kaufebesser.deBesser kaufen
Ratgeber

Batterieladegerät-Test: 13 Prüfungen, Messwerte, Rückrufe

Batterieladegeräte, Booster und Kabel im Test: 13 Vergleichstests 2002–2025, gemessener gegen versprochenen Ladestrom und 57 Rückrufmeldungen.

Einen Test von Kfz-Batterieladegeräten hat die Stiftung Warentest nicht veröffentlicht, und auch der ADAC hat keinen. Sein Testverzeichnis führt weder Ladegeräte noch Starthilfekabel; der letzte ADAC-Test aus diesem Umfeld stammt vom Januar 2016 und prüfte sieben Starthilfe-Booster mit Lithium-Akku. Trotzdem tauchen beide Namen in den Suchvorschlägen auf: „batterieladegerät test stiftung warentest“, „batterieladegerät test adac“, „starthilfe powerbank testsieger stiftung warentest“. Wer so sucht, findet Testberichte von Zeitschriften und Prüforganisationen, nicht von den beiden Stellen, die er erwartet. Diese Datenseite stellt alle unabhängigen Prüfungen zusammen, die sich für Ladegeräte, Erhaltungslader, Booster und Starthilfekabel finden ließen: dreizehn Vergleichstests aus den Jahren 2002 bis 2025 und einen Praxisversuch mit zwei Boostern. Zu jedem Test steht, wer geprüft hat, wie viele Geräte dabei waren, was gemessen und was nur benotet wurde. Dazu kommen 57 Rückrufmeldungen aus fünf Datenbanken der Produktsicherheit. kaufebesser hat selbst kein Gerät geprüft und nichts nachgemessen; alle Quellen wurden am 20. Oktober 2026 abgerufen.

Was auf dieser Seite steht und was auf den Nachbarseiten

Hier stehen Testverfahren, Testergebnisse, gemessene Werte und Rückrufe. Welches Gerät zu welcher Batterie passt, ordnet die Übersicht der Batterieladegeräte und Starthilfen. Testnoten älterer Jahrgänge gelten für die damals geprüften Modelle; Preise aus den Testberichten sind bewusst nicht übernommen, und Amazon-Sterne spielen für Laborwerte keine Rolle.

Dreizehn Vergleichstests und ein Praxisversuch: die Testlage von 2002 bis 2025

Gesucht wurde bei der Stiftung Warentest, beim ADAC und seinen Partnerclubs ÖAMTC und TCS, bei ÖKO-TEST, beim österreichischen Konsument, bei Kassensturz, Saldo und K-Tipp in der Schweiz, bei Which? in Großbritannien, bei TÜV, DEKRA und GTÜ sowie bei den Zeitschriften AUTO BILD, Auto Zeitung, auto motor und sport und MOTORRAD, teils über die Archivkopien der Wayback Machine. Übrig bleiben die Tests in der Tabelle. Sechs davon prüfen Ladegeräte für Autobatterien, einer Motorrad-Ladegeräte, fünf Booster und Kondensator-Starthilfen, zwei Starthilfekabel; TCS und Kassensturz haben 2014 Kabel und Ladegeräte in derselben Veröffentlichung geprüft und zählen hier als ein Test.

Unabhängige Tests mit lesbarem Ergebnis (Abruf 20.10.2026)
JahrHerausgeber und PrüferGeräteWas veröffentlicht ist
2002AUTO BILD7 StarthilfekabelBefund im freien Teil, Daten nur im kostenpflichtigen Heftarchiv
2011AUTO BILD mit GTÜ8 LadegeräteNoten und Einzelbefunde, keine Messwerte
2014TCS mit Kassensturz11 Kabel, 9 LadegeräteProzentwerte, Kabellängen, Ladeströme, Gehäusetemperaturen
2016ADAC mit ÖAMTC7 Lithium-BoosterNoten je Kapitel, erfüllt oder nicht erfüllt je Temperatur
2016AUTO BILD mit GTÜ8 LadegerätePunktetabelle mit Zeilen für Nennwerte, Rückstrom, Kälte
2018AUTO BILD mit GTÜ14 LadegeräteGesamtpunkte und Punkte der elektrischen Prüfung
2019MOTORRAD mit GTÜ, Prüfung bei FAKT15 Motorrad-LadegeräteRangfolge, Rückstrom- und Funkenbefunde
2021/22auto motor und sport, MOTORRAD10 Akku-BoosterUrteile, Startversuche am Fahrzeug
2024AUTO BILD, Labor der Computer BILD15 bis 17 LadegeräteNoten, sechs Wertepaare zum Ladestrom
2024AUTO BILD6 BoosterHaltedauer bei 300 Ampere, Gewicht
2024auto motor und sport8 Kondensator-BoosterUrteile, Aufladezeit des Kondensators
2025Auto Zeitung8 LadegerätePunkte, gemessene Ladezeiten
2025Auto Zeitung6 Starthilfe-PowerbanksPunkte, Startversuche vor und nach Kälte

Hinzu kommt ein Praxisversuch von AUTO BILD aus dem Januar 2016 mit zwei Boostern an zwei Autos, ohne Noten und ohne Messwerte. Nur aus zweiter Hand bekannt ist ein AUTO-BILD-Test von 2021 mit der Prüforganisation KÜS; dazu weiter unten mehr. Über den Kabeltest berichtete K-Tipp im Januar 2015; frei lesbar ist nur der Vorspann, wonach der „Kassensturz“ mit dem TCS „elf Überbrückungskabel“ geprüft hat, der Rest liegt hinter einer Bezahlschranke. Ein britischer Vergleich von Carbuyer mit acht Mini-Boostern wertet nach fünf Starts nur die Ladestandsanzeige aus und misst keinen Strom, er bleibt deshalb außerhalb der Tabelle.

Auffällig ist das Alter der Daten. Die Booster aus dem ADAC-Test sind zehn Jahre alt, die Kabel aus dem TCS-Test zwölf, die Messung der AUTO BILD von 2002 ist ohne Bezahlzugang gar nicht lesbar. Frische Zahlen gibt es für Ladegeräte aus den Jahren 2024 und 2025, für Booster aus 2024 und 2025, für Kabel aus keinem Jahr nach 2014. Die Nachfrage richtet sich trotzdem auf das Neueste: Unter 11.878 Suchvorschlägen zum Thema stehen „batterieladegerät test 2025“ und „batterieladegerät test 2026“; einen Test aus dem laufenden Jahr gibt es nicht.

Gezählt wurden in den Suchvorschlägen 547 eindeutige Varianten zu Ladegerät-Tests und Testsiegern und 335 zu Starthilfe-Tests. Unter allen Vorschlägen nennen 18 ausdrücklich die Stiftung Warentest, 26 den ADAC. Daneben tauchen „computer bild“, „chip“ und „öamtc“ auf. Die Computer BILD hat tatsächlich gemessen, als Labor für AUTO BILD 2024. Der ÖAMTC hat 2016 den Boostertest des ADAC übernommen, einen Ladegerätetest hat er nicht. Die Seite von chip.de war beim Abruf nicht erreichbar und ist hier nicht ausgewertet.

Stiftung Warentest, ADAC, ÖKO-TEST, TÜV: wer nie Ladegeräte geprüft hat

Auf test.de liefern die Suchbegriffe „Starthilfegerät“, „Erhaltungsladegerät“ und „Überbrückungskabel“ keine Ergebnisse. Unter „Batterieladegerät“ erscheinen ein Test von Mährobotern und ein Test von Akku-Ladegeräten für Mignonzellen aus dem Jahr 2003, unter „Starthilfe“ 13 Treffer ohne einschlägigen Test, unter „Starthilfekabel“ zwei Artikel: eine Meldung von 2006, die Hinweise des ADAC wiedergibt, und ein Gerichtsurteil von 2012. Darin entschied das Amtsgericht Fürstenfeldbruck, dass die Kfz-Versicherung einer Helferin nicht für einen Schaden durch Verpolung beim Überbrücken zahlen muss, weil Starthilfe nicht als Gebrauch des Fahrzeugs gilt. Ein Produkttest ist beides nicht. Die Meldung von 2006 rät nach dem ADAC zu Kabeln nach DIN 72 553 oder ISO 6722 und zu Polzangen, die „komplett in Kunststoff eingelassen“ sind; Geräte hat sie nicht geprüft.

