behälter von 0,7 Litern, eine Filterfläche von 55 Quadratzentimetern, einen Luftstrom von zehn Litern pro Sekunde, 60 Millibar Unterdruck und 1,3 Kilogramm ohne Akku. Als einziger Hersteller im Feld gibt Bosch die Laufzeit als Faustwert an: sieben Minuten je Amperestunde. Für einen Akku von zwei Amperestunden wären das rechnerisch 14 Minuten, für fünf 35. Mit einem Akku von vier Amperestunden wären das rechnerisch 28 Minuten. Laut Merkmalstext sollen zwei rotierende Luftströme das Verstopfen des Filters verhindern; dazu kommen Saugrohr, Schlauch, Fugen- und Teppichdüse.

Die Anleitung nennt 73 dB(A) Schalldruck, das Amazon-Datenblatt 55 Dezibel, dazu Maße von zehn mal zehn mal zehn Millimetern und sieben Minuten Laufzeit ohne Akkugröße. Bosch schreibt in der Anleitung zwei Sätze, die für das Auto wichtig sind: Den Akku zum Beispiel im Sommer nicht im Auto liegen lassen, und der Sauger dürfe nur in Innenräumen benutzt und aufbewahrt werden. Für Laden nennt Bosch null bis 35 Grad, für Betrieb und Lagerung minus 20 bis plus 50 Grad.

Der GAS 18V-1 läuft mit allen 18-Volt-Akkus von Bosch Professional und laut Bosch auch im herstellerübergreifenden System AMPShare. Mit den grünen Heimwerkerakkus von Bosch ist er nicht kompatibel.

Bosch UniversalVac 18

Der UniversalVac 18 ist das Gegenstück aus der grünen Bosch-Reihe, die zur herstellerübergreifenden Allianz POWER FOR ALL gehört. Bosch empfiehlt Akkus ab 2,5 Amperestunden und nennt 18 Minuten Laufzeit mit genau diesem Akku, 9 Kilopascal Unterdruck, in der Anleitung 88 Millibar, 28 Liter pro Sekunde Luftstrom, 0,5 Liter Behälter, Maße von 384 mal 211 mal 149 Millimetern und 1,3 Kilogramm mit Akku. Zum Zubehör gehören Bürsten-, Fugen- und Bodendüse, zwei Verlängerungsrohre und eine Zubehörhalterung. Die Produktseite zeigt 4,3 Sterne bei 3.079 Bewertungen.

Mit 88 Millibar und 28 Litern pro Sekunde hat der UniversalVac die höchsten Saugwerte der drei Bosch-Geräte im Feld, obwohl er zur Heimwerkerreihe gehört. Die Anleitung nennt mehrere Ladegeräte, die nicht kompatibel sind, und für das Laden widersprüchliche Bereiche: null bis 35 Grad in der Tabelle, null bis 45 Grad im Text zur Temperaturüberwachung. Das Amazon-Datenblatt nennt 0,89 Kilogramm, 20 Minuten Laufzeit und 88 Dezibel; die Zahl 88 steht in der Bosch-Anleitung als Unterdruck in Millibar. Die Anleitung rät, den Akku zum Laden zu entnehmen, und schreibt wie bei den Professional-Geräten, der Sauger dürfe nur in Innenräumen benutzt und aufbewahrt werden; einen eigenen Satz zum Auto enthält sie nicht.

Bosch Professional GAS 12V

Der GAS 12V ist der kleinste Sauger im Feld, für die 12-Volt-Akkus von Bosch Professional, im Titel als 10,8 Volt geführt. Bosch nennt 0,35 Liter Behälter, in der Anleitung 0,4 Liter brutto, 45 Millibar Unterdruck, 15 Liter pro Sekunde und eine Filterfläche von 408 Quadratzentimetern, die größte der Bosch-Geräte, bei 0,7 Kilogramm ohne Akku. Eine Laufzeit nennt Bosch nicht. Die Anleitung gibt das Gewicht als „1,9−1,1“ Kilogramm an, offenbar ein Druckfehler, und beschreibt eine Ladezustandsanzeige mit drei Leuchtdioden. Die Anzeige unterscheidet nach Bosch 60 bis 100, 30 bis 60, fünf bis 30 und null bis fünf Prozent.

Das Amazon-Datenblatt nennt 650 Watt und „handbetrieben“ als Stromquelle, beides unpassend. Die Produktseite zeigt 4,2 Sterne bei 1.151 Bewertungen. Für das Auto spricht die Größe: Ein Gerät von 0,7 Kilogramm mit einem leichten 12-Volt-Akku passt in ein Fach, in das ein Stabsauger nicht passt. Dagegen spricht der kleine Behälter. Für das 12-Volt-System bietet Bosch ein Set mit zwei Akkus von drei Amperestunden und Ladegerät in einer Transportbox an; wie lange der GAS 12V mit einem dieser Akkus läuft, nennt Bosch nicht.

Einhell TE-HV 18/06 Li-Solo

Der TE-HV ist der Testsieger von auto motor und sport: 83 von 100 Punkten im Test von acht Akku-Handsaugern fürs Auto, mit Normprüfstaub und Hundehaaren in einem Autoteppich. Einhell nennt 72 Millibar, 0,6 Liter, 0,95 Kilogramm, zwei Saugrohre von zusammen 0,7 Metern, eine Fugendüse von 26 Zentimetern, eine Polsterdüse, die ausdrücklich auch für Autositze gedacht ist, und einen Filter, der sich unter fließendem Wasser waschen lässt. Akku und Ladegerät gehören nicht dazu. Die Produktseite zeigt 4,6 Sterne bei 1.986 Bewertungen. Eine Lautstärke nennt Einhell auf der Herstellerseite nicht; das Amazon-Datenblatt nennt 80 Dezibel, und laut Merkmalstext gehört ein Wandhalter zum Lieferumfang.

Einhell gibt die Laufzeit für jede Akkugröße an, auf zwei Stufen. Auf der Eco-Stufe sind es 22 Minuten mit zwei, 26 mit 2,5, 33 mit drei, 44 mit vier, 54 mit 5,2, 65 mit sechs und 88 Minuten mit acht Amperestunden, auf der Boost-Stufe 12, 15, 19, 25, 32, 39 und 50 Minuten. Das ist die vollständigste Laufzeitangabe im Feld. Auto motor und sport nannte bis zu 30 Minuten, ohne Akkugröße; das Amazon-Datenblatt 35 Minuten, ebenfalls ohne Akkugröße, und eine Ersatzteilverfügbarkeit von 92 Jahren.

Zum Akku schreibt Einhell in den Sicherheitshinweisen strenge Regeln: lagern bei zehn bis 20 Grad, am besten 15, mindestens zu 40 Prozent geladen, nie über 40 Grad und insbesondere nicht in einem in der Sonne geparkten Auto, nicht unter zehn Grad laden, und Akkus, die länger als 60 Minuten unter null Grad lagen, entsorgen. Für einen Sauger, der im Auto mitfährt, sind das die strengsten Grenzen im Feld. Für das Gerät selbst nennt die Betriebsanleitung eine Lagerung dunkel, trocken und frostfrei, optimal bei fünf bis 30 Grad, in der Originalverpackung; blinken alle Leuchtdioden, sei der Akku zu kalt und solle einen Tag bei Raumtemperatur liegen.

Ryobi ONE+ Multi-Surface

Der Ryobi im Feld ist ein Handsauger für die 18-Volt-Akkus der Reihe ONE+, mit 4,5 Sternen bei 443 Bewertungen. Das Listing ist dünn: 0,6 Liter Behälter, eine Bürste, eine Universaldüse für Zubehör mit 1¼ Zoll, das separat verkauft wird, und ein Gewicht von drei Pfund laut Datenblatt. Eine Herstellerseite mit Werten zu diesem Modell ließ sich nicht abrufen.

