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Vergleich

Daunenschlafsack-Vergleich: Füllkraft, cuin, RDS, Hybride

Sieben Daunenschlafsäcke im Vergleich: Füllkraft mit und ohne Messart, Daunen-Feder-Verhältnis, RDS-Nummer, Hybride. Keine Messart bei 16 Angeboten.

Bauschkraft von 620: So steht es im Stichpunkt eines BUERTS-Daunenschlafsacks auf Amazon.de, ohne Einheit, ohne Messverfahren, ohne Prüflabor. Dieselbe Seite schreibt in der Produktbeschreibung „620 cuin“ und im Variantennamen „620FP“. Ob die drei Schreibweisen dasselbe meinen, lässt sich dem Angebot nicht entnehmen. In der Erhebung für diesen Cluster stehen 16 Angebote mit Daune in der Füllung. Fünf nennen die Füllkraft irgendwo auf der Seite in cuin, acht nur als „FP“, eines nur als nackte Zahl, zwei gar nicht. Ob europäisch oder nordamerikanisch gemessen wurde, schreibt keines. Diese Seite vergleicht sieben dieser Angebote, die am 19. Oktober 2026 lieferbar waren, darunter zwei Hybride aus Daune und Wolle beziehungsweise Daune und Kunstfaser. Sie liest Füllkraft, Daunen-Feder-Verhältnis, Tierart, Siegel und Temperaturangabe jedes Modells gegen A+-Bereich, Datenfeld und Herstellerseite, erklärt, wie Prüflabore die Füllkraft bestimmen und was „Daune“ auf einem europäischen Etikett mindestens heißen muss, und endet bei der Frage, wann sich eine Daunenangabe überhaupt nachprüfen lässt. Getestet hat diese Seite keinen Schlafsack, Preise nennt sie nicht.

Sechzehn Daunenangebote erfasst, sieben im Vergleich

Grundlage ist eine Auswertung von 124 Amazon-Angeboten am 19.10.2026. Daune in der Füllung haben davon 16, gezählt einschließlich der Mischungen mit Wolle oder Kunstfaser und ohne ein Forceatt-Angebot, das eine „Faser aus Daunen-Baumwolle“ nennt, im Datenfeld aber Baumwolle als Füllmaterial führt. In diesen Vergleich kam nur, was beim zweiten Abruf am selben Tag einen Warenkorb hatte und nicht in einem anderen Vergleich des Clusters steht; der breite QEZER-Daunensack mit 230 mal 100 Zentimetern gehört deshalb zu den koppelbaren Modellen. Nicht aufgenommen sind der VAUDE Alpsee 700, auf dessen Seite weder eine Temperatur noch ein Daunenverhältnis oder eine Füllkraft steht, das BUERTS-Modell mit 800 Gramm und 20 Bewertungen, ein dritter QEZER mit 650 FP und ein ATEPA-Hybrid, von dem nur noch ein Stück auf Lager war.

Die Bewertungsbasis ist dünn. Zusammen kommen die sieben Angebote auf 261 Amazon-Bewertungen, eigene Rechnung aus 10, 7, 62, 109, 47, 9 und 17. Ein einzelner Kunstfaser-Mumienschlafsack im Nachbarvergleich hat mehr als 13.000. Bei so kleinen Zahlen tragen die Sterne wenig. Die Nummern in Tabelle und Karten sind keine Rangfolge: Vorn stehen die beiden Modelle von Marken mit eigener Herstellerdokumentation, dahinter die fünf des Mittelfelds. Den Weg zu den übrigen Bauarten, von der Decke bis zum Hüttenschlafsack, zeigt die Übersicht der Schlafsäcke nach Bauart und Einsatz.

Grüezi-Bag Biopod DownWool Extreme Light (Hybrid Daune/Wolle, 600 g)
1

Grüezi-Bag Biopod DownWool Extreme Light (Hybrid Daune/Wolle, 600 g)

Premium
4.5(10)
Ansehen
VAUDE Alpsee 400 Daunen-Deckenschlafsack (Komfort 9 °C, Limit 4 °C)
2

VAUDE Alpsee 400 Daunen-Deckenschlafsack (Komfort 9 °C, Limit 4 °C)

Premium
5.0(7)
Ansehen
Naturehike CW400 Daunenschlafsack (Umschlagform, 760–910 g)
3

Naturehike CW400 Daunenschlafsack (Umschlagform, 760–910 g)

Mid-Tier
4.3(62)
Ansehen
QEZER Daunenschlafsack 1000 g Entendaune (Komfort 0 °C, Limit −8 °C)
4

QEZER Daunenschlafsack 1000 g Entendaune (Komfort 0 °C, Limit −8 °C)

Mid-Tier
4.6(109)
Ansehen
QEZER Winter-Daunenschlafsack 1500 g (Verkäuferangabe Komfort −8 °C)
5

QEZER Winter-Daunenschlafsack 1500 g (Verkäuferangabe Komfort −8 °C)

Mid-Tier
4.6(47)
Ansehen
ATEPA Daunenschlafsack 700FP 210 × 95 cm („ISO-getestet“, Komfort −1 °C)
6

ATEPA Daunenschlafsack 700FP 210 × 95 cm („ISO-getestet“, Komfort −1 °C)

Mid-Tier
4.5(9)
Ansehen
KingCamp Hybrid-Deckenschlafsack 62 % Daune / 38 % Faser (Baumwollgewebe)
7

KingCamp Hybrid-Deckenschlafsack 62 % Daune / 38 % Faser (Baumwollgewebe)

Mid-Tier
4.2(17)
Ansehen

„620“, „650 FP“, „600+ cuin“: die Schreibweisen der Füllkraft

Wer Daunenangebote nebeneinanderlegt, sieht zuerst, wie verschieden dieselbe Eigenschaft beschrieben wird. Die Tabelle zählt alle 16 Angebote der Erhebung nach der Form ihrer Füllkraftangabe, eigene Zählung. Gezählt ist, was auf der Angebotsseite zum angebotenen Modell steht, gleich ob im Titel, in einem Stichpunkt, in der Beschreibung oder im A+-Bereich; A+-Tabellen mit Schwestermodellen zählen nicht. Jedes Angebot steht einmal, bei mehreren Schreibweisen in der Zeile der genauesten.

SchreibweiseAngebote (von 16)Wortlaut in der Erhebung
Zahl mit „cuin“5Grüezi-Bag „650+ cuin“, QEZER „über 600 cuin“, „600 cuin“ (Titel „600FP+“) und „620 cuin“ (Titel „620FP“), BUERTS „620 cuin“ (Stichpunkt ohne Einheit)
Zahl mit „FP“ oder „fp“8ATEPA „700FP“ und „650/700FP“, QEZER „650 FP“, „600FP“ und „600+ FP“ (1.000 g: A+, Stichpunkt ohne Einheit), BUERTS „680 FP“, HLITMOUT „680 FP“, Naturehike „750fp“ (nur Beschreibung)
Zahl ohne Einheit1KingCamp „600+ Bauschkraft“
keine Füllkraft2VAUDE Alpsee 400 und Alpsee 700

„FP“ ist die Abkürzung des englischen Fill Power und sagt über die Einheit nichts. „cuin“ steht für Cubic Inch, also Kubikzoll. Bergfreunde erklärt den Namen damit, dass der Wert in Kubikzoll gemessen wird, Deuter rechnet vor, was er bedeutet: Bei 650 cuin nimmt eine Unze Daune, rund 28 Gramm, ein Volumen von 650 Kubikzoll ein. Die Zahl beschreibt also, wie viel Raum eine festgelegte Menge Daune nach dem Entlasten wieder füllt. Sie ist eine Eigenschaft des Materials, nicht des Schlafsacks; wie warm ein Modell ist, hängt zusätzlich an Füllmenge, Kammerbau und Hülle.

Bei Angaben ohne Einheit liegt die Vermutung nahe, dass ebenfalls Kubikzoll gemeint sind, aber sie bleibt eine Vermutung; beim BUERTS stehen nackte Zahl, cuin und FP sogar auf derselben Seite. Wichtiger ist eine Lücke, die alle 16 Angebote teilen: Keines nennt das Verfahren, nach dem gemessen wurde, kein Prüflabor und kein Prüfjahr. Unter elf Daunenmodellen bekannter Marken, deren Herstellerseiten für diesen Cluster ausgewertet wurden, ist es nicht anders. Eine Prüfnorm für die Füllkraft nennt keiner dieser Hersteller, nur Nordisk setzt beim Ides ein „(EU)“ hinter die Angabe. Unter den sieben Angeboten dieses Vergleichs reicht die Spanne damit von „650+ cuin“ beim Grüezi-Bag über „700FP“ bei ATEPA bis zu „Bauschkraft von 600“ beim QEZER mit 1.000 Gramm Füllung, und beim VAUDE fehlt die Angabe ganz. Welche dieser Zahlen die bessere Daune beschreibt, lässt sich ohne Messart nicht sagen, wie die nächsten beiden Abschnitte zeigen.

Zylinder, Kolben, Konditionierung: wie ein Labor die Füllkraft bestimmt

Das Prinzip der Messung ist einfach und überall gleich. Bergfreunde beschreibt es so: Eine genormte Menge Daune wird mit einem genormten Gewicht zusammengedrückt, und das Volumen, auf das sie sich nach dem Entlasten zurückbauscht, ist der Wert. Das US-Prüflabor IDFL beschreibt den Ablauf genauer. Die Probe kommt in einen Messzylinder, wird mit Luft aufgelockert oder mit Stäben aufgerührt, dann senkt sich ein Kolben auf sie, und abgelesen wird dort, wo er zum Stehen kommt. Jede Norm legt dabei eigene Größen fest: den Durchmesser des Zylinders, das Gewicht des Kolbens, die Menge der Probe und die Einheit des Ergebnisses.

Daraus entstehen verschiedene Messsysteme, und IDFL zählt acht auf. Das Bureau der Daunenindustrie IDFB arbeitet mit dem Lorch-Zylinder und gibt Millimeter je 30 Gramm oder Kubikzoll je Unze an. Die europäische Norm EN 12130 misst in Millimetern je 20 Gramm oder in Kubikzentimetern je Gramm. Dazu kommen ein älterer US-Zylinder mit Kubikzoll je Unze, zwei japanische und zwei chinesische Verfahren mit jeweils eigenen Einheiten. Eine Füllkraftangabe in cuin kann also aus einem amerikanischen Zylinder stammen, aus der IDFB-Variante in Kubikzoll oder aus einer Umrechnung, und das Angebot verrät nicht, welcher Fall vorliegt.

Noch stärker als der Zylinder wirkt laut IDFL die Vorbehandlung der Probe, die Konditionierung. Sieben Methoden beschreibt das Labor. Die einfachste ist keine: Daunenbetriebe messen oft direkt nach Waschen und Sortieren. Die Box-Konditionierung lässt die Probe 72 Stunden bei 20 Grad und 65 Prozent relativer Luftfeuchte ruhen und war jahrzehntelang Standard, auch nach EN 12130 und IDFB. Zwei chinesische Verfahren erhitzen die Daune vorher im Ofen. Das Trocknerverfahren hat IDFL 1996 entwickelt, die IDFB 1999 übernommen und später wieder gestrichen. Beim Spülverfahren wird die Probe in einem Kissen gewaschen und getrocknet, was zeigen soll, wie sich die Füllkraft nach einer Wäsche verhält. Die Dampfkonditionierung schließlich stammt aus Japan, wurde 2005 überarbeitet und im Juni 2005 bei der IDFB-Tagung in Kyoto angenommen; sie ist laut IDFL das einzige aktive IDFB-Verfahren.

Die europäische Norm hat diese Entwicklung nachgezogen. DIN EN 12130 in der Ausgabe 2018-10 ersetzt die Fassung von 1998 und hat laut Änderungsvermerk zwei Verfahren neu aufgenommen, die Dampfkonditionierung und das Trocknerverfahren, und das manuelle Verfahren überarbeitet. Hier liegt ein Widerspruch in den Unterlagen: Eine IDFL-Seite nennt das Trocknerverfahren „the European method“, eine andere schreibt, die IDFB habe es als offizielles Verfahren gestrichen. Beides kann zugleich stimmen: Laut IDFL hat Europa das Trocknerverfahren 1999 im Dokument PAS 1003 übernommen, gestrichen hat es nur die IDFB. Für Käufer bleibt der Schluss, dass zwei Labore mit derselben Daune je nach Vorbehandlung verschiedene Werte messen können.

Welcher Wert auf das Etikett kommt, regelt IDFL ausdrücklich. Gemessen wird die Füllkraft zuerst unmittelbar nach dem Waschen, Trocknen und Sortieren der Daune, und dieser erste Wert gilt als die ursprüngliche Füllkraft, die Grundlage für jedes Etikett und jede Werbeaussage. Was danach mit der Daune geschieht, Einfüllen, Pressen, Verschicken, Lagern, steckt nicht in der Zahl. IDFL unterscheidet deshalb die ursprüngliche von der nutzbaren Füllkraft und nennt als Einflüsse auf die zweite die Fülldichte des Produkts, seine Konstruktion und das Gewebe. Die Zahl im Angebot ist damit ein Materialwert aus der Fabrik, keine Messung am fertigen Schlafsack.