Getestet hat die Stiftung Warentest Starterbatterien, also die andere Seite der Klemme. Im November 2004 hielten nur 3 von 16 Batterien „gut“ durch. Im Oktober 2007 hatten 7 von 12 Batterien eine geringere Kapazität oder einen geringeren Kaltstartstrom als angegeben, ein Befund, der dem Thema dieser Seite verwandt ist: Auch bei Batterien hält die Aufschrift nicht immer, was die Messung zeigt. 2012 folgten sieben Batterien für Start-Stopp-Systeme und drei herkömmliche; EFB-Batterien gingen bei Tiefentladung laut test.de „meist schneller kaputt als die AGM“. Die Einzelergebnisse dieses Tests sind nicht frei lesbar.

Beim ADAC zeigt das Verzeichnis der alten Testseiten, über die Wayback Machine mit 963 Adressen ausgelesen, Unterordner für Autobatterien, Ruhestrom und Starthilfebooster, aber keinen für Ladegeräte oder Kabel. Der Ruhestrom-Test von 2022 hat 25 Autos gemessen, nicht Ladegeräte; was er über leere Batterien sagt, steht auf der Seite Autobatterie leer: Ursachen von Alter bis Ruhestrom. Das gelbe Ladegerät „ADAC Batterie-Ladegerät 6/12V“ mit der Nummer M12716 kommt in den Tests von AUTO BILD 2024 und Auto Zeitung 2025 vor. Es stammt von Brüder Mannesmann und wird unter ADAC-Label vertrieben; ein Testergebnis des ADAC ist der Name nicht.

ÖKO-TEST liefert die Treffer seiner Suche nur per JavaScript aus, eine Websuche ergab keinen einschlägigen Test. Konsument hat 2003 einen Ratgeber zur Starthilfe und 2004 einen internationalen Batterietest veröffentlicht, aber keinen Gerätetest. Saldo und K-Tipp berichten über die Tests von ADAC, AUTO BILD und TCS, teils hinter einer Bezahlschranke, die hier nicht umgangen wurde. Which? führt nur einen Ratgeber zum Überbrücken. TÜV und DEKRA haben keine Tests veröffentlicht; die GTÜ taucht nur als Prüfpartner von AUTO BILD und MOTORRAD auf, ihre eigenen Pressemitteilungen auf gtue.de waren nicht abrufbar. Eine Kopie der Meldung zum Test 2018 liegt aber beim Presseportal.

AUTO BILD 2024: Ladegeräte im Labor der Computer BILD

Der jüngste große Ladegerätetest steht bei AUTO BILD unter einer Artikelnummer, die schon die Tests von 2011, 2016 und 2018 trugen; die Seite sagt „Dieser Test ist von 2024“, geändert wurde sie zuletzt am 20. Mai 2026. In der Bestenliste stehen 15 Geräte, in der Vergleichstabelle 17, zusätzlich das Cartrend DP 6.0 und das Dunlop Battery Charger Trainer 1A, beide ohne Gesamtnote im Text. Eine Gerätezahl nennt der Artikel selbst nicht; die Zahlen hier sind ausgezählt.

Geprüft wurden zuerst die Anleitung, das Zubehör, die unterstützten Batterietypen, die Verarbeitung und die Praxis mit Klemmen, Umschaltung und Kabellänge. Im Labor der Computer BILD liefen dann der Ladeverlauf mit Messgerät, die Ladegeschwindigkeit auf dem Prüfstand und die kleinste Restspannung, ab der ein Gerät eine tiefentladene Batterie noch annimmt. Es folgten Sicherheitsprüfungen: ob ein Verpolungsschutz vorhanden ist und funktioniert, Kurzschlussfestigkeit, Funkenbildung, Abschalten bei abgefallener Klemme, Rückstrom aus der Batterie bei gezogenem Netzstecker und Überhitzungsschutz. Zwei Härtetests bei 50 Grad und bei Kälte schlossen sich an; die Kältetemperatur nennt der Artikel einmal mit −12 und einmal mit −10 Grad.

AUTO BILD 2024: Bestenliste der Ladegeräte (Schulnoten)
GerätNote
AEG CW10 112781,8
Noco Genius101,8
Bosch C701,9
Dino Kraftpaket 1363211,9
Ctek CT5 Time to Go2,3
Bosch C302,4
Osram BATTERYcharge 9042,6
Dino Kraftpaket 136112,7
Nexpeak NC2012,8
Güde GAB 12V/6V-4A (85145)2,9
Ctek CS ONE 40-3302,9
Mannesmann ADAC Batterie-Ladegerät 6/12V (M12716)3,1
Eufab 166473,1
Einhell CE-BC 1 M3,4
Victron Blue Smart IP224,0

Testsieger sind zwei Geräte mit derselben Note 1,8, das AEG CW10 und das Noco Genius10, beide mit 10 Ampere. Neben der Gesamtnote vergibt die Vergleichstabelle Wortnoten für Funktion, Ladegeschwindigkeit, Ausstattung, Alltagstauglichkeit und Bedienung. „Ungenügend“ in der Ladegeschwindigkeit bekamen zwei Geräte, in der Reihenfolge der Tabelle das Mannesmann-Gerät mit ADAC-Label und das Dunlop. Das Victron Blue Smart IP22, mit 4,0 Letzter der Bestenliste, nennt AUTO BILD auch bei der Ladeleistung „Schlusslicht“; um diese Messung geht es im nächsten Abschnitt. Wie sich die Testsieger in Ladestrom, Batterietypen und Kapazitätsbereich vom übrigen Angebot unterscheiden, zeigt der Vergleich der Smart-Ladegeräte nach Ladestrom je Modus.

Versprochener gegen gemessenen Ladestrom: sechs Wertepaare aus dem Labor

Unter allen gefundenen Tests ist das die einzige Stelle, an der eine Redaktion für mehrere Ladegeräte die Herstellerangabe und den eigenen Messwert nebeneinander veröffentlicht. Sechs Geräte sind es. Bei AEG und Noco nennt AUTO BILD die Messdauer, nach einer Stunde beziehungsweise nach 15 und 60 Minuten geladene Amperestunden. Bei den übrigen vier steht nur der Wert „statt der versprochenen“ Angabe, ohne Zeitbezug. Die Einheit schwankt im Artikel zwischen Ampere und Amperestunden, beim AEG ist sogar von einer „Ladespannung mit 10 Amperestunden“ die Rede. Die Grafik übernimmt die Zahlen so, wie sie dastehen.

Messwerte

Ladestrom: Herstellerangabe gegen Messung bei AUTO BILD 2024

Angaben in Ampere bzw. Amperestunden, Einheit wie in der Quelle

AEG CW10 · angegeben10AEG CW10 · gemessen10.1Noco Genius10 · angegeben10Noco Genius10 · gemessen10.4Bosch C30 · angegeben3.8Bosch C30 · gemessen3.3Dino 13611 · angegeben4Dino 13611 · gemessen1.9Nexpeak NC201 · angegeben5Nexpeak NC201 · gemessen8Victron IP22 · angegeben30Victron IP22 · gemessen16.2
  • AEG CW10 · angegeben: Herstellerangabe laut AUTO BILD, Autobatterie-Ladegeräte im Test (Test 2024, Seitenstand 20.05.2026); im Artikel als „Ladespannung mit 10 Amperestunden“ bezeichnet
  • AEG CW10 · gemessen: geladene Amperestunden nach einer Stunde laut AUTO BILD, Autobatterie-Ladegeräte im Test (Test 2024, Seitenstand 20.05.2026); eigene Rechnung: 101 Prozent der Angabe
  • Noco Genius10 · angegeben: Herstellerangabe 10 Ampere laut AUTO BILD, Autobatterie-Ladegeräte im Test (Test 2024, Seitenstand 20.05.2026)
  • Noco Genius10 · gemessen: geladene Amperestunden nach 60 Minuten, nach 15 Minuten 2,6, laut AUTO BILD, Autobatterie-Ladegeräte im Test (Test 2024, Seitenstand 20.05.2026); eigene Rechnung: 104 Prozent
  • Bosch C30 · angegeben: Herstellerangabe laut AUTO BILD, Autobatterie-Ladegeräte im Test (Test 2024, Seitenstand 20.05.2026); Bosch nennt 3,8 A mit ±10 Prozent Toleranz
  • Bosch C30 · gemessen: „3,3 statt 3,8 Ah“ laut AUTO BILD, Autobatterie-Ladegeräte im Test (Test 2024, Seitenstand 20.05.2026), Messdauer nicht genannt; eigene Rechnung: 87 Prozent
  • Dino 13611 · angegeben: „versprochene 4 Ah“ laut AUTO BILD, Autobatterie-Ladegeräte im Test (Test 2024, Seitenstand 20.05.2026)
  • Dino 13611 · gemessen: 1,9 Ah laut AUTO BILD, Autobatterie-Ladegeräte im Test (Test 2024, Seitenstand 20.05.2026), Messdauer nicht genannt; eigene Rechnung: 48 Prozent
  • Nexpeak NC201 · angegeben: „laut Hersteller“ 5 Ah, wiedergegeben in AUTO BILD, Autobatterie-Ladegeräte im Test (Test 2024, Seitenstand 20.05.2026)
  • Nexpeak NC201 · gemessen: 8 Ah laut AUTO BILD, Autobatterie-Ladegeräte im Test (Test 2024, Seitenstand 20.05.2026), Messdauer nicht genannt; eigene Rechnung: 160 Prozent
  • Victron IP22 · angegeben: „versprochene 30 Ah“ laut AUTO BILD, Autobatterie-Ladegeräte im Test (Test 2024, Seitenstand 20.05.2026); Victron führt das IP22 mit 15, 20 und 30 A
  • Victron IP22 · gemessen: 16,2 Ah laut AUTO BILD, Autobatterie-Ladegeräte im Test (Test 2024, Seitenstand 20.05.2026), Messdauer und Lademodus nicht genannt; eigene Rechnung: 54 Prozent