Für ein anderes Modell, den RHV18-0, der am Stichtag nicht kaufbar war, nennt Ryobi die Werte vollständig: 34 Airwatt, 1.100 Liter Luft pro Minute, 6,5 Kilopascal, 600 Milliliter, einen HEPA-Filter der Klasse 11, 80 dB(A) Schalldruck, 0,95 Kilogramm ohne und 1,4 Kilogramm mit einem Akku von zwei Amperestunden, und Laufzeiten von 12 Minuten mit zwei bis 31 Minuten mit fünf Amperestunden. Die Anleitung des RHV18 schreibt, das Gerät sei nur für die Trockenreinigung bestimmt und der Akku zu entnehmen, wenn es nicht benutzt wird. Ob diese Werte für das Multi-Surface-Modell gelten, sagt Ryobi nicht.

Worx WX030.9 (PowerShare 20 V)

Der Worx ist der einzige Sauger im Feld, den der Hersteller ausdrücklich als Autosauger beschreibt: ein würfelförmiges Gehäuse mit einem ausziehbaren Schlauch bis zu einem Meter, einem Behälter von 200 Millilitern, der sich per Knopf entleert, und laut Worx mindestens 10 Kilopascal Unterdruck bei 34.000 Umdrehungen pro Minute. Worx nennt 1,4 Kilogramm ohne Akku und als Aufbewahrungsort unter anderem den Kofferraum. Die Produktseite zeigt 4,5 Sterne bei 601 Bewertungen.

Der Worx läuft mit den 20-Volt-Akkus des Systems PowerShare, die laut Worx zu Geräten mit 20, 40 und 80 Volt passen. Die Anleitung nennt 20 Volt maximal und 18 Volt nominal, einen Akku mit zwei Amperestunden und Zubehör für den Autoinnenraum, aber keine Temperaturgrenzen in Grad, nur den Rat, die Lagerung in direkter Sonne zu meiden. Der Merkmalstext auf Amazon nennt 1,8 Kilogramm, das Datenblatt 1,4 Kilogramm und 25 Minuten Laufzeit; Behältervolumen, Laufzeit und Lautstärke ließen sich beim Hersteller nicht belegen. Die Anleitung schreibt, das Zubehör sei für den Autoinnenraum gedacht, und nach langer Lagerung müsse der Akku gegebenenfalls mehrmals geladen und entladen werden, bevor er die volle Leistung erreicht.

DeWalt DCV501LN (18 V XR, Staubklasse L)

Der DeWalt ist der einzige Handsauger im Feld mit einer Zertifizierung für die Staubklasse L. DeWalt nennt ihn zertifiziert für Weichholzstäube mit einem Arbeitsplatzgrenzwert über einem Milligramm pro Kubikmeter, mit waschbarem HEPA-Filter, der 99,97 Prozent der Partikel ab 0,3 Mikrometern zurückhalten soll, und bis zu 22 Minuten Laufzeit mit einem 18-Volt-Akku mit fünf Amperestunden. Zum Lieferumfang gehören Gürtelhaken, Tragetasche, Verlängerungsrohr, Verlängerungsschlauch, Boden-, Fugen- und Polsterdüse und ein Saugpinsel. Die Produktseite zeigt 4,6 Sterne bei 383 Bewertungen.

Die Anleitung, die nur als Kopie auf einer Drittseite abrufbar war, nennt 300 Watt, einen Tank von 0,7 Litern, 21,7 Liter pro Sekunde, 9,4 Kilopascal, 75 dB(A) Schalldruck und 87 dB(A) Schallleistung, und 1,5 Kilogramm ohne Akku. Der DeWalt passt zu 18-Volt-Akkus und zu 54-Volt-FLEXVOLT-Akkus. Für Lagerung, Betrieb und Laden nennt DeWalt vier bis 40 Grad und als ungeeignete Orte Schuppen und Metallgebäude im Winter und im Sommer. Das Amazon-Datenblatt nennt 1 Kilogramm und neben den 22 auch 15 Minuten Laufzeit. DeWalt nennt in der Anleitung eine Reihe passender Akkus, von DCB181 bis DCB189 und die FLEXVOLT-Akkus DCB546 bis DCB549, und einen Schlauchanschluss von 31,8 Millimetern, gibt aber für keinen anderen Akku als den mit fünf Amperestunden eine Laufzeit an.

Für das Auto bringt die Staubklasse L vor allem eines: eine nachgewiesene Filterleistung, die bei Handsaugern sonst fehlt. Dazu kommt ein LED-Licht, das laut Merkmalstext dunkle Fußräume ausleuchtet, und ein Schalter für Dauerbetrieb. Ein Vorteil für die typischen Verschmutzungen im Auto lässt sich aus der Staubklasse nicht ableiten; sie ist für Holzstaub zertifiziert.

Zehn Geräte außerhalb des Feldes und was ihre Hersteller angeben

Für mehrere Werkzeugsauger, die nicht im Feld stehen, haben die Hersteller Werte veröffentlicht, die das Feld einordnen helfen. Sie stehen hier, weil sie zeigen, was innerhalb der Systeme möglich ist, und weil einige von ihnen für das Auto naheliegender sind als die Geräte im Feld.

Makita DCL181F und DCL182

Der DCL181F ist ein Stabsauger für LXT-Akkus mit 1,4 Kubikmetern pro Minute, 42 Millibar, 0,65 Litern Behälter und zwei Stufen mit elf und 30 Watt. Makita nennt mit einem Akku von fünf Amperestunden 33 Minuten, mit drei Amperestunden 40 Minuten auf der niedrigen und 20 auf der hohen Stufe, einen Schalldruck von 61,1 und 72,2 dB(A) und 1,2 bis 1,4 Kilogramm mit Akku. Er hat ein beutelloses, zweistufiges Textilfiltersystem, und Makita nennt Autos und Treppenhäuser als Einsatzbeispiele. Die Solo-Variante enthält Hartbodendüse, Permanent-Filtersack, Fugendüse, Halter und Verlängerungsrohr, aber keinen Akku. Ein Satz zum Auto wie beim DCL184 fehlt in der deutschen Anleitung.

Der DCL182 ist das Schwestermodell des DCL180 im Feld, mit einem Kubikmeter pro Minute, 54 Millibar, 0,5 Litern und 71 dB(A). Makita nennt 20 Minuten mit drei, 33 mit fünf und 39 mit sechs Amperestunden auf der hohen Stufe und 1,3 bis 1,6 Kilogramm mit Akku. Die Anleitung enthält denselben Rat, Akkus nach sechs Monaten Nichtgebrauch zu laden, aber keinen Hinweis zum Auto.

Makita CL108FD

Der CL108FD ist ein Stabsauger für die 12-Volt-Akkus des Systems CXT, mit 1,2 Kubikmetern pro Minute, 44 Millibar, 0,6 Litern, einem Feinfilter, 72 dB(A) und einem Gewicht von 0,8 Kilogramm ohne und 1,0 bis 1,2 mit Akku. Makita nennt 25, 12 und zehn Minuten mit 1,5 Amperestunden, 33, 15 und 13 mit zwei und 50, 24 und 20 Minuten mit vier Amperestunden. Es gibt ihn mit Akku und Ladegerät und ohne. Er ist das leichteste Makita-Gerät in dieser Übersicht. Wer bereits Akkus des 12-Volt-Systems CXT besitzt, findet in ihm und im CL121D die beiden Makita-Sauger, die mit diesen kleineren Akkus laufen.