Wer misst, ist ebenfalls nicht gleichgültig. Das IDFB betreibt ein Zertifizierungsprogramm für Prüflabore: Teilnehmende Labore bekommen jährlich Proben zugeschickt, ihre Ergebnisse werden mit einer Toleranz verglichen, und wer zwei Jahre in Folge besteht, erhält das erste Zertifikat. Mehr als 30 Labore weltweit tragen nach Angabe des IDFB diese Anerkennung. Ein Angebot, das ein solches Labor nennt, gibt es im Feld nicht; die Füllkraftzahlen der sieben Schlafsäcke stammen von Labors, deren Namen niemand erfährt.

Europa, Nordamerika und die Umrechnung, die es nicht genau gibt

Wer nun zwei Zahlen aus verschiedenen Systemen vergleichen will, stößt an eine Grenze, die IDFL klar zieht. Alle Messsysteme lassen sich mit Faktortabellen ungefähr ineinander umrechnen, aber die Umrechnung berücksichtigt die Konditionierung nicht. Ein genaues Ergebnis gebe es nur, wenn nach der jeweiligen Methode selbst gemessen werde. Eine Formel, die aus einem europäischen Wert einen amerikanischen macht, nennt deshalb keine der ausgewerteten Quellen, und diese Seite rechnet auch keinen um.

Wie groß der Abstand sein kann, beschreibt Bergfreunde mit einer Faustregel. Was in Europa als 650 cuin gemessen wird, dürfte in Nordamerika auf mindestens 700 kommen. Zwei Schlafsäcke mit derselben Angabe können sich deshalb unterschiedlich prall anfühlen, und der mit weniger gefühlter Kraft trage dann vermutlich ein nordamerikanisches Logo. Schlechtere Daune folge daraus nicht, man müsse nur einen höheren Wert ansetzen. Woher die Spanne von mindestens 50 cuin stammt, eigene Rechnung aus beiden Zahlen, schreibt Bergfreunde nicht; sie ist eine Händlerangabe ohne Messreihe.

Die Hersteller machen es selten leichter. Nordisk schreibt beim Ides „Fill power (EU) 600+ cuin“ und ist damit der einzige ausgewertete Hersteller mit einem Hinweis auf die Region; welches der europäischen Verfahren gemeint ist, bleibt offen, denn eine Angabe in Kubikzoll passt zur IDFB-Variante ebenso wie zu einer Umrechnung. Western Mountaineering gibt „850+“ an und schreibt, zertifizierte Labortests könnten unter idealisierten Bedingungen höhere Werte ergeben, man nenne bewusst einen vorsichtigen Praxiswert. Naturehike nennt beim Snowbird Base 700 einen Prüfwert von 683 cuin, „unabhängig getestet“, ohne Institut, und bewirbt dasselbe Modell mit 650 FP. Beim CW400 aus diesem Vergleich nennt der eigene Shop in den technischen Daten „650 Fillpower“ und schreibt im Text nur, der Schlafsack sei „auch mit einer Füllkraft von 650 cuin erhältlich“.

Auch die Tierart verschiebt die Lesart. Das outdoor-magazin schreibt in seinem Test ultraleichter Daunenschlafsäcke vom September 2026, Entendaune mit 700 cuin sei ähnlich hochwertig wie Gänsedaune mit über 800, und nennt eine Muscovy-Daune von einer speziellen Entenart mit sehr hoher Bauschkraft. Nach welcher Methode die Zahlen gemessen sind, steht dort nicht. Für das Lesen eines Angebots folgt daraus: Eine Füllkraftzahl lässt sich nur mit einer zweiten vergleichen, wenn Messart und Tierart bei beiden feststehen. Unter den 16 Amazon-Daunenangeboten ist das bei keinem der Fall. Unter den Fragen, die keine der bestplatzierten Seiten zum Thema belastbar beantwortet, steht genau diese: ob cuin-Angaben europäischer und amerikanischer Messung vergleichbar sind.

Wer 550, 650, 700 und 800 cuin wie einstuft

Wo die Messart fehlt, behelfen sich Ratgeber mit Stufen. Die Stufen der Quellen passen aber nicht zueinander, und außer IDFL mit dem Verweis auf den US-Standard nennt keine das Messverfahren, auf das sie sich bezieht.

QuelleUntere StufeMittlere StufeObere Stufe
Bergfreunde (Händler)ab 600 „solide bis gut“ab 700 „richtig hochwertig“800 „absoluter Highend-Bereich“
Deuter (Hersteller)ab 550 „gut“ab 650 „Spitzenklasse“800 „kaum zu schlagen“
IDFL (Prüflabor)keine Angabekeine Angabe„700+“ nach US-Standard extrem hochwertig
outdoor-magazin (Test)keine AngabeEnte 700 etwa wie Gans über 800keine Angabe

Dieselben 650 cuin sind bei Deuter „Spitzenklasse“ und liegen bei Bergfreunde noch unter der Stufe „richtig hochwertig“. Deuter verlangt für einen hochwertigen Schlafsack mindestens 650 cuin; Bergfreunde lässt schon 600 als solide gelten. Das IDFL-Labor bezieht seine Angabe ausdrücklich auf den US-Standard, nach dem 700 Kubikzoll und mehr als extrem hochwertig gelten. Liest man die Bergfreunde-Faustregel dazu, wären europäische 650 in etwa an dieser amerikanischen Schwelle. Das ist eine Lesart zweier Quellen, keine Messung.

Auf die sieben Angebote übertragen ergibt sich ein grobes Bild mit großem Vorbehalt. Der Grüezi-Bag liegt mit „650+ cuin“ je nach Quelle in der mittleren oder oberen Stufe, ATEPA mit „700FP“ ebenso, die beiden QEZER mit 600 und „über 600“ in der unteren, KingCamp mit „600+“ für den Daunenanteil ebenfalls. Naturehike steht mit „750fp“ auf Amazon in der mittleren Stufe und mit 650 im eigenen Shop eine Stufe tiefer. Für den VAUDE gibt es keinen Wert. Deuter fügt einen Satz hinzu, der die ganze Tabelle relativiert: Je mehr Volumen eine bestimmte Füllmenge erzeugt, desto besser sei ihr Isolationswert. Gemeint ist das Zusammenspiel aus Füllkraft und Menge, und die Menge nennen nicht alle Angebote.

90/10, 85 Prozent oder keine Angabe: das Verhältnis von Daune zu Feder

Die zweite Kennzahl einer Daunenfüllung ist das Mischungsverhältnis. Deuter erklärt die Schreibweise: Angegeben wird in Gewichtsprozent, 90/10 heißt 90 Prozent Daune und 10 Prozent Kleinfedern. Bergfreunde schreibt, es gebe fast keinen Schlafsack mit reiner Daune ohne Stützfedern. Die Federbeimischung diene dabei weniger dem Stützen, als meist angenommen, sondern eher der Wirtschaftlichkeit der Produktion; bei großen Gänsedaunen verschlechterten Federn den Bausch sogar und erhöhten das Gewicht. Üblich seien Verhältnisse von 70/30, 80/20 und 90/10, bei Highend-Schlafsäcken um 95/5, und je mehr Daune, desto besser.

Im Amazon-Feld nennen zwei von 16 Angeboten ein Verhältnis, beide stehen in diesem Vergleich. VAUDE gibt beim Alpsee 400 im A+-Bereich 90 Prozent Entendaune und 10 Prozent Entenfeder an, Grüezi-Bag beim DownWool Extreme Light 90/10 für den Daunenanteil seiner Mischfüllung. Naturehike schreibt im Stichpunkt „85% Daunen“, ohne zu sagen, wovon; die Beschreibung desselben Angebots nennt „90 % weiße Gänsedaunen“, der eigene Shop 85 Prozent Entendaune. Die beiden QEZER und ATEPA nennen kein Verhältnis. KingCamp schreibt 62 Prozent Entendaune, aber das ist kein Daunen-Feder-Verhältnis, sondern der Anteil der Daune an einer Füllung, deren Rest Kunstfaser ist.

Bei den Markenherstellern ist die Angabe häufiger. Von den elf ausgewerteten Daunenmodellen nennen sieben ein Verhältnis: Vaude beim Hochgrat 500, Mountain Equipment beim Helium 400, Nordisk beim Ides, Wechsel beim Pyro 500 und Grüezi bag beim DownWool 2.0 Subzero jeweils 90/10, Robens beim Serac 85/15 und Mammut beim Comfort Down Bag 80/20 mit recycelter Daune. Ohne Verhältnis bleiben der Deuter Astro Pro 400, der Cumulus Panyam 450, der Jack Wolfskin Wolftrail Down und der Western Mountaineering UltraLite. Die fehlende Angabe ist also kein reines Amazon-Problem, aber dort die Regel.

Wie Verhältnis und Füllkraft zusammenhängen, beschreibt keine der Quellen mit Zahlen. Bergfreunde nennt das Verhältnis neben der Bauschkraft „eine weitere wichtige Angabe“. Ein Angebot mit hoher Füllkraft und unbekanntem Federanteil lässt sich deshalb nicht sicher über eines mit etwas niedrigerer Füllkraft und belegtem 90/10 stellen. Für das Lesen der Angebote reicht eine einfache Reihenfolge: zuerst prüfen, ob ein Verhältnis überhaupt dasteht, dann, ob es sich auf die ganze Füllung oder nur auf ihren Daunenteil bezieht.

Was „Daune“ auf einem Etikett mindestens bedeutet

Ob ein Produkt Daune heißen darf, regelt nicht die Branche, sondern das jeweilige Land. Das IDFB schreibt ausdrücklich, es setze keine Kennzeichnungsregeln, sondern nur Prüfverfahren. Für Europa verweist es auf die Norm EN 12934 und nennt das europäische System das komplexeste: Ein Teil der Daunenfasern darf dem Daunenanteil zugeschlagen werden, dazu kommen Klassen von I bis III. Als „Down“ verkauft werden darf in Europa nur, was mindestens 60 Prozent definierte Daune enthält, das entspricht laut IDFB 52,38 Prozent Daunenclustern. In den USA liegt die Schwelle bei 75 Prozent Daunenclustern, Schlafsäcke brauchen dort zudem ein Etikett in festem Format. In der Schweiz muss nach der Norm für Daunen und damit gefüllte Bettwaren die Tierart, Gans oder Ente, angegeben werden, und China verlangt für Bekleidung mindestens 50 Prozent Daune und hat eine eigene Norm für Schlafsäcke.

Die Norm EN 12934 liegt seit Juli 2025 in neuer Fassung vor. DIN EN 12934:2025-07 ersetzt die Ausgabe von Dezember 1999. Laut Änderungsvermerk wurde unter anderem der Anwendungsbereich angepasst, der zulässige Anteil an Fremdbestandteilen von 0,5 auf 2 Prozent erhöht, ein Abschnitt neu eingefügt und mehrere Tabellen geändert. Der volle Titel lautet auf Deutsch: Kennzeichnung der Zusammensetzung von fertig bearbeiteten Federn und Daunen als alleiniges Füllmaterial. Den Normtext selbst enthalten die Unterlagen nicht.

Wie das Etikett früher aussah, beschreibt die Stiftung Warentest in einem Beitrag von 2004 über Federbetten. Bis dahin galten Begriffe aus einer RAL-Gütevereinbarung von 1932, und hinter „Original-Gänsehalbdaunen“ konnten bis zu 85 Prozent Federn stecken. Ab dem 1. Januar 2005 galt nur noch DIN EN 12934 als Kennzeichnungsvorschrift, mit den Anteilen in Zehnerschritten. Das Beispiel im selben Text lautet allerdings 85 Prozent Federn und 15 Prozent Daunen, passt also nicht wörtlich zu Zehnerschritten. Ob diese Regel in der Fassung von 2025 noch gilt, ist nicht geprüft, und Robens schreibt beim Serac ebenfalls 85/15.

Am Beispiel lässt sich ablesen, welche Bestandteile ein solches Etikett hat. Aus „weiße Original-Gänsehalbdaunen“ wurde laut Warentest „weiße neue Gänsefedern und -daunen, Klasse I, 85 Prozent Federn, 15 Prozent Daunen“. Darin stecken fünf Angaben: Farbe, Tierart, neu oder gebraucht, Klasse und die beiden Anteile. Im Amazon-Feld steht eine vergleichbar vollständige Angabe bei keinem Angebot. Die Klasse nennt keines, das Wort „neu“ steht nur auf der Firmenseite von Grüezi bag, und Farbe, Tierart und Anteile sind über verschiedene Stellen der Seiten verteilt.

Zwei weitere Grenzwerte stehen beim Prüflabor. IDFL unterscheidet bei der Analyse der Zusammensetzung eine Daunenprobe, deren angegebener Daunenanteil über 30 Prozent liegt, von einer Federprobe bis 30 Prozent. Und wer „weiß“ auf das Etikett schreibt, braucht je nach Land und Firmenvorgabe 95 bis 99 Prozent weißes Material. „Weiße Entendaune“ steht beim QEZER mit 1.000 Gramm und bei KingCamp, Naturehike schreibt auf Amazon „weiße Gänsedaunen“ und im Shop weiße Entendaune.

