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Ratgeber

Brusthaube der Milchpumpe: Größe messen und Sitz prüfen

Brusthaube der Milchpumpe: Größe an Basis oder Spitze messen, Herstellerregeln von Medela und Elvie im Rechner, Sitzprobe, Einsätze und große Größen.

„Rechne einfach 4 mm dazu“, schreibt Medela in seiner Anleitung zur Brusthaubengröße, zuletzt geändert am 26. September 2025. Eine Zeile tiefer folgt das Beispiel: Eine Brustwarze mit 16 Millimetern Durchmesser bekomme eine Haube mit 21 Millimetern. Das sind fünf Millimeter, nicht vier. Elvie nennt als Abstand zwischen Brustwarze und Brustschale zwei bis vier Millimeter, Medela misst an der Basis der Brustwarze, eine Pilotstudie von 2025 und die Elterninformation einer Klinik des britischen Gesundheitsdienstes messen an der Spitze. Diese Seite legt die Regeln nebeneinander, statt eine davon zur Wahrheit zu erklären. Sie zeigt, wie gemessen wird, woran beim Pumpen zu erkennen ist, ob der Tunnel passt, welche Größen die Angebote im Lieferumfang haben und wann eine neue Haube nicht mehr die Antwort ist. Ein Rechner schlägt für einen Messwert alle veröffentlichten Regeln nach.

Vier Millimeter oder fünf: der Widerspruch auf der Medela-Seite

Medela beschreibt das Vorgehen in drei Schritten. Zuerst wird der Durchmesser der Brustwarze an der Basis gemessen, quer über die Mitte, in Millimetern und ohne den Warzenhof. Dann soll man vier Millimeter hinzurechnen. Zuletzt folgt die Anprobe: Brustwarze mittig in den Tunnel, Haube sanft an die Brust halten. Das Beispiel zwischen Schritt zwei und drei passt nicht zur Regel davor. Aus 16 Millimetern werden nach der Regel 20, die empfohlene Haube hat aber 21.

Auflösen lässt sich das über die ältere Tabelle desselben Herstellers. Das Factsheet vom März 2017 ordnet nicht nach einer Formel zu, sondern nach Stufen: Brustwarzen bis 17 Millimeter bekommen die 21er-Haube, bis 20 die 24er, bis 23 die 27er, bis 26 die 30er und bis 32 die 36er. Auch dort steht das Beispiel 16 Millimeter, 21er-Haube. Rechnet man die Obergrenzen nach, liegt jede Stufe genau vier Millimeter unter der Haube (eigene Rechnung: 17 plus 4 ergibt 21, 20 plus 4 ergibt 24, und so fort bis 32 plus 4 gleich 36). Die Vier-Millimeter-Regel beschreibt also den knappsten Fall einer Stufe. Wer darunter misst, landet in derselben Stufe und hat mehr Luft.

Daraus folgt eine Lücke, die keine der beiden Medela-Quellen anspricht. Eine Brustwarze von 18 Millimetern ergibt nach der Formel 22 Millimeter. Eine 22er-Haube führt Medela nicht; die Tabelle springt auf 24, also sechs Millimeter Abstand. Bei 27 Millimetern sind es nach der Tabelle 36, also neun Millimeter Abstand, weil zwischen 30 und 36 keine Größe liegt (eigene Rechnung aus der Tabelle). Ob in solchen Fällen die kleinere Haube eng oder die größere zu weit sitzt, entscheidet nach Medela die Anprobe, nicht die Zahl.

Wichtig ist deshalb, was Medela selbst über die Grenze der Regel schreibt. Die Größe hänge vom Brustgewebe und von der Elastizität der Haut ab, sie könne sich mit der Zeit ändern und für jede Brust anders ausfallen, und die Brustwarze verändere sich während des Abpumpens. Ein Messwert vor dem Pumpen ist damit ein Startpunkt. Die Schablone von 2019 sagt es ausdrücklich: Man beginne mit der ermittelten Größe oder mit der, die der Pumpe beilag, und prüfe dann in der Abpumpphase.

Was Leitlinien und Übersichtsarbeiten zur Haubengröße sagen

Dass die Größe überhaupt zählt, ist nicht nur eine Herstellerbehauptung. Die Cochrane-Übersicht von Becker, Smith und Cooney aus dem Jahr 2016 hat Studien zu Methoden der Milchgewinnung zusammengefasst. In einzelnen Studien stieg die gewonnene Milchmenge, teils in klinisch bedeutsamem Umfang, bei Entspannung, Musik, Wärme, Massage, frühem Beginn, häufigerem Abpumpen und einer passenden Brusthaubengröße. Keine Pumpe steigerte die Menge durchgängig. Die Größe steht dort als einer von mehreren Faktoren, belegt in Einzelstudien, nicht als Hebel mit fester Wirkung.

Die Academy of Breastfeeding Medicine nennt die falsche Größe in ihrem Protokoll Nr. 36 zum Mastitis-Spektrum aus dem Jahr 2022 als Risiko: Pumpen könne Gewebe und Brustwarze schädigen, wenn ungeeignete Haubengrößen verwendet werden, der Sog zu hoch ist oder zu lange gepumpt wird. Die Nationale Stillkommission formuliert in ihrer Stellungnahme (Fassung am Max Rubner-Institut vom 15. März 2024, überarbeitet online am 11. April 2025) knapper: Ist die innere Öffnung des Pumpentrichters zu eng, kann es zu Wundreiben kommen, ist sie zu weit, zu ineffektivem Pumpen. Der Trichter passender Größe solle mittig auf die Brustwarzenregion gesetzt werden.

Eine Zahl oder Tabelle nennt keine dieser Stellen. Auch die US-Arzneimittel- und Medizinproduktbehörde FDA bleibt bei Beobachtungen: Die Brustwarze soll bequem in der Mitte der Öffnung liegen, ohne Kneifen, Ziehen oder Reizen. Der britische NHS ergänzt, die Pumpe solle nie Blutergüsse verursachen und die Brustwarze beim Einsaugen nicht im Trichter einklemmen. Die Größenfrage wird damit an die Hersteller und an die Anprobe delegiert, und bei den Herstellern beginnen die Widersprüche.

Wie sehr das Nutzerinnen beschäftigt, zeigt eine US-Befragung von Theurich und Kollegen, erschienen 2026. Die 641 Teilnehmenden gaben 906 Bewertungen von Pumpen ab; in der Auswertung der freien Antworten bildete die Passform der Haube eine von acht Themengruppen. Gewünscht wurden eine bessere Größenberatung und der Zugang zu mehreren Größen. Bei Kosten und Versicherung berichteten Teilnehmende, Ersatzteile und andere Haubengrößen seien oft nicht gedeckt. Die Befragung lief 2021 online und gilt für die USA; die Teilnehmenden waren überwiegend hoch gebildet.

Im deutschsprachigen Netz zeigt sich das Interesse in den Suchvorschlägen. Unter den ausgewerteten Vorschlägen bei Google entfielen 123 eindeutige Vorschläge auf Größe, Messen und Millimeter und 90 auf Brusthaube und Trichter; ein Beispiel lautet „milchpumpe brusthaube größentabelle“. Dazu kommen markengebundene Fragen nach Medela, Lansinoh, Momcozy, NUK, Philips Avent und Elvie. Im Stillforum von urbia.de tragen Fäden Titel wie „Mehr Milch mit kleinerem Einsatz? Eure Erfahrungen mit 13 mm bei der Milchpumpe?“ vom 24. Oktober 2025 oder „Milchpumpe für große Brustwarzen“ vom 26. Juni 2025.

Basis oder Spitze: zwei Messorte, zwei Ergebnisse

Alle Herstellerregeln setzen an derselben Stelle an. Medela misst an der Basis, quer über die Mitte, ohne Warzenhof. Elvie richtet die Größe seiner Brustschalen ebenfalls nach der Breite der Brustwarze an der Basis. Die Schablone von Medela zeigt in der Skizze, wo die Basis liegt: dort, wo die Brustwarze aus dem Warzenhof aufsteigt.

Die Elterninformation „Milk as medicine“ der University Hospitals Sussex, geschrieben für Eltern auf der Neugeborenen-Intensivstation und zuletzt am 5. Oktober 2026 geprüft, widerspricht dem ausdrücklich. Gemessen werden solle nur die Breite der Spitze, nicht die Basis. Die aktuelle Evidenz deute darauf hin, dass die Messung an der Spitze genauer passe und Komfort und Wirksamkeit verbessern könne. Manche Hersteller empföhlen noch die Basis; neuere Forschung zeige aber, dass diese Methode für viele Eltern nicht den bestmöglichen Sitz ergebe. Beide Brustwarzen seien zu messen.

Was das für die Zahl bedeutet, beschreibt keine der Quellen in Millimetern. Ob und um wie viel ein Messwert an der Spitze von einem an der Basis abweicht, beziffert niemand; die Studie hält nur fest, dass die so bestimmten Größen kleiner ausfielen als die Standardgrößen. Eine Herstellertabelle, die für die Basis gebaut ist, mit einem Messwert der Spitze zu füttern, ergibt deshalb eine Größe, für die weder der Hersteller noch die Studie steht. Der Rechner weiter unten fragt den Messwert ab und nennt bei jeder Regel den Messort, für den sie gedacht ist.

