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Babymatratzen: Ratgeber & Vergleich 2026

Alles über Babymatratzen: 60×120, 70×140 oder Sondergrößen fürs Beistellbett und Reisebett, wie fest sie sein müssen, Sicherheit nach DIN EN 16890 und worauf.

Kurz gesagt: Die wichtigste Eigenschaft einer Babymatratze ist, dass sie fest und eben ist – das Baby darf nicht einsinken. Die Größe richtet sich nach dem Bett: 60 × 120 cm fürs Standard-Babybett, 70 × 140 cm fürs mitwachsende Kinderbett, plus Sondergrößen für Beistellbett, Wiege und Reisebett. Wichtig: Fest, passgenau und schadstoffgeprüft (Öko-Tex, EN 16890) zählt mehr als „weich und kuschelig". Unten drei Empfehlungen und der Weg zu allen Vergleichen.

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Drei klare Empfehlungen

Je eine Matratze pro Einsatz – kuratiert nach Bewertungsbasis, nicht zufällig. Von jeder Karte geht es direkt zum passenden Vergleich.

60 × 120 cm (Standard)
Julius Zöllner Dr. Lübbe Air Premium Babymatratze 60 × 120 cm

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4.8(2.324)

Bestbewertete Babymatratze 60 × 120 cm, fester Klassiker.

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70 × 140 cm (mitwachsend)
Babysom Kindermatratze 70 × 140 cm

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4.5(2.939)

Sehr beliebte Kindermatratze 70 × 140 cm, große Basis.

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Beistellbett & Reise
Julius Zöllner Reisebettmatratze Travelsoft Premium

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4.7(4.297)

Meistbewertete Reisebettmatratze, fest trotz leicht.

Bei Amazon ansehenAnzeige · Preis & Verfügbarkeit bei AmazonSondergrößen

Vergleiche

Babymatratzen nach Größe

Ratgeber & Wissen

Kauf, Härtegrad & Sicherheit

Welche Größe braucht meine Babymatratze?

Die Größe richtet sich nach dem Bett – die drei häufigsten Fälle:

GrößePasst zuIdeal für
60 × 120 cmStandard-BabybettDie meisten Gitterbetten
70 × 140 cmmitwachsendes KinderbettWer lange nutzen will
SondergrößenBeistellbett, Wiege, ReisebettPassgenau ins kleine Bett

Die 60 × 120 cm Modelle stehen im Vergleich der besten Babymatratzen, die großen im 70 × 140 cm Vergleich und die kleinen im Sondergrößen-Vergleich.

Wie fest muss eine Babymatratze sein?

Fest. Anders als bei Erwachsenen ist „weich und kuschelig" bei Babys kein Qualitäts-, sondern ein Risikomerkmal: In eine zu weiche Matratze kann das Gesicht einsinken, was das Erstickungsrisiko erhöht. Die Norm EN 16890 prüft die Festigkeit mit einem Kugeltest. Warum das so ist und wie du es prüfst, steht im Ratgeber Wie fest muss eine Babymatratze sein?.

Worauf kommt es bei der Sicherheit an?

Auf eine feste, ebene Liegefläche, eine passgenaue Größe ohne Spalt zum Rahmen, schadstoffgeprüfte Materialien (Öko-Tex, GS-Zeichen) und eine Prüfung nach DIN EN 16890. Keine dicken, weichen Auflagen oder Kissen ins Bett. Alle Regeln stehen im Sicherheits-Ratgeber.

Schaumkern oder Kokos – was ist besser?

Beide können sicher sein, wenn sie fest genug sind. Kaltschaum/Komfortschaum ist leicht und verbreitet, Kokos wirkt besonders fest und stabil. Wichtiger als das Material sind Festigkeit, ein abnehmbarer waschbarer Bezug und eine Prüfung nach EN 16890. Die ganze Einordnung steht im Kaufleitfaden.

Passt eine Standardmatratze auch ins Beistellbett?

Meist nicht: Beistellbetten, Wiegen und Reisebetten haben eigene Sondermaße, in die eine Standard-60-×-120-Matratze nicht bündig passt. Ein Spalt oder eine zu große, sich wölbende Matratze ist unsicher. Passgenaue Sondergrößen findest du im Sondergrößen-Vergleich – passende Betten im Beistellbetten-Vergleich.

Einsteiger, Mid-Tier oder Premium – was ändert sich?

Bei Babymatratzen zahlt man für Material, Schadstoffprüfung und Verarbeitung. Einfache Schaumkernmatratzen sind günstig und leicht, oft aber weniger atmungsaktiv. Mittelklasse-Matratzen bieten bessere Belüftung, einen abnehmbaren, waschbaren Bezug und geprüfte Materialien. Premiummatratzen setzen auf hochwertige, schadstoffgeprüfte Kerne (z. B. mit Kokos-Anteil), eine feste Trittkante und eine besonders gute Luftzirkulation. Wichtiger als der Preis sind hier aber die Sicherheitsgrundlagen: fest, atmungsaktiv, schadstoffarm und exakt passend. Prüfsiegel (etwa von TÜV oder unabhängigen Warentests) helfen bei der Orientierung.