Grundlage: AUTO BILD, Autobatterie-Ladegeräte im Test, Test 2024, Seitenstand 20.05.2026, abgerufen am 20.10.2026. Messung im Labor der Computer BILD. Messdauer nur bei AEG CW10 (eine Stunde) und Noco Genius10 (60 Minuten) angegeben; bei den übrigen vier Geräten nennt die Quelle nur den Wert. Prozentangaben sind eigene Rechnung aus Messung geteilt durch Angabe.

Gelesen als Anteil der Angabe, ergibt sich ein breites Feld: AEG 101 Prozent, Noco 104, Bosch C30 87, Dino 13611 48, Nexpeak NC201 160 und Victron IP22 54 Prozent, alles eigene Rechnung aus den Zahlen der Quelle. Zwei Geräte halten ihre Angabe, eines liegt knapp darunter, zwei erreichen etwa die Hälfte, und eines liefert mehr als versprochen. AUTO BILD nennt einige Geräte „minimal schwächer“ als versprochen; für Dino 13611 und Victron IP22 passt das nicht, beide liefern laut Messung rund die Hälfte des Aufdrucks.

Beim Bosch C30 lohnt der Blick ins Datenblatt. Bosch gibt den Ladestrom im Automodus mit 3,8 Ampere und einer Toleranz von ±10 Prozent an; die Untergrenze liegt damit bei 3,42 Ampere, eigene Rechnung. Gemessene 3,3 Amperestunden liegen darunter, aber nur, wenn man eine Stunde Messdauer unterstellt, und die nennt AUTO BILD für dieses Gerät nicht. Ob die Abweichung am Gerät liegt oder an der Messung, die geladene Amperestunden samt auslaufender Ladephase erfasst, lässt der Artikel offen. Für das Victron gilt Ähnliches: Laut Datenblatt gibt es das IP22 mit 15, 20 und 30 Ampere sowie einen reduzierten Modus „NIGHT or LOW“. In welchem Modus die 16,2 gemessen wurden, steht nicht im Test.

Für den Leser folgt daraus etwas Handfestes. Ein Ladestrom auf der Verpackung ist ein Höchstwert des Herstellers; ob das Gerät ihn an einer bestimmten Batterie hält, zeigt erst eine Messung, und die gibt es für sechs Modelle. Wie lange eine Batterie mit einem bestimmten Strom rechnerisch braucht, beantwortet der Rechner für die Ladezeit nach Kapazität und Ladestrom; die Messungen hier zeigen, dass man dort mit dem tatsächlich gelieferten Strom rechnen sollte, nicht mit dem aufgedruckten, wo ein Messwert vorliegt.

Funken beim ersten Pol, Defekt nach der Verpolung: Sicherheitsbefunde von 2024

Vier Geräte haben im Labor beim Anschließen des ersten Pols Funken geschlagen: das Nexpeak NC201, das Eufab 16647, das Victron Blue Smart IP22 und das Mannesmann-Gerät mit ADAC-Label. Drei davon, Mannesmann, Eufab und Victron, stehen im unteren Drittel der Bestenliste, das Nexpeak auf Platz neun. Welche Klemmreihenfolge und welcher Anschlusspunkt die Quellen beim Laden nennen, steht im Ratgeber Autobatterie laden: Massepunkt, Minuspol und Belüftung.

Zwei Geräte waren nach dem Verpolungstest defekt. Das Mannesmann-Gerät zeigte danach erst 14,8 Volt, dann „FUL“ und lud nicht mehr, obwohl die Verpackung mit Verpolungsschutz wirbt. Das Eufab zeigte 15,4 Volt, dann ebenfalls „FUL“, und lud ebenfalls nicht mehr. Ein Verpolungsschutz, nach dessen Auslösen das Gerät nicht mehr lädt, hat zumindest das Ladegerät selbst nicht geschützt.

Gemessen hat AUTO BILD auch die kleinste Restspannung, bei der ein Gerät eine tiefentladene Batterie noch lädt. Genannt werden zwei Werte: Das Noco Genius10 lädt ab 1,3 Volt, das Bosch C30 ab 3,8 Volt. Rückstrom bei gezogenem Netzstecker steht zwar im Prüfprogramm, Ergebnisse je Gerät veröffentlicht der Artikel aber nicht, ebenso wenig die Ergebnisse der Härtetests bei Hitze und Kälte. Wer wissen will, ob ein bestimmtes Gerät die Batterie über Nacht entlädt, wenn der Strom ausfällt, findet die Antwort in älteren GTÜ-Tests, nicht in diesem.

Eine weitere Unstimmigkeit steht auf derselben Seite. Im Fragenteil am Ende nennt AUTO BILD das CTEK CT5 Time To Go als Testsieger, im Testtext von 2024 sind es AEG und Noco. Die Antwort im Fragenteil stammt vermutlich aus einem älteren Jahrgang; welcher das ist, sagt die Seite nicht, und belegt ist die Zuordnung nicht. Wer ein Testurteil von AUTO BILD zitiert, sollte deshalb das Jahr und den Abschnitt dazuschreiben.

GTÜ-Punkte 2018: vierzehn Ladegeräte und der Rückstrom vom Netz getrennter Geräte

Für die Ausgabe 52/2018 hat die GTÜ für AUTO BILD 14 Ladegeräte geprüft. Im Fließtext steht dagegen „im Winter 2019“, ein Widerspruch der Quelle. Vergeben wurden 500 Punkte in sechs Kapiteln: Sichtprüfung 40, Bedienung 50, Funktionsumfang 120, elektrische Prüfungen 170, Qualitätsprüfungen 80 und Preis-Leistung 40. Laut GTÜ-Pressemitteilung standen dahinter mehr als 20 Einzeldisziplinen, die größte davon das Lade- und Erhaltungsverfahren mit bis zu 50 Punkten; volle Punktzahl erreichten dort CTEK und Dino.

AUTO BILD und GTÜ 2018: Punkte von 500 und elektrische Prüfung von 170
GerätGesamtElektrikUrteil
CTEK CT5 Time to Go448164sehr empfehlenswert
Gysflash 6.12443166sehr empfehlenswert
Bosch C3430160sehr empfehlenswert
Noco Genius G 7200427164sehr empfehlenswert
Dino 12V 5A413133sehr empfehlenswert
APA Mikroprozessor 6V/12V 5A386152empfehlenswert
AEG LD 5.0384158empfehlenswert
Pearl Kfz-Ladegerät 12V/24V 7A383149empfehlenswert
Pro User 16606 DFC 900379156empfehlenswert
Black & Decker 6V/12V371151empfehlenswert
Eufab EAL 6V/12V344105bedingt empfehlenswert
Einhell CC-BC 6M334113bedingt empfehlenswert
Absaar 158002 EVO 6.0330142bedingt empfehlenswert
Excelvan 6V/12V 5A314111bedingt empfehlenswert

Bei den vier „bedingt empfehlenswerten“ Geräten hatte sich die Testbatterie in kurzer Zeit wieder entladen, wenn das Ladegerät vom Netz getrennt, aber an der Batterie angeschlossen blieb. Der Kapazitätsverlust durch diesen Rückstrom war so groß, dass es dafür keine Punkte mehr gab. Drei dieser vier, alle außer Absaar, haben laut GTÜ zudem beim An- und Abklemmen im eingeschalteten Zustand Funken gebildet. Wer ein Gerät über den Winter an der Batterie lässt, sollte genau diesen Fall kennen: Fällt der Strom in der Garage aus, arbeitet ein solches Gerät gegen die Batterie, statt sie zu erhalten. Was die Hersteller zum Dauerbetrieb sagen, ordnet der Vergleich der Erhaltungsladegeräte mit Rückstrom-Befunden ein.