Für die Praxis heißt das: Wer nach einer Herstellertabelle auswählt, misst an der Basis, wie es der Hersteller verlangt. Wer nach der neueren Methode vorgehen will, misst an der Spitze und probiert, ausgehend von dieser Zahl, mehrere Größen in einer Pumpsitzung aus. So beschreibt es die Studie von Anders und Kollegen; NHS Sussex beruft sich auf den Leitfaden „Flange FITS“. Die beiden Wege lassen sich nicht mischen, ohne dass einer von ihnen seinen Bezug verliert.

Was die Pilotstudie von Anders und Kollegen gemessen hat

„Flange Size Matters“ heißt die Studie; sie erschien Anfang 2025 im Journal of Human Lactation, verfasst von Anders, Mesite Frem und McCoy. Verglichen wurden zwei Wege, die Haube auszuwählen: die herkömmliche Größenbestimmung und eine kleinere, einzeln bestimmte Größe nach dem Leitfaden „Flange FITS“. Das Design war ein Crossover innerhalb derselben Personen. Jede Teilnehmerin pumpte eine Woche mit dem einen und eine Woche mit dem anderen Haubensatz und notierte Milchmenge und Komfort. Teilgenommen haben Eltern, die ihr Kind ausschließlich mit eigener Milch ernährten, gewonnen als Gelegenheitsstichprobe.

Das Ergebnis laut Zusammenfassung: Mit den Hauben nach Standardgröße war die Milchmenge signifikant geringer, im Mittel um 15,0 Gramm (95-Prozent- Konfidenzintervall 5,0 bis 25,0 Gramm weniger), und der Komfort fiel niedriger aus, im Mittel um 1,2 Punkte. Die Autoren schließen, die Anpassung der Haube solle individuell erfolgen und könne das Ausprobieren einer oder mehrerer Größen während einer Pumpsitzung erfordern. Kleinere Größen, bestimmt mit diesem Vorgehen und ausgehend von der Messung der Spitze, ließen sich ohne Einbußen bei Milchmenge oder Komfort verwenden.

Ihre Grenzen stehen im Titel und in der Methode. Es ist eine Pilotstudie mit Gelegenheitsstichprobe. Wie viele Personen teilnahmen, worauf sich die 15 Gramm beziehen (Sitzung, Tag oder Woche) und auf welcher Skala der Komfort gemessen wurde, nennt die Zusammenfassung nicht; der Volltext lag für diese Seite nicht vor. Hinzu kommt eine Verbindung, die man kennen sollte: Die Elterninformation aus Sussex führt den Leitfaden „Flange FITS“ unter dem Namen Mesite Frem, 2023. Eine der Autoren der Studie hat also die Methode entwickelt, die die Studie prüft (eigene Einordnung aus beiden Quellen). Das macht das Ergebnis nicht falsch, aber es ist kein unabhängiger Vergleich.

Was die Studie trotzdem leistet: Sie ist nach Angabe der Autoren die erste, die zwei Methoden der Größenwahl an Milchmenge und Komfort misst. In der Einleitung halten sie fest, dass Fachpersonen und Hersteller widersprüchliche Ratschläge geben. Bis eine größere Untersuchung vorliegt, bleibt der Befund ein Hinweis: Eine kleinere, ausprobierte Größe kann besser sein als die Standardgröße, und ein Ausprobieren in der laufenden Sitzung ist Teil der Methode, nicht ein Notbehelf.

Messen in fünf Handgriffen

Das Messen braucht kein Spezialwerkzeug. Medela nennt Lineal oder Maßband; die Schablone von 2019 ist ein Blatt mit fünf Kreisen von 21, 24, 27, 30 und 36 Millimetern, durch die die Brustwarze passen soll. Einige Angebote legen ein Hilfsmittel bei: Die NCVI-Doppelpumpe kommt laut Angebot mit einem Lineal für die Brustwarze, zwei Pumpen von Tommee Tippee (eine elektrische Einzelpumpe und eine tragbare Doppelpumpe) mit einer Messanleitung. Die Abfolge unten fasst die Herstellerangaben und die Hinweise aus Sussex zusammen.

  1. Messort festlegen. Für eine Herstellertabelle die Basis, für das Vorgehen nach Anders 2025 die Spitze. Den Messort notieren, denn die Zahl ist ohne ihn nicht vergleichbar.
  2. Quer über die Mitte messen, in Millimetern, ohne den Warzenhof. Medela betont, dass der Warzenhof nicht mitgemessen wird.
  3. Beide Seiten einzeln messen. Medela und NHS Sussex verlangen das, weil die Brustwarzen unterschiedlich groß sein können.
  4. Den Zeitpunkt festhalten. Medela schreibt im PDF von 2018, der Durchmesser könne sich beim Stillen oder Abpumpen vorübergehend um zwei bis drei Millimeter vergrößern. Eine Messung vor und eine nach dem Pumpen zeigt, wie stark das bei der eigenen Brustwarze ausfällt.
  5. Die Zahl als Startpunkt behandeln. Die erste Haube ist die, mit der die Sitzprobe beginnt; weitere Größen sollten zur Hand sein.

Zwei Hersteller bieten Alternativen zum Lineal. Medelas Schablone arbeitet mit Kreisen: Gewählt wird der Kreis, der der Brustwarze ohne Warzenhof am besten entspricht; in der richtigen Größe soll die Haube eng, aber angenehm anliegen, und die Brustwarze soll problemlos durch den Kreis passen. Elvie verzichtet in der Anleitung der Elvie Pump ganz auf einen Zahlenwert und lässt die Größe über Passformlinien auf der Schale bestimmen, die am äußeren Rand der Brustwarze liegen sollen. Beide Wege ersparen das Ablesen kleiner Millimeterwerte, sind aber an das System des jeweiligen Herstellers gebunden.

Ein Detail aus dem Medela-PDF von 2018 erklärt, warum die Haube überhaupt größer sein muss als die Brustwarze. Beim Milchspendereflex weiten sich die Milchkanäle nach Angabe des Herstellers um 68 Prozent, und die Brustwarze wird um zwei bis drei Millimeter dicker. Deshalb müsse der Tunnel etwas größer sein. Die 68 Prozent stammen aus einer zitierten Studie, die Medela im PDF nennt; geprüft wurde sie für diese Seite nicht. In den gelesenen Unterlagen erklären nur diese zwei bis drei Millimeter, woher der Abstand zwischen Brustwarze und Haube kommen soll.

Wann gemessen wird, hängt von der Lage ab. Medela schreibt, Brüste und Brustwarzen könnten sich im letzten Schwangerschaftsdrittel und nach der Geburt verändern und auch während der gesamten Abpumpzeit weiter. Eine Messung in der Schwangerschaft ist damit bestenfalls vorläufig. Wer abpumpt, misst neu, wenn sich die Sitzprobe verschlechtert oder die Brust nach dem Pumpen nicht mehr ausreichend entleert wirkt.

Fehlerquellen nennt keine der Quellen ausdrücklich, sie ergeben sich aber aus den Anweisungen selbst. Wer den Warzenhof mitnimmt, misst zu viel. Wer die Basis mit der Spitze verwechselt, misst nach der falschen Regel. Wer nur eine Seite misst, übersieht eine mögliche zweite Größe. Und wer direkt nach dem Pumpen misst, erwischt die Brustwarze in dem Zustand, in dem sie laut Medela zwei bis drei Millimeter dicker sein kann.

Regeln nebeneinander: Abstand zwischen Brustwarze und Tunnel

Der Kern jeder Regel ist ein Abstand: um wie viele Millimeter der Tunnel weiter sein soll als die Brustwarze. Legt man die veröffentlichten Regeln nebeneinander, ergibt sich eine Spanne von null bis neun Millimetern. Die Tabelle führt jede Regel mit Messort und Herkunft. Zwei der Regeln stammen nicht von Herstellerseiten, sondern aus Angebotstexten auf amazon.de; sie stehen hier, weil sie die einzigen Angebote sind, die eine Haube einem Bereich von Brustwarzengrößen zuordnen.

QuelleMessortRegel im Wortlaut oder als ZuordnungAbstand Tunnel minus Brustwarze
Medela, Online-Anleitung, geändert 26.09.2025Basis„Rechne einfach 4 mm dazu“, Beispiel 16 → 21 mm4 mm laut Regel, 5 mm im Beispiel
Medela, Factsheet 2017-03Basisbis 17 → 21 · bis 20 → 24 · bis 23 → 27 · bis 26 → 30 · bis 32 → 36 mmab 4 mm an der Stufengrenze, mehr darunter (eigene Rechnung)
Elvie, HerstellerseiteBasisUnterschied Brustwarze und Brustschale „2-4 mm“2 bis 4 mm
Medela, PDF 2018-05ohne AngabeBrustwarze wird beim Pumpen vorübergehend 2 bis 3 mm dickerkeine Regel, nur Begründung
Ardo Amaryll Start, Angebotstextohne AngabeBrustglocke 26 mm „geeignet für Brustwarzen ca. 19-22 mm“4 bis 7 mm (eigene Rechnung)
NCVI-Handpumpe, Angebotstextohne Angabe20-mm-Flansch für 17, 18, 19 und 20 mm0 bis 3 mm (eigene Rechnung)
NHS Sussex; Anders 2025Spitzemessen, dann einzeln ausprobieren, eher kleinerkeine Zahl veröffentlicht

Zwei Dinge fallen auf. Erstens überlappen sich die Herstellerregeln kaum. Elvie endet mit vier Millimetern dort, wo Medela beginnt, und die Medela-Tabelle liegt wegen ihrer Stufen in weiten Teilen über vier Millimetern. Bei einer Brustwarze von 18 Millimetern ergibt Elvie 20 bis 22, die Medela-Formel 22 und die Medela-Tabelle 24 Millimeter (eigene Rechnung). Zweitens ist der kleinste Abstand ausgerechnet in einem Angebotstext zu finden: Die NCVI-Handpumpe ordnet einen 20er-Flansch einer 20er-Brustwarze zu. Dass die Brustwarze beim Pumpen dicker werden kann, wie Medela schreibt, berücksichtigt diese Zuordnung nicht erkennbar.