Für die Hybride im Feld folgt aus dem Normtitel eine offene Frage. EN 12934 regelt Federn und Daunen als alleiniges Füllmaterial. Wie eine Füllung aus 62 Prozent Daune und 38 Prozent Kunstfaser oder aus 70 Prozent Daune und 30 Prozent Wolle zu kennzeichnen ist, geht aus dem Katalogeintrag nicht hervor. Die Angebote lösen das selbst: KingCamp nennt den Schlafsack im Titel einen Daunenschlafsack, Grüezi-Bag nennt die Mischung DownWool. Das ist eine Einordnung dieser Seite, keine Auskunft einer Behörde.

Top-Empfehlung
Grüezi-Bag Biopod DownWool Extreme Light (Hybrid Daune/Wolle, 600 g)
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Grüezi-Bag Biopod DownWool Extreme Light (Hybrid Daune/Wolle, 600 g)

Grüezi-Bag

Normangabe mit vollständigem Tripel· laut A+-Tabelle der Amazon.de-Seite B07TSPMKD9 („Temperatur EN 23537“), abgerufen am 19.10.2026; Querbefund outputs/schlafsaecke-produkte-amazon.md

Das spricht dafür: Einziges Angebot mit Norm-Tripel, cuin-Angabe, Daunenverhältnis und RDS-Nummer.

Fazit: Kein reiner Daunenschlafsack, sondern ein Hybrid: Die Füllung DownWool besteht aus 70 % Entendaune und 30 % Wolle, insgesamt 195 g (A+). Gerade deshalb gehört er hierher, denn kein anderes Angebot der Erhebung ist so vollständig dokumentiert. Die Daune ist 90/10 Entendaune/Entenfeder mit „Füllkraft 650+ cuin“, RDS-zertifiziert mit Zertifikatsnummer „RDS CU 859743“, und die A+-Tabelle nennt unter „Temperatur EN 23537“ die Werte „T Komfort: 12°C / T Limit: 8°C / T Extrem: -4°C“. Das Datenfeld fasst es als „12 bis -4 Grad Celsius“ zusammen. Der Hersteller nennt ihn selbst einen „Sommer-Mumienschlafsack“. 600 g, Mumienform, bis 200 cm, mit dem Wollprogramm waschbar; die A+-Tabelle führt für die 200-cm-Version ein Packmaß von Ø 14 × 25 cm (4 Liter). Mit 10 Bewertungen ist die Basis dünn.

Kernfakten

Bauart
Mumie, bis 200 cm (Datenfeld)
Temperatur
„T Komfort: 12°C / T Limit: 8°C / T Extrem: -4°C“ unter „Temperatur EN 23537“ (A+), „12 bis -4 Grad Celsius“ (Datenfeld)
Norm
„EN 23537“ (A+, ohne Jahr und Prüfinstitut)
Füllung (Hybrid)
195 g DownWool: 70 % Entendaune (90/10, „650+ cuin“) + 30 % Wolle (A+)
RDS
„RDS CU 859743“ (A+)
Gewicht / Packmaß
600 g (Datenfeld; A+: 600 g + Packsack); Ø 14 × 25 cm, 4 Liter (A+-Tabelle, Version 200)

Am besten für: Sommertrekking, bei dem jedes Gramm zählt

Weniger geeignet für: Nächte unter 10 °C und Käufer, die eine breite Bewertungsbasis wollen

Pro

  • Norm-Tripel, Füllkraft in cuin, Daunenverhältnis und RDS-Nummer auf einer Seite
  • 600 g laut Datenfeld, leichtester Schlafsack im Daunenvergleich
  • RDS-Zertifikatsnummer genannt

Contra

  • Nur 10 Bewertungen
  • Komfort 12 °C: nur für warme Nächte
  • Kein Amazon-Versand

Ausstattung

  • Hybridfüllung aus Daune und Wolle
  • Fußbelüftungssystem (Datenfeld)
  • Waschbar mit dem Wollprogramm
  • Außen 20 Denier 380T Nylon, recyceltes Polyamid
VAUDE Alpsee 400 Daunen-Deckenschlafsack (Komfort 9 °C, Limit 4 °C)
2
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5.0(7)Bei Amazon ansehenAnzeige · Preis & Verfügbarkeit bei Amazon

VAUDE Alpsee 400 Daunen-Deckenschlafsack (Komfort 9 °C, Limit 4 °C)

VAUDE

Das spricht dafür: Daune 90/10 mit RDS, Komfort 9 °C, öffnet zur Bettdecke 155 × 220 cm.

Fazit: Ein Daunen-Deckenschlafsack, laut Beschreibung „Daunenschlafsack und Bettdecke zugleich“. Die Füllung ist 90 % Entendaune und 10 % Entenfeder, nach dem Responsible Down Standard zertifiziert, mit Nikwax Hydrophobic Down Plus ausgerüstet; eine Füllkraft nennt die Seite nicht. Highlight und Beschreibung nennen „Komfort 9 Grad, Limit 4 Grad“, eine Norm steht nicht dabei, das Datenfeld zeigt den Katalogbaustein „Kühlschrank: 2 C bis 8 C“. Belegt sind 1.200 g, 220 × 77 cm, Packmaß ab 23 × 22 cm und eine Decke von 155 × 220 cm im geöffneten Zustand, passend für einen Bettbezug. Zwei Armöffnungen erlauben Sitzen im Sack. Koppelbar mit jedem rechteckigen VAUDE-Modell. Verzicht auf PFC und PFAS, Grüner Knopf.

Kernfakten

Bauart
Rechteckig, 220 × 77 cm; offen 155 × 220 cm (Angebot)
Temperatur
„Komfort 9 Grad, Limit 4 Grad“ (Highlight); Datenfeld = Katalogbaustein
Füllung
90 % Entendaune / 10 % Entenfeder, RDS, Nikwax Hydrophobic Down Plus; Füllkraft nicht angegeben
Gewicht / Packmaß
1.200 g; ab 23 × 22 cm (Angebot)
Koppeln
„Mit jedem rechteckigen VAUDE Modell“ (Angebot)
Norm
keine Norm angegeben

Am besten für: Camping mit Auto oder Zelt, auch zu zweit mit einem rechteckigen VAUDE-Modell

Weniger geeignet für: Trekking mit Gewichtslimit und Nächte unter dem Limit von 4 °C

Pro

  • Daunenverhältnis und RDS im Angebot
  • Offen 155 × 220 cm, passt laut Beschreibung in jeden handelsüblichen Bettbezug
  • Markenhersteller mit Ersatzteil- und Reparaturangebot (Beschreibung, H193–H196)
  • Koppelbar mit jedem rechteckigen VAUDE-Modell

Contra

  • Nur 7 Bewertungen
  • Keine Füllkraft
  • Komfort und Limit ohne Norm
  • Keine Stichpunkte, Angaben nur in Highlight und Beschreibung

Ausstattung

  • Zwei Armöffnungen
  • Verzicht auf PFC und PFAS, Grüner Knopf
  • Kompressionssack, Innentasche
  • EU-Ersatzteile 10 Jahre verfügbar (Datenfeld)
Naturehike CW400 Daunenschlafsack (Umschlagform, 760–910 g)
3
Mid-Tier
4.3(62)Bei Amazon ansehenAnzeige · Preis & Verfügbarkeit bei Amazon

Naturehike CW400 Daunenschlafsack (Umschlagform, 760–910 g)

Naturehike

Das spricht dafür: Leicht für Daune im Komfortbereich um 5 °C, Hersteller nennt Tripel mit Nachkommastellen.

Fazit: Beim CW400 widersprechen sich Amazon-Seite und Hersteller in fast jedem Punkt. Form: Amazon „Rechteckig“ und „umschlagförmig“, der Shop ein „Hybrid-Design“ mit Mumien-Oberteil und rechteckigem Unterteil, ein Videotext derselben Shopseite dagegen „Entendaunen-Mumienschlafsack“ (H124). Daune: Amazon-Stichpunkt „85% Daunen“, Beschreibung „750fp“ und „[400 g] 90 % weiße Gänsedaunen“; der Shop nennt im Fließtext 400 g weiße Entendaune mit 85 % Daunenanteil, „Auch mit einer Füllkraft von 650 cuin erhältlich“, in den technischen Daten „650 Fillpower“ (H110, H124). RDS steht nur im Amazon-Titel, nicht im Angebotstext und nicht beim Hersteller. Temperatur: Amazon „angenehme temperatur: [über 5℃]; begrenzte temperatur: [0 ℃]“, Datenfeld „CW400 (6℃)“, Shop „Komfort Hoch“ 13,2 / Komfort 4,7 / Grenze −0,4 / Extrem −15,8 °C, im Produktnamen „41°F / 5°C“. Gewicht 760 g (M) laut Stichpunkt, 910 g in Datenfeld und Beschreibung. Die Beschreibung nennt ihn außerdem „Gänsedaunenschlafsack“.

Kernfakten

Bauart
Umschlag-/Hybridform: Amazon „Rechteckig“, Shop Mumien-Oberteil mit rechteckigem Unterteil (H124); M 210 × 75 / L 220 × 85 cm
Temperatur
„über 5℃“ / „0 ℃“ (Angebot), „CW400 (6℃)“ (Datenfeld), 4,7 / −0,4 / −15,8 °C (Herstellerseite, H124)
Füllung
„85% Daunen“ (Angebot) gegen „90 % weiße Gänsedaunen“, „750fp“ (Beschreibung) gegen 400 g Entendaune, 85 % Daunenanteil, „650 Fillpower“ (Herstellerseite, technische Daten; Fließtext: „auch mit einer Füllkraft von 650 cuin erhältlich“, H124)
RDS
nur im Amazon-Titel, kein Zertifikat genannt
Gewicht
760 g (M) / 885 g (L) (Stichpunkt), 910 g (M) (Datenfeld, Beschreibung), 0,9 kg (Herstellerseite)
Norm
Shop: „gemäß ISO-Normen getestet“ allgemein, für CW400 ohne Nummer, Jahr und Institut (H124)

Am besten für: Touren im Frühjahr und Herbst mit Nächten über 5 °C (Komfortangabe im Angebot)

Weniger geeignet für: Käufer, die belegte Daunenwerte und ein RDS-Zertifikat brauchen

Pro

  • Herstellerseite mit Temperaturtripel
  • 760 g (M) laut Stichpunkt
  • Als Steppdecke ausbreitbar

Contra

  • Daunenart, Anteil und Füllkraft je Quelle verschieden
  • RDS nur im Titel, kein Zertifikat
  • Form je Quelle verschieden (Rechteck, Umschlag, Hybrid)
  • Kleine Basis (62) über eine Variantenfamilie

Ausstattung

  • YKK-Reißverschluss, von innen und außen bedienbar
  • Unterer Reißverschluss zum Lüften
  • Außen und innen 20D Nylon
  • Mesh-Aufbewahrungsbeutel und Kompressionsbeutel
QEZER Daunenschlafsack 1000 g Entendaune (Komfort 0 °C, Limit −8 °C)
4
Mid-Tier
4.6(109)Bei Amazon ansehenAnzeige · Preis & Verfügbarkeit bei Amazon

QEZER Daunenschlafsack 1000 g Entendaune (Komfort 0 °C, Limit −8 °C)

QEZER

Meistbewertet im Daunenvergleich (109)· laut Amazon.de-Bewertungszahl der ASIN B0BYJ3Q2DP, live abgerufen am 19.10.2026

Das spricht dafür: Komfort 0 °C laut Datenfeld, 1000 g Daune, 1.650 g Gesamtgewicht.

Fazit: Der meistbewertete Daunenschlafsack dieser Auswahl zeigt das QEZER-Muster: Der Titel verspricht „0°C bis -23°C“, das Datenfeld nennt „Komfort Temperatur: 0°C, Limit:- 8°C,Extrem:- 12°C“. Die −23 °C des Titels liegen weit unter dem eigenen Extremwert. Das Angebot formuliert „komfortablen Temperaturbereich von 0 °C bis -8 °C, mit einer minimalen Temperatur von -12 °C“. Füllung 1000 g RDS-zertifizierte weiße Entendaune „mit einer Bauschkraft von 600“, im Stichpunkt ohne Einheit, in der A+-Tabelle „600+ FP“; ein Daunen/Feder-Verhältnis fehlt. Der Reißverschluss sitzt rechts, zwei Säcke lassen sich laut Angebot zu einem Doppelschlafsack verbinden. Belegt sind 1.650 g, 215 × 80 cm, Packmaß 38 × 19 cm, Mumienform mit breitem trapezförmigem Fußteil. Eine Norm nennt das Angebot nicht.

Kernfakten

Bauart
Mumie, 215 × 80 cm (Datenfeld)
Temperatur
„Komfort Temperatur: 0°C, Limit:- 8°C,Extrem:- 12°C“ (Datenfeld) gegen „0°C bis -23°C“ (Titel)
Füllung
1000 g RDS-zertifizierte weiße Entendaune, „Bauschkraft von 600“ (Stichpunkt), „600+ FP“ (A+); Verhältnis nicht angegeben
Gewicht / Packmaß
1.650 g; 38 × 19 cm (Angebot)
Norm
keine Norm angegeben

Am besten für: Herbst- und Frühjahrstouren mit Nächten um 0 °C

Weniger geeignet für: Frostnächte, die der Titel mit −23 °C verspricht

Pro

  • Tripel im Datenfeld
  • Größte Bewertungsbasis im Daunenvergleich (109)
  • Packmaß und Gewicht beziffert

Contra

  • Titelwert −23 °C liegt unter dem eigenen Extremwert
  • Bauschkraft nur im A+ mit Einheit, Messmethode nirgends
  • Kein Daunen/Feder-Verhältnis

Ausstattung

  • Brustbereich zusätzlich mit Daune gefüllt (Angebot)
  • Kapuze mit Kordelzug, Zugluftschutz am Reißverschluss
  • Außen und innen 400T 40D Ripstop-Nylon
  • Reißverschluss rechts, mit einem zweiten Sack koppelbar (Angebot)
  • Garantie „1 jahre“ (Datenfeld)
QEZER Winter-Daunenschlafsack 1500 g (Verkäuferangabe Komfort −8 °C)
5
Mid-Tier
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QEZER Winter-Daunenschlafsack 1500 g (Verkäuferangabe Komfort −8 °C)

QEZER

Das spricht dafür: Komfort −8 °C laut Datenfeld, 1500 g Daune, koppelbar.

