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Steckdosensicherung nachrüsten: sechs Modelle im Vergleich

Sechs Nachrüstlösungen nach Befestigungsart verglichen — und die drei Ausfallarten, die die Aktion Das Sichere Haus an dieser Bauform benennt.

Die Aktion Das Sichere Haus benennt drei Wege, auf denen eine nachgerüstete Steckdosensicherung versagt: Sie verändert den Kontaktabstand und erhöht damit die Brandgefahr, sie löst sich und wird beim Ausstecken unbemerkt mitgezogen, oder ihre Mechanik verhakt sich, bis sie die Öffnungen nicht mehr verdeckt. Diese Seite sortiert sechs Modelle danach, welche dieser drei Schwachstellen ihre Bauart konstruktiv umgeht — und welche nicht.

Drei Befestigungsarten und was sie bedeuten

Geklebt wird der Einsatz auf die Steckdosenblende geklebt oder in die Öffnungen gesetzt und dort verklebt. Das ist die Bauart, gegen die sich der Einwand von Aktion Das Sichere Haus und dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft richtet, weil sie die Norm-Maße der Steckdose verändert. Sie kommt hier deshalb in keiner Produktkarte vor; die Gründe stehen ausführlich auf der Seite zu den Klebeeinsätzen.

Geschraubt heißt, der Einsatz nutzt die Mittelschraube, mit der die Abdeckung der Steckdose ohnehin befestigt ist. Nichts wird zusätzlich verklebt, nichts kann sich lösen, und das Bauteil sitzt an einem Punkt, der konstruktiv dafür vorgesehen ist, Kräfte aufzunehmen. Voraussetzung ist eine Steckdose, deren Mittelschraube zugänglich ist — bei den meisten Standardprogrammen ist sie das.

Gesteckt heißt, der Einsatz hält allein über Reibung oder eine Rastkontur in den Buchsen. Das ist die schnellste Variante, braucht kein Werkzeug und ist rückstandsfrei. Ihr Schwachpunkt ist der Auszugswiderstand: Was nur klemmt, kann auch herausgezogen werden — ob von einem Stecker oder von einem Kind, entscheidet die konkrete Konstruktion.

Die Bauarten im direkten Abgleich

BauartBrandgefahr durch KontaktabstandKann mitgezogen werdenMechanik, die verhaken kann
geklebtja, ausdrücklich benanntja, ausdrücklich benanntje nach Modell
geschraubtje nach Bauhöhenein, solange die Schraube sitztSchließfeder statt Drehteil
gestecktje nach Bauhöhemöglichje nach Modell
Drehmechanikje nach Bauhöhemöglichja, ausdrücklich benannt

Die Spalten geben wieder, was die Aktion Das Sichere Haus und die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder zu den jeweiligen Bauarten schreiben — nicht eigene Messungen. „Je nach Bauhöhe“ steht dort, wo der Einwand grundsätzlich gilt, aber davon abhängt, wie weit das Teil in den Steckweg ragt; das steht auf keiner Verpackung und lässt sich nur am eingesetzten Teil beurteilen.

Die sechs Modelle im Überblick

Das eine nachprüfbar formulierte Versprechen

Herstellerangaben in dieser Warengruppe sind meist unspezifisch: „sicher“, „stabil“, „kindersicher“. Eine Angabe fällt heraus. reer gibt für die Schraubsicherung eine Mindesthaltbarkeit von 4.000 Öffnungen an. Das ist keine Prüfung durch eine unabhängige Stelle, und niemand von außen kann die Zahl nachvollziehen — aber sie ist so formuliert, dass sie im Prinzip überprüfbar wäre, und sie bezieht sich auf genau den Punkt, an dem eine Mechanik versagt.

Was diese Zahl nicht leistet: Sie sagt nichts über die Haltekraft, über die Kontaktverhältnisse im eingesetzten Zustand oder darüber, ob ein Kind den Mechanismus öffnen kann. Sie beschreibt allein die Dauerhaltbarkeit der Mechanik. Eine Sicherung, die 4.000 Öffnungen übersteht, aber zu weit vorsteht, bleibt dieselbe Brandgefahr wie eine, die nach 400 Öffnungen klemmt.