Fast alle Geräte luden 2018 auf bis zu 3 Volt tiefentladene Batterien, Pearl erst ab 4,5 Volt, Dino erst ab 6 Volt. Alle fünf „sehr empfehlenswerten“ Geräte boten eine wählbare Ladespannung bis 14,7 Volt für AGM-Batterien; welche Spannungen die Batteriehersteller je Typ nennen, steht im Ratgeber AGM, Gel und Lithium richtig laden. CTEK und Dino hatten zusätzlich eine Regenerierungsfunktion bis 15,8 Volt, die laut GTÜ eine angeschlagene Batterie „unter Umständen“ wieder leistungsfähiger macht, vor allem Nassbatterien mit Säureschichtung. Gemessen hat die GTÜ diese Wirkung nicht.

GTÜ-Punkte 2016: eingehaltene Nennwerte statt Ampere

Zwei Jahre früher prüfte die GTÜ für AUTO BILD acht Ladegeräte nach demselben 500-Punkte-Schema, und aus diesem Jahrgang ist die Punktetabelle mit Einzelzeilen erhalten. Sie enthält eine Zeile, die sonst kein Test führt: „Einhaltung der angegebenen Nennwerte“. Ampere stehen dort nicht, nur Punkte von höchstens 20. Daneben stehen Zeilen für den Kapazitätsverlust durch Rückstrom, einen Kältetest der Klemmen und Leitungen bei −20 Grad und das Laden tiefentladener Batterien bei 3, 4,5, 6 und 9 Volt Restspannung.

AUTO BILD und GTÜ 2016: Punkte je Prüfzeile, jeweils höchstens 20
Gerät (Gesamt von 500)NennwerteRückstromKälte −20 °CTiefentladen
CTEK MXS 5.0 (450)20162020
Gysflash 4A (419)16162020
Banner Accucharger (415)20162016
AEG LM 4.0 (404)16162020
Bosch C3 (403)16162016
4Load Charge Box 3.6 (382)1616208
Speeds BL-530 (375)412420
Einhell BT-BC 4D (374)164208

Volle Punkte für die Nennwerte erreichten zwei von acht Geräten, CTEK MXS 5.0 und Banner Accucharger. Fünf bekamen 16, das Speeds BL-530 nur 4. Beim Rückstrom hat kein Gerät die volle Punktzahl, das beste Ergebnis sind 16 Punkte; das Einhell BT-BC 4D bekam 4. Abgewertet wurde Speeds, weil sein Kabel bei −20 Grad schwächelte, Einhell, weil das Gerät nur in Innenräumen einsetzbar ist; in der Zeile Schutzart bekam es 2 von 10 Punkten. Alle acht erhielten volle Punkte für Verpolungsschutz, Kurzschlussfestigkeit und Funkenbildung, Leistungsaufnahme im Stand-by und das Verhalten bei 170 bis 265 Volt Netzspannung.

Wer diese Tabelle neben die Messung von 2024 legt, sieht den Unterschied zwischen Bewertung und Messwert. Die GTÜ sagt, wie gut ein Gerät seine Nennwerte einhält, in Punkten, aber nicht, wie weit es danebenliegt. AUTO BILD 2024 nennt die Abweichung in Zahlen, aber für sechs Geräte und ohne einheitliche Messdauer. Beides zusammen ergibt kein vollständiges Bild, aber zwei unabhängige Hinweise, dass Nennwerte bei Ladegeräten nicht selbstverständlich gehalten werden.

AUTO BILD 2011 und ein Test von 2021, den es nur aus zweiter Hand gibt

Der älteste Ladegerätetest mit GTÜ-Beteiligung erschien im November 2011 und prüfte acht Geräte. Testsieger mit Note 1 wurde das CTEK MXS 5.0 mit der „schnellsten Aufladung im Testfeld“; es folgten Bosch C3 mit 1-, M+S Intelli 2 mit 2, Cartrend MP 3800 und Saito Pro Charger XL mit 2-, AEG LP Plus und ProTech M42 mit 3 sowie Cartrend 6A mit 4. Messwerte sind nicht veröffentlicht, nur Befunde in Worten.

Diese Befunde sind trotzdem aufschlussreich, weil sie dieselben Schwächen zeigen wie die späteren Tests. Beim M+S Intelli 2 stimmten die angezeigten Werte „teilweise nicht mit den reellen Werten“ überein. Das ProTech M42 hatte einen „sehr hohen Rückstrom“ bei angeschlossener Batterie. Das AEG LP Plus fiel im Kältetest durch. Das Cartrend 6A war nicht kurzschlussfest, und es fiel wie der Saito beim Falltest durch. Rückstrom, Kälte und Kurzschluss tauchen also schon 2011 als Prüfpunkte auf.

Den Test von 2021 kennt man nur aus zwei Berichten. Eine Pressemitteilung von CTEK vom September 2021 meldet, AUTO BILD habe mit der Prüforganisation KÜS acht Ladegeräte geprüft, darunter Geräte von Noco, Gys und Bosch; das CT5 Time To Go habe 428 von 460 Punkten erreicht. Die Schweizer Zeitschrift K-Tipp nennt im selben Monat CTEK CT5 Time To Go, NOCO Genius 5 und Bosch C3 als gut. Der Originalartikel von AUTO BILD aus diesem Jahr lag für diese Seite nicht vor. Eine Herstellermitteilung ist kein Testbericht; die Zahlen stehen hier deshalb nur mit diesem Vorbehalt.

TCS und Kassensturz 2014: neun Ladegeräte mit Ladestrom und Temperatur

Der Touring Club Schweiz hat im Dezember 2014 gemeinsam mit der SRF-Sendung Kassensturz neun Ladegeräte und elf Starthilfekabel geprüft. Die Ergebnistabelle liegt als PDF vor; ihre Spalten sind im Textauszug vermischt, die Zuordnung der Werte zu den Modellen stammt deshalb aus dem gerenderten Bild der Seite, die Zahlen selbst stehen im PDF-Text. Gewichtet wurden bei den Ladegeräten Funktion mit 0,5, Handhabung mit 0,3 und Sicherheit mit 0,2.

TCS 2014: Ladegeräte, Gesamtwert, Ladeströme und höchste Temperatur beim Laden
GerätGesamtLadeströmeMax. °C
Micromaxx MD1332379 %0,8 / 3,8 A46
Bosch C377 %0,8 / 3,8 A46
4Load Charge Box 3.675 %0,8 / 3,6 A55
SPA Cartrend71 %0,8 / 3,8 A53
CTEK MXS 5.069 %0,3 bis 5 A60
Stanley BC 1558 %keine Angabe30
Alpin 6/12V DC38 %0,8 / 4,2 A70
GYS Flash 7A38 %0,8 / 7 A53
Einhell BT-BC 10E38 %7,1 A47

Die ersten fünf erhielten „sehr empfehlenswert“, das Stanley „empfehlenswert“, abgewertet wegen einer unverständlichen Anleitung. Die letzten drei sind „bedingt empfehlenswert“, jeweils aus einem anderen Grund: Das Alpin wegen Verbrennungsgefahr, in der Temperaturzeile steht bei ihm mit 70 Grad der höchste Wert; das GYS wegen eines deutschen Schuko-Steckers; das Einhell wegen fehlender Funktionen und eines manuellen Schutzsystems mit Sicherung. Verpolungs-, Überlast- und Kurzschlussschutz hatten alle neun.

Ob die Spannungen und Ströme in der Tabelle gemessen oder vom Hersteller übernommen sind, sagt der TCS nicht ausdrücklich; sie stehen unter der Überschrift „Elektrische Prüfungen“. Die höchste Temperatur beim Laden reicht von 30 Grad beim Stanley bis 70 Grad beim Alpin. Daneben führt die Tabelle einen Wirkungsgrad, in der Schreibweise der Quelle ohne Einheit zwischen 64.351 beim Einhell und 83.759 beim CTEK; was diese Zahl genau bedeutet, erläutert das PDF nicht.

Die elf Kabel desselben Tests mussten einen Kleinwagen, einen Mittelklassewagen und einen größeren Diesel starten. Die fünf Kabel der Klasse 25 mm² und mehr kamen auf 66 bis 73 Prozent und waren alle „sehr empfehlenswert“. Bei den sechs dünneren lag die Spanne zwischen 30 und 62 Prozent; drei davon wurden abgewertet, weil sie den Diesel nicht starteten. Was das für die Wahl des Querschnitts bedeutet und wie lang die Kabel gemessen tatsächlich waren, wertet der Vergleich der Starthilfekabel nach Querschnitt und Norm aus.