Fazit: Der kälteste Komfortwert des Daunenvergleichs, als Verkäuferangabe ohne Norm. Das Datenfeld nennt „komfort: -8 degree C, Limit: -18 degree C, Extrem: -24 degree C“, das Angebot „angenehme Temperaturen bis -8 °C, extreme Temperaturen bis -18 °C und kritische Temperaturen bis -24 °C“ und bezeichnet das Limit dabei als „extreme“. Der Titel nennt „-3°C bis -20°C“, das passt zu keinem der Datenfeldwerte. Füllung 1500 g RDS-zertifizierte Entendaune „mit einer Bauschkraft von über 600 cuin“. Gewicht 2,12 kg im Angebot gegen 2,23 kg im Datenfeld, 220 × 80 cm, Packmaß 44 × 22 cm, semi-rechteckig. Zwei Säcke lassen sich koppeln: Schwarz hat den Reißverschluss rechts, Blau links. Für Menschen unter 190 cm und 95 kg.

Kernfakten

Bauart
„Semi-rechteckig“, 220 × 80 cm (Datenfeld)
Temperatur
„komfort: -8 degree C, Limit: -18 degree C, Extrem: -24 degree C“ (Datenfeld) gegen „-3°C bis -20°C“ (Titel); keine Norm
Füllung
1500 g RDS-zertifizierte Entendaune, „Bauschkraft von über 600 cuin“; Verhältnis nicht angegeben
Gewicht / Packmaß
2,12 kg (Angebot) gegen 2,23 kg (Datenfeld); 44 × 22 cm
Koppeln
Schwarz RV rechts, Blau RV links; zwei Säcke zu einem Doppelschlafsack (Angebot)
Norm
keine Norm angegeben

Am besten für: Wintercamping am Auto oder Wohnmobil, mit Reserve geplant

Weniger geeignet für: Hochtouren, bei denen ein geprüfter Wert zählt

Pro

  • Tripel im Datenfeld, Füllkraft mit Einheit
  • Koppelseite je Farbe angegeben

Contra

  • Komfort −8 °C nur Verkäuferangabe, ohne Norm
  • Titel passt zu keinem Datenfeldwert
  • Schwerster Schlafsack mit dem größten Packmaß im Daunenvergleich (2,12 kg, 44 × 22 cm)
  • Stichpunkt nennt das Limit „extreme“ und den Extremwert „kritisch“

Ausstattung

  • Einzelkanäle gegen Daunenwanderung
  • Fußteil separat zu öffnen
  • Außen und innen 400T 20D Nylon
  • Als Decke nutzbar
ATEPA Daunenschlafsack 700FP 210 × 95 cm („ISO-getestet“, Komfort −1 °C)
6
Mid-Tier
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ATEPA Daunenschlafsack 700FP 210 × 95 cm („ISO-getestet“, Komfort −1 °C)

ATEPA

Das spricht dafür: Breit (95 cm), Komfort −1 °C mit Hinweis „ISO-getestet“ ohne Normnummer.

Fazit: ATEPA schreibt „ISO-getestete Temperaturwerte“: „Komforttemperatur 30,2°F (-1°C), Limittemperatur 17,6°F (-8°C)“. Welche Norm, welches Jahr, welches Institut, steht nicht dabei; ein Extremwert fehlt. Der Titel sagt „0 Grad“ und „1–2 Personen“, das Datenfeld „Eine Person“ – mit 95 cm Breite ist es ein extra breiter Einzelschlafsack. Füllung 850 g RDS-zertifizierte Daune 700FP (Stichpunkt), laut Beschreibung „700FP Entendaune“, ohne Verhältnis. Beim Gewicht steht „1,65 Pfund“ im Datenfeld, das wären rund 0,75 kg; das A+ nennt 1,65 kg. Ein Packmaß von 38 × 23 cm steht im A+ (die 35 × 19 cm daneben gehören zum verglichenen Mischdaunen-Modell). YKK-Reißverschlüsse auf beiden Seiten, bis 1,85 m Körpergröße laut Stichpunkt, 190 cm im Datenfeld. Das A+ empfiehlt Handwäsche mit Daunenwaschmittel.

Kernfakten

Bauart
„Semi-rechteckig“, 210 × 95 cm, bis 1,85 m (Stichpunkt) bzw. 190 cm (Datenfeld)
Temperatur
„ISO-getestete … Komforttemperatur 30,2°F (-1°C), Limittemperatur 17,6°F (-8°C)“ (Angebot); Titel „0 Grad“
Norm
„ISO-getestet“ ohne Normnummer, Jahr und Institut
Füllung
850 g RDS-zertifizierte Daune, 700FP (Stichpunkt), „700FP Entendaune“ (Beschreibung); Verhältnis nicht angegeben
Gewicht / Packmaß
„1,65 Pfund“ (Datenfeld) gegen 1,65 kg (A+), offenbar Einheitenfehler; Packmaß 38 × 23 cm (A+)

Am besten für: Seitenschläfer im Herbst und Frühjahr, Auto- und Wohnmobilcamping

Weniger geeignet für: Zwei Personen und gewichtsbewusstes Trekking

Pro

  • Komfort und Limit getrennt
  • 95 cm breit, laut Angebot für Seitenschläfer
  • Füllkraft mit FP-Angabe

Contra

  • „ISO“ ohne Nummer nicht nachprüfbar
  • Gewicht mit falscher Einheit im Datenfeld
  • „1–2 Personen“ im Titel bei 95 cm Breite
  • „Wärmeverluste um bis zu 30%“ reduziert (Angebot), ohne Grundlage
  • Nur 9 Bewertungen

Ausstattung

  • 3D-Kammerkonstruktion
  • Beidseitige YKK-Reißverschlüsse
  • Außen 20D 400T Nylon
  • Kompressions-, Netz- und Aufbewahrungssack
KingCamp Hybrid-Deckenschlafsack 62 % Daune / 38 % Faser (Baumwollgewebe)
7
Mid-Tier
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KingCamp Hybrid-Deckenschlafsack 62 % Daune / 38 % Faser (Baumwollgewebe)

KingCamp

Das spricht dafür: Hybrid mit Baumwollbezug, koppelbar zu 220 × 160 cm.

Fazit: Als „Daunen Schlafsack“ verkauft, tatsächlich ein Hybrid: 640 g Füllung aus 62 % weißer Entendaune (600+ Bauschkraft) und 38 % Kunstfaser „Coldmaster ECO PRO“. Außen und innen Baumwolle. Der Titel nennt „4°C bis -20°C“, das Datenfeld und das Angebot „12 bis -3 Grad Celsius“. Die A+-Vergleichstabelle ordnet unbeschriftete Tripel den Füllmengen zu: „17℃/7℃/-3℃“ für 640 g und „1℃/-4℃/-20℃“ für 1200 g. Die −20 °C des Titels gehören danach zur schwereren Füllung, nicht zur gezeigten 640-g-Variante. Belegt sind 220 × 80 cm, 1,8 kg und 38 × 21 cm Packmaß. YKK-Zwei-Wege-Reißverschlüsse an beiden Seiten verbinden zwei Säcke zu 220 × 160 cm. Ein Stichpunkt nennt ihn „Größe XXL“, bei 80 cm Breite ist er ein normaler Einzelsack. Eine Norm nennt das Angebot nicht.

Kernfakten

Bauart
Rechteckig, 220 × 80 cm (Datenfeld)
Temperatur
„12 bis -3 Grad Celsius“ (Datenfeld, Angebot) gegen „4°C bis -20°C“ (Titel); A+: „17℃/7℃/-3℃“ (640 g) und „1℃/-4℃/-20℃“ (1200 g), unbeschriftet
Füllung (Hybrid)
640 g: 62 % weiße Entendaune (600+ Bauschkraft) + 38 % Coldmaster ECO PRO (Angebot)
Gewicht / Packmaß
1,8 kg; 38 × 21 cm
Koppeln
YKK beidseitig, zwei Säcke zu 220 × 160 cm (Angebot)
Norm
keine Norm angegeben

Am besten für: Camping am Auto im Frühjahr und Herbst, auch zu zweit

Weniger geeignet für: Trekking und Frost

Pro

  • Mischungsverhältnis offen genannt
  • Innen und außen 100 % Baumwolle (Highlight)
  • Zu 220 × 160 cm koppelbar, YKK beidseitig

Contra

  • Kein reiner Daunenschlafsack trotz Titel
  • Titel −20 °C gehört laut A+ zur 1200-g-Füllung, nicht zur gezeigten 640-g-Variante
  • Mit 1,8 kg nach dem QEZER QDE-1200 der schwerste im Daunenvergleich
  • Drei verschiedene Temperaturangaben für die 640-g-Füllung (Titel, Datenfeld, A+)

Ausstattung

  • Außen- und Innenstoff 100 % Baumwolle
  • 3D-Einkanal-Füllung
  • Kompressionsbeutel aus 210D Oxford
  • Als Daunendecke ausbreitbar

Die sieben Angebote, gelesen gegen A+-Bereich und Herstellerseite

Grüezi-Bag Biopod DownWool Extreme Light: das Angebot mit den meisten Belegen

Kein anderes Angebot im Feld trägt so viele nachprüfbare Angaben, und doch ist es kein reiner Daunenschlafsack. Die Füllung heißt DownWool und besteht laut A+-Bereich aus 70 Prozent Entendaune und 30 Prozent Wolle, zusammen 195 Gramm. Als eigene Rechnung sind das rund 137 Gramm Daune und rund 59 Gramm Wolle. Für den Daunenteil nennt der Hersteller 90/10 und „Füllkraft 650+ cuin“, die einzige cuin-Angabe des Felds, die mit einem Daunenverhältnis zusammensteht. Der RDS-Hinweis trägt die Nummer „RDS CU 859743“.

Bei der Temperatur steht im A+-Bereich „Temperatur EN 23537“ mit Komfort 12 °C, Limit 8 °C und Extrem −4 °C, im Datenfeld zusammengefasst als „12 bis -4 Grad Celsius“. Jahr und Prüfinstitut fehlen. Es ist trotzdem eines von nur zwei Angeboten der gesamten Erhebung mit Normbezug und vollständigem Tripel. Ein Komfortwert von 12 °C macht ihn zum Schlafsack für warme Nächte. Belegt sind 600 Gramm, Mumienform bis 200 Zentimeter, eine Außenhülle aus 20 Denier Nylon mit recyceltem Polyamid, eine Fußbelüftung und die Wäsche im Wollprogramm. Verkauft und versandt wird er von Bergzeit, nicht von Amazon. Die Firmenseite von Grüezi bag schreibt, es werde unbehandelte, neue Daune verwendet; eine wasserabweisende Behandlung der Daune nennt die Seite nicht. Zehn Bewertungen sind eine sehr schmale Basis.

VAUDE Alpsee 400: Verhältnis und Siegel, aber keine Füllkraft

Der Alpsee 400 ist ein rechteckiger Daunen-Deckenschlafsack, 220 mal 77 Zentimeter, der sich zu einer Decke von 155 mal 220 Zentimetern öffnen lässt, passend für einen Bettbezug. Im A+-Bereich stehen 90 Prozent Entendaune, 10 Prozent Entenfeder, eine Zertifizierung nach dem Responsible Down Standard ohne Nummer und die Ausrüstung „Nikwax Hydrophobic Down Plus“, also wasserabweisend behandelte Daune. Eine Füllkraft und ein Füllgewicht nennt die Seite nicht. Die Temperatur steht im Hervorhebungsfeld als „Komfort 9 Grad, Limit 4 Grad“, ohne Norm. Im Datenfeld zeigt Amazon den Katalogbaustein „Kühlschrank: 2 C bis 8 C“, der mit dem Produkt nichts zu tun hat.

Belegt sind 1.200 Gramm, ein Packmaß ab 23 mal 22 Zentimetern, zwei Armöffnungen zum Sitzen im Sack und der Hinweis, dass er sich mit jedem rechteckigen VAUDE-Modell koppeln lässt. VAUDE nennt den Verzicht auf PFC und PFAS und das Siegel Grüner Knopf. Welche Chemie hinter der Nikwax-Behandlung steckt, steht auf keiner der ausgewerteten Seiten. Das Datenfeld verspricht EU-Ersatzteile für zehn Jahre. Verkäufer ist Amazon selbst, im Angebot ist der Schlafsack laut Seite seit dem 19.10.2021, bewertet haben ihn sieben Käufer. Wer die Decke ohne Daune sucht, findet Kunstfasermodelle mit Baumwoll- oder Flanellfutter im Vergleich der Deckenschlafsäcke nach Temperaturangabe und Futter.