Legt man die Medela-Angabe zur Schwellung neben die engste Zuordnung, wird der Konflikt greifbar. Eine Brustwarze von 20 Millimetern, die beim Pumpen um zwei bis drei Millimeter dicker wird, misst währenddessen 22 bis 23 Millimeter und damit mehr als der 20er-Flansch, den das NCVI-Angebot ihr zuordnet (eigene Rechnung). Ob die Brustwarze bei jeder Nutzerin so stark anschwillt, sagt Medela nicht, und ob der Flansch aus weichem Material nachgibt, sagt das Angebot nicht. Die Rechnung zeigt nur, dass die beiden Angaben nicht zusammenpassen, ohne dass eine von beiden geprüft wäre.

Woher die Elvie-Zahl stammt, beschreibt Elvie in einer Fußnote: aus einer eigenen Untersuchung, unter anderem einer Anwenderstudie in den USA und Großbritannien, in der im Januar 2022 454 Brustwarzen untersucht wurden, und aus öffentlich verfügbaren Anleitungen von Still- und Laktationsberaterinnen. Veröffentlicht ist die Untersuchung nicht; Elvie verweist zur Prüfung auf eine E-Mail-Adresse. Für die Medela-Regel nennen die gelesenen Unterlagen keine Herleitung. Beide Regeln sind damit Herstellerangaben, keine geprüften Grenzwerte.

Eine Folge daraus betrifft jede Kaufentscheidung. Eine Größe, die nach Elvie passt, gilt bei Medela als zu eng, und umgekehrt. Wer zwischen den Marken wechselt oder eine Pumpe mit Hauben eines Fremdanbieters bestückt, übernimmt nicht automatisch die richtige Zahl. Die Zahl gehört zur Regel des jeweiligen Herstellers, und die Sitzprobe gehört zur eigenen Brust.

Der Größenrechner: alle Regeln für einen Messwert

Der Rechner unten nimmt einen Messwert in Millimetern und schlägt für ihn jede veröffentlichte Regel nach. Er bildet keinen Durchschnitt und wählt keine Regel aus. Das große Ergebnis ist die Spanne zwischen der kleinsten und der größten Zahl, die die Regeln für diesen Messwert ergeben. Darunter steht jede Regel einzeln, mit ihrem Messort. Bei Medela liest der Rechner die Stufe aus der Tabelle und rechnet zusätzlich die vier Millimeter der Online-Anleitung hinzu. Bei Elvie zeigt er den Bereich von zwei bis vier Millimetern und die Größen aus dem Elvie-Sortiment, die hineinfallen.

Die beiden Angebotsregeln von Ardo und NCVI erscheinen nur, wenn der Messwert in ihrem angegebenen Bereich liegt. Für die Messung an der Spitze gibt es keine Zahlenregel; der Rechner sagt das, statt eine zu erfinden. Bei 16 Millimetern reicht die Spanne von 18 bis 21 Millimetern, bei 18 von 20 bis 24 (eigene Rechnung aus den Regeln).

Welche Haube ergeben die Herstellerregeln für Ihren Messwert?

Mit Lineal oder Maßband quer über die Mitte, ohne Warzenhof, jede Seite einzeln. Medela und Elvie messen an der Basis, NHS Sussex und die Studie von Anders 2025 an der Spitze. Der Rechner rechnet nichts um und mittelt nicht.

Ergebnis

18–21mm Tunnel, Spanne der Regeln

Medela-Tabelle 2017, Basis: 21 mm · Medela-Regel online 2025, Basis: 20 mm rechnerisch; das Medela-Beispiel 16 → 21 mm springt auf die nächste Haube · Elvie, Basis, 2 bis 4 mm Differenz: 18 bis 20 mm, im Elvie-Sortiment 19 mm · Ardo Amaryll Start, Angebotstext: 26-mm-Glocke nur für ca. 19 bis 22 mm angegeben · NCVI-Handpumpe, Angebotstext: 20-mm-Flansch nur für 17 bis 20 mm angegeben. Messung an der Spitze (NHS Sussex, Anders 2025): keine Zahlenregel veröffentlicht, die Studie fand mit kleineren, einzeln ausprobierten Größen mehr Milch und mehr Komfort. Keine Regel ist unabhängig geprüft; ob ein Tunnel passt, zeigt nur die Sitzprobe in der Abpumpphase.

Grundlage: Medela, Factsheet „So finden Sie Ihre passende Medela Brusthaubengröße“ (2017-03): Brustwarze an der Basis messen, „Bis zu 17 → 21 · Bis zu 20 → 24 · Bis zu 23 → 27 · Bis zu 26 → 30 · Bis zu 32 → 36“ mm. Medela, Online-Anleitung (geändert 26.09.2025): „Rechne einfach 4 mm dazu“, Beispiel 16 mm → 21 mm. Elvie, Herstellerseite: Unterschied zwischen Brustwarze und Brustschale „2-4 mm“, Messung an der Basis; Brustschalen 21, 24, 28 mm, Nipple Cushions 15, 17, 19 mm. Ardo Amaryll Start und NCVI-Handpumpe: Zuordnung laut Angebotstext auf amazon.de, abgerufen 25.10.2026. NHS Sussex und Anders 2025: Messung an der Spitze, ohne Zahlenregel. Keine eigene Formel: Der Rechner liest die Tabelle ab und wendet die veröffentlichten Differenzen an.

Wie liest man das Ergebnis? Eine schmale Spanne heißt, die Regeln liegen nah beieinander, und die Anprobe beginnt mit wenig Unsicherheit. Eine breite Spanne heißt, die Regeln widersprechen sich für genau diesen Messwert. Dann lohnt es, zwei benachbarte Größen zur Hand zu haben, statt sich auf eine festzulegen. Zeigt der Rechner für Elvie keine passende Schale, heißt das nicht, dass Elvie ausscheidet, sondern dass keine der sechs Größen des Herstellers in den Abstand fällt, den Elvie selbst nennt.

Was der Rechner nicht kann, steht in seinem Ergebnis: Er prüft keine Regel auf Richtigkeit, kennt die Form der eigenen Brust nicht und weiß nicht, wie stark die Brustwarze beim Pumpen anschwillt. Er ersetzt auch nicht die Beratung durch eine Hebamme oder Stillberaterin, an die Medela selbst verweist, wenn die Unsicherheit bleibt. Er macht nur sichtbar, was die Quellen bei derselben Zahl sagen.

Vier Messwerte, durch alle Regeln gerechnet

Wie weit die Regeln auseinanderliegen, hängt stark vom Messwert ab. Vier Beispiele zeigen das, jeweils mit der Medela-Tabelle, der Medela-Formel, dem Elvie-Abstand und den beiden Angebotszuordnungen. Alle Zahlen sind eigene Rechnung aus den Regeln, keine Empfehlung.

Bei 14 Millimetern ergibt die Medela-Tabelle 21, weil sie alles bis 17 Millimeter der kleinsten Haube zuordnet. Die Formel ergibt 18, Elvie 16 bis 18, und im Elvie-Sortiment liegt nur das Kissen mit 17 Millimetern in diesem Bereich. Ardo und NCVI ordnen diesen Wert nicht zu. Die Spanne reicht von 16 bis 21 Millimetern, und die Medela-Tabelle liegt mit sieben Millimetern Abstand deutlich über allen anderen Regeln.

Bei 20 Millimetern treffen sich Tabelle und Formel bei 24 Millimetern, Elvie ergibt 22 bis 24 und damit die eigene 24er-Schale. Gleichzeitig fällt der Wert in beide Angebotszuordnungen: Die NCVI-Handpumpe ordnet ihm den 20er-Flansch zu, die Ardo Amaryll Start die 26er-Glocke. Die Spanne reicht von 20 bis 26 Millimetern. Ausgerechnet dort, wo die beiden großen Herstellerregeln übereinstimmen, liegen die beiden Angebote sechs Millimeter auseinander.

Bei 25 Millimetern ergibt die Tabelle 30, die Formel 29, Elvie 27 bis 29 mit der 28er-Schale. Die Spanne ist mit 27 bis 30 Millimetern schmal. Bei 28 Millimetern dagegen springt die Tabelle auf 36, während die Formel 32 und Elvie 30 bis 32 ergeben; keine Elvie-Schale reicht so weit. Die Spanne liegt bei 30 bis 36 Millimetern, und eine Haube zwischen 30 und 36 führt Medela nicht.

Das Muster: An den Stufengrenzen der Medela-Tabelle stimmen die Herstellerregeln fast überein, dazwischen gehen sie auseinander, und an den Rändern der Skala wird der Abstand groß. Wer einen Messwert knapp über einer Stufengrenze hat, etwa 18, 21, 24 oder 27 Millimeter, sollte deshalb mit besonderer Sorgfalt anprobieren, weil die Tabelle dort den größten Sprung macht.