Am anderen Ende steht ein Angebot, das mit „100 % kindersicher“ wirbt. Dazu sagen zwei Stellen unabhängig voneinander das Gegenteil: Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder und die Schweizer Beratungsstelle für Unfallverhütung halten beide fest, dass Sicherheitsartikel keinen vollständigen Schutz bieten und die Aufsicht nicht ersetzen.

Wo die Angaben der Anbieter sich selbst widersprechen

Ein Modell dieser Auswahl nennt im Titel 30 Stück und im Beschreibungstext 20. Das ist keine Kleinigkeit für den Preisvergleich und ein Hinweis auf die Sorgfalt, mit der die Angebotsseite gepflegt wird. Der Widerspruch steht deshalb in den technischen Daten des Modells, statt dass eine der beiden Zahlen ausgewählt und als Fakt behauptet würde.

Zwei weitere Angebote schieden als reine Farbvarianten aus. Sie führen eigene Produktnummern, aber dasselbe Produkt in einer anderen Ausführung — sie in einer Auswahl von sechs Positionen mitzuführen, hätte das Feld künstlich verbreitert, ohne eine Entscheidung zu erleichtern.

Wozu die Drehmechanik in dieser Auswahl steht

Ein Modell vertritt hier die Bauart mit Drehmechanismus: Die Öffnungen geben erst frei, wenn der Einsatz verdreht wird. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder schreibt dazu wörtlich, verdrehbare Kindersicherungen seien relativ einfach zu öffnen; Kinder hätten nach einer Weile den Dreh heraus und könnten mit Stricknadeln, Schraubenziehern oder ähnlichem Werkzeug nachhelfen.

Das ist keine Empfehlung gegen die Bauart in jedem Fall. Für eine selten genutzte Steckdose hinter einem Schrank, in einem Haushalt mit einem einjährigen Kind, ist sie brauchbar. Für die Steckdose im Kinderzimmer eines Dreijährigen, der Werkzeug kennt und Geduld hat, ist sie die schwächste Wahl dieser Liste. Diese Unterscheidung nach Alter und Ort trifft keine Verpackung — sie muss beim Kauf selbst getroffen werden.

Wie viele Steckdosen eine Wohnung tatsächlich hat

Packungsgrößen von 20 bis 25 Stück wirken großzügig, bis man durchzählt. Eine Dreizimmerwohnung kommt schnell auf zwanzig Steckdosen, und die Bundesarbeitsgemeinschaft hängt an ihre Empfehlung einen Hinweis, der die Rechnung noch verschiebt: nicht nur die Wandsteckdosen sichern, sondern auch Mehrfachsteckdosen und Verteiler.

Genau die liegen auf dem Boden, hinter dem Sofa, unter dem Schreibtisch. Sie sind für ein Kleinkind leichter erreichbar als jede Wandsteckdose und werden beim Absichern trotzdem fast immer vergessen — auch weil viele Sicherungen für die Bauform einer Steckdosenleiste gar nicht passen. Wer eine Wohnung vollständig absichern will, sollte die Leisten getrennt zählen und die Passung vorher prüfen.

Die Zählung selbst lohnt sich, bevor bestellt wird. Ein Durchgang durch die Wohnung mit Stift und Zettel, Raum für Raum, bringt fast immer eine zweistellige Zahl und zwei bis drei Steckdosen, an die vorher niemand gedacht hatte: die im Badezimmerschrank, die hinter dem Fernseher, die im Hauswirtschaftsraum. Danach steht fest, ob eine Packung reicht oder ob zwei nötig sind — und welche Bauformen überhaupt vorkommen.

Wann eine Sicherung schlicht nicht passt

Die häufigste Enttäuschung bei diesen Produkten ist keine Sicherheitsfrage, sondern eine Passungsfrage. Deutsche Steckdosen sind nicht alle gleich: Schalterprogramme unterscheiden sich in der Tiefe der Mulde, im Durchmesser der Vertiefung, in der Form der Blende und darin, ob überhaupt eine Mittelschraube sichtbar ist. Eine Sicherung, die in der Küche sitzt, kann im Flur überstehen.