Naturehike CW400: drei Quellen, drei Daunen

Beim CW400 widersprechen sich Amazon-Seite und Hersteller fast in jeder Angabe, und an diesem Modell lässt sich zeigen, wie wenig eine einzelne Zahl trägt. Der Stichpunkt nennt „85% Daunen“, die Beschreibung „750fp“ und „[400 g] 90 % weiße Gänsedaunen“, der Naturehike-Shop weiße Entendaune, 400 Gramm, 85 Prozent und 650 Fillpower. Gans und Ente, 90 und 85 Prozent, 750 und 650: Wer die Füllkraftstufen aus der Tabelle oben anlegt, landet je nach Quelle in verschiedenen Klassen. Nach der outdoor-Faustregel zur Tierart wiegt der Unterschied zwischen Gans und Ente zusätzlich. RDS steht nur im Amazon-Titel, nicht im Angebotstext und nicht beim Hersteller.

Die Temperatur gibt Amazon als „angenehme temperatur: [über 5℃]; begrenzte temperatur: [0 ℃]“ an, das Datenfeld als „CW400 (6℃)“. Der Shop nennt Komfort 4,7 °C, Limit −0,4 °C und Extrem −15,8 °C sowie einen Wert „Komfort Hoch“ von 13,2 °C und schreibt, die entsprechenden Modelle seien gemäß ISO-Normen getestet, ohne Nummer, Jahr oder Institut für dieses Modell. Beim Gewicht stehen 760 Gramm für Größe M im Stichpunkt, 910 Gramm im Datenfeld, 0,9 Kilogramm im Shop und in der Beschreibung „930 kg“ für Größe L, offenbar ein Einheitenfehler. Auch die Form ist strittig: Amazon führt „Rechteckig“ und „umschlagförmig“, der Shop ein Hybrid-Design mit Mumien-Oberteil und rechteckigem Unterteil. Ein Mumienschlafsack im engen Sinn ist der CW400 nicht, anders als in der alten Fassung dieses Clusters. Der Bewertungszähler ist von 232 auf 62 gefallen; die ASIN fasst eine Variantenfamilie aus CW280 und CW400 zusammen.

QEZER mit 1.000 Gramm: die meisten Bewertungen, die wenigsten Kennzahlen

Mit 109 Bewertungen ist dieser QEZER das meistbewertete Daunenangebot des Felds, und er zeigt ein Muster, das die Marke mehrfach wiederholt. Der Titel nennt „0°C bis -23°C“, das Datenfeld „Komfort Temperatur: 0°C, Limit:- 8°C,Extrem:- 12°C“, und der Angebotstext macht daraus einen komfortablen Bereich von 0 bis −8 °C mit einer Mindesttemperatur von −12 °C. Die −23 °C des Titels liegen elf Kelvin unter dem eigenen Extremwert, eigene Rechnung. Eine Norm nennt das Angebot nicht.

Zur Daune stehen 1.000 Gramm RDS-zertifizierte weiße Entendaune „mit einer Bauschkraft von 600“, im Stichpunkt ohne Einheit, im A+-Bereich „600+ FP“ und ohne Daunen-Feder-Verhältnis, eine Zertifikatsnummer fehlt. Belegt sind 1.650 Gramm Gesamtgewicht, 215 mal 80 Zentimeter, ein Packmaß von 38 mal 19 Zentimetern, eine Mumienform mit breitem, trapezförmigem Fußteil und ein Brustbereich, der laut Angebot zusätzlich mit Daune gefüllt ist. Außen und innen ist 400T-Ripstop-Nylon verarbeitet, das Datenfeld nennt eine Garantie von einem Jahr. Die Bewertungen zählen nur für diese ASIN; zwei weitere Listings mit gleichem Titel führen eigene Zähler. Als eigene Rechnung macht die Füllung 61 Prozent des Gesamtgewichts aus.

QEZER QDE-1200 mit 1.500 Gramm: der kälteste Wert, nur vom Verkäufer

Kein Angebot dieses Daunenvergleichs nennt einen niedrigeren Komfortwert, und keines belegt ihn schwächer. Das Datenfeld schreibt „komfort: -8 degree C, Limit: -18 degree C, Extrem: -24 degree C“, der Angebotstext nennt angenehme Temperaturen bis −8 °C, „extreme“ Temperaturen bis −18 °C und „kritische“ bis −24 °C. Der Limitwert heißt dort also extrem. Der Titel nennt „-3°C bis -20°C“, und diese beiden Zahlen passen zu keinem der drei Datenfeldwerte. Eine Norm steht nicht dabei, der Wert ist eine Verkäuferangabe.

Gefüllt ist der Schlafsack mit 1.500 Gramm RDS-zertifizierter Entendaune „mit einer Bauschkraft von über 600 cuin“, die einzige Einheit beim QEZER-Paar, aber ohne Verhältnis und ohne Zertifikatsnummer. Was die 1200 in der Modellbezeichnung meint, wenn 1.500 Gramm Daune darin stecken, erklärt das Angebot nicht. Beim Gewicht stehen 2,12 Kilogramm im Text gegen 2,23 im Datenfeld; dazu 220 mal 80 Zentimeter, 44 mal 22 Zentimeter Packmaß, Einzelkanäle gegen das Wandern der Daune, ein separat zu öffnendes Fußteil und die Freigabe bis 190 Zentimeter und 95 Kilogramm. Zwei Säcke lassen sich koppeln, die schwarze Variante hat den Reißverschluss rechts, die blaue links. Als eigene Rechnung liegt der Füllanteil bei 71 oder 67 Prozent, je nach Gewichtsangabe.

ATEPA 700FP: „ISO-getestet“ ohne Normnummer und ein Gewicht in Pfund

ATEPA schreibt von „ISO-getesteten Temperaturwerten“ und nennt Komfort 30,2 °F, umgerechnet −1 °C, und Limit 17,6 °F, umgerechnet −8 °C; beide Umrechnungen stimmen, eigene Rechnung. Welche Norm, welches Jahr und welches Institut gemeint sind, steht nicht da, ein Extremwert fehlt. Der Titel sagt „0 Grad“ und „1–2 Personen“, das Datenfeld „Eine Person“. Mit 95 Zentimetern Breite ist es ein sehr breiter Einzelschlafsack, semi-rechteckig, 210 Zentimeter lang, freigegeben bis 1,85 Meter Körpergröße, mit YKK-Reißverschlüssen auf beiden Seiten und einer 3D-Kammerkonstruktion.

Die Füllung beschreibt das Angebot als 850 Gramm RDS-zertifizierte Daune mit 700FP, ohne Verhältnis und ohne Zertifikatsnummer; die Tierart steht nur in der Produktbeschreibung („700FP Entendaune“). Beim Gewicht steht im Datenfeld „1,65 Pfund“, im A+-Bereich 1,65 Kilogramm. 1,65 Pfund wären als eigene Rechnung rund 0,75 Kilogramm und damit weniger als die angegebene Füllung allein. Die Datenfeldangabe kann also nicht stimmen, die 1,65 Kilogramm aus dem A+-Bereich passen dagegen zu 850 Gramm Daune, mit einem Füllanteil von 52 Prozent. Das Packmaß von 38 mal 23 Zentimetern steht ebenfalls im A+-Bereich. Bewertet haben das Angebot neun Käufer.

KingCamp Hybrid: als Daunenschlafsack verkauft, zu gut einem Drittel Kunstfaser

Der Titel nennt einen Daunenschlafsack, das Angebot eine Mischung. 640 Gramm Füllung bestehen aus 62 Prozent weißer Entendaune mit „600+ Bauschkraft“ und 38 Prozent der Kunstfaser „Coldmaster ECO PRO“. Als eigene Rechnung sind das rund 397 Gramm Daune und rund 243 Gramm Faser. Außen und innen ist Baumwolle verarbeitet, die Füllung steckt in einer 3D-Einkanal-Konstruktion. Ein Daunensiegel ist in den erfassten Angebotsangaben nicht vermerkt.

Bei der Temperatur nennt der Titel „4°C bis -20°C“, Datenfeld und Angebotstext „12 bis -3 Grad Celsius“, ohne Zuordnung zu Komfort, Limit oder Extrem. Die A+-Tabelle ordnet 17/7/−3 °C der Füllung mit 640 Gramm und 1/−4/−20 °C der Variante mit 1.200 Gramm zu; die −20 °C des Titels gehören also zur schwereren Füllung. Belegt sind 220 mal 80 Zentimeter, 1,8 Kilogramm, ein Packmaß von 38 mal 21 Zentimetern und YKK-Zwei-Wege-Reißverschlüsse an beiden Seiten, mit denen zwei Säcke zu 220 mal 160 Zentimetern werden. Ein Stichpunkt nennt ihn „Größe XXL“; bei 80 Zentimetern Breite ist er ein normaler Einzelschlafsack. Die Füllung macht als eigene Rechnung 36 Prozent des Gewichts aus, die Daune allein 22 Prozent. Bewertungen: 17.

Neun weitere Daunenangebote der Erhebung: dieselben Muster

Die Angebote, die nicht in den Vergleich kamen, bestätigen die Befunde der sieben. Der BUERTS mit den drei Füllkraft-Schreibweisen nennt 800 Gramm RDS-Entendaune, einen Bereich von 5 bis −3 °C, im Titel das Wort Winter und im Stichpunkt 1.360 Gramm. Sein Schwestermodell mit 750 Gramm schreibt „680 FP“, im Titel 0 bis −24 °C, im Datenfeld 0 bis −12 °C und im Stichpunkt „komfortabler“ bei 0 bis −7 °C, ohne die Begriffe Komfort und Limit; das Datenfeld empfiehlt außerdem eine maximale Größe von 56 Zentimetern, offensichtlich ein Katalogfehler. HLITMOUT nennt für einen breiten Daunen-Deckenschlafsack drei verschiedene Bereiche, 5 bis −8 °C im Datenfeld, −5 bis 8 °C in einem Merkmal und 0 bis 10 °C im Stichpunkt, dazu 800 Gramm Entendaune mit 680 FP, aber kein RDS.

Bei QEZER wiederholt sich der Abstand zwischen Titel und Datenfeld. Ein Modell mit 500 Gramm Daune und „600 cuin“ nennt im Titel 12 bis −24 °C und im Datenfeld einen Extremwert von −1 °C, ein anderes mit 500 Gramm und „650 FP“ heißt Winterschlafsack und nennt im Stichpunkt 8 bis 2 °C und eine Grenztemperatur von −3 °C. Ein Graphen-Modell mit 1.000 Gramm und „620 cuin“ führt im Materialfeld „12:1 Graphen“, ohne zu erklären, was das Verhältnis meint. Der ATEPA-Hybrid nennt im Titel 12, 6 und −1 °C, im Datenfeld Komfort 7 °C und Grenzwert 2 °C, fünf Kelvin Abstand beim Komfortwert. Und der VAUDE Alpsee 700, das größere Schwestermodell des Alpsee 400, zeigt im Temperaturfeld den Katalogbaustein „Starker Frost“ und auf der ganzen Seite keinen Komfort- oder Limitwert.

Gemeinsam ist allen neun, was auch die sieben prägt: keine Messart der Füllkraft, kein Herkunftsland, kein Daunen-Feder-Verhältnis, keine Norm für die Temperatur. Wer außerhalb dieses Vergleichs nach einem Daunenschlafsack sucht, wird bei Amazon also auf dieselben Lücken stoßen und kann die Prüfschritte dieser Seite eins zu eins übertragen.

Füllgewicht durch Gesamtgewicht: eine Probe auf die Zahlen

Eine Kennzahl, die jedes Angebot mit Füll- und Gesamtgewicht liefert, lässt sich ohne Labor ausrechnen: der Anteil der Füllung am Gewicht des Schlafsacks. Sie misst keine Wärme. Aber sie zeigt, ob zwei Angaben derselben Seite überhaupt zueinander passen. Die Tabelle rechnet sie für alle sieben Angebote aus den Werten des Angebots.

ModellFüllung laut AngebotGesamtgewicht laut AngebotFüllanteil (eigene Rechnung)
Grüezi-Bag DownWool195 g, davon 70 % Daune600 g33 %, Daune allein 23 %
VAUDE Alpsee 400nicht angegeben1.200 gnicht berechenbar
Naturehike CW400 (M)400 g (Beschreibung, Shop)760 g (Stichpunkt), 910 g (Datenfeld)53 % oder 44 %
QEZER 1.000 g1.000 g1.650 g61 %
QEZER QDE-12001.500 g2,12 kg (Text), 2,23 kg (Datenfeld)71 % oder 67 %
ATEPA 700FP850 g1,65 kg (A+), „1,65 Pfund“ (Datenfeld)52 %, mit Pfundwert über 100 %
KingCamp Hybrid640 g, davon 62 % Daune1,8 kg36 %, Daune allein 22 %

Der Rechenweg ist an jedem Fall derselbe. Beim QEZER mit 1.000 Gramm: 1.000 geteilt durch 1.650 ergibt 0,61, also 61 Prozent. Beim ATEPA mit dem Datenfeldwert: 1,65 Pfund sind rund 0,75 Kilogramm, 850 Gramm Füllung geteilt durch rund 750 Gramm ergibt mehr als 100 Prozent, ein Schlafsack, der leichter wäre als seine Daune. Ein solcher Wert ist kein Befund über die Daune, sondern über die Datenpflege des Angebots, und er ist der deutlichste Fall im Feld.