Sitzprobe beim Pumpen: woran der richtige Tunnel zu erkennen ist

Bei allen Herstellern ist die Anprobe der eigentliche Prüfschritt. Medela beschreibt sie in der Schablone von 2019 so: mit der ermittelten oder der mitgelieferten Haube beginnen, die Haube sanft gegen die Brust halten, die Brustwarze im Tunnel zentrieren, das persönliche maximale Komfort-Vakuum einstellen und dann in der Abpumpphase hinschauen, also nach der Stimulationsphase. Der richtige Sitz zeigt sich daran, dass die Brustwarze zentriert ist und sich frei im Tunnel bewegt. Die Medela- Anleitung von 2025 formuliert dasselbe: Ist die Brustwarze mittig und kann sie sich frei bewegen, ist die Passform korrekt.

Elvie hat für seine Brustschalen eine eigene Hilfe. Laut Gebrauchsanweisung der Elvie Pump vom März 2023 wird die Schale mit dem Größensymbol nach oben aufgesetzt und die Brustwarze in die Mitte zwischen zwei Passformlinien gelegt. Die Linien sollen am äußeren Rand der Brustwarze liegen. Danach soll man verschiedene Schalen ausprobieren und den Vorgang für beide Seiten wiederholen. Zum Ausrichten empfiehlt die Anleitung, sich nach vorn zu beugen, die Brust von unten zu halten und die Schale in Richtung der Brustwarze anzusetzen.

In ihrer Anleitung zum Gebrauch einer Milchpumpe schreibt die FDA, die Brustwarze solle bequem in der Mitte der Öffnung sitzen; die Haube sei so lange sanft zu verschieben, bis sie sich angenehm anfühle, ohne zu kneifen, zu ziehen oder Brustwarze oder Gewebe zu reizen. Elektrische Pumpen sollen mit der niedrigsten Saugstufe und der niedrigsten Geschwindigkeit starten. Die Nationale Stillkommission sagt für elektrische Pumpen dasselbe: mit dem geringsten Sog beginnen und ihn schrittweise erhöhen. Zum Abnehmen empfiehlt die FDA, einen Finger zwischen Brust und Haube zu schieben, um den Unterdruck zu lösen.

Aus Sussex kommt eine kurze Prüfreihe für den Fall, dass das Pumpen unangenehm ist: Stimmt die Haubengröße? Ist das Vakuum nicht zu hoch eingestellt, also höchstens auf der Stufe, die noch angenehm ist? Liegt die Brustwarze mittig? Wird die Haube nicht abgenommen, solange die Pumpe läuft? Sitzt der BH bequem und stützend, ohne Bügel? Diese Reihenfolge ist hilfreich, weil sie die Größe nicht isoliert betrachtet. Ein Tunnel, der bei sanftem Sog passt, kann bei zu hohem Sog zu eng wirken.

Die Studie von Anders und Kollegen fügt einen Gedanken hinzu, den die Herstellerunterlagen nur andeuten. Die passende Größe kann sich erst in der Sitzung zeigen, und das Ausprobieren von einer oder mehreren Größen während einer Pumpsitzung gehört zur Methode. Praktisch heißt das: zwei benachbarte Größen griffbereit haben, mit der kleineren beginnen, wenn die Regeln auseinanderliegen, und die Haube wechseln, sobald die Brustwarze an der Tunnelwand reibt oder der Warzenhof hineingezogen wird. Diese Reihenfolge ist eine Folgerung aus der Studie, keine ausdrücklich geprüfte Anweisung.

Zu eng, zu weit: Anzeichen laut Herstellern und Fachstellen

Erstaunlich einheitlich beschreiben die Quellen die Zeichen eines falschen Sitzes, nur nicht immer mit Richtung. Medela und die Nationale Stillkommission ordnen ihre Beobachtungen einem zu engen oder zu weiten Tunnel zu. Die FDA, der NHS und die Academy of Breastfeeding Medicine beschreiben Folgen eines schlechten Sitzes, ohne zu sagen, ob die Haube zu klein oder zu groß ist. Die Tabelle trennt das, damit aus einer allgemeinen Warnung keine falsche Richtung abgeleitet wird.

QuelleTunnel zu engTunnel zu weitohne Richtung
Medela, Anleitung 2025Brustwarze reibt an den Tunnelseiten, Reizung bis Verletzung möglichBrustwarze und großer Teil des Warzenhofs werden eingezogen, schlechte Milchentnahme, wunde StellenUnbehagen, Schmerzen, mit der Zeit verstopfte Milchkanäle
Medela, Factsheet 2017 und Schablone 2019Reiben so stark, dass es unangenehm istGroßteil des Warzenhofs im TunnelRötungen, weiße Stellen oder weiß verfärbte Brustwarze, Brust nach dem Pumpen nicht ausreichend entleert
Nationale Stillkommission 2025Wundreibenineffektives Pumpen–
NHS––Blutergüsse, Brustwarze wird im Trichter eingeklemmt
FDA––Kneifen, Ziehen, Reizung von Brustwarze oder Gewebe
ABM-Protokoll Nr. 36––ungeeignete Größe kann Gewebe und Brustwarze schädigen

Ein Zeichen fällt aus dem Raster, weil es keine Richtung hat und trotzdem bei Medela unter den Gründen für einen Größenwechsel steht: die Brust, die sich nach dem Abpumpen nicht ausreichend entleert anfühlt. Hier hilft die Nationale Stillkommission weiter, die ineffektives Pumpen dem zu weiten Trichter zuordnet. Medela selbst schreibt dagegen im PDF von 2018, ein zu kleiner Tunnel oder zu starkes Andrücken könne den Milchfluss behindern. Ein Gefühl unvollständiger Entleerung kann also aus beiden Richtungen kommen, und die Sitzprobe muss klären, welche zutrifft.

Weiße Stellen und Rötungen nennt Medela als Zeichen, die einen Größenwechsel nahelegen; die Schablone fragt ausdrücklich danach. Eine Diagnose ist das nicht, und die Herstellerunterlage stellt auch keine. Wer solche Zeichen sieht und sie verschwinden nach einem Wechsel nicht, ist bei der Frage nach Schmerzursachen. Die liegen nach Medela nicht nur in der Größe, sondern auch in zu hohem Sog, falscher Ausrichtung oder einem Milchstau. Die Seite zu Schmerzen beim Abpumpen und ihren Ursachen geht diese Fälle der Reihe nach durch und nennt, wann Hebamme, Stillberatung oder Ärztin hinzugezogen werden sollten.

Eine Einordnung der FDA kann bei der Sitzprobe beruhigen und zieht zugleich eine Grenze. Die ersten Male könne sich das Pumpen ungewohnt anfühlen, schmerzhaft solle es aber nicht sein, und es solle weder wunde Brustwarzen noch Blutungen verursachen. Schmerz, wunde oder gereizte und blutende Brustwarzen könnten Zeichen einer Verletzung sein. Ein leichtes Fremdheitsgefühl spricht also nicht gegen eine Größe, ein Schmerz dagegen ist kein Teil der Eingewöhnung.

Zwei Brüste, zwei Größen und eine Größe, die wandert

Jede Quelle, die sich zur Seitenfrage äußert, sagt dasselbe: Beide Brustwarzen sind einzeln zu messen, und sie können verschiedene Größen brauchen. Medela schreibt, manche Mütter stellten fest, dass sie für jede Brust eine andere Haube benötigen. Wer Unbehagen spürt oder schwankende Milchmengen bemerkt, könne für jede Seite eine eigene Größe ausprobieren. NHS Sussex und die Elvie-Anleitung verlangen ebenfalls die getrennte Prüfung.

Für die Gerätewahl hat das eine praktische Folge, die in keinem Datenblatt steht. Eine Doppelpumpe mit zwei gleichen Hauben im Karton reicht nicht, wenn beide Seiten verschiedene Größen brauchen; dann muss die zweite Größe einzeln nachkaufbar sein. Manche Angebote legen gemischte Paare bei, etwa die Medela Swing Maxi mit je zwei Hauben in 21 und 24 Millimetern oder die Elvie Pump als Doppelset mit Schalen in 21 und 24 Millimetern. Andere liefern zwei gleiche, etwa die Medela Swing Maxi Hands-free mit zweimal 24 Millimetern. Wann eine Doppelpumpe überhaupt sinnvoll ist, behandelt der Vergleich Einzel- oder Doppelpumpe.

Die zweite Bewegung ist die über die Zeit. Medela nennt drei Zeitpunkte: das letzte Schwangerschaftsdrittel, die Zeit nach der Geburt und die gesamte Abpumpzeit. Das Factsheet von 2017 schreibt ohne Zeitangabe, die Größe könne sich im Laufe der Zeit ändern, und die Brustwarze verändere sich während des Abpumpens. Medela rät deshalb, die Größe regelmäßig zu überprüfen. Wie oft das sein soll, sagt keine Quelle. Ein sinnvoller Anlass ergibt sich aus den Anzeichen: Taucht eines davon nach Wochen mit gutem Sitz auf, ist neu zu messen.

Für Lagen, in denen sehr früh und häufig abgepumpt wird, etwa nach einer Frühgeburt, fällt die erste Messung in die Tage nach der Geburt, in denen sich die Brust laut Medela noch verändert. Welche Rolle die Größenwahl dort spielt, untersucht keine der gelesenen Quellen eigens. Die Elterninformation aus Sussex ist zwar für eine Neugeborenen- Intensivstation geschrieben, nennt aber für diese Lage keine eigene Regel. Wie oft und wie lange in dieser Zeit abgepumpt wird, steht auf der Seite Abpumpen: wie oft und wie lange.