Bosch EasyVac 12

Der EasyVac 12 ist ein Handsauger der grünen Bosch-Reihe für 12-Volt-Akkus. Bosch nennt auf der Produktseite fünf Kilopascal, in der Anleitung 5,3, eine Laufzeit von 17 Minuten mit einem Akku von zwei Amperestunden, 0,38 Liter und ein Kilogramm mit, 0,8 ohne Akku, dazu einen Flachfaltenfilter mit Vorfilter. Beim Luftstrom widersprechen sich Seite und Anleitung deutlich: Die Seite nennt einen Liter pro Sekunde, die Anleitung 1,2 Kubikmeter pro Minute, also rund 20 Liter pro Sekunde; der Wert der Seite ist offensichtlich zu niedrig. Für das Laden nennt Bosch null bis 45 Grad.

Metabo AS 18 L PC und AS 18 HEPA PC Compact

Die beiden Metabo-Geräte sind keine Handsauger, sondern Allessauger mit 18-Volt-Akku, und sie zeigen, was ein Akkusauger mit Behälter und langem Schlauch leistet. Für den AS 18 L PC nennt Metabo 2.100 Liter pro Minute, 120 Millibar, eine Filterfläche von 3.600 Quadratzentimetern, 7,5 Liter Behälter, einen Schlauch von 3,5 Metern mit 32 Millimetern Durchmesser, 6,9 Kilogramm ohne und 7,5 mit Akku, 72 dB(A) Schalldruck und 84 dB(A) Schallleistung, eine Zertifizierung für Staubklasse L und eine Filterabreinigung namens PressClean. Der AS 18 HEPA PC Compact hat dieselben 2.100 Liter pro Minute und 120 Millibar, sechs Liter, einen Schlauch von 2,5 Metern und 3,8 Kilogramm ohne Akku.

Für das Auto sind die Metabo-Geräte eher Werkstattsauger, die man mitnimmt, als Sauger, die im Auto mitfahren. Mit 120 Millibar und einem langen Schlauch liegen sie zwischen den Handsaugern und den Nass-Trockensaugern mit Kabel. Metabo schreibt in der Anleitung, kein Sauggut heißer als 60 Grad aufzunehmen, das Gerät nicht unter minus 20 und nicht über 40 Grad zu benutzen und es optimal bei zehn bis 30 Grad aufzubewahren. Eine Laufzeit je Akku ließ sich bei Metabo nicht finden.

Milwaukee M12 HV und M18 BLCV2

Für Milwaukee fand sich auf Amazon kein Sauger-Listing, die Herstellerdaten sind aber vollständig. Der M12 HV für die 12-Volt-Akkus hat laut Datensatz des Herstellers 934 Liter pro Minute, 31,1 Millibar, einen Schlauchdurchmesser von 22,5 Millimetern und 1,2 Kilogramm mit Akku; zum Lieferumfang gehören Filter, Verlängerungsrohr, Fugen- und Grobschmutzdüse. Der M18 BLCV2, Nachfolger des M18 CV, hat 1.133 Liter pro Minute, 162 Millibar, 0,75 Liter, einen Schlauch von 0,5 Metern mit 41 Millimetern Durchmesser, einen Zyklonabscheider, Staubklasse L und 2,1 Kilogramm mit Akku; die Laufzeit nennt Milwaukee mit über 20 Minuten, ohne Akkugröße.

Der M18 BLCV2 hat damit den höchsten Unterdruck aller Handsauger in dieser Übersicht, und er ist zugleich der schwerste. Er zeigt, dass ein Handsauger mit Werkzeugakku Werte erreichen kann, die über denen der übrigen Werkzeugsauger liegen, mit Gewicht und Größe als Preis.

DeWalt DCV517N

Der DCV517N ist ein Handsauger von DeWalt, den der Hersteller als Nass- und Trockensauger führt, für Arbeitsplätze, Werkzeuge und Montagefahrzeuge. DeWalt nennt einen Schlauch von einem Meter, der tritt- und knickfest sein soll, einen Behälter von 1,9 Litern, einen waschbaren HEPA-Filter mit 99,7 Prozent ab 0,3 Mikrometern und 1,32 Kilogramm, aber keine Leistungs-, Laufzeit- oder Lautstärkewerte. Für das Auto wäre er wegen der Nassfunktion interessant; ohne Werte lässt er sich aber nicht einordnen.

Parkside PHSSA 20-Li D2

Für einen Handsauger von Parkside, der Eigenmarke eines Discounters, ließ sich nur die Anleitung als Kopie auf einer Drittseite abrufen. Sie nennt 20 Volt, die Schutzart IPX0, rund 1,3 Kilogramm mit Zubehör, eine Laufzeit im Leerlauf von etwa 17 Minuten mit zwei und 34 Minuten mit vier Amperestunden, einen Behälter für Staub mit rund 400 und für Flüssigkeit mit 150 Millilitern sowie Temperaturbereiche von minus 20 bis 50 Grad im Betrieb, vier bis 40 Grad beim Laden und null bis 45 Grad bei der Lagerung. Die Anleitung rät, den Akku vor längerer Lagerung zu entnehmen. Weil eine offizielle Herstellerquelle fehlt, steht das Gerät nicht im Feld.

Laufzeit je Akku: was die Tabellen der Hersteller zeigen

Bei Werkzeugsaugern ist die Laufzeit keine Eigenschaft des Geräts, sondern des Akkus, den man einsetzt. Mehrere Hersteller geben deshalb Tabellen an, und die zeigen, wie viel ein größerer Akku bringt. Die Tabelle fasst die Angaben zusammen; die Spalte Minuten je Amperestunde ist eine eigene Rechnung aus den Herstellerwerten.

Laufzeit je Akkugröße laut Hersteller (Minuten je Ah: eigene Rechnung)
Gerät, StufeAkku und LaufzeitMinuten je Ah
Bosch GAS 18V-1Herstellerformel7
Einhell TE-HV, Eco2,0 Ah 22 min bis 8,0 Ah 88 minetwa 10,4 bis 11
Einhell TE-HV, Boost2,0 Ah 12 min bis 8,0 Ah 50 minetwa 6,0 bis 6,5
Makita CL121D, Stufe 11,5 Ah 25 min, 2,0 Ah 33 min, 4,0 Ah 67 minetwa 16,5 bis 16,8
Makita CL108FD, Stufe 11,5 Ah 25 min, 2,0 Ah 33 min, 4,0 Ah 50 min16,7, 16,5, dann 12,5
Makita DCL182, hohe Stufe3,0 Ah 20 min, 5,0 Ah 33 min, 6,0 Ah 39 minetwa 6,5 bis 6,7
Ryobi RHV182,0 Ah 12 min bis 5,0 Ah 31 minetwa 6,0 bis 6,25
Einhell TE-VC 18/10 (Nass-Trocken)2,5 Ah 12 min bis 8,0 Ah 42 min4,8, dann 5,0 bis 5,7
Bosch UniversalVac 182,5 Ah 18 min7,2
DeWalt DCV501L5,0 Ah bis 22 min4,4

Die Tabellen steigen meist ungefähr im Takt der Akkugröße, aber nicht immer. Beim Makita CL108FD bringt der Akku mit vier Amperestunden auf der niedrigsten Stufe 50 Minuten, nicht die 66, die der Takt der kleineren Akkus erwarten ließe. Beim Einhell TE-VC springt die Laufzeit von 2,5 auf drei Amperestunden um fast die Hälfte. Eine allgemeine Formel, Minuten gleich Amperestunden mal einem festen Wert, ist nur bei Bosch für den GAS 18V-1 eine Herstelleraussage.

Die Tabellen zeigen auch, wie stark die Saugstufe die Laufzeit bestimmt. Makita nennt für den DCL184 drei Stufen mit fünf, 23 und 38 Watt und mit einem Akku von drei Amperestunden 80, 30 und 20 Minuten. Auf der niedrigsten Stufe läuft das Gerät also viermal so lange wie auf der höchsten. Einhell nennt für den TE-HV auf der Eco-Stufe knapp doppelt so lange Laufzeiten wie auf Boost. Wer im Auto zwischen Stufen wählt, gewinnt mit der kleinen Stufe viel Zeit, bei einem Bruchteil der Leistung, die Makita für die hohe Stufe nennt.