Interessanter sind die Grenzbereiche. Für sechs Daunenmodelle bekannter Marken ergibt dieselbe Rechnung aus den Herstellerangaben Füllanteile zwischen 47 und 64 Prozent; die Einzelwerte stehen im Füllungsvergleich dieses Clusters. Der QEZER QDE-1200 liegt mit 67 bis 71 Prozent darüber. Ob dahinter eine besonders leichte Hülle oder eine zu hoch angegebene Füllmenge steckt, lässt sich aus dem Angebot nicht entscheiden. Am unteren Ende liegen die beiden Hybride, und dort ist der niedrige Wert erklärbar: Beim Grüezi-Bag ist die Füllung insgesamt klein, weil der Schlafsack für 12 °C Komfort gebaut ist, beim KingCamp ist ein Drittel der Füllung Kunstfaser und die Hülle aus Baumwolle.

Für den Kauf ergibt sich daraus eine Bemessungsregel ohne Wärmeversprechen. Wer zwei Daunenangebote mit ähnlicher Temperaturangabe vergleicht, kann Füllgewicht und Gesamtgewicht nebeneinanderlegen und prüfen, ob der Anteil plausibel ist. Liegt er über 100 Prozent, ist mindestens eine Zahl falsch. Fehlt das Füllgewicht wie beim VAUDE, bleibt nur die Herstellerseite. Die Daunenmenge selbst, nicht der Anteil, ist die Größe, die mit der Füllkraft zusammenwirkt: KingCamp bringt rund 397 Gramm Daune mit, der QEZER mit 1.000 Gramm gut das Zweieinhalbfache, eigene Rechnung.

Hybride im Feld: Wolle, Kunstfaser und ein Hybrid, der nur der Schnitt ist

Das Wort Hybrid steht in diesem Feld für drei verschiedene Dinge, und nur zwei davon betreffen die Füllung. Beim Grüezi-Bag sind Daune und Wolle zu einer Füllung gemischt, im Verhältnis 70 zu 30. Beim KingCamp sind Daune und Kunstfaser gemischt, im Verhältnis 62 zu 38. Beim Naturehike CW400 bezeichnet der Shop mit Hybrid-Design den Schnitt, oben Mumie, unten rechteckig; über die Füllung sagt das Wort dort nichts. Ein vierter Fall stand in der Erhebung, ist aber nicht im Vergleich: Ein ATEPA-Hybrid kombiniert RDS-Daune mit recycelter Kunstfaser und nennt den Anteil nicht, im Titel aber „650/700FP“.

Für das Lesen der Füllkraft bedeutet das eine Einschränkung, die kein Angebot ausspricht. Bei beiden Hybriden im Vergleich steht die Füllkraftangabe beim Daunenteil, „650+ cuin“ beim Grüezi-Bag, „600+“ beim KingCamp. Für Wolle und Kunstfaser gibt es keine vergleichbare Zahl. Die Füllkraft beschreibt damit nur einen Teil der Füllung, beim KingCamp knapp zwei Drittel, beim Grüezi-Bag sieben Zehntel. Beim ATEPA-Hybrid ist nicht einmal klar, worauf sich die beiden FP-Werte im Titel beziehen.

Was die Wolle in der Mischung leisten soll, beschreibt Bergzeit mit einer Prüfung des Hohenstein-Instituts, deren Bericht nicht vorliegt; das steht ausführlich im Füllungsvergleich dieses Clusters. Für den Vergleich hier zählt etwas anderes. Wer einen reinen Daunenschlafsack will, findet unter den sieben Angeboten fünf; wer gezielt eine Mischung sucht, zwei, und keines davon nennt das Wort Hybrid im Titel. Der Grüezi-Bag heißt dort Downwool, der KingCamp „Daunen Schlafsack“, obwohl gut ein Drittel seiner Füllung Kunstfaser ist. Die Angabe steht im Angebotstext, nicht versteckt, aber erst dort.

Konstruktion und Maße: Kammern, Gewebe, Länge, Gewicht

Füllkraft und Daunenmenge beschreiben das Material, die nutzbare Wärme hängt nach IDFL auch an Fülldichte, Konstruktion und Gewebe. Was die sieben Angebote dazu sagen, ist knapp.

Kammern, Kanäle und zusätzliche Füllung

Drei Angebote beschreiben ihren Kammerbau. ATEPA nennt eine 3D-Kammerkonstruktion, KingCamp eine 3D-Einkanal-Füllung, der QDE-1200 Einzelkanäle, die das Wandern der Daune verhindern sollen. Der QEZER mit 1.000 Gramm schreibt, der Brustbereich sei zusätzlich mit Daune gefüllt. Der Grüezi-Bag, der VAUDE und der Naturehike nennen im Angebot keine Kammerform. Wie die Kammern geschnitten sind, wie hoch sie sind und ob Stege zwischen Innen- und Außenstoff verlaufen, steht bei keinem.

Die zusätzliche Brustfüllung ist mehr als ein Detail. Der Katalogeintrag der Norm EN ISO 23537-1 vermerkt, dass Schlafsäcke mit ungleichmäßig verteilter Füllung oder örtlicher Zusatzisolation bei Kalibrierung und Prüfung Probleme bereiten. Ein Modell mit gezielt verstärkter Brust ist genau ein solcher Fall. Dass der QEZER keine Norm nennt, passt damit zu seiner Bauart, macht seine Temperaturangabe aber nicht belastbarer. Wie Daunenkammern grundsätzlich aufgebaut sind und warum Daune sie braucht, beschreibt der Füllungsvergleich dieses Clusters an Markenmodellen.

Hülle und Gewebe

Zum Gewebe nennen sechs der sieben Angebote eine Angabe. Grüezi-Bag schreibt 20 Denier 380T Nylon mit recyceltem Polyamid, Naturehike 20D und 400T Nylon außen und innen, der QDE-1200 400T 20D Nylon, ATEPA 20D 400T Nylon, der QEZER mit 1.000 Gramm 400T 40D Ripstop-Nylon. KingCamp verarbeitet außen und innen Baumwolle, als einziges Angebot im Feld. Beim VAUDE steht im erfassten Angebot keine Gewebeangabe, wohl aber der Verzicht auf PFC und PFAS.

Ob ein Gewebe daunendicht ist, also keine Federkiele durchlässt, behauptet kein Angebot und belegt keine Quelle. Messwerte zur Luftdurchlässigkeit oder zu Daunenaustritt gibt es für keines der sieben Modelle. Für die Wahl bleibt damit eine Unterscheidung, die sich aus den Angaben ablesen lässt: Nylonhüllen mit den genannten Kennzahlen bei fünf Modellen, eine Baumwollhülle beim KingCamp, die sich anders anfühlt und das Gesamtgewicht mitbestimmt, und eine fehlende Angabe beim VAUDE.

Länge, Breite und Körpergröße

Bei den Maßen gehen die Angebote weit auseinander, und nur zwei verbinden die Länge mit einer Körpergröße. ATEPA nennt 210 mal 95 Zentimeter bis 1,85 Meter Körpergröße, der QDE-1200 220 mal 80 Zentimeter für Menschen unter 190 Zentimetern und 95 Kilogramm. Als eigene Rechnung lässt ATEPA damit 25 Zentimeter zwischen Körper und Außenlänge, QEZER 30 Zentimeter. Der Grüezi-Bag nennt im Datenfeld „bis 200 cm“, ohne zu sagen, ob die Innenlänge oder die Körpergröße gemeint ist. VAUDE nennt 220 mal 77 Zentimeter, Naturehike 210 mal 75 in Größe M und 220 mal 85 in Größe L, der QEZER mit 1.000 Gramm 215 mal 80 und KingCamp 220 mal 80, alle ohne Körpergröße.

Wie viel Zugabe nötig ist, beantworten die Hersteller unterschiedlich. Grüezi bag rechnet auf seiner Größenseite mit der Körpergröße plus mindestens 25 bis 30 Zentimetern Innenlänge, Vaude führt die Größe Regular für 165 bis 190 Zentimeter, Robens bis 180 Zentimeter. Bei Daune kommt ein Punkt hinzu, den das outdoor-magazin nennt: Der Schlafsack solle so geräumig sein, dass die Füllung nicht zusammengedrückt wird, weil das die Isolation stark verringere; passe es an den Zehen bei zugezogener Kapuze noch etwas Luft, stimme die Länge. Wie man die eigene Länge nach Herstellertabelle bestimmt, gehört zur Prüfanleitung dieses Clusters; für die sieben Angebote gilt, dass fünf diese Rechnung gar nicht erst ermöglichen.

Gewicht und Packmaß

Das schwerste Modell wiegt das 3,5- bis 3,7-Fache des leichtesten, eigene Rechnung. Der Grüezi-Bag wiegt 600 Gramm, der Naturehike 760 bis 910 Gramm je nach Fundstelle, der VAUDE 1.200 Gramm, QEZER und ATEPA je 1.650 Gramm, KingCamp 1,8 Kilogramm und der QDE-1200 2,12 oder 2,23 Kilogramm. Beim Packmaß reicht die Spanne von 23 mal 22 Zentimetern beim VAUDE, als Mindestmaß angegeben, bis 44 mal 22 Zentimeter beim QDE-1200. Der Naturehike-Shop nennt 35 mal 18 mal 18, ATEPA 38 mal 23, der QEZER mit 1.000 Gramm 38 mal 19, KingCamp 38 mal 21 Zentimeter. Beim Grüezi-Bag steht im Angebot kein Packmaß.

Ob ein Packmaß im Lieferzustand, mit Kompressionssack oder nach dem Festzurren gemessen ist, sagt keines der Angebote. Ein Vergleich in Litern ist deshalb nicht möglich, und eine Umrechnung aus zwei Kantenlängen in ein Volumen bliebe geraten, weil die Form des Sacks nicht angegeben ist. Belastbar ist nur eine grobe Reihenfolge: Der QDE-1200, das schwerste Modell, hat auch das größte Packmaß, der Grüezi-Bag und der Naturehike stehen beim Gewicht am leichten Ende. Für Trekking mit begrenztem Rucksackvolumen kommen damit eher die leichten Modelle infrage, deren Komfortwerte aber auch am höchsten liegen, also für die mildesten Nächte gelten.

RDS im Angebot: Schlagwort, Logo oder Nummer

Der Responsible Down Standard ist das Siegel, das im Daunenfeld fast immer auftaucht. In 14 der 16 Angebote der Erhebung steht RDS irgendwo auf der Seite, eigene Zählung; es fehlt nur bei KingCamp und HLITMOUT. Eine Zertifikatsnummer nennt eines, der Grüezi-Bag. Unter den sieben Angeboten dieses Vergleichs sieht das so aus: Grüezi-Bag nennt „RDS CU 859743“ im A+-Bereich, VAUDE die RDS-Zertifizierung ohne Nummer, die beiden QEZER und ATEPA „RDS-zertifizierte“ Daune ohne Nummer. Beim Naturehike steht RDS nur im Titel, weder im Text noch auf der Herstellerseite. Beim KingCamp ist kein Siegel vermerkt.

Wie viel ein Schlagwort im Titel wert ist, folgt aus den Regeln des Standards. Laut Kurzleitfaden von Textile Exchange zur Fassung 3.0 wird von der Farm bis zur letzten Transaktion zwischen Unternehmen zertifiziert, jede Übergabe mit einem Transaktionszertifikat, und das RDS-Logo dürfen nur Produkte mit 100 Prozent zertifizierter Ware tragen. Ein Käufer sieht von dieser Kette nichts. Was er prüfen kann, ist eine Nummer, und die steht im Feld einmal.

Selbst die Nummern sind nicht einheitlich. Grüezi bag nennt auf seiner Seite zur RDS-Zertifizierung die eigene Zertifikatsnummer RDS TE-00105267 und verweist darauf, dass sich Zertifikate bei Textile Exchange über die Suche nach zertifizierten Unternehmen prüfen lassen. Im Amazon-Angebot desselben Herstellers steht „RDS CU 859743“. Jack Wolfskin schreibt beim Wolftrail Down „CU 882660“, Mountain Equipment beim Helium 400 eine Lizenznummer TE-99999234, die wie ein Platzhalter aussieht und sich nicht überprüfen ließ. Was die Buchstaben vor der Nummer bedeuten, erklärt keine der ausgewerteten Seiten.

Ob die Daunenangaben eines Schlafsacks stimmen, hat nach den Unterlagen niemand geprüft. Bei Bettwaren gibt es solche Prüfungen: Die Stiftung Warentest hat 2020 Daunendecken in Anlehnung an DIN EN 12934, DIN EN 1883 und DIN EN 12131 untersucht; die Einzelergebnisse stehen hinter einer Bezahlschranke. Ältere Tests von Kassensturz und Warentest fanden in Duvets und Oberbetten falsch deklarierte Füllungen. Übertragen lässt sich daraus nur die Erkenntnis, dass eine Angabe auf dem Etikett nicht von selbst stimmt.

DOWNPASS und Traumpass: eine Prüfnummer, die im Feld fehlt

Der zweite Standard aus den Unterlagen kommt in keinem der 16 Angebote vor und bei keinem der elf ausgewerteten Markenmodelle. DOWNPASS beschreibt sich als Null-Toleranz-Standard gegen Lebendrupf und Stopfleber, mit angekündigten und unangekündigten Kontrollen mehrmals im Jahr und einem Audit, das zwei Jahre gilt. Für Käufer ist ein Punkt praktisch: Jedes Produkt trägt eine Prüfnummer aus einem Buchstaben und sieben oder acht Ziffern, über die es sich zurückverfolgen lässt.