Größensysteme der Marken: von 13 bis 36 Millimeter

Eine markenübergreifende Größentabelle gibt es nicht. Jede Marke hat ihr eigenes System aus Hauben, Schalen, Einsätzen und Silikonkissen, und die Bezeichnungen reichen von Millimetern über Buchstaben bis zu Prozentversprechen. Die Tabelle fasst zusammen, was Herstellerseiten und Angebotstexte auf amazon.de am 25. Oktober 2026 nannten. Sie ist keine Vollständigkeitsliste: Wo eine Marke weitere Größen anbietet, die in den gelesenen Unterlagen nicht standen, fehlen sie hier.

MarkeHauben oder SchalenEinsätze oder KissenHerkunft der Angabe
Medela PersonalFit Flex21 (S), 24 (M), 27 (L), 30 (XL); 36 (XXL) nur als PersonalFit PlusMotion InBra: Einsätze 21, 18, 15Medela-Schablone 2019, Angebote
Elvie Pump21, 24, 28Nipple Cushions 15, 17, 19Elvie-Herstellerseite
Willow (US)21 und 24Einsätze 15 bis 19 beim Willow Go; Einsatzset für 13 bis 27Willow-Herstellerseite
Lansinoh tragbare Pumpe24; 27 nachkaufbar21 im Lieferumfang; 17 und 19 nachkaufbarLansinoh-Herstellerseite
Tommee Tippee (zwei Pumpen)2413, 15, 17, 19, 21Angebote
Philips AventSilikonkissen bis 30; Natural Care Hands-free 27Hands-free: zehn Einsätze 15 bis 27Angebote
ArdoGlocken 26 und 31 (Calypso Double Plus)28 oder 22 (widersprüchlich); Alyssa 22, dazu 18 und 28 einzelnAngebote
Momcozy M517, 19, 21, 24Zubehör-Einsätze 17, 19, 21 laut Angebot nur für S9 Pro und S12 ProAngebote
NCVI Doppelpumpe21, 24, 28, 32–Angebot
MAM Move15, 17, 21, 24–Angebot
KinderkraftMAMAFLOW 17, 19, 21, 24; GENTLEFLOW 17, 19, 24, 27–Angebote
NUK Soft & EasySilikonaufsätze 24 und 27–Angebote

Alle Angaben in Millimetern. Drei Muster lassen sich daraus ablesen. Die klassischen Pumpen mit Schlauch und Motor arbeiten mit festen Hauben in wenigen Stufen, bei Medela im Abstand von drei Millimetern bis 30, dann mit einem Sprung auf 36. Bei den tragbaren Pumpen, die im BH sitzen, nennen die Angebote, wo sie eine Größe angeben, Schalen und Trichter zwischen 15 und 28 Millimetern und Einsätze bis hinunter auf 13 Millimeter. Und eine dritte Gruppe, darunter Philips Avent und NUK, setzt auf weiche Silikonkissen, die sich laut Hersteller an verschiedene Größen anpassen.

Die US-Testseite BabyGearLab, die Pumpen mit Affiliate-Links bespricht und ihr Messverfahren nicht offenlegt, führt zu jedem Modell die Haubengrößen auf, die zum Test gehörten. Die Liste bestätigt die Spanne für den US-Markt: Spectra S1 Plus mit 20, 24, 28 und 32 Millimetern, die Lansinoh-Handpumpe mit 21, 25, 30,5 und 36, Momcozy S9 mit 17, 19, 21, 24 und 27, Elvie Stride mit 21, 24 und 28, die Medela Harmony mit 24. Für den deutschen Markt sagt das nur bedingt etwas, weil Lieferumfänge je Land verschieden sein können.

Was die Systeme nicht leisten, ist die Übersetzung untereinander. Eine Lansinoh-Haube von 25 Millimetern hat kein Gegenstück bei Medela, eine Medela-Haube von 27 keines bei Elvie. Weil die Hersteller zudem unterschiedliche Abstände zur Brustwarze empfehlen, ist auch eine gleich große Haube zweier Marken nicht dasselbe Ergebnis. Die Frage nach der Größentabelle, die in den Suchvorschlägen auftaucht, hat damit eine ehrliche Antwort: Es gibt sie je Marke, nicht für den Markt.

Gesucht nach Marke: wo die Größenangaben jeweils stehen

Ein großer Teil der Suchvorschläge zur Haubengröße ist an eine Marke gebunden: „lansinoh milchpumpe welche größe“, „momcozy m5 flansch größe“, „milchpumpe nuk größentabelle“, „medela symphony größentabelle“, „ardo milchpumpe größentabelle“, „eufy milchpumpe flansch“. Die Antworten stehen bei jeder Marke an einer anderen Stelle, und nicht bei jeder gibt es eine. Der Überblick nennt, was die gelesenen Unterlagen hergeben.

Unter den gelesenen Herstellerunterlagen hat nur Medela eine vollständige Tabelle mit Messwerten, dazu die Schablone zum Ausdrucken und eine Anleitung online. Die Hauben tragen zusätzlich Buchstaben von S bis XXL. In den Suchvorschlägen tauchen für Medela und die Symphony auch „xs“ und „brusthaube xs“ auf, allerdings erscheint „xs“ auch bei Begriffen wie „muttermilchbeutel“ und ist damit kein sicherer Größenhinweis. Eine Größe XS steht in keiner der gelesenen Medela-Unterlagen. Für die Symphony nennt die Bestellliste der Gebrauchsanweisung unter anderem XL mit 30 und XXL mit 36 Millimetern.

Elvie nennt die Regel von zwei bis vier Millimetern und verweist auf ein eigenes Mess-Werkzeug auf der Website, das für diese Seite nicht ausgewertet wurde. Lansinoh nennt auf der deutschen Seite der tragbaren Pumpe die mitgelieferten Größen und die nachkaufbaren, aber keine Zuordnung zur Brustwarze; für die elektrische Doppelpumpe steht dort ein Saugaufsatz von 25 Millimetern. Bei Momcozy führt das gelesene Angebot der M5 die Größen 17, 19, 21 und 24 Millimeter; die Suchvorschläge fragen auch nach 15 und 27 Millimetern, die in diesem Angebot nicht stehen.

Für NUK, Ardo und Philips Avent fand sich keine Größentabelle. NUK liefert bei der Soft & Easy Silikonaufsätze in 24 und 27 Millimetern, Philips Avent setzt bei den klassischen Pumpen auf Kissen, die laut Hersteller bis 30 Millimeter passen. Ardo ordnet nur im Angebot der Handpumpe Amaryll Start eine Glocke einem Bereich zu. Für Anker eufy steht im gelesenen Zubehörangebot ein Satz Einsätze in 21 Millimetern, bei den Pumpenangeboten selbst keine Größe. Wer bei einer dieser Marken nach einer Tabelle sucht, findet sie nicht, weil sie nicht veröffentlicht ist; die Messung und die Sitzprobe bleiben dann der einzige Weg.

Was im Karton liegt: Haubengrößen in 92 Pumpenangeboten

Für den Cluster wurden am 25. Oktober 2026 auf amazon.de 140 Angebote zu Milchpumpen und Zubehör ausgelesen, darunter 92 Pumpen: 25 elektrische Einzelpumpen, 19 elektrische Doppelpumpen, 25 tragbare Pumpen und 23 Handpumpen. Über alle 140 Angebote nennen 54 eine Haube oder einen Einsatz mit Millimeterangabe. Unter den 92 Pumpen sind es 46, also genau die Hälfte (eigene Summe aus der Auszählung je Gruppe). Bei den Handpumpen ist es am seltensten: 7 von 23 Angeboten nennen eine Zahl.

Die Spanne im Lieferumfang reicht von einer einzigen Größe bis zu sechs. Eine Größe liefern etwa die Medela Solo und die Solo Hands-free mit je 24 Millimetern, die Ardo Calypso mit einer 26er-Glocke und die Willow-Handpumpe mit 24 Millimetern. Sechs oder mehr Größen kommen bei zwei Pumpen von Tommee Tippee (24 Millimeter plus Einsätze von 13 bis 21) und bei der Philips Avent Natural Care Hands-free (27 Millimeter plus zehn Einsätze von 15 bis 27). Die Calypso Double Plus legt Glocken in 26 und 31 Millimetern bei, Einsätze in 28 oder 22 Millimetern (Angebot widersprüchlich); die NCVI-Doppelpumpe vier Größen von 21 bis 32 und ein Lineal.

Nur zwei Angebote verbinden eine Haube mit einem Bereich von Brustwarzengrößen: die Ardo Amaryll Start mit 26 Millimetern für etwa 19 bis 22 und die NCVI-Handpumpe mit 20 Millimetern für 17 bis 20. Kein Angebot nennt den Messort. Bei 46 der 92 Pumpenangebote fehlt eine Millimeterangabe (eigene Rechnung), darunter Angebote von Beurer, NUK, Lansinoh, Momcozy und Anker eufy, bei denen im Text weder eine Zahl noch ein Größenbuchstabe steht. Wer dort kauft, erfährt die Größe erst beim Auspacken oder auf der Seite des Herstellers.

Für diesen Fall hat die FDA einen Rat, der vor dem Kauf ansetzt. Viele Pumpen würden mit nur einer Haubengröße verkauft. Vor dem Kauf solle man auf der Herstellerseite prüfen, ob sich die Hauben gegen eine andere Größe oder eine andere Oberfläche tauschen lassen, die bequem ist und mit der Pumpe funktioniert. Nicht die Größe im Karton zählt, sondern ob die eigene Größe für diese Pumpe zu haben ist.