Auto Zeitung 2025: acht Ladegeräte an einer halbleeren 95-Ah-Batterie

Die Auto Zeitung hat im Dezember 2025 acht Ladegeräte an einer altersschwachen 95-Ah-Batterie in einem älteren VW Polo geprüft. Vor jedem Lauf wurde die Batterie auf 50 Prozent ihrer Kapazität gebracht, die Ausgangsspannung lag um 12,2 Volt und wurde laufend per Multimeter überwacht. Gemessen wurde laut Methodenteil die Zeit, bis die Batterie den Wagen wieder problemlos startet. Zusatzpunkte gab es für die Regeneration einer sulfatierten 45-Ah-Batterie mit weniger als 2,0 Volt Restspannung.

Auto Zeitung 2025: Punkte von 100 und gemessene Ladezeit an der 95-Ah-Batterie
GerätPunkteLadezeit
AEG Automotive 97024 LT 1082 (gut)55 Minuten
Bosch C40-Li79 (gut)1:45 Stunden
Noco Genius 5730:55 Stunden
CTEK MXS 5.071am längsten, keine Zahl
Einhell CE-BC 10 M70etwas unter zwei Stunden
ADAC Batterie-Ladegerät M12716692:20 Stunden
Nexpeak 1-20A6450 Minuten
Hausprofi Kfz-Batterieladegerät56 (ausreichend)keine Angabe

Die Punkte verteilen sich auf Funktionalität 50, Qualität 20, Sicherheit 20 und Nachhaltigkeit 10. Der Testsieger AEG kam auf 40, 19, 15 und 8, das Nexpeak bekam mit 19 die meisten Sicherheitspunkte, lag aber in der Funktionalität mit 23 hinten. Das Nexpeak erkennt eine Verpolung und meldet „Reverse Connection“, es lädt mit bis zu 20 Ampere; mit welchem Strom es im Test lief, steht nicht da. Das Mannesmann-Gerät mit ADAC-Label wurde beim Regenerieren „recht warm“. Gemessen wurden auch die Klemmenkabel: knapp 60 Zentimeter beim Hausprofi, 185 beim AEG.

Auto Zeitung 2025, Ladegeräte: Teilpunkte je Kategorie
GerätFunktion (50)Qualität (20)Sicherheit (20)Nachhaltigkeit (10)
AEG LT 104019158
Bosch C40-Li3818149
Noco Genius 54114126
CTEK MXS 5.03517118
Einhell CE-BC 10 M3017167
ADAC M127162817168
Nexpeak 1-20A2315197
Hausprofi269156

Sortiert man nach der Sicherheit, steht die Rangfolge fast auf dem Kopf. Das Nexpeak, in der Gesamtwertung Siebter, hat mit 19 von 20 die meisten Sicherheitspunkte, Einhell und das Mannesmann-Gerät folgen mit 16. Das CTEK MXS 5.0 bekam mit 11 die wenigsten, das Noco Genius 5 mit 12 die zweitwenigsten, obwohl das Noco in der Funktion mit 41 Punkten vorn liegt. Woraus sich die Sicherheitspunkte im Einzelnen zusammensetzen, schlüsselt die Auto Zeitung nicht auf.

Die Zeiten sind nur innerhalb dieses Tests vergleichbar. Eine halbleere Batterie, die wieder startet, ist nicht dasselbe wie eine volle; für den CTEK zitiert die Auto Zeitung selbst dessen Anleitung, wonach mehr als 20 Stunden für eine Standardbatterie normal seien. Wer die 55 Minuten des AEG mit einer Ladezeitrechnung für eine volle Batterie vergleicht, vergleicht zwei verschiedene Ziele. Der Preis-Leistungs-Sieger heißt im Text Einhell CE-BC 10 M, in einer Bildunterschrift CE-BC 4 M.

MOTORRAD und GTÜ 2019: fünfzehn Ladegeräte an der 4-Ah-Batterie

Für Motorradbatterien hat MOTORRAD im Februar 2019 mit der GTÜ 15 Ladegeräte geprüft, beim Prüf- und Ingenieurzentrum FAKT in Heimertingen. Das Schema umfasste rund 20 Einzelbeurteilungen und 500 Punkte, dazu einen Falltest aus einem Meter auf Beton und das Laden tiefentladener Batterien bis 3 Volt. Viele der Geräte sind dieselben Modelle, die auch an Autobatterien geprüft wurden, die Testbatterie hatte aber nur 4 Ah.

Vorn lag das CTEK CT5 Powersport mit „sehr gut“ und über 450 Punkten, dahinter mit „gut“ Gysflash 6.12, Bosch C3, Pro Charger 4000, Kooroom TKB7, Dino 12V 5A, Optimate 4, APA Mikroprozessor, AEG LD 5.0, hi-Q Tools 900 und Black & Decker. „Befriedigend“ erhielten Shido DC3, Eufab EAL, Einhell CC-BC 6M und Excelvan. Alle Geräte luden die 4-Ah-Batterie innerhalb von fünf Stunden. Bei den letzten drei fand die GTÜ Funken beim An- und Abklemmen und eine Entladung der Batterie über das vom Netz getrennte Ladegerät.

AEG und Shido waren nach dem Falltest ohne Funktion. Tiefentladene Batterien nahm das Dino erst ab 6 Volt an, das hi-Q Tools ab 4,5 Volt. Ampere-Messwerte stehen nicht im Bericht; die Ladeströme, die er nennt, sind Herstellerdaten unter „Besonderheiten“. Drei Gerätenamen tauchen in mehreren GTÜ-Tests weit hinten auf: Eufab EAL, Einhell CC-BC 6M und Excelvan, 2018 an der Autobatterie und 2019 an der Motorradbatterie. Welche Geräte heute für 6 Volt und für Lithium-Motorradbatterien taugen, vergleicht die Seite Motorrad-Ladegerät für 6 und 12 Volt.

ADAC und ÖAMTC 2016: sieben Lithium-Booster bei Wärme und Frost

Der einzige ADAC-Test im Umfeld dieser Seite erschien am 19. Januar 2016; der ÖAMTC veröffentlichte ihn als Partnertest. Geprüft wurden sieben Booster mit Lithium-Akku und einem höchsten Dauerstrom von 200 bis 300 Ampere. Die Gewichtung: Handhabung, Kennzeichnung und Anleitung 20 Prozent, Funktion 50, Sicherheit 30. Zur Funktion gehörten Spitzenstrom, Dauerstrom bei 75, 50 und 25 Prozent Ladezustand, Dauerstrom bei verschiedenen Temperaturen und eine Kapazitätsprüfung; zur Sicherheit Kurzschluss, Tiefentladung, Verpolung, Überladung, Schwingung, Schock, Quetschung, Fall und Schutzart.

ADAC 2016: Noten gesamt und je Kapitel (Schulnoten)
BoosterGesamtFunktionSicherheit
Dino Starthilfe 1361022,22,61,4
Afendo 5 in 12,52,42,1
Pro User LI400A2,53,21,8
Noco GB303,14,51,2
Xlayer Powerbank Off-Road4,02,74,0
APA Power Pack 165284,02,74,0
Kunzer MPB904,04,34,0

Der Kernsatz des ADAC: Keines der Geräte erfüllte seine Leistungsangaben bei −18 Grad, bei 0 Grad nur eines, der Afendo. Bei Raumtemperatur erfüllten laut ÖAMTC sechs von sieben ihre Angaben. Xlayer, APA und Kunzer wurden wegen sicherheitskritischer Mängel bei der Kurzschlussfestigkeit abgewertet; ihre Gehäuse schmolzen „unter starker Wärme- und Rauchentwicklung“, offenes Feuer gab es nicht. Der Noco GB30 erreichte die angegebenen 400 Ampere Spitzenstrom nicht und den Startstrom von 200 Ampere nur bei +55 Grad voll; dafür bestand er als einziges Gerät die Prüfung der Schutzart.