Traumpass ist dabei kein drittes Siegel, sondern der Verein hinter DOWNPASS; so weist es die Fußzeile der DOWNPASS-Seite aus. Der Name hat eine Vorgeschichte bei Bettwaren. Die Stiftung Warentest schrieb 2004, eine Kontrollgemeinschaft Federn-Siegel prüfe stichprobenartig, ob Hersteller von Federbetten die europäische Kennzeichnungsnorm einhalten, und bei korrekten Decken hänge das Warensiegel Traumpass daran. Damals ging es also um die Richtigkeit der Etikettangabe, heute steht der Verein für einen Tierschutzstandard.

Was RDS, DOWNPASS und ein dritter Standard beim Tierschutz jeweils ausschließen, wie Lebendrupf und Mauserrauf rechtlich eingeordnet werden und welche Siegel Markenhersteller verwenden, steht ausführlich auf der Seite Daune oder Kunstfaser: Feuchte, Gewicht, Tierschutz und PFAS. Dort stehen auch die Fristen der EU-Beschränkung für die Chemikalie PFHxA, die wasserabweisende Ausrüstungen beider Füllungen betrifft. Für die Auswahl hier genügt: Wer einen nachprüfbaren Tierschutznachweis verlangt, findet ihn im Feld nur beim Grüezi-Bag, und dort als RDS-Nummer.

Für den Zeitpunkt des Kaufs hat die PFHxA-Beschränkung eine Besonderheit, die der Füllungsvergleich ausführt: Ware, die vor dem jeweiligen Stichtag in Verkehr gebracht wurde, ist ausgenommen, und dass Schlafsäcke unter die Stufe vom 10.10.2027 für sonstige Textilien fallen, ist eine Einordnung. Warten macht ein Angebot also nicht von selbst frei von dieser Chemikalie, eine Herstellerangabe wie beim VAUDE sagt mehr.

Gans oder Ente, weiß oder grau, Herkunft offen

Bei der Tierart ist das Feld überwiegend auf Ente festgelegt. Entendaune nennen Grüezi-Bag, VAUDE, die beiden QEZER und KingCamp, ATEPA nur in der Produktbeschreibung. Naturehike schreibt auf Amazon Gänsedaune und im Shop Entendaune. Eine Gänsedaune, die sich eindeutig belegen ließe, gibt es unter den sieben Angeboten damit nicht. Das Prüflabor IDFL bestimmt die Tierart übrigens nicht chemisch, sondern unter einem Lesegerät mit mindestens 70-facher Vergrößerung, Stück für Stück nach Gans, Ente oder unbestimmt.

Ein Herkunftsland der Daune nennt keines der 16 Angebote. Bei den Markenherstellern ist die Angabe ebenfalls selten: Cumulus schreibt polnische Gänsedaune, Western Mountaineering nennt einen Lieferanten in Polen und schließt Lebendrupf aus, Mammut wirbt mit recycelter Daune. Nordisk nennt eine eigene Daunenfertigung in Görlitz, das ist der Ort der Verarbeitung, nicht der Herkunft. Die Schweizer Kennzeichnungsnorm verlangt laut IDFB die Angabe der Tierart, eine Pflicht zur Angabe des Herkunftslands nennt keine der ausgewerteten Quellen.

Die Farbe hat mit Wärme nach den Unterlagen nichts zu tun, wohl aber mit dem Etikett. „Weiß“ verlangt je nach Land und Firmenvorgabe 95 bis 99 Prozent weißes Material. Nordisk verwendet beim Ides ausdrücklich graue Entendaune, Deuter beim Astro Pro 400 ebenfalls graue, Mammut graue mit recyceltem Anteil. Wer eine Tierart oder Farbe aus Überzeugung will, muss sich im Amazon-Feld auf die Angabe des Verkäufers verlassen.

Titelwerte unter dem eigenen Extremwert

Dass Temperaturangaben in Titel, Datenfeld und Text auseinanderlaufen, gilt für das ganze Schlafsackangebot, im Daunenfeld aber besonders deutlich. Bei vier der sieben Angebote passt der Titel nicht zum Rest der Seite: QEZER mit 1.000 Gramm nennt −23 °C bei einem Extremwert von −12 °C, der QDE-1200 nennt −3 bis −20 °C bei Datenfeldwerten von −8, −18 und −24 °C, KingCamp −20 °C, ein Wert der 1.200-Gramm-Variante, bei einem Bereich bis −3 °C, ATEPA „0 Grad“ bei Komfort −1 °C und Limit −8 °C. Beim Grüezi-Bag und beim VAUDE stimmen Titel und Angaben überein, beim Naturehike nennt der Shop-Titel 5 °C, was ungefähr zum Komfortwert des Shops passt.

Die Komfortwerte selbst reichen damit von 12 °C beim Grüezi-Bag bis −8 °C beim QDE-1200, aber nur der wärmste ist mit einer Norm verbunden. Alle übrigen sind Herstellerangaben ohne Normbezug, ATEPA mit dem unbelegten Zusatz „ISO-getestet“. Ein normgeprüfter Komfortwert unter 12 °C mit belegter Daunenqualität ist im Feld nicht zu haben. Was Komfort, Limit und Extrem nach der Norm bedeuten und wie die Werte zustande kommen, erklärt die Seite Schlafsack-Temperatur: Komfort, Limit, Extrem und die Norm.

Unabhängige Messungen helfen bei Daune kaum. Die jüngste Labormessreihe, Kassensturz und Saldo 2021, umfasst acht Kunstfaserschlafsäcke und keinen mit Daune; der Kassensturz-Test von 2007 hatte drei Daunenmodelle, deren Stand fast zwanzig Jahre alt ist. Welche Werte diese Tests ergaben und wie man sie liest, steht in der Übersicht der Schlafsack-Tests mit angegebenen und gemessenen Werten. Für die sieben Angebote hier gibt es keine Fremdmessung.

Was Suchende zum Daunenschlafsack wissen wollen

Die Daune ist im Autocomplete die größte Füllungsachse. Die Auswertung mit 80 Suchbegriffen ordnet ihr 669 eindeutige Vorschläge zu, 44 davon als Kopfvorschläge, also Antworten auf den bloßen Suchbegriff. Zum Begriff „daunenschlafsack“ allein kamen 258 Vorschläge. Eine eigene kleine Gruppe bilden Füllkraftzahlen: 110 Vorschläge mit cuin oder Füllkraft, von „schlafsack 600 cuin“ bis „1000 cuin“. Dazu kommen Formulierungen wie „daunenschlafsack kleines packmaß“ und „daunenschlafsack waschen lassen“. Vorschlagszahlen sind kein Suchvolumen, sie zeigen aber, wie Google die Fragen selbst formuliert.

In den Foren zählt eine enge Auswertung von 152 Threads 27, die sich um Daune drehen, zehn davon seit 2024. Ein Beitrag auf r/wandern vom 10.10.2026 sucht unter dem Titel „Schlafsack Daun -5“ einen Daunenschlafsack für −5 °C, ein anderer vom 12.07.2026 fragt nach dem Waschen. Die erste Frage beantwortet dieser Vergleich nüchtern: Ein Angebot mit normgeprüftem Komfortwert von −5 °C gibt es im Feld nicht, nur den QDE-1200 mit −8 °C als Verkäuferangabe. Die cuin-Fragen beantworten die Abschnitte zu Messart und Einstufung, so weit die Quellen reichen.

Für „daunenschlafsack waschen lassen“ ist die Waschanleitung des Clusters zuständig, für die Frage, ob Daune oder Kunstfaser die bessere Wahl ist, der Füllungsvergleich. Offen bleibt, was die Angebote nahelegen: wie man einer Daunenangabe ohne Messart überhaupt trauen kann. Darauf antwortet die Kippfrage weiter unten.

Sechs Einsätze und das Angebot, das die Unterlagen dafür stützen

Für Sommertouren mit wenig Gewicht und Nächten deutlich über 10 °C ist der Grüezi-Bag das belegteste Angebot: 600 Gramm, Normtripel mit Komfort 12 °C, Daunenverhältnis, cuin und Zertifikatsnummer. Seine Grenze ist dieselbe Zahl, die ihn auszeichnet; unter 10 °C wird es nach der eigenen Komfortangabe knapp, und auf Hütten der DAV-Sektion München und Oberland ist ohnehin ein Hüttenschlafsack Pflicht.

Wer am Auto oder im Wohnmobil schläft und eine Daunendecke statt einer Mumie will, landet beim VAUDE Alpsee 400. Die Decke von 155 mal 220 Zentimetern passt in einen Bettbezug, die Koppelung mit anderen rechteckigen VAUDE-Modellen ist im Angebot genannt. Komfort 9 °C ist eine Herstellerangabe ohne Norm, und eine Füllkraft fehlt. Zu zweit kommt auch der KingCamp infrage, dessen zwei Säcke zusammen 220 mal 160 Zentimeter ergeben; wie Reißverschlussseiten und Serien zueinander passen müssen, klärt der Vergleich der Doppelschlafsäcke und koppelbaren Modelle.

Für Frühjahr und Herbst mit Nächten um den Gefrierpunkt hat der QEZER mit 1.000 Gramm die breiteste Bewertungsbasis und einen Komfortwert von 0 °C im Datenfeld, ohne Norm. Seitenschläfer, denen 80 Zentimeter zu eng sind, finden beim ATEPA 95 Zentimeter Breite, mit dem Vorbehalt des unbelegten „ISO-getestet“. Der Naturehike CW400 passt zu trockenen Touren mit Nächten über 5 °C, wenn man mit drei verschiedenen Daunenangaben leben kann.

Für Wintercamping am Auto bleibt der QDE-1200 mit −8 °C Komfort als Verkäuferangabe, 2,1 bis 2,2 Kilogramm schwer und mit 44 mal 22 Zentimetern Packmaß. Wer diese Zahl zur Grundlage macht, plant mit Reserve und kümmert sich auch um den Rest der Winterausrüstung, etwa darum, welcher Campingkocher im Winter mit Kälte und Kartusche zurechtkommt. Einen Daunenschlafsack mit geprüftem Winterwert enthält das Feld nicht.

Die Kippfrage: Lässt sich die Daunenangabe an einer zweiten Stelle prüfen?

Alle Kennzahlen dieser Seite hängen an einer Voraussetzung, und an ihr kippt die Wahl. Steht die Daunenangabe eines Angebots noch an einer zweiten, unabhängigen Stelle, auf einer Herstellerseite, auf einem Etikett mit Prüfnummer oder in einer Zertifikatsdatenbank, dann lohnt es, Füllkraft, Verhältnis und Tierart gegeneinander abzuwägen. Steht sie nur im Amazon-Text, sind Füllkraft und Siegel Behauptungen, und die Entscheidung sollte an dem hängen, was sich nach der Lieferung selbst prüfen lässt: Maße, Gewicht, Form, Reißverschluss und die Temperaturangabe mit ihrer Herkunft.

Im Feld fällt die Antwort klar aus. Beim Grüezi-Bag gibt es A+-Bereich, Herstellerseite und Zertifikatsnummer, beim VAUDE einen Markenhersteller, dessen Angaben im A+-Bereich stehen; eine Herstellerseite zum Alpsee 400 gehört allerdings nicht zu den ausgewerteten Quellen. Beim Naturehike gibt es eine Herstellerseite, aber sie widerspricht dem Angebot. Bei den beiden QEZER, bei ATEPA und bei KingCamp steht alles nur auf der Amazon-Seite. Wer die Daunenqualität zum Kaufgrund macht, hat damit einen Kandidaten mit vollständiger Gegenprobe und einen mit Herstellerangaben im Angebot. Wer vor allem einen warmen, großen oder koppelbaren Schlafsack sucht und die Daune nur als Füllung nimmt, hat sieben, muss die Kennzahlen aber als Verkäuferangaben lesen.

Ein Beispiel macht den Unterschied greifbar. Wer zwischen dem Naturehike und dem QEZER mit 1.000 Gramm schwankt und die Füllkraft vergleichen will, steht vor „750fp“ oder 650 auf der einen Seite und „Bauschkraft von 600“ oder „600+ FP“ auf der anderen. Gegenprüfen lässt sich keiner der Werte, beim Naturehike widerspricht die zweite Quelle sogar der ersten. Sinnvoller ist dann der Vergleich dessen, was feststeht: 400 gegen 1.000 Gramm Füllung, 760 bis 910 gegen 1.650 Gramm Gesamtgewicht, ein Komfortwert über 5 °C gegen einen von 0 °C, beides ohne Norm. Die Füllkraft fällt als Kriterium aus, die Menge und der Einsatzbereich entscheiden.

Woran ein Daunenangebot vor dem Kauf ausscheidet

Einige Befunde schließen ein Angebot aus, bevor es um Wärme geht. Wenn Füllgewicht und Gesamtgewicht zusammen einen Füllanteil über 100 Prozent ergeben, ist mindestens eine Zahl falsch, und solange sie nicht geklärt ist, taugt keine der beiden als Vergleichswert. Ein Titel, der eine Temperatur unter dem eigenen Extremwert nennt, scheidet als Grundlage aus; maßgeblich ist dann nur das Datenfeld oder der Text, und auch das nur als Herstellerangabe.