Was der Markt nicht liefert, ist eine einheitliche Angabe, für welche Brustwarzengröße eine Haube gedacht ist. Keine Norm schreibt das vor, keine gelesene Behördenquelle fordert es, und die Hersteller nutzen verschiedene Regeln. Zwei Angebote der Medela Harmony nennen nur den Buchstaben M, der erst über die Zuordnung M gleich 24 Millimeter zur Zahl wird. Die Befragung von Theurich und Kollegen zeigt, dass genau das in den USA als Mangel empfunden wird; für Deutschland gibt es keine vergleichbare Erhebung.

Einsatz, Kissen oder neue Haube: drei Wege zu einem kleineren Tunnel

Wer nach der Messung bei einer kleineren Größe landet, als die Pumpe mitbringt, hat drei Möglichkeiten. Die erste ist eine kleinere Haube desselben Herstellers, sofern es sie gibt. Bei Medela endet die Reihe nach unten bei 21 Millimetern, bei Elvie ebenfalls bei 21. Für Brustwarzen, die nach der Medela-Tabelle unter 17 Millimetern liegen, bleibt es dort bei 21; eine kleinere Haube nennt die Tabelle nicht.

Die zweite Möglichkeit ist ein Einsatz, der in die vorhandene Haube gelegt wird und den Tunnel verengt. Lansinoh nennt sein Teil „Saugaufsatzverkleinerung“, Elvie spricht von Nipple Cushions, Willow von Sizing Inserts. Die Größen reichen bis 13 Millimeter hinunter (Willow, Tommee Tippee). Einsätze gibt es auch von Drittanbietern, etwa ein Zehnerset in 13, 15, 17, 19 und 21 Millimetern; ob sie in eine bestimmte Pumpe passen, sagt der Angebotstext jeweils nur über eine Liste von Modellen. Eine unabhängige Prüfung, ob Einsätze eines Drittanbieters den Sitz einer Herstellerhaube erreichen, wurde nicht gefunden.

Die dritte Variante sind weiche Silikonkissen, die in der Haube liegen. Philips Avent schreibt zu seinen Kissen, sie passten sich an 99,98 Prozent aller Brustwarzengrößen bis 30 Millimeter an. NUK, Beurer und MAM beschreiben ähnliche Aufsätze ohne Größenangabe. Ein Kissen ersetzt keine Messung: Auch hier gilt die Sitzprobe, und die Herstellerangabe zur Abdeckung ist eine Werbeaussage ohne nachvollziehbare Messbedingung.

Was die drei Wege bringen, lässt sich mit den vorliegenden Quellen nicht beziffern. Die Studie von Anders und Kollegen fand mit kleineren, einzeln bestimmten Hauben mehr Milch und mehr Komfort, unterscheidet aber in der Zusammenfassung nicht zwischen Haube und Einsatz. Im Stillforum von urbia.de fragte eine Nutzerin am 24. Oktober 2025 nach Erfahrungen mit einem 13-Millimeter-Einsatz und mehr Milch; Antworten waren in der Auswertung nicht verzeichnet. Ob ein Einsatz mehr Milch bringt, ist damit eine offene Frage, die nur die eigene Sitzprobe beantwortet.

Ein Hinweis zur Reihenfolge ergibt sich aus der Medela-Regel. Ein Einsatz verkleinert den Tunnel, ändert aber nicht die Form der Haube, die auf der Brust aufliegt. Medela schreibt, die Öffnung der Haube solle zur Form der Brust passen und sie nicht zusammendrücken. Ob ein Einsatz in einer großen Haube diesen Sitz erhält, lässt sich nur beim Pumpen sehen. Wer ohnehin zwischen zwei Größen schwankt, probiert deshalb besser zunächst die kleinere Haube desselben Systems, wenn es sie gibt.

„Passt 99 Prozent“: Abdeckungsversprechen ohne Messbedingung

Mehrere Angebote werben damit, für fast alle Brustwarzen zu passen. Philips Avent nennt für seine Silikonkissen 99,98 Prozent aller Brustwarzengrößen bis 30 Millimeter, für die Hands-free-Pumpe „99 % der Mütter“ auf Grundlage einer Analyse von 2024 mit über 500 Brustwarzengrößen. Elvie schreibt beim Stride 2, die Pumpe passe für 99 Prozent der Brustwarzen, Medela bei der Freestyle Mini von über 95 Prozent und bei der Motion InBra von 95 Prozent. Spectra Australien schreibt, die meisten Frauen messen 15 bis 19 Millimeter, 16 sei die häufigste Größe, liefert die Pumpe aber mit 24-Millimeter-Hauben aus und bietet eine zweite Größe kostenlos an.

Keine dieser Zahlen ist mit einer Methode veröffentlicht, die sich prüfen ließe. Welche Stichprobe gemessen wurde, an welcher Stelle der Brustwarze, mit welcher Regel zum Abstand und was „passt“ bedeutet, steht in keinem der Texte. Eine Abdeckung von 99 Prozent sagt zudem nur, dass für fast jede Brustwarze irgendeine Größe im Sortiment liegt, nicht, dass die mitgelieferte passt. Die Angaben sind deshalb hier als Befund geführt: Werbeaussagen der Hersteller, keine Messergebnisse.

Dasselbe gilt für Mengenversprechen, die an die Haube gekoppelt sind. Medela wirbt bei der Swing Flex mit der PersonalFit-Flex-Haube für „bis zu 11% mehr Milch“ beziehungsweise „nachweislich 11% mehr Milch“ gegenüber einer herkömmlichen Haube, ohne im Angebot eine Studie zu nennen. Die Cochrane-Übersicht kennt die passende Haubengröße als einen Faktor unter mehreren, beziffert aber keinen Zuwachs für ein bestimmtes Produkt. Wer eine Haube wegen eines Prozentversprechens kauft, kauft eine Herstellerangabe.

Lesenswert ist dagegen, was die Versprechen voraussetzen. Wer für 99 Prozent passen will, braucht viele Größen, und die müssen nicht im Karton liegen: Bei der Hands-free-Doppelpumpe von Philips Avent, die mit 99 Prozent der Mütter wirbt, sind weitere Größen laut Angebot separat zu erwerben. Die Zahl hilft also höchstens bei der Frage, ob das System breit aufgestellt ist. Ob die eigene Größe dabei ist, zeigt erst der Abgleich mit dem eigenen Messwert und der Regel des Herstellers.

Große Brustwarzen über 26 Millimeter

Am oberen Ende der Skala wird die Auswahl dünn. Nach der Medela-Tabelle gehören Brustwarzen bis 26 Millimeter zur 30er-Haube, darüber bis 32 Millimeter zur 36er. Die 36er-Haube gibt es nicht als PersonalFit Flex, sondern als PersonalFit Plus, im Angebot als XXL mit zwei Stück. Über 32 Millimeter endet die Tabelle; eine größere Haube nennt keine der gelesenen Medela-Unterlagen. Für die Symphony, die Klinik- und Mietpumpe von Medela, führt die Bestellliste der Gebrauchsanweisung ebenfalls XL mit 30 und XXL mit 36 Millimetern.

Bei anderen Marken liegt die Grenze niedriger. Elvie endet bei 28 Millimetern; nach der eigenen Elvie-Regel von zwei bis vier Millimetern Abstand reicht das für Brustwarzen bis etwa 26 Millimeter (eigene Rechnung). Philips Avent nennt für seine Kissen 30 Millimeter, Ardo bei der Calypso Double Plus eine 31er-Glocke, die NCVI-Doppelpumpe 32 Millimeter. In der US-Liste von BabyGearLab reicht die Lansinoh-Handpumpe bis 36 Millimeter, die Spectra S1 Plus bis 32. Bei den tragbaren Pumpen endet die größte genannte Schale bei 28 Millimetern.

Die Nachfrage ist sichtbar. Unter den Suchvorschlägen stehen „elektrische milchpumpe für große brustwarzen“, „medela milchpumpe aufsatz xl“ und „milchpumpe xxl größe“. Im Stillforum von urbia.de tragen Fäden die Titel „Milchpumpe für große Brustwarzen“ vom 26. Juni 2025 und „Freehand Doppelmilchpumpe 30mm“ vom 25. März 2025. Für diese Lage ist die Kippfrage beim Kauf noch schärfer als sonst: Gibt es die eigene Größe für diese Pumpe überhaupt?

Am anderen Ende stehen kleine Brustwarzen. Die Suchvorschläge enthalten „milchpumpe für kleine brustwarzen“, die Einsätze reichen bis 13 Millimeter. Hier liegt die Lücke nicht im Angebot, sondern in den Regeln: Die Medela-Tabelle nennt nach unten keine Grenze und ordnet alles bis 17 Millimeter der 21er-Haube zu. Bei einer Brustwarze von 12 Millimetern sind das neun Millimeter Abstand, mehr als doppelt so viel wie die Medela-Formel und Elvie vorsehen (eigene Rechnung).

Wann die Haubenfrage die Pumpenwahl entscheidet

Bei der Wahl der Bauart steht die Haube nicht an erster Stelle. Ob eine Hand-, Einzel-, Doppel- oder tragbare Pumpe die richtige ist, hängt davon ab, wie oft und warum abgepumpt wird; das ordnet die Übersicht zu Milchpumpen und ihren Bauarten ein. Die Haubenfrage kippt die Entscheidung aber an einer Stelle: Wenn die eigene Größe für ein Modell weder im Lieferumfang liegt noch als Zubehör zu haben ist, scheidet das Modell aus, gleich wie gut es sonst passt.