Für die Wahl des Akkus heißt das: Wer schon Akkus des Systems besitzt, schaut in der Tabelle des Herstellers nach, was der vorhandene Akku bringt. Wer einen neuen kauft, findet dort, ab welcher Größe die Laufzeit für das eigene Auto reicht. Für den Einhell auf der Boost-Stufe sind es mit zwei Amperestunden zwölf Minuten, mit vier 25; auf der Eco-Stufe 22 und 44. Beim DeWalt nennt der Hersteller nur einen Wert, 22 Minuten mit fünf Amperestunden, das sind rechnerisch 4,4 Minuten je Amperestunde, deutlich weniger als bei den Handsaugern von Einhell und Makita auf ihrer stärksten Stufe; der DeWalt nimmt laut Anleitung allerdings auch 300 Watt auf.

Mehr Akku, mehr Gewicht

Ein größerer Akku verlängert die Laufzeit und macht das Gerät schwerer. Die Hersteller geben das teils als Spanne an. Makita nennt für den DCL184 1,8 bis 2,2 Kilogramm mit Akku, für den CL121D 1,7 bis 1,8 und für den CL108FD 1,0 bis 1,2; die Spanne entspricht den möglichen Akkus. Ryobi nennt für den RHV18 0,95 Kilogramm ohne und 1,4 Kilogramm mit einem Akku von zwei Amperestunden, also knapp ein halbes Kilogramm für den kleinsten Akku.

Für einen Sauger im Auto spielt das Gewicht beim Saugen über Kopf eine Rolle, etwa an Hutablage und Dachhimmel, und beim Saugen im Fußraum, wo man das Gerät oft schräg hält. Ein Akku von acht Amperestunden, mit dem der Einhell auf der Eco-Stufe 88 Minuten läuft, ist für das Auto mehr, als die meisten Durchgänge brauchen; das Gewicht dieses Akkus nennt Einhell im abgerufenen Material nicht. Wer zwischen Laufzeit und Gewicht abwägt, nimmt für das Auto eher einen mittleren Akku.

Stab, Hand oder Würfel: die Bauformen und das Auto

Die acht Geräte im Feld haben drei Bauformen, und für das Auto hat jede ihren Platz. Der Makita DCL180 ist ein Stabsauger von knapp einem Meter Länge, laut Anleitung 999 Millimeter. Mit ihm saugt man Fußräume und Kofferraum, ohne sich tief zu bücken, aber zwischen Sitz und Mittelkonsole ist er sperrig. Makita nennt für ihn 1,2 bis 1,5 Kilogramm mit Akku, kaum mehr als die Handsauger im Feld; die Länge, nicht das Gewicht unterscheidet ihn. Die Handsauger von Bosch, Einhell, Ryobi und DeWalt sind kürzer und lassen sich mit Saugrohren verlängern; Einhell liefert zwei Rohre von zusammen 0,7 Metern, Bosch beim UniversalVac zwei Verlängerungsrohre, beim GAS 18V-1 ein Saugrohr und einen Schlauch.

Der Worx WX030 ist ein Würfel mit einem ausziehbaren Schlauch bis zu einem Meter. Das Gerät bleibt auf dem Sitz oder im Fußraum stehen, nur der Schlauch wandert unter die Sitze. Ähnlich arbeitet der Makita DCL184, der nicht im Feld steht, mit einem Schlauch von einem Meter und einem Schultergurt. Für Fußräume und Sitzschienen bewerben Worx und Makita den Schlauch; für Sitzflächen und Ablagen sind die kompakten Handsauger gebaut.

Für die Reihenfolge der Reinigung empfehlen Kärcher und der ADAC, im Kofferraum zu beginnen und sich nach vorn zu arbeiten, mit der Fugendüse für Zwischenräume und einem Bürstenaufsatz für Polster. Wer einen Stabsauger hat, saugt damit den Boden und nimmt für Polster und Ritzen die Aufsätze; wer einen Handsauger hat, verlängert ihn für den Boden. Die Schritte im Einzelnen stehen im Ratgeber zur Innenreinigung.

Zubehör fürs Auto: Fugendüse, Polsterdüse, Schlauch

Für das Auto entscheidet oft das Zubehör mehr als der Saugwert. Einhell liefert beim TE-HV eine Fugendüse von 26 Zentimetern, die einzige im Feld, deren Länge der Hersteller nennt, und eine Polsterdüse, die Einhell ausdrücklich für Autositze nennt. DeWalt liefert beim DCV501LN Boden-, Fugen- und Polsterdüse, einen Saugpinsel, ein Verlängerungsrohr und einen Verlängerungsschlauch, dazu einen Gürtelhaken und eine Tragetasche. Bosch liefert beim GAS 18V-1 Bodendüse, zwei Saugrohre, Fugendüse und einen flexiblen Verlängerungsschlauch.

Bei Makita unterscheidet sich das Zubehör je nach Modell. Die Solo-Variante des DCL184, des Autosaugers, enthält Vliesdüse, Papierfilter, Rund-, Gummi-Fugen-, Polster- und Gebläsedüse, einen Schultergurt und einen Staubsack. Der DCL180 im Feld kommt laut Merkmalstext mit weniger. Beim Ryobi ist das Zubehör separat zu kaufen; die Universaldüse nimmt Aufsätze mit 1¼ Zoll auf. Worx liefert laut Hersteller eine Flachdüse und eine weiche Bürste.

Für weiche Kunststoffe gilt, was der ADAC schreibt: Die harte Staubsaugerdüse kann Kratzer verursachen. Ein weicher Pinsel, wie ihn DeWalt als Saugpinsel und Worx als weiche Bürste mitliefern, ist für Armaturen und Lüftungsdüsen nach diesem Hinweis besser geeignet als eine Hartbodendüse.

Welche Akkus passen: die Plattformen im Feld

Ein Werkzeugsauger lohnt sich vor allem für Menschen, die schon Akkus eines Systems besitzen, und dann ist die wichtigste Frage, welche Akkus passen. Die Hersteller nennen das genau, und die Systeme sind nicht untereinander kompatibel, auch nicht innerhalb eines Herstellers. Bosch hat zwei getrennte Reihen: die blaue Professional-Reihe, deren 18-Volt-Akkus laut Bosch auch im herstellerübergreifenden System AMPShare laufen, und die grüne Heimwerkerreihe, die zur Allianz POWER FOR ALL gehört. Ein blauer Akku passt nicht in den grünen UniversalVac und umgekehrt. AMPShare und POWER FOR ALL sind Allianzen, in denen Akkus über Herstellergrenzen hinweg passen sollen; welche Hersteller dazugehören, steht auf den abgerufenen Bosch-Seiten nicht, nur dass die jeweiligen Bosch-Geräte Teil davon sind.