ADAC 2016: Herstellerangabe laut Datenblatt gegen das Prüfergebnis bei Kälte
BoosterStartstrom laut HerstellerKapazität laut Herstellerbei 0 °C erfülltbei −18 °C erfüllt
Dino 136102300 A18000 mAhneinnein
Afendo 5 in 1300 A18.000 mAhjanein
Pro User LI400A200 A30,72 Whneinnein
Noco GB30200 A24 Whneinnein
Xlayer Off-Road200 A12.000 mAhneinnein
APA 16528200 A12.000 mAhneinnein
Kunzer MPB90200 A9.000 mAhneinnein

Die beiden Kältespalten folgen aus der Gesamtaussage des ADAC: bei 0 Grad nur der Afendo, bei −18 Grad keines der sieben Geräte. Auf den Detailseiten steht beim Noco GB30 zu diesen beiden Temperaturen keine eigene Aussage. Schon die Herstellerangaben zur Kapazität sind untereinander nicht vergleichbar: Fünf Hersteller geben Milliamperestunden an, zwei Wattstunden, und ohne die Zellspannung lässt sich das eine nicht ins andere umrechnen. Einen Spitzenstrom von 400 Ampere erwähnt der ADAC bei Noco, Pro User und Xlayer; erreicht hat ihn nur der Xlayer. Benotet wurde auf der üblichen Skala des Clubs, 0,6 bis 1,5 ist „sehr gut“, ab 4,6 „mangelhaft“. Die drei abgewerteten Geräte stehen bei 4,0.

Weitere Einzelbefunde: Der Afendo lieferte seinen Dauerstrom bei +25, +55 und 0 Grad, war nach Verpolung, Kurzschluss, Tiefentladung und Schutzartprüfung aber defekt. Der Pro User verfehlte die 400 Ampere Spitzenstrom und war als einziges Gerät nach der Schwingungsprüfung defekt; bei der Kapazität bekam er die Bestnote. Die Kapazität von Xlayer und APA nennt der ADAC „schlecht“. Der ÖAMTC ergänzt, dass sich die Kapazitätsangaben „größtenteils“ auf die Einzelzellen beziehen und für Käufer deshalb nicht nachvollziehbar sind; diese Werte sind aus einem Bild-PDF abgelesen. Der ADAC fordert von den Herstellern korrekte Kapazitätsangaben. Bemerkenswert ist der Xlayer: Der ÖAMTC nennt ihn als Beispiel für „außergewöhnlich hohe Leistung“ bei Raumtemperatur, er erreichte als einziger die angegebenen 400 Ampere Spitzenstrom und bekam beim ADAC für den Dauerstrom bei 75 Prozent Ladung die Bestnote. Abgewertet auf 4,0 wurde er trotzdem, weil sein Gehäuse im Kurzschlusstest schmolz. Leistung und Sicherheit laufen bei diesem Gerät auseinander, und die Gesamtnote zeigt nur das Ergebnis der Abwertung.

Was fehlt, sind die Messwerte selbst. Weder die Übersicht noch die sieben Detailseiten, die eingebetteten Daten, die alte Testseite im Archiv oder das dort verlinkte PDF enthalten Ampere, Amperestunden oder Wattstunden; das PDF beschreibt nur die Qualitätssicherung des ADAC. Die Prüftemperaturen weichen zudem ab: Die Übersicht nennt +55, +20, 0 und −20 Grad, die Detailseiten +25 und −18 Grad. Was die Befunde für Lagerung und Nachladen eines Boosters heißen, steht im Vergleich der Starthilfe-Powerbanks mit Kälte- und Lagerangaben.

AUTO BILD 2024: sechs Booster gegen 300 Ampere

AUTO BILD hat 2024 sechs mobile Starthilfegeräte geprüft. Kernversuch war das Durchhaltevermögen bei einem Startstrom von 300 Ampere, laut Text „in Anlehnung an EN-Norm“, bei 20 Grad und in einer Kältebox bei −12 Grad. Gemessen wurde mit einem Leistungsmessgerät ZES Zimmer LMG671 an einer Stromquelle EA PSB 10080-1000 mit 1000 Ampere, die Kältetests liefen in einer Klimakammer Memmert ICP260eco. Dazu kamen manueller Modus, entnehmbare Energie, Funkenschutz, Verpolungsschutz, Kurzschlussfestigkeit, Gewicht startbereit und Klemmenlänge.

AUTO BILD 2024: Note, Haltedauer bei 300 Ampere und 20 °C, Gewicht startbereit
BoosterNote300 A bei 20 °CGewicht
Dino Kraftpaket 12V-600A1,4Abbruch nach 5 s893 g
Noco Boost Plus GB401,7kein Abbruch nach 10 s917 g
Osram BATTERYstart 4001,7Abbruch nach 3,5 s871 g
Topdon JS12002,0Abbruch nach 3,5 s751 g
Hulkman Alpha 85S2,1Abbruch nach 3,5 s1.116 g
Nexpow Q10S2,5Abbruch nach 2,5 s895 g

Nur Dino und Noco hielten 300 Ampere bei 20 Grad mindestens fünf Sekunden, der Noco über zehn. Bei −12 Grad lieferten nur Dino und Osram „gute Ergebnisse“; beim Topdon war nach etwa zwei Sekunden Schluss. Der Nexpow versagt laut Text „bei 20°C“ nach einer Sekunde, obwohl dieselbe Seite für 20 Grad 2,5 Sekunden nennt; gemeint ist vermutlich der Kälteversuch, so steht es aber nicht da. Nennenswert erwärmt hat sich kein Gerät, die Sicherheitsfunktionen waren bei allen „tadellos“. Sechs-Volt-Oldtimer und Lkw mit 24 Volt kann keiner der sechs versorgen.

Die Tabelle von AUTO BILD hat auch eine Spalte „Akku-Kapazität“ mit fünfstelligen mAh-Werten. Im Fließtext heißt es beim Dino dagegen „über 6200mAh“ und beim Topdon „über 3200mAh“, ein Faktor zehn gegenüber der Spalte. Ob die Spalte Herstellerangaben oder Messungen enthält, sagt die Quelle nicht. Diese Zahlen sind hier deshalb nicht übernommen. Einen Hinweis gibt die Anleitung des Topdon JumpSurge 1200, die als Herstellerdokument bei einem Händler liegt: 10.000 mAh bei 3,7 Volt, also 37 Wattstunden. Auf 12 Volt umgerechnet wären das rund 3.100 mAh, eigene Rechnung, und damit nahe an den „über 3200mAh“ aus dem Fließtext. Ob AUTO BILD tatsächlich so gerechnet hat, steht nirgends; belegt ist nur, dass die beiden Angaben auf derselben Seite nicht zusammenpassen. Die heutige Fassung der Seite zeigt in der Tabelle nur noch drei der sechs Geräte, vollständig ist sie in einer Archivkopie vom August 2024; der Hulkman heißt in einer Bildunterschrift „Alpha 65“.

Auto Zeitung 2025 und ams 2021/22: Startversuche statt Strommessung

Die Auto Zeitung hat im November 2025 sechs Starthilfe-Powerbanks an einem VW T5 mit 1,9-Liter-Diesel und einer altersschwachen 95-Ah-Bleibatterie geprüft, die auf 12,2 Volt gehalten wurde. Gezählt wurden Startversuche mit voll geladener Powerbank bis zur Erschöpfung, höchstens 15, danach die Ladezeit der Powerbank. Anschließend lagen die Geräte 48 Stunden bei −12 Grad im Eisfach, und der Versuch wurde wiederholt.

Auto Zeitung 2025: Punkte von 100, Startversuche vor und nach 48 Stunden bei −12 °C
PowerbankPunkteStarts normalnach Kälte
Featoo (mit Kompressor)87155
Sucfocus 4000A76keine Zahl („mustergültig“)8
Povasee 4000A UltraSafe7415versagt
Gooloo 3000A7215„muss passen“
Asperx 4000A70höchstens 8„komplett passen“
AstroAI B867höchstens 5höchstens 5

Drei der sechs Powerbanks starteten nach der Kälte nicht mehr. Die Ladezeit danach lag beim Featoo bei 2:15 Stunden, beim Sucfocus bei 3:10, beim Gooloo bei 3:35 und beim Asperx bei mehr als fünf Stunden. Bei der Sicherheit, geprüft an Verpolung, Kurzschluss, Funkenflug und offenen stromführenden Teilen, fand die Auto Zeitung bei keinem Gerät „ernsthaft etwas zu bemängeln“. Der Asperx warnt als einziger akustisch vor Verpolung, der Povasee schaltet sich nach 15 Sekunden ohne Startversuch ab. Ein Spitzenstrom steht nur im Modellnamen, 3000A oder 4000A; gemessen wurde er nicht, und beim Povasee nennt der Produktkasten sogar 6000A.

Auch hier lohnen die Teilpunkte in den Kategorien Funktionalität, Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Der Featoo erhielt 39, 18, 20 und 10, der Sucfocus 36, 14, 18 und 8, der Povasee 27, 17, 20 und 10, der Gooloo 29, 15, 19 und 9, der Asperx 23, 18, 20 und 9 und der AstroAI 26, 13, 19 und 9. Volle Sicherheitspunkte haben drei Geräte, darunter der Povasee, der nach der Kälte versagte; die Kälteschwäche schlägt sich bei ihm in der Funktion nieder, nicht in der Sicherheit. Beim Asperx ist es ähnlich. Ein hoher Sicherheitswert sagt bei diesem Test also nichts darüber, ob das Gerät im Winter startet.