Besonders oft scheitern Nachrüstungen an drei Stellen. Erstens an Steckdosen mit Klappdeckel: Der Deckel schließt über der Sicherung nicht mehr, oder er drückt sie heraus. Zweitens an Steckdosen, deren Blende bündig mit der Wand abschließt und keine Mulde bietet, in der ein Einsatz Halt fände. Drittens an Steckdosenleisten, deren Buchsen enger stehen als in einer Wanddose und deren Gehäuse nachgibt.

Wer eine ganze Wohnung absichern will, kommt deshalb mit einer Packungsgröße selten hin — nicht weil die Stückzahl nicht reicht, sondern weil zwei oder drei Steckdosen anders gebaut sind als der Rest. Eine kleine Packung zum Ausprobieren und die große Nachbestellung erst danach ist in dieser Warengruppe kein Umweg, sondern der kürzere Weg.

Ein praktischer Hinweis dazu, der nichts kostet: Die vorhandene Steckdose einmal fotografieren, bevor bestellt wird, und das Bild beim Vergleich der Angebote danebenlegen. Die Produktfotos zeigen die Sicherung fast immer in einer Standard-Mulde; ob die eigene Steckdose so aussieht, entscheidet sich in zwei Sekunden.

Der Alltagskonflikt, den keine Verpackung erwähnt

Jede Steckdosensicherung macht das Einstecken umständlicher — das ist ihr Zweck. Der unangenehme Nebeneffekt: Wo täglich ein- und ausgesteckt wird, wächst die Versuchung, die Sicherung einfach herauszunehmen und liegen zu lassen. Eine Steckdose, deren Sicherung in der Schublade liegt, ist ungesichert, egal wie gut das Produkt war.

Daraus folgt eine Auswahlregel, die sich aus keiner Quelle ableiten lässt, sondern aus der Nutzungshäufigkeit der einzelnen Steckdose. Für Dosen, die selten belegt werden — hinter Möbeln, im Gästezimmer, im Flur — ist eine gut sitzende, schwer zu öffnende Sicherung die richtige Wahl; hier zahlt sich Widerstand aus. Für die Steckdose, in die täglich der Staubsauger, das Ladegerät oder die Küchenmaschine kommt, muss die Sicherung mit einem Handgriff wieder schließen, sonst verliert sie den Wettbewerb gegen die Bequemlichkeit.

Genau hier liegt der Vorteil der Bauarten, die beim Abziehen des Steckers selbsttätig wieder schließen. Sie verlangen keine Entscheidung — der Schutz stellt sich von allein wieder her. Bauarten, bei denen ein Teil entnommen und später wieder eingesetzt werden muss, verlangen bei jedem Vorgang eine bewusste Handlung, und die unterbleibt irgendwann.

Was der Blick in die Schweiz beisteuert — und was nicht

Die Schweizer Beratungsstelle für Unfallverhütung führt eine eigene Seite zum Steckdosenschutz und empfiehlt dort eine Variante, die in Deutschland kaum verbreitet ist: Sicherungen, die sich nur mit einem zugehörigen Schlüssel öffnen lassen. Der Gedanke dahinter ist derselbe wie bei der Schraubbefestigung — das Öffnen soll ein Werkzeug verlangen, das ein Kind nicht hat.

Übertragbar ist diese Empfehlung nur eingeschränkt, und das gehört dazugesagt: Die Schweiz verwendet einen anderen Steckdosentyp als Deutschland, mit anderen Abständen und anderer Geometrie. Ein Schweizer Produkt passt nicht in eine deutsche Schuko-Dose, und die Bauteilgrößen lassen sich nicht eins zu eins vergleichen.

Was sich übertragen lässt, ist die grundsätzliche Aussage. Auch die Schweizer Stelle hält fest, dass solche Sicherungen keinen vollständigen Schutz bieten und die Aufsicht nicht ersetzen. Zwei Institutionen aus zwei Ländern, mit unterschiedlichen Steckdosen und unterschiedlichen Produktmärkten, kommen an diesem Punkt zum selben Ergebnis — das ist stärker als jede einzelne Herstellerangabe auf einer Verpackung.