Die häufigsten Fehler beim Babymatratzenkauf

Der gefährlichste Fehler ist eine zu weiche Matratze – sie erhöht das Risiko für den plötzlichen Kindstod (SIDS), weil das Baby mit dem Gesicht einsinken kann. Ebenso kritisch: eine Lücke zwischen Matratze und Bettrahmen, in der sich der Kopf einklemmen kann – die Matratze muss exakt passen. Weitere Fehler: weiche Auflagen, Kissen oder Nestchen ergänzen, eine gebrauchte, durchgelegene Matratze übernehmen und die falsche Sondergröße fürs Beistellbett wählen. Fest, eben und passgenau ist hier sicherer als weich und gemütlich.

Kleines Babymatratzen-Glossar

  • EN 16890 – europäische Sicherheitsnorm für Matratzen für Kinderbetten.
  • Kugeltest – prüft, ob ein Babykopf zu tief in die Matratze einsinken würde.
  • Öko-Tex Standard 100 – schadstoffgeprüfter Bezug/Textil.
  • GS-Zeichen – geprüfte Sicherheit, freiwillige Prüfung durch ein Institut.
  • Klimarand / Trittkante – luftdurchlässige, verstärkte Matratzenkante.
  • Sondergröße – Maß für Beistellbett, Wiege oder Reisebett (z. B. 40 × 90 cm).

Quellen & Methodik

Aggregierte Einordnung aus öffentlich verfügbaren Ratgebern und Herstellerangaben – kein Eigentest. Genutzt u. a.:

Mehr zu unserem Vorgehen unter Methodik.

FAQ

Häufige Fragen

Welche Größe hat eine Babymatratze?

Die häufigste Größe ist 60 × 120 cm (Standard-Babybett), gefolgt von 70 × 140 cm (mitwachsendes Kinderbett). Für Beistellbetten, Wiegen und Reisebetten gibt es Sondergrößen wie 40 × 90, 50 × 90 oder 90 × 55 cm. Wichtig ist, dass die Matratze passgenau ohne Spalt in den Rahmen passt.

Wie fest muss eine Babymatratze sein?

Fest. Eine Babymatratze soll laut BZgA und Norm EN 16890 fest und eben sein, damit das Baby nicht einsinkt — zu weiche Matratzen erhöhen das Erstickungsrisiko. Der Kugeltest der Norm prüft genau das. Weiche, besonders „bequeme“ Matratzen sind für Babys nicht sicherer, sondern riskanter.

Welche Babymatratze ist die richtige?

Für ein 60 × 120 cm Babybett eine Standardmatratze, für ein 70 × 140 cm Kinderbett die größere Variante, für Beistellbett, Wiege oder Reisebett eine passgenaue Sondergröße. In jedem Fall zählt: fest, eben, passgenau und schadstoffgeprüft (Öko-Tex, EN 16890, GS-Zeichen).

Worauf muss ich bei der Sicherheit achten?

Auf einen festen, ebenen Kern (kein Einsinken), eine passgenaue Größe ohne Spalt zum Rahmen, schadstoffgeprüfte Materialien (Öko-Tex, ggf. GS-Zeichen) und eine Prüfung nach DIN EN 16890. Keine zusätzlichen weichen Auflagen, Kissen oder Nestchen ins Bett legen.

Aus welchem Material sollte eine Babymatratze sein?

Verbreitet sind fester Kaltschaum/Komfortschaum und Kokos. Wichtiger als das Material ist, dass die Matratze fest und eben ist und der Bezug abnehmbar und waschbar. Kokos wirkt oft besonders fest, Schaumkern ist leichter — beide können sicher sein, wenn sie fest genug sind.

Wie lange kann man eine Babymatratze nutzen?

Eine 60 × 120 cm Matratze wird meist bis etwa 2–3 Jahre genutzt, eine 70 × 140 cm bis ins Kindergartenalter. Aus Hygienegründen empfiehlt sich für jedes Kind eine neue, passgenaue Matratze; gebrauchte sollten fest, unbeschädigt und schadstoffgeprüft sein.

Braucht man einen Matratzenschoner?

Ein dünner, atmungsaktiver Nässeschutz ist praktisch und hygienisch. Er sollte flach und straff liegen und die feste Oberfläche nicht aufpolstern. Dicke, weiche Auflagen oder Topper gehören nicht auf eine Babymatratze, weil sie die nötige Festigkeit aufheben.