Das betrifft Brustwarzen an den Rändern der Skala am stärksten. Bei sehr kleinen Maßen ist zu prüfen, ob es Einsätze bis 15 oder 13 Millimeter gibt, bei großen, ob die Reihe über 28 oder 30 Millimeter hinausgeht. Im mittleren Bereich führt jedes System der Tabelle oben mindestens eine Größe zwischen 21 und 24 Millimetern, aber die Regeln dazu sind nicht dieselben: Hier entscheidet eher, ob die Regel des Herstellers zur eigenen Sitzprobe passt. Eine zweite Ausschlussfrage stellt sich, wenn beide Seiten verschiedene Größen brauchen und das System nur Paare gleicher Größe verkauft.

Bei tragbaren Pumpen, die im BH sitzen, wiegt die Frage schwerer, weil die Schale gleichzeitig Haube und Gehäuseteil ist. Consumer Reports hat 45 Anwenderinnen befragt, die jeweils eine von neun tragbaren Pumpen in den Wochen davor genutzt hatten. Frei lesbar ist nur das Gesamtbild: Keine Pumpe erreichte die volle Punktzahl, und die meisten hatten Schwächen bei Passform und Komfort. Die einzelnen Noten stehen hinter einer Bezahlschranke. Welche Größen und Einsätze die einzelnen Modelle mitbringen, vergleicht die Seite tragbare Milchpumpen im Vergleich.

Bei Handpumpen ist die Lage anders. Nur 7 von 23 Handpumpen-Angeboten nennen eine Größe in Millimetern; mehrere setzen auf ein Silikonkissen, das sich laut Hersteller anpasst. Wer gelegentlich abpumpt und eine Handpumpe sucht, sollte deshalb vor dem Kauf auf der Herstellerseite nachsehen, ob es andere Größen gibt. Die Auswahl dazu steht im Vergleich Handmilchpumpen für gelegentliches Abpumpen. Bei den klassischen elektrischen Pumpen mit Schlauch arbeiten Medela, Ardo mit festen Hauben in Stufen, Philips Avent und NUK teils mit Silikonkissen oder Silikonaufsätzen; was dort neben der Haube zählt, behandelt der Vergleich elektrische Milchpumpen.

Vier Lagen und was die Haubenfrage dort bedeutet

Wer nur ab und zu eine Flasche vorbereitet, braucht keine perfekte Größenwahl vor dem Kauf. Hier genügt es, die mitgelieferte Haube in der Sitzprobe zu prüfen und bei Reiben oder eingezogenem Warzenhof eine andere Größe nachzukaufen, sofern es sie gibt. Ein Messwert vorab hilft dennoch, um Modelle auszuschließen, deren Sortiment die eigene Größe nicht abdeckt.

Wer regelmäßig oder ausschließlich abpumpt, pumpt viele Stunden mit derselben Haube. Aus dieser Lage stammt die Studie, die nach Angabe der Autoren als erste zwei Methoden der Größenwahl vergleicht: Anders und Kollegen untersuchten Eltern, die ihr Kind ausschließlich mit eigener Milch ernährten. Hier lohnt es, zwei benachbarte Größen zu besitzen und die Sitzprobe bei jeder Veränderung der Brust zu wiederholen.

Wer eine Pumpe aus der Apotheke leiht, bekommt ein Set mit einer Haube in einer Standardgröße. Für diese Lage ist die Frage, ob eine andere Größe auf das Rezept kommt, wichtiger als die Frage nach der Marke; der Abschnitt weiter unten fasst zusammen, was dazu bekannt ist. Und wer eine tragbare Pumpe für unterwegs sucht, prüft zuerst das Größensortiment des Systems und erst dann Akku und Lautstärke, weil die Schale sich nicht frei tauschen lässt.

Für alle vier gilt dieselbe Reihenfolge: messen, mit der Regel des Herstellers abgleichen, in der Abpumpphase prüfen, bei Bedarf wechseln. Unterschiedlich ist nur, wie viel Aufwand vor dem Kauf lohnt. Diese Gewichtung ist eine Einordnung dieser Seite aus den Quellen, keine Empfehlung einer Fachgesellschaft.

Mietpumpe aus der Apotheke: Standardgröße M und was dann

Für Leihpumpen beschreibt ein Fachbeitrag der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen aus dem Jahr 2018 die Lage aus Sicht der Apotheken: Die Apotheke erhalte vom Hersteller ein fertig verpacktes Pumpset mit einer Haube in der Standardgröße „M“. Andere Größen gebe es je nach Hersteller separat im Zweierpack, sie kosteten extra und seien nach Schilderung einiger Apotheken nicht erstattungsfähig. Der Beitrag zitiert den Deutschen Apothekerverband: Die Ärztin oder der Arzt solle Angaben wie die Abmessungen der Brusthaube auf die Verordnung schreiben. Bei Medela entspricht M der 24-Millimeter-Haube; auch die Werte, die Medela der FDA für die Symphony meldete, wurden mit einer 24-Millimeter-Haube der Größe M gemessen.

Die Vereinbarung über apothekenübliche Hilfsmittel zwischen GKV-Spitzenverband und Apothekerverband, Stand 1. Juni 2025, führt „Brusthauben für Milchpumpen“ als eigene Position 01.99.01.7. Ob eine zweite Größe im Einzelfall übernommen wird, beantwortet diese Liste nicht; hier hilft nur die Rückfrage bei Kasse und Apotheke. Was auf dem Rezept stehen sollte und wie Kassen die Leihe handhaben, steht auf der Seite Milchpumpe auf Rezept. Die FDA ergänzt, dass zu einer Mietpumpe immer ein eigenes, neues Zubehörset mit Hauben und Schläuchen gehört.

Wärme, Druck, Vakuum: was neben der Größe am Sitz zieht

Neben der Größe entscheiden weitere Faktoren über den Sitz. Medela nennt in der Schablone einen zweiten: Ein zu starkes Andrücken der Haube könne die Milchgänge blockieren. Im PDF von 2018 erklärt der Hersteller, die Milchkanäle lägen dicht unter der Hautoberfläche; wer die Haube zu stark andrücke oder einen zu kleinen Tunnel verwende, könne den Milchfluss behindern. Die Haube soll deshalb sanft gehalten werden, nicht gepresst. Die Öffnung soll zur Form der Brust passen und sie nicht zusammendrücken.

Mit der Temperatur der Haube haben sich Kent und Kollegen 2011 befasst. 25 Mütter pumpten mit einer Standardhaube bei 25 Grad und mit einer auf 39 Grad angewärmten Haube, jeweils mit ihrem maximalen Komfort-Vakuum oder mit minus 125 mmHg. Die warme Haube wärmte Brustwarze und Warzenhof, verkürzte zusammen mit dem Komfort-Vakuum die Zeit bis zur Gewinnung von 80 Prozent der Milch und erhöhte den Anteil der verfügbaren Milch nach fünf Minuten. Nach 15 Minuten gab es keinen Unterschied mehr. Die warme Haube wurde als angenehm beschrieben. Das ist ein Befund zur Effizienz in den ersten Minuten, kein Mengengewinn über die Sitzung.

Das Vakuum wirkt auf den Sitz direkt. Medela und NHS Sussex raten, in der Abpumpphase das höchste noch angenehme Vakuum einzustellen; Kent und Kollegen hatten 2008 ein mittleres maximales Komfort-Vakuum von minus 190,7 mmHg gemessen. Was das für die Wahl einer Pumpe bedeutet, steht im Vergleich der elektrischen Pumpen. Für die Haube ist wichtig: Die Sitzprobe gilt für das eingestellte Vakuum. Wer den Sog erhöht, sollte erneut auf Reiben und eingezogenen Warzenhof achten.

Auch die Ausrichtung zählt. Medela nennt eine falsche Ausrichtung der Pumpe als mögliche Schmerzursache neben der Größe; Elvie empfiehlt, sich beim Ansetzen nach vorn zu beugen und die Schale in Richtung der Brustwarze zu führen. Die Nationale Stillkommission verlangt, den Trichter mittig auf die Brustwarzenregion zu setzen. Eine Haube in der richtigen Größe, die schief sitzt, kann dieselben Zeichen erzeugen wie eine zu kleine.

Wann eine neue Größe nicht mehr weiterhilft

Eine neue Haube ist eine naheliegende Antwort auf Reiben oder Druck, aber nicht auf jeden Schmerz. Medela schreibt, Schmerzen, Unbehagen oder wunde Brustwarzen könnten an der Größe liegen, ebenso aber an zu hohem Sog, falscher Ausrichtung oder einem Milchstau, und rät bei anhaltenden Schmerzen, eine Stillexpertin zu fragen. Wer zwei Größen probiert hat, Vakuum und Ausrichtung geprüft hat und der Schmerz bleibt, braucht keine dritte Haube, sondern eine Fachperson, die sich die Brust ansieht. Ein weiterer Haubenkauf klärt an diesem Punkt nichts.

Schmerz ist kein Größenproblem zum Aussitzen

Die FDA schreibt, Pumpen solle nicht schmerzhaft sein und weder wunde Brustwarzen noch Blutungen verursachen; Schmerz, wunde, gereizte oder blutende Brustwarzen könnten Zeichen einer Verletzung sein. Kommen Wundsein, gelblicher Ausfluss, Fieber oder ein Grippegefühl hinzu, nennt die FDA das als mögliche Infektionszeichen und rät zur Rücksprache mit der behandelnden Fachperson, wenn keine Besserung binnen 24 bis 48 Stunden eintritt. In diesen Fällen sind Hebamme, Stillberatung oder Ärztin die richtigen Ansprechpartnerinnen, nicht der nächste Haubensatz.