Was diese Seite bewusst offen lässt

Sie nennt keine Wirksamkeitsquote. Es ließ sich keine Studie finden, die misst, wie viele Unfälle Steckdosensicherungen verhindern — weder bei der Aktion Das Sichere Haus noch bei der Bundesarbeitsgemeinschaft, dem Verbraucherportal Bayern oder der DGUV. Wer im Netz auf eine Prozentzahl trifft, sollte nach der Primärquelle fragen.

Sie zählt auch keine Rückrufe aus. Die EU-Rückrufdatenbank Safety Gate beantwortete am 16.09.2026 zwei Suchanfragen über verschiedene Zugänge mit einem Serverfehler, während die allgemeine Meldungsliste normal lud. Eine Auszählung zu Steckdosensicherungen ließ sich daraus nicht gewinnen, und eine geschätzte Zahl wäre hier wertlos.

Was eine Nachrüstung nicht ersetzt

Keines dieser sechs Produkte ersetzt einen Fehlerstrom-Schutzschalter. Die Aktion Das Sichere Haus schreibt, Kinder seien am besten geschützt, wenn sich in der Elektroinstallation ein solcher Schalter befindet. Wie sich beide Ebenen zueinander verhalten, steht im Vergleich von FI-Schutzschalter und Steckdosensicherung.

Welches Modell zu welcher Lage passt

Für eine Wohnung, in der die Sicherung jahrelang sitzen soll und die Steckdosen eine zugängliche Mittelschraube haben, ist die Schraubvariante die naheliegende Wahl: Sie umgeht das Kleben, bleibt beim Abziehen des Steckers in der Dose und schließt selbsttätig.

Für eine Mietwohnung, die irgendwann zurückgegeben wird, zählt der Rückbau. Gesteckte Sicherungen hinterlassen gar nichts, die Deckelvariante ist laut Herstellerangabe spurlos entfernbar. Was dabei sonst noch zu bedenken ist, steht im Beitrag zur Mietwohnung.

Für einen kurzfristigen Anlass — Besuch mit Kleinkind, ein Wochenende bei den Großeltern — reicht eine gesteckte Lösung, die in fünf Minuten eingesetzt und danach wieder entnommen ist. Und für eine einzelne kritische Steckdose, etwa im Kinderzimmer, lohnt es sich zu prüfen, ob statt einer Nachrüstung gleich der Tausch gegen eine Steckdose mit erhöhtem Berührungsschutz infrage kommt.

Die sechs Modelle im Einzelnen

reer Steckdosensicherung zum Schrauben, 20 Stück

reer

Das spricht dafür: Schraubbefestigung, schließt automatisch, 4.000 Öffnungen angegeben.

Fazit: Der Hersteller gibt eine geprüfte Mindesthaltbarkeit von 4.000 Öffnungen an — eine der wenigen nachprüfbaren Zahlen in dieser Warengruppe.

Kernfakten

Befestigung
Schraube der Steckdose
Öffnen
nur mit Stecker
Schließen
automatisch beim Abziehen
Haltbarkeit
mind. 4.000 Öffnungen (Herstellerangabe)
Passung
viele deutsche und österreichische Steckdosen
Packung
20 Stück

Am besten für: Wohnungen, in denen die Sicherung dauerhaft sitzen soll

Weniger geeignet für: Steckdosen ohne zugängliche Mittelschraube

Pro

  • Umgeht das Kleben und damit die von DSH genannte Hauptkritik
  • Kann nicht unbemerkt mit dem Stecker herausgezogen werden
  • Herstellerangabe zur Haltbarkeit ist nachprüfbar formuliert

Contra

  • Setzt eine Steckdose mit Mittelschraube voraus
  • Montage dauert länger als Einstecken

Ausstattung

  • Befestigung über die vorhandene Steckdosenschraube
  • Verstärkte Rückplatte
  • Entriegelung nur über Steckerstifte
  • Schließt beim Abziehen des Steckers selbsttätig
  • Kein Klebstoff nötig

MUTKIND Steckdosensicherung zum Stecken, 25 Stück

MUTKIND

Fazit: Eine Einordnung gehört dazu: Das Angebot wirbt mit dem Zusatz „100 % kindersicher“. Sowohl die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder als auch die Schweizer BFU halten ausdrücklich fest, dass Sicherheitsartikel keinen hundertprozentigen Schutz bieten.