Akkusysteme der Geräte im Feld laut Hersteller
GerätSystemHinweis des Herstellers
Makita DCL180ZLXT 18 VAkkus BL1815N bis BL1860B; Ladegeräte u. a. Auto-Ladegerät DC18SE
Bosch GAS 18V-1Bosch Professional 18 Valle Professional-18-V-Akkus, auch AMPShare
Bosch UniversalVac 1818 V POWER FOR ALLAkkus ab 2,5 Ah empfohlen; nicht für blaue Akkus
Bosch GAS 12VBosch Professional 12 VSet mit 2 × 3,0 Ah erhältlich
Einhell TE-HV 18/06Power X-Change 18 VAuto-Ladegerät für den 12-V-Stecker erhältlich
Ryobi ONE+ Multi-SurfaceONE+ 18 Vkeine Herstellerangabe abgerufen
Worx WX030.9PowerShare 20 VAkkus passen laut Worx zu 20-, 40- und 80-V-Geräten
DeWalt DCV501LN18 V XRauch 54-V-FLEXVOLT-Akkus

Makita hat neben dem 18-Volt-System LXT ein 12-Volt-System namens CXT, für das der CL121D und der CL108FD gebaut sind; deren Akkus passen nicht in den DCL180. In den Varianten mit Akku liefert Makita die beiden CXT-Sauger mit einem Akku BL1021B und dem Ladegerät DC10SB; die Laufzeiten in den Anleitungen beziehen sich auf einen Akku BL1016. Bosch Professional hat für den GAS 12V eine eigene 12-Volt-Reihe. Einhell nennt für den TE-HV keine weiteren Plattformen. Wer zwei Systeme besitzt, sollte den Sauger für das System kaufen, dessen Akkus er öfter geladen hat; ein Adapter zwischen Systemen ist in den Herstellerunterlagen nicht vorgesehen.

Für Parkside, die Eigenmarke eines Discounters, ließ sich nur eine Anleitung auf einer Drittseite abrufen, für einen Handsauger mit 20 Volt und einer Laufzeit von etwa 17 Minuten mit zwei und 34 mit vier Amperestunden im Leerlauf. Eine offizielle Herstellerseite fand sich nicht; das Gerät steht deshalb nicht im Feld. Milwaukee hat mit M12 und M18 zwei getrennte Systeme, für die sich auf Amazon kein Sauger-Listing fand.

Staubklasse L und HEPA: was die Zertifizierung bedeutet

Drei Werkzeugsauger nennen ihre Hersteller zertifiziert für die Staubklasse L: der DeWalt DCV501LN im Feld, der Milwaukee M18 BLCV2 und der Metabo AS 18 L PC, beide nicht im Feld. Metabo beschreibt in der Anleitung des AS 18 L PC, was die Klasse abdeckt: Stäube mit einem Arbeitsplatzgrenzwert über einem Milligramm pro Kubikmeter. DeWalt nennt Weichholzstäube. Die Staubklasse ist eine Zertifizierung für die Werkstatt und die Baustelle, nicht für das Auto.

Für das Auto ist sie trotzdem ein Hinweis, weil sie eine nachgewiesene Filterleistung bedeutet. Bei Handsaugern ohne Zertifizierung zeigen Tests immer wieder Lücken: ÖKO-TEST fand 2017 acht von zehn Akku-Handsaugern nicht ganz dicht. Ein HEPA-Filter nach der Norm DIN EN 1822 hält je nach Klasse mindestens 85 Prozent (E10) bis 99,995 Prozent (H14) der Partikel zurück, die Norm gilt aber für Filter in Raum- und Prozesslufttechnik, nicht für das Gesamtgerät. Die Staubklasse prüft das Gerät, nicht nur den Filter.

Andere Werkzeugsauger nennen ihre Filter ohne Klasse. Ryobi gibt für den RHV18 einen HEPA-Filter der Klasse 11 an, Bosch für den GAS 12V eine Filterfläche von 408 Quadratzentimetern, für den GAS 18V-1 von 55. Einhell nennt für den Akku-Nass-Trockensauger TE-VC ausdrücklich keine Staubschutzklasse. Bei Milwaukee steht der M12 HV in der Kategorie der L-Klasse-Sauger, der Datensatz des Herstellers nennt aber keine Staubklasse; belegt ist sie nur beim M18 BLCV2.

Filter und Pflege bei Werkzeugsaugern

Die Werkzeughersteller beschreiben ihre Filter genauer als die Anbieter der kleinen Autosauger. Makita nennt beim DCL180 und DCL181F einen zweistufigen Stofffilter, beutellos, und beim CL108FD einen Feinfilter; der DCL184 kommt mit Papierfilter und Staubsack. Bosch schreibt beim GAS 18V-1, zwei rotierende Luftströme sollten das Verstopfen des Filters verhindern, beim GAS 12V nennt Bosch einen Flachfaltenfilter mit 408 Quadratzentimetern, beim EasyVac 12 einen Flachfaltenfilter mit Vorfilter.

Einhell schreibt beim TE-HV, der Schmutzfilter lasse sich unter fließendem Wasser reinigen und mit voller Filterleistung weiterverwenden. DeWalt nennt beim DCV501LN einen waschbaren HEPA-Filter, Milwaukee beim M18 BLCV2 einen Zyklonabscheider vor dem Filter, Metabo beim AS 18 L PC die Abreinigung PressClean. Ryobi nennt für den RHV18 einen Filter „HEPA 11“; nach der Filternorm DIN EN 1822 entspräche die Ziffer 11 der Klasse E11 mit mindestens 95 Prozent Abscheidegrad, ein HEPA-Filter im Sinne der Norm beginnt bei der Klasse H13 mit 99,95 Prozent.

Wie wichtig die Pflege ist, zeigen die Tests von Handsaugern: Der Schweizer Test von Kassensturz und K-Tipp fand 2024 Filter, die bei feinem Hausstaub verstopfen, und die Saugleistung ließ dann nach. Bei einem Werkzeugsauger mit waschbarem Filter gilt dasselbe wie bei den Nass-Trockensaugern von Kärcher: nach dem Waschen vollständig trocknen lassen, bevor man wieder saugt. Wer einen zweiten Filter hat, wechselt, während der erste trocknet.

Der Test von auto motor und sport: was gemessen wurde

Der Test von auto motor und sport vom Februar 2025 ist der einzige frei zugängliche Test, in dem ein Werkzeugsauger aus dem Feld vorkommt. Geprüft wurden acht Akku-Handsauger in Zusammenarbeit mit der Anwendungstechnik eines Pflegemittelherstellers, „angelehnt an“ die Norm DIN EN 60312-1. In einen Autoteppich wurden Normprüfstaub und Hundehaare eingebracht, die Geräte saugten in fünf Durchgängen, und der Ertrag wurde gewogen; die Saugleistung war am höchsten gewichtet. Der Einhell TE-HV gewann mit 83 von 100 Punkten.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Die Norm, an die sich der Test anlehnt, gilt nach ihrem Wortlaut nur für netzbetriebene Trockensauger; der Test ist also eine Anlehnung, keine Normprüfung. Und der Testpartner ist ein Hersteller von Pflegemitteln, kein unabhängiges Prüfinstitut. Auch die Norm für Akku-Bodensauger, IEC 62885-4, schließt Akku-Handsauger bis auf zwei Abschnitte aus; eine normgerechte Messung für Handsauger gibt es nicht.

Die Laufzeiten, die der Test nennt, ergänzen die Herstellertabellen: bis zu 30 Minuten für den Einhell, ohne Akkugröße, 36 Minuten für einen Severin, 21 für einen Dustbuster, höchstens zehn für einen Kärcher. Dass ein Werkzeugsauger mit 72 Millibar gegen Autosauger gewinnt, die teils mit höheren Werten werben, spricht dafür, dass der Unterdruck allein nicht entscheidet. Die Mini-Sauger aus dem Vergleich der Akku-Handsauger waren nach den frei sichtbaren Angaben nicht im Test. Andere Tests prüften mit anderem Schmutz und kamen zu anderen Schwerpunkten. Der Schweizer Test von Kassensturz und K-Tipp saugte 2024 Holzstaub und Heimtierstreu von Teppich und Plattenboden und maß die Staubemission im abgedunkelten Raum; die Auto Zeitung schmutzte Fußmatten mit Straßendreck, Krumen, Katzenstreu und Laub ein. Werkzeugsauger aus dem Feld kommen in diesen Tests nach den frei sichtbaren Angaben nicht vor. Für die Einordnung bleibt der Test von auto motor und sport deshalb der einzige Anhaltspunkt, mit seinen genannten Grenzen.