Für auto motor und sport und MOTORRAD wurden im Herbst 2021 Akku-Booster gekauft, MOTORRAD führt zehn, auto motor und sport neun davon. Geprüft wurde an zwei Autos: an einem Jeep Wrangler von 2012 mit 2,8-Liter-Diesel und altersschwacher 94-Ah-Batterie und an einem Ford Focus 1.5 EcoBoost mit gezielt tiefentladener 65-Ah-Batterie. Je Gerät gab es drei Startversuche ohne Nachladen, mit höchstens fünf Sekunden Orgeln und 15 Sekunden Pause. Die Messtechnik kam von der M+S Solution GmbH, ein KÜS-Sachverständiger kontrollierte. Testsieger wurde das Dino Kraftpaket, „bedingt empfehlenswert“ der Ultimate Speed UMAP 12000 A2, alle übrigen „empfehlenswert“; MOTORRAD vergibt dafür „sehr gut“, „befriedigend“ und „gut“.

Bemerkenswert ist ein Befund gegen die Herstellerangabe in umgekehrter Richtung: Der Profi Power JSF 4000 startete den 2,8-Liter-Diesel, obwohl seine Anleitung ein Hubraumlimit von 1,9 Litern nennt, und auch der Ultimate Speed brachte einen laut Anleitung „zu großen“ Diesel in Gang. Beim Osram 300 und 400 war das stärkere Gerät laut Test „nur auf dem Papier“ überlegen. Strom oder Kapazität haben beide Zeitschriften nicht gemessen; alle Leistungsdaten im Bericht sind ausdrücklich Herstellerangaben. Der Bericht erschien 2022 bei MOTORRAD und 2024 bei auto motor und sport; promobil hat den Text von auto motor und sport übernommen.

Kondensator-Booster 2024 und der Praxisversuch von 2016

Eine eigene Bauart hat auto motor und sport im Februar 2024 geprüft: acht Booster mit Kondensator statt Akku, die ihre Energie vor dem Start aus der schwachen Fahrzeugbatterie ziehen. Testfahrzeuge waren ein Fiat Ducato von 2015 mit 2,3-Liter-Diesel und einer 75-Ah-Batterie, die unter Last acht Volt zeigte, ein Ford Fiesta von 2007 mit 44 Ah und eine Suzuki GSX 750 mit 8 Ah, beide Batterien deutlich unter 10 Volt. Gemessen wurde die Zeit, die der Kondensator vor dem Start zum Aufladen braucht: etwa zwei bis vier Minuten, beim Utrai rund sechs.

„Sehr gut“ erhielten der Testsieger M+S Booster 400 A, Elparts Reanimator Surge und Panther Ulcon 12, „gut“ BGS Art. 74240, GYS Startronic 800, Kunzer CSC 12 und Utrai Jstar X1, „befriedigend“ der BC Battery Controller Jumpstarter Supercab. Der Utrai schaffte den Dieselstart „auch nach mehreren Versuchen nicht“. Strommesswerte veröffentlicht der Test nicht.

Der Praxisversuch von AUTO BILD aus dem Januar 2016 bestand aus zwei Geräten an zwei Autos: einer Mercedes C-Klasse mit tiefentladenem Akku bei 2,05 Volt und einem Suzuki Swift. Der Kunzer Multi Pocket Booster mit Lithium-Polymer-Akku startete die C-Klasse. Der A.T.U.-Booster mit Bleibatterie startete den Swift, scheiterte aber am Mercedes; laut Anleitung ist er nur für Benziner bis 1,6 Liter gedacht. Die Startströme im Bericht stammen vom Hersteller.

Starthilfekabel: AUTO BILD 2002 hinter der Bezahlschranke, TCS 2014 im PDF

Für Starthilfekabel gibt es zwei Tests. AUTO BILD prüfte im Februar 2002 sieben Kabel verschiedener Längen und Querschnitte gegen die Norm. Frei lesbar ist nur der Befund: Es würden „irreführende Querschnittsangaben“ gemacht, und einige Kabel mit Normbezug zeigten „deutliche Mängel“. Mit dem Querschnitt sei der Kupferkern gemeint, nicht das ganze Kabel. Modelle und Daten stehen nur im kostenpflichtigen Heftarchiv, und unter der heutigen Adresse liegt ein Ratgeber ohne Testdaten.

Der TCS-Test von 2014 ist der zweite. Gewichtet wurde dort Funktion mit 0,8, Sicherheit und Handhabung mit je 0,1; erfasst wurden Normangaben nach DIN 72 553 oder ISO 6722, die Isolierung der Zangen, Verschleiß, Leitermaterial und die Länge laut Hersteller gegen die gemessene Länge. Bei allen elf Kabeln steht als Leitermaterial „Alu/Kupfer“. Beim Einhell BT-BO 16A war der Kabelquerschnitt mit 25 mm² angegeben, der Leiter hatte aber 16 mm²; dieser Wert ist aus dem gerenderten PDF abgelesen. Gemessene Querschnitte veröffentlicht der TCS nicht. Die gemessenen Längen lagen höchstens sieben Zentimeter neben der Angabe, beim Landi-Kabel mit 307 statt 300 Zentimetern, eigene Rechnung aus der Tabelle.

Ein Hitzebefund steht im SRF-Bericht zum selben Test: Das Kabel von Landi wurde beim Diesel so heiß, dass die Kontakte „in den Zangenkunststoff geschmolzen“ sind. OBI erklärte dort, sein 16-mm²-Kabel aus Kupfer entspreche 25 mm² Aluminium und sei laut Anleitung für Pkw bis 220 Ampere geeignet. Die längere Auswertung mit Querschnittsregeln der verschiedenen Quellen gehört auf die Kabelseite; hier zählt, dass sich aus der Zeit nach 2014 kein frei lesbarer Kabeltest finden ließ.

Testsieger nach Jahrgang: welche Namen wiederkehren

Wer „batterieladegerät testsieger“ sucht, bekommt je nach Jahr und Zeitschrift eine andere Antwort. Die Tabelle nennt für jeden Test das Gerät an der Spitze, mit der Wertung, die der jeweilige Test vergibt. Bei TCS 2014 gibt es keinen ausdrücklichen Testsieger; dort steht das Gerät mit dem höchsten Prozentwert.

Gerät an der Spitze je Test (Wertung nach dem Schema des jeweiligen Tests)
TestAn der SpitzeWertung
AUTO BILD und GTÜ 2011, LadegeräteCTEK MXS 5.0Note 1
TCS 2014, LadegeräteMicromaxx MD1332379 %
TCS 2014, KabelSW-Stahl 25 mm²73 %
ADAC 2016, BoosterDino Starthilfe 136102Note 2,2
AUTO BILD und GTÜ 2016, LadegeräteCTEK MXS 5.0450 von 500
AUTO BILD und GTÜ 2018, LadegeräteCTEK CT5 Time to Go448 von 500
MOTORRAD und GTÜ 2019, Motorrad-LadegeräteCTEK CT5 Powersportüber 450 von 500
ams und MOTORRAD 2021/22, BoosterDino Kraftpaket 600-12Vsehr empfehlenswert
AUTO BILD 2024, LadegeräteAEG CW10 und Noco Genius10Note 1,8
AUTO BILD 2024, BoosterDino Kraftpaket 12V-600ANote 1,4
ams 2024, Kondensator-BoosterM+S Booster 400 Asehr gut
Auto Zeitung 2025, LadegeräteAEG Automotive 97024 LT 1082 von 100
Auto Zeitung 2025, PowerbanksFeatoo mit Kompressor87 von 100

Zwei Namen wiederholen sich. Bei den Ladegeräten stand CTEK in vier Tests von 2011 bis 2019 vorn, dazu laut Herstellermitteilung 2021. In den beiden jüngsten Tests ist das anders: Bei AUTO BILD 2024 kam das CT5 Time to Go mit 2,3 auf Platz fünf, bei der Auto Zeitung 2025 das MXS 5.0 mit 71 Punkten auf Platz vier. Bei den Akku-Boostern führte Dino in drei von vier Tests mit Rangliste, beim ADAC 2016, bei ams 2021/22 und bei AUTO BILD 2024; im Test der Auto Zeitung 2025 war kein Dino dabei. Eine Testübersicht von motor.com.de vom September 2026, die die Tests nur wiedergibt und selbst nicht prüft, sieht das Dino Kraftpaket „in drei der vier Tests unter den besten Geräten“.