Kernfakten

Befestigung
nur eingesteckt
Halt
Sicherheitskurve (Herstellerbezeichnung)
Prüfung
Verbrauchertest Prüfengel GmbH (Herstellerangabe)
Packung
25 Stück

Am besten für: Wer schnell viele Steckdosen ohne Werkzeug sichern will

Weniger geeignet für: Wer sich auf das Werbeversprechen verlassen möchte

Pro

  • Kein Klebstoff auf der Steckdose
  • Sofort einsetzbar, ohne Werkzeug

Contra

  • Wirbt mit 100 Prozent Sicherheit — dem widersprechen BAG und BFU ausdrücklich
  • Ohne Schraube geringerer Auszugswiderstand als bei Schraubvarianten

Ausstattung

  • Ohne Kleben
  • Ohne Schrauben
  • 25 Stück je Packung
  • Für gängige Schuko-Steckdosen

reer 3245020 Steckdosen-Deckel, weiß, 20 Stück

reer

Das spricht dafür: Spurlos entfernbar — die Mietwohnungs-Variante.

Fazit: Dieselbe Befestigungslogik über die Steckdosenschraube, hier als Deckelvariante. Das Angebot hebt einen Punkt hervor, der für einen großen Teil der Käufer entscheidend ist: Die Sicherung lässt sich nach Herstellerangabe spurlos wieder entfernen — das macht sie zur naheliegenden Wahl in Mietwohnungen, in denen ein Austausch der Steckdose ohnehin nicht infrage kommt.

Kernfakten

Befestigung
Schraube der Steckdose
Rückbau
spurlos entfernbar (Herstellerangabe)
Entriegelung
nur über Steckerstifte
Packung
20 Stück

Am besten für: Mietwohnungen und alles, was zurückgebaut werden muss

Weniger geeignet für: Wer eine dauerhafte Lösung ohne Rückbau plant

Pro

  • Rückbau ohne Spuren — relevant bei Auszug
  • Kein Klebstoff auf der Steckdose

Contra

  • Nur für Steckdosen mit Mittelschraube

Ausstattung

  • Verstärkte Rückplatte
  • Für gängige Steckdosen verschiedener Hersteller
  • Schließt beim Abziehen selbsttätig
  • Rückstandsfrei demontierbar

Homery Steckdosensicherung ohne Kleben, 20 Stück

Homery

Das spricht dafür: Ohne Kleben, ausdrücklich für Mietwohnungen beworben.

Fazit: Einstecklösung, die der Hersteller ausdrücklich für Mietwohnungen bewirbt: einstecken, bei Bedarf wieder entnehmen, keine Rückstände.

Kernfakten

Befestigung
eingesteckt, ohne Klebstoff
Rückbau
wieder entnehmbar
Packung
20 Stück

Am besten für: Kurzfristige Absicherung, etwa bei Besuch mit Kleinkind

Pro

  • Für Mietwohnungen gedacht
  • Kein Werkzeug nötig

Contra

  • Kein Markenname mit Ersatzteilversorgung

Ausstattung

  • Ohne Kleben
  • Rückstandsfrei
  • Weiß
  • Für Standardsteckdosen

REDTRON Steckdosensicherung, 20 Stück, schwarz

REDTRON

Das spricht dafür: Ohne Kleben, in Schwarz, mit Abziehring.

Fazit: Einstecklösung ohne Klebstoff in Schwarz — praktisch, wo dunkle Steckdosen verbaut sind und weiße Aufsätze auffallen würden. Der Hersteller beschreibt einen Abziehring zum Entnehmen und gibt an, die Baugröße gegenüber der Vorversion verkleinert zu haben, damit die Sicherung nicht herausfällt.