Für die Fahrzeugreinigung gebaut: der Makita DCL184 und der CL121D

Zwei Makita-Sauger, die nicht im Feld stehen, sind für dieses Thema trotzdem wichtig, weil Makita sie ausdrücklich als Geräte speziell für die Fahrzeugreinigung bewirbt. Der DCL184 für das 18-Volt-System LXT hat laut Makita einen Schlauch, der sich bis zu einem Meter ausziehen lässt, 54 Millibar, 1,4 Kubikmeter pro Minute, drei Stufen mit fünf, 23 und 38 Watt, Laufzeiten von 80, 30 und 20 Minuten mit einem Akku von drei Amperestunden und eine Leuchtdiode, die bei nachlassender Akkukapazität warnt. Im Lieferumfang der Solo-Variante stehen Vliesdüse, Papierfilter, Rund-, Gummi-Fugen-, Polster- und Gebläsedüse, ein Schultergurt und ein Staubsack.

Der CL121D für das 12-Volt-System CXT hat ebenfalls einen Schlauch von einem Meter, 46 Millibar, 1,3 Kubikmeter pro Minute und Laufzeiten von 25, 12 und 10 Minuten mit 1,5 Amperestunden bis 67, 32 und 27 Minuten mit vier. In den Anleitungen beider Geräte steht der Satz, Akku und Ladegerät niemals in einem Auto liegen zu lassen und den Akku niemals im Auto zu laden. Für die Fahrzeugreinigung gebaut heißt also nicht, im Auto zu lagern. Was das für alle Akkusauger bedeutet, beschreibt die Seite zum Sauger im Auto.

Laden im Auto: Makita DC18SE und Einhell Power X-Car Charger

Zwei Hersteller im Feld bieten Ladegeräte für den 12-Volt-Anschluss im Auto an. Makita nennt für das DC18SE, das 14,4- und 18-Volt-Akkus an 12 oder 24 Volt lädt, Ladezeiten von 30 Minuten für 1,5 Amperestunden, 45 für zwei, 60 für drei, 90 für vier, 110 für fünf, 130 für sechs, 200 für neun und 265 Minuten für zwölf Amperestunden. Die Anleitung schließt das Laden in direktem Sonnenlicht und während der Fahrt aus und nennt zehn bis 40 Grad Raumtemperatur. Das Gerät ist laut Anleitung für einen Zigarettenanzünder mit geerdetem Minuspol vorgesehen, hat ein Kabel von zwei Metern und wiegt ein Kilogramm; nach dem Laden soll man es abziehen. In den Anleitungen der Sauger DCL180 und DCL184 steht das DC18SE als passendes Ladegerät, in der des DCL184 zugleich der Satz, den Akku niemals im Auto zu laden.

Einhell nennt für das Power X-Car Charger 3A einen Ladestrom von drei Ampere und einen Akku mit drei Amperestunden in einer Stunde. Eine zweistufige Schutzelektronik soll die Autobatterie vor Tiefentladung schützen: Unter 11,5 Volt lädt das Gerät nicht mehr, unter 10,5 Volt schaltet es ab. Bei zu heißem oder zu kaltem Akku zeigt es einen Fehler. Laut Hersteller ist es auch für das Wohnmobil gedacht. Welche Steckdosen das verkraften, rechnet der Vergleich der 12-V-Sauger nach; ein Ladestrom von drei Ampere zieht bei 12 Volt rechnerisch etwa 36 Watt.

Werkzeugakkus im Auto: die Temperaturgrenzen

Die Werkzeughersteller nennen ihre Temperaturgrenzen genauer als die Anbieter der kleinen Autosauger, und sie sind sich nicht einig. Makita nennt für Lagerung und Betrieb unter 50 Grad und für das Laden zehn bis 40 Grad. Bosch erlaubt minus 20 bis plus 50 Grad für Lagerung und Betrieb und null bis 35 Grad für das Laden der Professional-Akkus. Einhell nennt zehn bis 20 Grad für die Lagerung und verbietet das Laden unter zehn Grad. DeWalt nennt vier bis 40 Grad für alles, Metabo optimal zehn bis 30 Grad für die Aufbewahrung.

Gemessen hat der ADAC im Sommer bei Außentemperaturen unter 30 Grad 59,1 Grad im Innenraum, im Winter fand eine englische Studie minus neun Grad. Milwaukee wirbt damit, die REDLITHIUM-Akkus der M12-Reihe lieferten Leistung bis minus 18 Grad, die der M18-Reihe bis minus 28 Grad, und herkömmliche Akkus fielen unter minus sechs Grad aus; Messbelege nennen die Seiten nicht. Einhell rät dagegen, Akkus nach mehr als 60 Minuten unter null Grad zu entsorgen. Keiner der Hersteller erlaubt beides. Bei Werkzeugsaugern gibt es aber einen einfachen Ausweg: Der Akku lässt sich herausnehmen und ins Haus mitnehmen, das Gerät ohne Akku kann im Auto bleiben. Makita, Ryobi und Parkside raten ohnehin, den Akku bei längerer Lagerung oder Nichtgebrauch zu entnehmen.

Werkzeugsauger und Nässe

Die meisten Werkzeugsauger im Feld sind Trockensauger. Ryobi schreibt in der Anleitung des RHV18 ausdrücklich, das Gerät sei nur für die Trockenreinigung im Haushalt und in ähnlichen, nicht industriellen Bereichen bestimmt. Bosch schreibt für den GAS 18V-1, der Sauger dürfe nur in Innenräumen benutzt und aufbewahrt werden. Für die übrigen Geräte im Feld nennen die Hersteller keine Nassfunktion. Wer im Auto verschüttete Getränke oder Schneematsch aufnehmen will, braucht ein anderes Gerät.

In den Werkzeugsystemen gibt es solche Geräte. Einhell bietet mit dem TE-VC 18/10 einen Nass-Trockensauger mit zehn Litern für Power-X-Change-Akkus an, für den Einhell 90 Millibar und Laufzeiten von 12 bis 42 Minuten je nach Akku nennt. Kärcher bietet den WD 1 Compact Battery und den WD 3-18 S für 18-Volt-Akkus an, mit 85 und 110 Millibar. DeWalt führt den Handsauger DCV517N als Nass- und Trockensauger mit 1,9 Litern, ohne Leistungswerte. Die Anleitung des Parkside PHSSA 20-Li D2 nennt einen Behälter für Flüssigkeit mit 150 Millilitern.

Für die Einordnung der Nass-Trockensauger mit Akku gegen die Netzgeräte gilt, was der Vergleich der Nass-Trockensauger zeigt: Der Kärcher WD 3-18 S hat mit Akku laut Hersteller etwa ein Drittel der Saugleistung und die Hälfte des Unterdrucks des WD 3 S am Kabel, bei gleichem Behälter. Ein Akku-Nass-Trockensauger ist für Nässe im Auto die Lösung ohne Steckdose, nicht die stärkste.

Werkzeugsauger und Mini-Sauger: was sie trennt

Wer einen Sauger nur für das Auto sucht, wählt oft zwischen einem Werkzeugsauger und einem der kleinen Autosauger mit fest eingebautem Akku. Die Quellen dieser Seite und des Vergleichs der Akku-Handsauger zeigen vier Unterschiede, die sich belegen lassen.