In der US-Befragung von Theurich und Kollegen tauchte Unbehagen als eigene Themengruppe auf: Ein passender Sitz habe Schmerzen verringert, zugleich schilderten Teilnehmende Wundsein und Verletzungen der Brustwarze. Die Befragung misst keine Ursache und keine Häufigkeit. Sie zeigt aber, dass Nutzerinnen den Sitz als Hebel gegen Schmerz erleben, und zugleich, dass er nicht jeden Schmerz erklärt. Genau an dieser Grenze endet die Zuständigkeit einer Größenregel.

Auch bei Fragen nach der Milchmenge hat die Haube eine Grenze. Die Cochrane-Übersicht nennt die passende Größe als einen von mehreren Faktoren, die in einzelnen Studien mehr Milch brachten, neben Wärme, Entspannung, Massage und häufigerem Abpumpen. Wer mit einer gut sitzenden Haube weniger Milch gewinnt als erhofft, findet die Ursache deshalb nicht zwingend am Tunnel. Rhythmus und Dauer sind dann die nächste Frage.

Nach dem Wechsel: Kontrolle, Nachkauf und Pflege der Hauben

Nach einem Größenwechsel gehört eine Kontrolle zu den nächsten Sitzungen: Bewegt sich die Brustwarze frei, ohne zu reiben? Bleibt der Warzenhof draußen? Verschwinden Rötungen oder weiße Stellen, die vorher da waren? Medela empfiehlt, die Passform regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Ein schriftlicher Vermerk mit Datum, Messwert, Messort und gewählter Größe je Seite macht spätere Vergleiche einfacher.

Für den Nachkauf zählt, ob die Ersatzhaube zur Pumpe gehört. Die Hersteller bieten Hauben einzeln an, bei Medela etwa die PersonalFit Flex in S, M, L und XL, bei Lansinoh eine 27er-Haube und Einsätze in 17 und 19 Millimetern, bei Momcozy Einsätze in 17, 19 und 21 Millimetern. Daneben stehen Einsätze von Drittanbietern, deren Passung an die Modellliste im Angebot gebunden ist. Folgekosten entstehen also vor allem dann, wenn die mitgelieferte Größe nicht passt oder sich die Größe später ändert.

Hauben und Einsätze sind Milch berührende Teile und werden mit dem übrigen Pumpset gereinigt. Wie oft, wie heiß und ob ausgekocht werden muss, darüber widersprechen sich Fachstellen und Hersteller; das klärt die Seite Milchpumpe reinigen und sterilisieren, auch zur Frage, wann Teile zu ersetzen sind. Eine Haube, die sich verzogen hat oder Risse zeigt, ist kein Fall für die Größenfrage, sondern für den Austausch.

Übrig gebliebene Größen weiterzugeben, liegt nahe, ist aber nach der FDA nicht vorgesehen. Die Behörde zählt Haube, Behälter und Schlauch zum Zubehörset, das der einzelnen Nutzerin gehört; auch zu einer Mietpumpe gehört ein eigenes, neues Set. Handpumpen und Einzelnutzer-Elektropumpen sollen nach der FDA überhaupt nicht verliehen oder geteilt werden. Für die erste Kontrolle nach einem Wechsel heißt das zugleich: Gemessen und probiert wird mit den eigenen Teilen, nicht mit geliehenen.

Was zur Haubengröße niemand belegt

Gesucht und nicht gefunden wurde Folgendes. Die Punkte stehen hier, weil Ratgeberseiten und Angebote so klingen, als wären die Antworten bekannt.

  • Eine markenübergreifende Größentabelle oder eine Norm, die festlegt, für welche Brustwarzengröße eine Haube gedacht ist; jede Marke hat ihr eigenes System.
  • Eine Herleitung der Medela-Regel „plus 4 mm“ und der Elvie-Regel „2 bis 4 mm“; die Elvie-Untersuchung mit 454 Brustwarzen ist nicht veröffentlicht.
  • Eine Umrechnung zwischen der Messung an der Basis und an der Spitze der Brustwarze.
  • Teilnehmerzahl, Bezugsgröße der 15 Gramm und Komfortskala der Studie von Anders und Kollegen; die Zusammenfassung nennt sie nicht, der Volltext lag nicht vor.
  • Eine unabhängige Studie, die mehr Milch durch kleinere Einsätze oder durch bestimmte Haubenformen belegt; die 11 Prozent der Medela-Werbung stehen ohne Studienangabe im Angebot.
  • Die Methode hinter den Abdeckungsversprechen von 95, 99 und 99,98 Prozent.
  • Ein Test, ob Einsätze von Drittanbietern in Herstellerhauben denselben Sitz erreichen.
  • Eine aktuelle Regel der Krankenkassen, ob eine zweite Haubengröße zur Leihpumpe übernommen wird; belegt ist nur die Schilderung aus Apotheken von 2018.
  • Eine Empfehlung, wie oft die Größe nachgemessen werden soll; Medela sagt nur „regelmäßig“.
  • Eine deutsche Befragung zur Passform von Hauben; die Daten stammen aus den USA.
  • Größentabellen von NUK, Ardo und Philips Avent; gesucht wird danach, veröffentlicht ist keine.
  • Eine Medela-Größe XS; die Suchvorschläge mit „xs“ erscheinen auch bei fremden Begriffen, die gelesenen Unterlagen beginnen bei S mit 21 Millimetern.

Woher die Angaben zu Messung, Größen und Sitz stammen

Grundlage sind Recherchen vom 25. Oktober 2026: Anleitungen, Schablonen und Gebrauchsanweisungen von Medela und Elvie, Herstellerseiten von Willow, Spectra und Lansinoh, die Stellungnahme der Nationalen Stillkommission, Seiten von FDA und NHS, die Elterninformation der University Hospitals Sussex, das Protokoll Nr. 36 der Academy of Breastfeeding Medicine, Zusammenfassungen der Studien von Anders, Kent, Theurich und der Cochrane-Übersicht, ein Fachbeitrag der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen und die Hilfsmittel-Vereinbarung von GKV-Spitzenverband und Apothekerverband. Dazu kommen 140 Angebotsseiten auf amazon.de, 10.116 Google-Suchvorschläge und 322 Forenthreads; alle Zählungen daraus sind eigene Zählungen. Diese Seite testet nicht selbst und nennt keine Preise.

FAQ

Häufige Fragen

Wie messe ich die richtige Brusthaubengröße?

Gemessen wird der Durchmesser der Brustwarze quer über die Mitte in Millimetern, ohne Warzenhof und für jede Seite einzeln. Medela und Elvie messen an der Basis, eine Klinik des britischen NHS und eine Pilotstudie von 2025 an der Spitze. Der Messwert ist nur der Startpunkt; ob die Haube passt, zeigt die Sitzprobe in der Abpumpphase.

Gibt es eine Größentabelle für alle Milchpumpen?

Nein. Jede Marke hat ihr eigenes System: Medela ordnet Brustwarzen bis 17, 20, 23, 26 und 32 Millimeter den Hauben 21, 24, 27, 30 und 36 zu, Elvie nennt einen Abstand von 2 bis 4 Millimetern. Für NUK, Ardo und Philips Avent fand sich keine veröffentlichte Tabelle.

Warum rechnet Medela 4 mm dazu, empfiehlt bei 16 mm aber 21 mm?

Rechnerisch beschreibt die Vier-Millimeter-Regel die Obergrenze jeder Stufe in Medelas Tabelle: 17 plus 4 ergibt 21. Eine 20-mm-Haube führt Medela nicht, deshalb landet eine 16-mm-Brustwarze ebenfalls bei 21 mm. Zwischen den Stufen ist der Abstand größer als vier Millimeter.

Kann sich die Brusthaubengröße ändern?

Ja. Medela schreibt, Brüste und Brustwarzen könnten sich im letzten Schwangerschaftsdrittel, nach der Geburt und während der gesamten Abpumpzeit verändern, und beim Pumpen werde die Brustwarze vorübergehend 2 bis 3 Millimeter dicker. Beide Seiten können zudem verschiedene Größen brauchen.

Welche Haube gibt es bei großen Brustwarzen?

Medela führt für Brustwarzen bis 32 Millimeter eine 36-mm-Haube, die es als PersonalFit Plus XXL gibt; darüber endet die Tabelle. Bei anderen Marken reicht das Sortiment laut Angeboten bis 30, 31 oder 32 Millimeter, bei tragbaren Pumpen bis 28 Millimeter. Vor dem Kauf ist zu prüfen, ob die eigene Größe für das Modell erhältlich ist.

Bringt ein kleinerer Einsatz mehr Milch?

Belegt ist das nicht allgemein. Eine Pilotstudie von Anders und Kollegen (2025) fand mit kleineren, einzeln bestimmten Hauben im Mittel 15,0 Gramm mehr Milch (Bezugsgröße in der Zusammenfassung nicht genannt) und mehr Komfort als mit Standardgrößen; eine Autorin hat die getestete Methode entwickelt. Ob ein Einsatz bei der eigenen Brust hilft, zeigt nur die Sitzprobe; bei Schmerzen sind Hebamme oder Stillberatung die richtige Adresse.