Kernfakten

Befestigung
eingesteckt, ohne Klebstoff
Entnahme
über Abziehring
Farbe
schwarz
Packung
20 Stück

Am besten für: Wohnungen mit dunklen Schalterprogrammen

Weniger geeignet für: Haushalte mit Kindern, die bereits gezielt an Dingen ziehen

Pro

  • Farblich passend zu dunklen Schaltern
  • Kein Klebstoff

Contra

  • Der Abziehring erleichtert das Entnehmen auch älteren Kindern

Ausstattung

  • Ohne Kleben
  • Abziehring
  • Dunkle Ausführung
  • 20 Stück je Packung

Steckdosensicherung mit Drehmechanismus, Großpackung

zeyedemo

Das spricht dafür: Drehmechanik — die Bauart mit der ausdrücklichen Einschränkung der BAG.

Fazit: Vertreter der Drehmechanik-Bauart: Die Öffnungen geben den Strom erst frei, wenn der Einsatz verdreht wird. Genau zu dieser Bauart schreibt die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder, dass verdrehbare Sicherungen relativ einfach zu öffnen seien und Kinder den Dreh mit Werkzeug herausbekommen können. Hinzu kommt eine Ungenauigkeit im Angebot selbst: Der Titel nennt 30 Stück, der Beschreibungstext 20.

Kernfakten

Mechanik
Drehmechanismus
Material
ABS (Herstellerangabe)
Stückzahl
Titel nennt 30, Beschreibung 20

Am besten für: Wer viele selten genutzte Steckdosen abdecken will

Weniger geeignet für: Haushalte mit älteren Kleinkindern

Pro

  • Große Stückzahl je Packung
  • Kein Klebstoff nötig

Contra

  • Verdrehbare Sicherungen gelten laut BAG als relativ einfach zu öffnen
  • Widersprüchliche Mengenangabe im eigenen Angebot

Ausstattung

  • Drehmechanismus
  • Großpackung
  • Für deutsche Standardsteckdosen

Datenherkunft dieses Vergleichs

Ausfallarten, Brandmechanismus und Versicherungshinweis von der Aktion Das Sichere Haus, Kennzeichnung und Einschätzung zur Drehmechanik von der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder, behördliche Einordnung vom Verbraucherportal Bayern, Grenzen von Sicherheitsartikeln von der Schweizer Beratungsstelle für Unfallverhütung. Alle Seiten am 16.09.2026 abgerufen. Eigene Tests finden hier nicht statt.

FAQ

Häufige Fragen

Welche drei Ausfallarten nennt die Aktion Das Sichere Haus?

Erhöhte Brandgefahr durch veränderten Kontaktabstand zwischen Stecker und Buchse, sich lösende Klebeeinsätze, die unbemerkt mit herausgezogen werden, und Dreh- oder Schubmechanismen, die sich nach einiger Zeit verhaken und die Öffnungen nicht mehr verdecken.

Was bedeutet die Angabe von 4.000 Öffnungen?

Es ist eine Herstellerangabe von reer zur Mindesthaltbarkeit des Mechanismus. Sie stammt nicht von einer unabhängigen Prüfstelle — aber sie ist überhaupt eine nachprüfbar formulierte Zahl, und das ist in dieser Warengruppe die Ausnahme.

Schraube oder Einstecken?

Die Schraubvariante nutzt die vorhandene Mittelschraube der Steckdose und umgeht damit das Kleben. Die Einsteckvariante braucht kein Werkzeug, hält aber nur über Reibung oder eine Rastkontur und lässt sich leichter herausziehen.

Warum trägt keines dieser Produkte ein CE-Zeichen?

Weil es keines tragen darf. Steckdosensicherungen sind nach der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder kein elektrisches Betriebsmittel nach Richtlinie 2014/35/EU.

Sind Angaben wie 100 Prozent kindersicher haltbar?

Nein. Ein Angebot dieser Auswahl wirbt damit. Die Bundesarbeitsgemeinschaft und die Schweizer BFU halten übereinstimmend fest, dass Sicherheitsartikel keinen vollständigen Schutz bieten und die Aufsicht nicht ersetzen.