Werkzeugsauger und Mini-Sauger nach den Quellen dieses Clusters
MerkmalWerkzeugsauger im FeldMini-Sauger im Akku-Vergleich
Saugwertevom Hersteller veröffentlicht, 45 bis 100 mbarnur auf Amazon, 80 bis 260 mbar, ohne Methode
Laufzeitbei Einhell, Bosch und Makita je Akkugrößeeine Zahl je Stufe, teils widersprüchlich
Akkuwechselbar, in anderen Geräten nutzbarfest eingebaut
Temperaturgrenzenin den Anleitungen genanntauf den Produktseiten nicht genannt
TestTestsieger bei auto motor und sport (Einhell)kein Gerät in einem abgerufenen Test
Gewichtetwa 0,7 bis 1,5 kg ohne Akkuetwa 0,5 bis 1,2 kg laut Anbietern

Die Unterschiede sprechen nicht pauschal für das eine oder andere. Ein Mini-Sauger ist kleiner und braucht kein System; ein Werkzeugsauger ist nachvollziehbarer beschrieben und hat einen Akku, der sich ersetzen lässt. Wer ohnehin Werkzeugakkus hat, hat mit dem Werkzeugsauger den Vorteil, dass der Akku schon da ist und nicht im Auto liegen muss. Auch beim Laden unterscheiden sich die Gerätearten: Ein Mini-Sauger lädt laut Anbietern in zweieinhalb bis zehn Stunden am Gerät, ein Werkzeugakku im Ladegerät des Systems, im Auto mit dem Einhell-Ladegerät laut Hersteller einen Akku von drei Amperestunden in einer Stunde, mit dem Makita DC18SE einen gleich großen in 60 Minuten. Wer keine hat, wägt ab, ob er den Akku auch für andere Geräte nutzen wird.

Bei der Frage der Saugkraft hilft die Gegenüberstellung nur bedingt. Die Werte der Mini-Sauger sind höher, aber nicht belegt; der einzige Test, in dem ein Werkzeugsauger gegen Autosauger antrat, ging an den Werkzeugsauger. Das ist ein Hinweis, keine Regel, denn die Mini-Sauger aus dem Akku-Vergleich waren nach den frei sichtbaren Angaben nicht im Test.

Lagern, Laden, im Ladegerät lassen: was die Werkzeughersteller raten

Wer Werkzeugakkus besitzt, lagert und lädt sie oft anders als den Akku eines Handsaugers, und die Hersteller geben dazu unterschiedliche Ratschläge. Beim Ladezustand für die Lagerung rät DeWalt zu voll geladen und außerhalb des Ladegeräts, Einhell zu mindestens 40 Prozent, das Umweltbundesamt zu etwa der Hälfte für lange Pausen. Makita rät, Akkus nach mehr als sechs Monaten Nichtgebrauch zu laden, Einhell, Akkus, deren letzte Ladung mehr als zwölf Monate zurückliegt, nicht mehr zu benutzen.

Ob der Akku nach dem Laden im Ladegerät bleiben darf, beantworten die Hersteller gegensätzlich. Metabo schreibt, der Akkupack könne mit Erhaltungsladung im Ladegerät verbleiben. Makita rät, den Akku bei Nichtgebrauch abzunehmen, Einhell, ihn nicht mehrere Tage im Ladegerät zu lassen, DeWalt, ihn für lange Lagerung außerhalb aufzubewahren. Wer Akkus mehrerer Systeme hat, folgt also für jedes System der eigenen Anleitung.

Für das Laden nennen die Hersteller Temperaturbereiche: Makita zehn bis 40 Grad, DeWalt und Parkside vier bis 40, Metabo null bis 40 und einen Ladestart erst, wenn der Akku zwischen null und 50 Grad hat, Bosch Professional null bis 35. Bei Einhell schädigt Laden unter zehn Grad die Zelle chemisch. Ein Akku, der aus einem kalten Auto oder einer kalten Garage kommt, sollte deshalb erst Raumtemperatur annehmen. Was das im Sommer und im Winter für einen Sauger im Auto heißt, steht auf der Seite zum Sauger im Auto.

Lautstärke: Schalldruck, Schallleistung und ein vertauschter Wert

Die Werkzeughersteller geben die Lautstärke teils als Schalldruck und teils als Schallleistung an, und manche nennen beide. Makita nennt für den DCL184 je nach Stufe 58, 65 und 68 dB(A) Schalldruck, für den DCL181F 61,1 und 72,2, für den CL108FD 72. Bosch nennt für den GAS 18V-1 73 dB(A), DeWalt für den DCV501L 75 dB(A) Schalldruck und 87 dB(A) Schallleistung, Ryobi für den RHV18 80 dB(A) Schalldruck. Metabo nennt für den AS 18 L PC 72 und 84, Milwaukee für den M18 BLCV2 70 und 82.

Beim Milwaukee M12 HV stehen im Datensatz des Herstellers 85,6 dB(A) Schalldruck und 73,6 dB(A) Schallleistung. Weil die Schallleistung als abgestrahlte Gesamtenergie bei solchen Messungen höher liegt als der Schalldruck an einem Messpunkt, wie die übrigen Wertepaare zeigen, sind die beiden Werte offenbar vertauscht. Für die Geräte im Feld ergibt sich aus den Herstellerangaben eine Spanne von etwa 70 bis 80 dB(A) Schalldruck; die Amazon-Datenblätter nennen zum Teil andere Werte, beim Bosch GAS 18V-1 etwa 55 Dezibel.

Wo die Amazon-Datenblätter danebenliegen

  • Bosch GAS 18V-1: sieben Minuten Laufzeit ohne Akkugröße (Bosch: sieben Minuten je Amperestunde), Maße von 10 × 10 × 10 Millimetern, 55 dB (Anleitung: 73 dB(A)).
  • Bosch GAS 12V: 650 Watt und „handbetrieben“ als Stromquelle.
  • Bosch UniversalVac 18: 88 dB, dieselbe Zahl, die Bosch als Unterdruck in Millibar nennt.
  • Einhell TE-HV 18/06: 35 Minuten ohne Akkugröße, Ersatzteilverfügbarkeit von 92 Jahren.
  • Worx WX030.9: Akku im Lieferumfang trotz „ohne Akku“ im Titel; 1,8 Kilogramm im Merkmalstext, 1,4 im Datenblatt.
  • DeWalt DCV501LN: 15 und 22 Minuten Laufzeit nebeneinander, 1 Kilogramm (DeWalt: 1,5 ohne Akku).

Bei den Werkzeugsaugern lassen sich die Fehler leichter erkennen als bei den Mini-Saugern, weil die Hersteller ihre Werte selbst veröffentlichen. In den Karten stehen deshalb die Herstellerangaben. Wer ein Gerät aus dem Feld kauft, liest die Laufzeit in der Tabelle des Herstellers nach, nicht im Datenblatt der Verkaufsseite.

Lohnt sich ein Akku nur für den Sauger?

Für Menschen ohne Werkzeugakkus stellt sich die Frage, ob sich ein Werkzeugsauger trotzdem lohnt. Preise nennt diese Seite nicht, aber die Bestandteile lassen sich benennen: das Gerät ohne Akku, ein Akku in der passenden Größe und ein Ladegerät, bei Bosch GAS 12V und den grünen Bosch-Geräten auch als Set. Dazu kommt die Frage, ob man den Akku auch für andere Geräte nutzen wird; nur dann spielt das System seine Stärke aus. Hinzu kommt, dass ein Akku, der in mehreren Geräten läuft, auch für den Sauger öfter geladen ist. Wer einen Werkzeugakku wöchentlich für die Bohrmaschine nutzt, hat ihn für den Sauger griffbereit; wer ihn nur für den Sauger kauft, muss ihn ebenso pflegen wie den Akku eines Handsaugers, mit Nachladen nach spätestens sechs Monaten, wie Makita und das Umweltbundesamt raten.

Die Alternative sind die kleinen Autosauger mit fest eingebautem Akku. Sie sind leichter und kleiner, aber ihre Saugwerte sind nicht überprüfbar, ihr Akku lässt sich nicht tauschen, und es gibt für sie keinen Test. Werkzeugsauger haben offengelegte Werte, einen tauschbaren Akku und mit dem Einhell einen Testsieger. Ab dem 18. Februar 2027 schreibt die EU-Batterieverordnung austauschbare Gerätebatterien vor; für Werkzeugsauger ändert das wenig, weil ihr Akku ohnehin wechselbar ist.