Wer reine Daune will, schließt Angebote aus, die eine Kunstfaserbeimischung ohne Anteil nennen, und liest bei jedem „Daunenschlafsack“ den Materialabsatz zu Ende. Wer vegan schlafen will, schließt das ganze Feld aus, auch die Mischung mit Wolle. Und wer einen normgeprüften Komfortwert unter 12 °C braucht, findet unter den sieben Angeboten keinen; dann führt der Weg zu Herstellerseiten außerhalb von Amazon. Auch deren Normangaben sind lückenhaft: Unter den elf ausgewerteten Daunenmodellen nennt Mammut Nummer, Teil und Jahr, verweist in der Wertetabelle aber zugleich auf EN 13537:2012; Jack Wolfskin schreibt „EN ISO 23537-12016“ ohne Trennzeichen.

Premium und Mittelfeld: was die zwei Segmente hier trennt

Die Segmente dieser Seite ordnen nach Marktposition, Marke und Herstellerdokumentation, nicht nach einem Preis. Im Premium-Segment stehen Grüezi-Bag und VAUDE. Beide Marken betreiben eigene Herstellerseiten mit Reparatur- oder Nachfüllangebot und nennen Daunenverhältnis und RDS im Angebot. Ihre Schwächen liegen woanders: zehn und sieben Bewertungen, beim Grüezi-Bag ein Sommer-Komfortwert, beim VAUDE keine Füllkraft und kein Füllgewicht.

Im Mittelfeld stehen Naturehike, die beiden QEZER, ATEPA und KingCamp. Sie nennen ein Füllgewicht, zwischen 400 Gramm beim Naturehike und 1.500 Gramm beim QDE-1200, und vier der fünf getrennte Werte für Komfort und Limit oder Grenze. Dafür widersprechen sich Titel und Datenfeld, Zertifikatsnummern fehlen, und Messart oder Herkunft nennt keiner. Der Schritt ins Premium-Segment bringt im Feld also vor allem Nachprüfbarkeit, nicht automatisch mehr Wärme: Der kälteste Komfortwert stammt aus dem Mittelfeld, der einzige normbezogene aus dem Premium-Segment.

Auch beim Kauf selbst unterscheiden sich die beiden Premium-Angebote. Den VAUDE verkauft und versendet Amazon, den Grüezi-Bag der Händler Bergzeit, der ihn über Amazon anbietet. Im Mittelfeld versendet Amazon alle fünf, verkauft werden sie von den Marken oder ihren Vertriebsfirmen. Für Rückfragen zur Daunenangabe ist damit je nach Angebot ein anderer Ansprechpartner zuständig, und bei einem Händlerversand sind dessen Rückgabebedingungen zu prüfen.

Nachfüllen, Ersatzteile, Garantie: was nach Jahren zählt

Daune lässt sich anders als Kunstfaser nachfüllen, aber nur, wenn jemand die Arbeit anbietet. Unter den sieben Marken tut das Grüezi bag für seine DownWool-Schlafsäcke, sofern die vorhandene Füllung noch in Ordnung ist. VAUDE nennt im Datenfeld EU-Ersatzteile für zehn Jahre und betreibt laut eigener Seite einen Reparaturservice. Für QEZER, ATEPA und KingCamp nennen die erfassten Angebotsangaben keinen Reparatur- oder Nachfüllweg.

Bei der Garantie gehen die Angaben auseinander. QEZER schreibt beim 1.000-Gramm-Modell „1 jahre“ ins Datenfeld, Naturehike auf Amazon „Zwei Jahre Garantie“ und 30 Tage Rückgabe, im eigenen Shop sieben Tage Rückgabe und eine Garantie ohne Laufzeit. Bei ATEPA und KingCamp steht in den erfassten Daten keine Garantiedauer. Außerhalb des Felds gewährt Mountain Equipment nach Online-Registrierung zehn Jahre auf Daunenschlafsäcke, das ist unter den ausgewerteten Herstellern die einzige Zusage, die nach Füllung unterscheidet.

Zu den Jahren nach dem Kauf gehört die Pflege, und bei Daune widersprechen sich die Hersteller in Trockner, Temperatur und Waschmittel. Der Grüezi-Bag soll ins Wollprogramm, für die übrigen nennen die Angebote kaum Hinweise. Was die Hersteller im Einzelnen vorschreiben und welche Waschdienste es gibt, steht in der Anleitung zum Waschen, Trocknen und Lagern von Daune und Kunstfaser.

Wann keines der sieben Angebote passt

Der Abbruchpunkt liegt dort, wo die Anforderung über die Beleglage des Felds hinausgeht. Wer einen Daunenschlafsack mit normgeprüftem Komfortwert um 0 °C oder kälter und belegter Füllkraft sucht, findet ihn unter den sieben nicht. Kunstfaser-Mumien mit kälteren Angaben gibt es, aber auch dort sind Werte von −5 °C und darunter Verkäuferangaben; das zeigt der Vergleich der Mumienschlafsäcke mit Kunstfaserfüllung.

Für Hütten, deren Regeln einen Hüttenschlafsack verlangen, wie bei der DAV-Sektion München und Oberland, ist ein Daunenschlafsack die falsche Kategorie; dort zählt der Hüttenschlafsack, den der Vergleich der Hüttenschlafsäcke und Inletts behandelt. Wer bisher im Schlafsack gefroren hat und deshalb zur Daune wechseln will, sollte vorher die anderen Ursachen ausschließen, von der Isomatte bis zur Feuchte, wie sie die Fehlersuche bei zu kalten Nächten im Schlafsack nach Beleglage ordnet. Und für Babys ist keines dieser Angebote gedacht; Babyschlafsäcke folgen einer eigenen Norm und gehören nicht in diesen Cluster.

Nach der Lieferung: Bausch, Etikett, Fristen

Sechs der sieben Angebote nennen einen Kompressionssack oder -beutel, und wer den Schlafsack zusammengepresst auspackt, sollte dem ersten Eindruck nicht trauen. IDFL beschreibt, dass Wärme und Feuchte des Körpers die Daunen wieder öffnen und dass sich die Isolation nach zwei oder drei Nächten weiter verbessern kann. Im Labor werden die abschließenden Füllkraftwerte deshalb meist erst nach drei bis vier Tagen abgelesen, bei der Dampfkonditionierung bleibt die Probe vor dem endgültigen Ablesen fünf Tage im Klimaraum. Ein Schlafsack, der am ersten Abend flach wirkt, ist damit noch kein Mangel; ausschütteln, ausbreiten und einige Tage liegen lassen ist der bessere Prüfzeitpunkt.

Danach lohnt der Abgleich mit dem eingenähten Etikett. Stimmen Daunenanteil, Federanteil und Tierart mit dem Angebot überein? Steht eine Zertifikats- oder Prüfnummer darauf? Passt das Gewicht zum Angebot, das sich mit einer Haushaltswaage leicht nachwiegen lässt? Beim Naturehike etwa entscheidet das Etikett, welche der drei Daunenangaben gilt. Weicht die Ware vom Angebot ab, läuft die Rückgabefrist des Händlers, bei Amazon und im Herstellershop teils unterschiedlich lang. Worauf es bei der Rückgabe nach einer ersten Nacht ankommt und wie man ein Angebot vor und nach dem Kauf systematisch prüft, zeigt die Prüfanleitung für Schlafsack-Angebote vor und nach dem Kauf.

Was kein Daunenangebot im Feld liefert

Einige Angaben, die für einen Daunenvergleich zentral wären, liefert kein Angebot der Erhebung. Keines nennt die Messart der Füllkraft, keines ein Herkunftsland der Daune, keines DOWNPASS. Ein Daunen-Feder-Verhältnis steht bei zwei von 16, eine RDS-Zertifikatsnummer bei einem. Einen normgeprüften Komfortwert unter 12 °C hat kein Daunenangebot, und für keines der sieben Modelle gibt es eine unabhängige Labormessung.

Auch das Füllgewicht ist keine Selbstverständlichkeit: VAUDE nennt es nicht, ebenso wenig die Füllkraft. Wer Daune nach Menge und Qualität vergleichen will, also genau das, was den Unterschied zur Kunstfaser ausmachen soll, hat im Amazon-Feld bei einem einzigen Angebot alle Zahlen beisammen, beim Grüezi-Bag, und der ist ein Hybrid mit Wolle für warme Nächte.

Offene Punkte zu Füllkraft, Kennzeichnung und Siegeln

  • Nach welchem Verfahren und mit welcher Konditionierung die Füllkraftwerte der 16 Angebote gemessen wurden.
  • Ob Füllkraftangaben ohne Einheit wie beim KingCamp Kubikzoll meinen.
  • Eine belegte Umrechnung zwischen europäischer und nordamerikanischer Füllkraft; IDFL hält nur Näherungen für möglich.
  • Woher die Bergfreunde-Spanne „650 in Europa, mindestens 700 in Nordamerika“ stammt.
  • Der Normtext von DIN EN 12934:2025 und ob die Zehnerschritte weiter gelten.
  • Wie Mischungen aus Daune und Kunstfaser oder Wolle nach EN 12934 zu kennzeichnen sind.
  • Die IDFB-Prüfvorschriften im Wortlaut; sie sind nur auf Anfrage erhältlich.
  • Was die Buchstaben vor RDS-Nummern bedeuten und ob „RDS CU 859743“ zum Grüezi-Angebot gehört.
  • Ob die RDS-Angaben der QEZER-, ATEPA- und Naturehike-Angebote zertifiziert sind.
  • Welche Daunenangabe des Naturehike CW400 gilt: Gans oder Ente, 85 oder 90 Prozent, 650 oder 750.
  • Was die 1200 in der Modellbezeichnung des QEZER mit 1.500 Gramm Füllung bezeichnet.
  • Die Chemie der Nikwax-Behandlung beim VAUDE Alpsee 400.
  • Das Herkunftsland der Daune bei allen 16 Angeboten.
  • Eine unabhängige Messung der Temperaturangaben eines der sieben Modelle.

Prüfverfahren, Normkataloge, Herstellerseiten und Angebote hinter diesem Vergleich

Alle Quellen wurden am 19.10.2026 abgerufen. Die Angaben der sieben Schlafsäcke stammen aus den Amazon.de-Angeboten, ihren Datenfeldern und A+-Bereichen sowie, wo vorhanden, aus den Herstellerseiten. Zählungen über die 16 Daunenangebote, Umrechnungen von Fahrenheit und Pfund und alle Füllanteile sind eigene Rechnungen. Einen Schlafsack hat diese Seite nicht selbst geprüft, Preise nennt sie nicht.

FAQ

Häufige Fragen

Was bedeutet cuin beim Daunenschlafsack?

cuin steht für Cubic Inch, also Kubikzoll. Die Angabe beschreibt, welches Volumen eine Unze Daune nach dem Zusammendrücken wieder einnimmt; bei 650 cuin sind es laut Deuter 650 Kubikzoll je Unze. Der Wert gilt für das Material, nicht für den fertigen Schlafsack, und laut Prüflabor IDFL ist er der Fabrikwert direkt nach Waschen und Sortieren.

Wie viel cuin sollte ein Daunenschlafsack haben?

Die Quellen stufen unterschiedlich ein: Bergfreunde nennt ab 600 cuin solide bis gut und ab 700 richtig hochwertig, Deuter nennt 650 cuin schon Spitzenklasse und verlangt sie als Mindestwert. Keine der beiden Quellen sagt, nach welchem Verfahren gemessen wird, und europäische Werte fallen laut Bergfreunde niedriger aus als nordamerikanische. Ohne Messart lassen sich zwei cuin-Zahlen deshalb nur grob vergleichen.

Was bedeutet 90/10 bei Daune?

90/10 heißt laut Deuter, dass die Füllung nach Gewicht zu 90 Prozent aus Daune und zu 10 Prozent aus Kleinfedern besteht. Als Daune verkauft werden darf in Europa laut IDFB nur, was mindestens 60 Prozent definierte Daune enthält, in den USA gelten 75 Prozent Daunencluster. Unter 16 Amazon-Daunenangeboten nennen nur zwei ein solches Verhältnis, VAUDE Alpsee 400 und Grüezi-Bag.

Kann man die RDS-Angabe eines Daunenschlafsacks prüfen?

Nur, wenn eine Zertifikatsnummer genannt ist. RDS steht in 14 von 16 Amazon-Daunenangeboten, eine Nummer nennt nur der Grüezi-Bag DownWool Extreme Light. Grüezi bag verweist für die Prüfung auf die Suche nach zertifizierten Unternehmen bei Textile Exchange; bei den übrigen Angeboten bleibt RDS ein Schlagwort ohne Prüfweg.

Welcher Daunenschlafsack eignet sich für minus 5 Grad?

Ein Daunenangebot mit normgeprüftem Komfortwert von −5 °C gibt es in der Amazon-Erhebung nicht. Den kältesten Komfortwert unter den Daunenangeboten des Vergleichs nennt der QEZER QDE-1200 mit −8 °C, als Verkäuferangabe ohne Norm und bei 2,12 bis 2,23 Kilogramm Gewicht. Normbezogen ist im Feld nur der Grüezi-Bag, und der hat einen Komfortwert von 12 °C.