Auto aufbocken: Anleitung zum sicheren Anheben
Auto aufbocken mit Anleitung: ebener Untergrund, sichern gegen Wegrollen, Wagenheber an der Herstelleraufnahme ansetzen, mit Unterstellböcken sichern.
Die Kurzfassung: Laut ADAC das Auto auf ebenem, festem Untergrund abstellen, Handbremse und Gang bzw. P einlegen, die Radschrauben eine Vierteldrehung lösen und den Wagenheber nur an der Hersteller-Aufnahme ansetzen. Langsam anheben – und zum Arbeiten unter dem Auto immer Unterstellböcke setzen. Hier die Anleitung Schritt für Schritt.
Wie bockt man ein Auto richtig auf?
Laut ADAC das Auto auf ebenem, festem Untergrund abstellen, Handbremse und Gang bzw. P einlegen, die Radschrauben eine Vierteldrehung lösen und dann den Wagenheber an der vorgesehenen Aufnahme ansetzen. Langsam anheben, bis das Rad frei ist. Für Arbeiten unter dem Auto zusätzlich Unterstellböcke setzen. Der passende Heber steht im Rangierwagenheber-Vergleich.
In welcher Reihenfolge geht man vor?
Bewährt hat sich dieser Ablauf:
| Schritt | Was zu tun ist |
|---|---|
| 1. Sichern | Ebener Grund, Handbremse, Gang/P, Unterlegkeile |
| 2. Lösen | Radschrauben eine Vierteldrehung lösen |
| 3. Ansetzen | Wagenheber an die Hersteller-Aufnahme |
| 4. Anheben | Langsam heben, bis das Rad frei ist |
| 5. Sichern | Für Arbeiten darunter Unterstellböcke setzen |
Wo setzt man den Wagenheber an?
Nur an der vom Hersteller vorgesehenen Wagenheberaufnahme, die in der Bedienungsanleitung steht. Laut AutoZeitung nur die Hersteller-Hebepunkte mit gummiertem Auflageschutz nutzen. Falsche Ansatzpunkte verbiegen den Unterboden; bei E-Autos ist der richtige Punkt wegen der Batterie besonders wichtig.
Warum braucht man Unterstellböcke?
Weil ein Wagenheber nur zum Heben gedacht ist, nicht zum dauerhaften Abstützen. Laut AutoZeitung gehören beim Arbeiten unter dem Auto immer Unterstellböcke dazu. Ein Heber kann absacken oder wegkippen – unter einem nur so gestützten Auto zu liegen ist lebensgefährlich.
Auf welchem Untergrund darf man aufbocken?
Auf festem, ebenem Boden – am besten Beton oder Asphalt. Weicher oder schräger Untergrund ist gefährlich, weil der Heber einsinken oder wegrutschen kann. Laut ADAC das Fahrzeug auf ebener Fläche abstellen und gegen Wegrollen sichern (Handbremse, Gang bzw. P, bei Bedarf Unterlegkeile).
Wie sichert man das Auto gegen Wegrollen?
Handbremse anziehen und den ersten Gang bzw. bei Automatik P einlegen. Zusätzlich helfen Unterlegkeile an den Rädern, die am Boden bleiben. Erst dann anheben. Das verhindert, dass sich das Auto beim Anheben bewegt – eine der wichtigsten Sicherheitsregeln beim Aufbocken.
Wie lässt man das Auto wieder richtig ab?
Zuerst eventuelle Unterstellböcke entfernen, dann den Wagenheber langsam und kontrolliert ablassen, bis das Rad wieder trägt. Danach die Radschrauben über Kreuz fest anziehen. Laut ADAC die Schrauben nach etwa 50 km noch einmal nachziehen und den Reifendruck prüfen.
Lebenswichtige Sicherheitsregeln
- Nur auf ebenem, festem Untergrund; gegen Wegrollen sichern (ADAC).
- Nur an der Hersteller-Wagenheberaufnahme ansetzen.
- Unter dem Auto arbeiten nur mit Unterstellböcken – nie nur mit dem Wagenheber (AutoZeitung).
Ablauf auf einen Blick
- 1. Ebener Grund, Handbremse, Gang/P, Unterlegkeile.
- 2. Radschrauben eine Vierteldrehung lösen.
- 3. Wagenheber an die Hersteller-Aufnahme, langsam anheben.
- 4. Für Arbeiten darunter Unterstellböcke setzen.
- 5. Ablassen, Schrauben über Kreuz anziehen, nach 50 km nachziehen.
Aus dem Alltag
- Die Wagenheberaufnahme vorher im Handbuch nachschlagen – sie ist nicht überall gleich.
- Eine Gummiauflage schützt Aufnahme und Lack.
- Werkzeug und Warnweste bereitlegen, bevor das Auto angehoben ist.
Welcher Heber dazu passt, zeigt der Rangier-Vergleich, kompakte Bordheber der Scheren-Vergleich.
Quellen & Methodik
Einordnung entlang der öffentlichen Sicherheits- und Praxis-Hinweise zum Aufbocken. Genutzt u. a.:
FAQ
Häufige Fragen
Wie bockt man ein Auto richtig auf?
Laut ADAC das Auto auf ebenem, festem Untergrund abstellen, Handbremse und Gang bzw. P einlegen, die Radschrauben eine Vierteldrehung lösen und dann den Wagenheber an der vorgesehenen Aufnahme ansetzen. Langsam anheben, bis das Rad frei ist. Für Arbeiten unter dem Auto zusätzlich Unterstellböcke setzen.
Wo setzt man den Wagenheber an?
Nur an der vom Hersteller vorgesehenen Wagenheberaufnahme, die in der Bedienungsanleitung steht. Laut AutoZeitung nur die Hersteller-Hebepunkte mit gummiertem Auflageschutz nutzen. Falsche Ansatzpunkte verbiegen den Unterboden; bei E-Autos ist der richtige Punkt wegen der Batterie besonders wichtig.
Warum braucht man Unterstellböcke?
Weil ein Wagenheber nur zum Heben gedacht ist, nicht zum dauerhaften Abstützen. Laut AutoZeitung gehören beim Arbeiten unter dem Auto immer Unterstellböcke dazu. Ein Heber kann absacken oder wegkippen — unter einem nur so gestützten Auto zu liegen ist lebensgefährlich.
Auf welchem Untergrund darf man aufbocken?
Auf festem, ebenem Boden — am besten Beton oder Asphalt. Weicher oder schräger Untergrund ist gefährlich, weil der Heber einsinken oder wegrutschen kann. Laut ADAC das Fahrzeug auf ebener Fläche abstellen und gegen Wegrollen sichern (Handbremse, Gang bzw. P, bei Bedarf Unterlegkeile).
Wie sichert man das Auto gegen Wegrollen?
Handbremse anziehen und den ersten Gang bzw. bei Automatik P einlegen. Zusätzlich helfen Unterlegkeile an den Rädern, die am Boden bleiben. Erst dann anheben. Das verhindert, dass sich das Auto beim Anheben bewegt — eine der wichtigsten Sicherheitsregeln beim Aufbocken.
Wie lässt man das Auto wieder richtig ab?
Zuerst eventuelle Unterstellböcke entfernen, dann den Wagenheber langsam und kontrolliert ablassen, bis das Rad wieder trägt. Danach die Radschrauben über Kreuz fest anziehen. Laut ADAC die Schrauben nach etwa 50 km noch einmal nachziehen und den Reifendruck prüfen.