Wer nur für das Auto einen Sauger sucht und keine Werkzeuge hat, findet im Vergleich der Akku-Handsauger die kleineren Geräte, im Vergleich der 12-V-Sauger die ohne Akku. Die Kriterien für die Wahl zwischen den Gerätearten fasst der Ratgeber zum Kauf zusammen.

Welcher Sauger zu welchem System passt

Bei Werkzeugsaugern entscheidet vor allem das System, und innerhalb eines Systems gibt es im Feld meist nur ein Gerät. Für Makita LXT steht der DCL180 mit dem breitesten Stamm unter den Stabsaugern, für Bosch Professional 18 Volt der GAS 18V-1 mit Laufzeitformel, für Bosch Professional 12 Volt der kleine GAS 12V, für die grüne Bosch-Reihe der UniversalVac 18 mit den höchsten Bosch-Saugwerten, für Einhell der Testsieger TE-HV, für Ryobi ONE+ das Multi-Surface-Modell, für Worx PowerShare der als Autosauger gebaute WX030 und für DeWalt der DCV501LN mit Staubklasse L.

Zuordnung nach System und Bedarf (aus den Herstellerangaben abgeleitet)
Vorhandenes SystemGerät im FeldAusschlaggebend
Makita LXT 18 VDCL180ZStabform, breiter Stamm; für das Auto alternativ DCL184
Bosch Professional 18 VGAS 18V-17 min je Ah, Schlauch
Bosch Professional 12 VGAS 12V0,7 kg, klein
Bosch grün (POWER FOR ALL)UniversalVac 1888 mbar, 28 l/s, Rohre
Einhell Power X-ChangeTE-HV 18/06Testsieger, Polsterdüse für Autositze
Ryobi ONE+Multi-Surfacedünne Herstellerlage
Worx PowerShareWX030.9als Autosauger gebaut, Schlauch 1 m
DeWalt 18 V XRDCV501LNStaubklasse L, LED

Wer kein System hat und eines nur für den Sauger wählen würde, findet im Einhell die vollständigste Laufzeitangabe und den einzigen Testsieg, im Bosch GAS 18V-1 die einfachste Laufzeitformel und im DeWalt die belegte Filterleistung. Wer vor allem Fußräume und Sitzschienen saugt, achtet auf Schlauch und Fugendüse: Der Worx hat einen ausziehbaren Schlauch, der Einhell eine Fugendüse von 26 Zentimetern, der Makita DCL184 einen Schlauch von einem Meter. Wer Tierhaare aus Polstern holt, findet beim Einhell eine Polsterdüse und den Testsieg in einem Test, in dem Hundehaare im Autoteppich lagen; eine eigene Tierhaarbürste nennt keiner der Hersteller im Feld.

Wohin mit altem Gerät und altem Akku

Bei Werkzeugsaugern trennen sich Gerät und Akku auch bei der Entsorgung. Den Wechselakku nimmt jeder Händler zurück, der Batterien dieser Kategorie verkauft: Das Batterierecht-Durchführungsgesetz, seit dem 7. Oktober 2025 in Kraft, verpflichtet Händler, Altbatterien unentgeltlich zurückzunehmen, beschränkt auf die Kategorien, die sie führen, und auf haushaltsübliche Mengen. Für Geräte mit eingebautem Akku gilt das ausdrücklich nicht; ein Werkzeugakku ist aber nicht eingebaut.

Das Gerät ohne Akku geht über die Elektroaltgeräte-Rücknahme zurück. Große Händler müssen kleine Altgeräte bis 25 Zentimeter Kantenlänge auf Verlangen auch ohne Neukauf zurücknehmen, größere beim Kauf eines gleichartigen Geräts. Der Bosch UniversalVac misst laut Bosch 384 mal 211 mal 149 Millimeter und liegt damit über der Grenze; der Makita DCL180 ist mit 999 Millimetern Länge ohnehin ein großes Gerät. Für die übrigen Geräte nennen die Hersteller keine Maße. Das Umweltbundesamt schreibt, die Rücknahmepflicht gelte für stationären Handel, Online- und Versandhandel gleichermaßen; wo die nächste kostenlose Rückgabestelle liegt, zeigt ein Rückgabefinder der stiftung ear. Akkus gehören wegen der Brandgefahr nie in den Hausmüll.

Was zu den Werkzeugsaugern offen blieb

  • Herstellerwerte zum Makita DCL180, für den es keine Produktseite mehr gibt, und ob die Werte des DCL182 übertragbar sind.
  • Herstellerwerte zum Ryobi ONE+ Multi-Surface; belegt ist nur das Modell RHV18.
  • Behältervolumen, Laufzeit und Lautstärke des Worx WX030 beim Hersteller, und was beim Listing WX030.9 im Karton liegt.
  • Laufzeiten des DeWalt mit anderen Akkus als fünf Amperestunden.
  • Eine Laufzeit für den Bosch GAS 12V.
  • Das Gewicht der Akkus der einzelnen Systeme.
  • Ein Verbrauchertest, in dem mehr als ein Gerät aus dem Feld geprüft wurde.
  • Ein Sauger-Listing für Milwaukee M12 oder M18 auf Amazon.

Quellen zu Saugern, Akkus und Anleitungen

Alle Quellen wurden am 5. Oktober 2026 abgerufen. Die Anleitungen von DeWalt, Ryobi und Parkside stammen aus Kopien auf Drittseiten, weil die Herstellerquelle nicht abrufbar war; die Daten von Ryobi und Milwaukee stammen aus den Datensätzen, die die Herstellerseiten selbst laden.

FAQ

Häufige Fragen

Welcher Akkusauger aus einem Werkzeugsystem eignet sich fürs Auto?

Das hängt am vorhandenen System. Testsieger bei auto motor und sport 2025 war der Einhell TE-HV 18/06 mit 83 von 100 Punkten. Makita bewirbt den DCL184 und den CL121D ausdrücklich für die Fahrzeugreinigung, Worx den WX030 als Autosauger mit ausziehbarem Schlauch.

Wie lange läuft ein Werkzeug-Akkusauger?

Das hängt am Akku. Bosch nennt für den GAS 18V-1 sieben Minuten je Amperestunde, Einhell für den TE-HV auf der Eco-Stufe 22 Minuten mit 2,0 Ah bis 88 Minuten mit 8,0 Ah, auf Boost 12 bis 50 Minuten. DeWalt nennt für den DCV501LN bis zu 22 Minuten mit 5,0 Ah.

Passen Bosch-Akkus in alle Bosch-Sauger?

Nein. Die blauen Akkus von Bosch Professional passen in den GAS 18V-1, die grünen Heimwerkerakkus der Reihe POWER FOR ALL in den UniversalVac 18. Die beiden Reihen sind untereinander nicht kompatibel; für den GAS 12V gibt es eine eigene 12-Volt-Reihe.

Was bedeutet Staubklasse L bei einem Handsauger?

Eine Zertifizierung für Stäube mit einem Arbeitsplatzgrenzwert über 1 mg pro Kubikmeter, die das Gerät prüft und nicht nur den Filter. Im Vergleich hat sie nur der DeWalt DCV501LN; außerhalb des Feldes der Milwaukee M18 BLCV2 und der Metabo AS 18 L PC.

Kann ich den Werkzeugakku im Auto laden?

Mit einem dafür gebauten Ladegerät. Makita bietet das DC18SE für 12 oder 24 Volt an, das nicht in der Sonne und nur bei 10 bis 40 Grad laden soll, Einhell den Power X-Car Charger 3A mit Schutz gegen Tiefentladung der Autobatterie. In zwei Sauger-Anleitungen verbietet Makita zugleich, den Akku im Auto zu laden.