Zwei Testsieger mit dem Namen AEG sind zwei verschiedene Geräte: das CW10 11278 bei AUTO BILD und das Automotive 97024 LT 10 bei der Auto Zeitung. Dass ein Hersteller vorn liegt, sagt deshalb wenig über ein anderes Gerät derselben Marke. Für das Motorrad zählt der Test von 2019, für die Kondensator-Bauart der von 2024; in den übrigen Feldern ist der jeweils jüngste Test nicht automatisch der aussagekräftigste. Der ADAC-Test von 2016 bleibt der einzige mit Kältemessung bei −18 Grad, die AUTO BILD 2024 der einzige mit Ladestrom-Messwerten.

Rückstrom, Funken, Verpolung: was die Ladegerätetests quer zeigen

Legt man die sieben Ladegerätetests nebeneinander, wiederholen sich drei Prüfpunkte. Rückstrom, also die Entladung der Batterie über ein angeschlossenes Gerät ohne Netzstrom, steht in fünf Tests im Prüfprogramm: GTÜ 2011, 2016, 2018, MOTORRAD 2019 und AUTO BILD 2024. In vier davon gibt es Befunde je Gerät, nur AUTO BILD 2024 veröffentlicht keine. Betroffen waren 2011 das ProTech M42, 2016 vor allem das Einhell BT-BC 4D, 2018 vier Geräte und 2019 drei. Einen Rückstrom in Milliampere nennt kein Test; die GTÜ gibt Punkte und Worte. Einige Hersteller beziffern ihn dagegen selbst: NOCO für das Genius 5 unter 0,5 Milliampere, Dino für seinen Lader 12 V 5 A unter 5 Milliampere, CTEK für das MXS 5.0 unter einer Amperestunde im Monat, Victron für die Blue-Smart-IP65-Reihe 0,1 beziehungsweise 0,7 Amperestunden im Monat. Nachgemessen hat diese Angaben keiner der Tests.

Drei Sicherheitspunkte in den Ladegerätetests (eigene Zusammenstellung aus den Testberichten)
PrüfpunktGeprüft inBefunde je Gerät
Rückstrom ohne NetzGTÜ 2011, 2016, 2018, 2019; AUTO BILD 2024ProTech M42 (2011), Einhell BT-BC 4D (2016), vier Geräte (2018), drei Geräte (2019); 2024 ohne Einzelergebnis
Funken beim AnschließenGTÜ 2016, 2018, 2019; AUTO BILD 20242016 volle Punkte bei allen, 2018 drei, 2019 drei, 2024 vier Geräte
VerpolungTCS 2014, GTÜ 2016, AUTO BILD 20242014 und 2016 Schutz bei allen; 2024 zwei Geräte danach defekt

Für den Kauf ergibt sich daraus kein Modellurteil, aber ein Muster. In jedem Jahrgang mit Befunden zum Rückstrom fielen Geräte auf, und in allen vier lagen sie in der unteren Hälfte der Wertung. In der Zeile für Kurzschlussfestigkeit und Funkenbildung bekamen 2016 alle acht Geräte die volle Punktzahl, 2024 schlugen vier von 15 bis 17 Geräten Funken. Bei TCS 2014 und GTÜ 2016 hatten alle Geräte einen Verpolungsschutz; 2024 haben zwei Geräte den Test dieses Schutzes selbst nicht überstanden. Was ein Hersteller über Funkenschutz und Verpolungsschutz auf die Verpackung schreibt, ist damit nur für die Modelle geprüft, die in diesen Tests standen.

57 Rückrufmeldungen aus fünf Datenbanken

Für die Rückrufe wurden am 20. Oktober 2026 die europäische Datenbank Safety Gate, die US-Behörde CPSC, Health Canada, die australische ACCC über Archivkopien, das Portal produktwarnung.eu und das Kraftfahrt-Bundesamt abgefragt. Gezählt sind nur Meldungen mit Bezug zur Fahrzeugbatterie: Ladegeräte und Erhaltungslader, Booster und Starthilfekabel. Ausgeschlossen sind Handy- und USB-Lader, Ladegeräte für Rundzellen, Werkzeugakkus, Modellbau und E-Bikes sowie Powerbanks ohne Starthilfefunktion.

Rückrufe und Warnungen nach Datenbank und Produktgruppe (Abfrage 20.10.2026)
DatenbankLadegerätedavon GrenzfälleBoosterKabel
EU Safety Gate (35)175711
CPSC, USA (8)2142
Health Canada (4)1030
ACCC, Australien (9)3360
produktwarnung.eu (1)0010
Summe (57)2392113

Als Grenzfall gilt ein Blei- oder 12-Volt-Ladegerät, bei dem die Meldung selbst keinen Fahrzeugbezug nennt; ohne diese neun bleiben 48 Meldungen. Gezählt sind Meldungen, nicht Produkte. Der Whistler Jump&Go etwa steht bei CPSC, Health Canada und ACCC, der OSRAM BATTERYstart 260 bei Safety Gate und produktwarnung.eu. Beim KBA ist keine dieser Marken geführt, mit einer Einschränkung: Die eigentliche Rückrufabfrage für Teile und Zubehör ist durch eine Bot-Prüfung geschützt, die nicht umgangen wurde; geprüft ist nur die offene Markenliste mit 119 Herstellern. Die 22 Produktwarnungen des KBA betreffen Kindersitze, Räder, Reifen und Ähnliches.

Wer die 35 Meldungen aus Safety Gate nach dem meldenden Staat sortiert, eigene Zählung aus den Einzelmeldungen, findet Finnland mit zehn Meldungen vorn, alle zehn zu Ladegeräten oder Booster-Netzteilen mit Stromschlaggefahr. Es folgen die Slowakei mit acht, alle zu Kabeln aus den Jahren 2007 bis 2009, das Vereinigte Königreich mit fünf, davon drei aus Nordirland seit 2025, Deutschland mit vier, Ungarn und Frankreich mit je drei sowie die Niederlande und Luxemburg mit je einer. Verpflichtend angeordnet waren 22 Maßnahmen, freiwillig 12, bei einer Meldung fehlt die Angabe. Die Datenbank trennt nur nach diesen beiden Kategorien; was daraus über die Schwere der Gefahr folgt, erläutert sie nicht.

EU Safety Gate: 35 Meldungen nach meldendem Staat (eigene Zählung)
StaatMeldungenSchwerpunkt
Finnland10Ladegeräte und Booster-Netzteile, Stromschlag
Slowakei8Starthilfekabel 2007 bis 2009, Brand
Vereinigtes Königreich5Ladegeräte ab 2025, Kompressor-Booster 2009
Deutschland4OSRAM-Booster, CBE-Ladebooster, zwei Kabel
Ungarn3Ladegeräte
Frankreich3Motorrad-Ladegeräte, ein Kabel
Niederlande1Booster Jstar Zero
Luxemburg1Ladegerät Absaar AB-4, Weichmacher

Über die Jahre verteilen sich die Meldungen ungleich. Die älteste stammt von 1974, eine Warnung der CPSC vor einem 12-Volt-Ladegerät mit möglicherweise tödlicher Stromschlaggefahr. Von 2007 bis 2009 kamen 14 Meldungen zusammen, 12 davon zu Kabeln. Booster-Meldungen mit Brandgefahr durch den Akku erscheinen ab 2014, die jüngste betrifft 2024 den OSRAM. Bei den Ladegeräten reicht die Reihe bis März 2026, als Nordirland für ein Ladegerät ohne Marke die Einfuhr ablehnte. Diese Zählung ist eine Untergrenze: Die ACCC war nur über Archivkopien erreichbar, und ob die Schnittstelle der CPSC vollständig ist, wurde nicht geprüft.

Brand bei Lithium-Boostern, Stromschlag bei Ladegeräten, Hitze bei Kabeln

Nach Gefahrenart zeigen die drei Gruppen deutlich verschiedene Profile, mit Mehrfachnennung gezählt. Bei den 23 Ladegeräten einschließlich Grenzfällen nennen 14 Meldungen Stromschlag, 9 Brand oder Überhitzung und eine eine chemische Gefahr. Bei den 21 Boostern geht es in 14 Meldungen um Brand oder Überhitzung des Akkus, in drei um Stromschlag am mitgelieferten Netzteil, in zwei um ein ungenaues Manometer des Kompressors und je einmal um einen falschen Ladeanschluss und eine Schalterkonstruktion. Von den 13 Kabeln betreffen 9 einen Brand durch unterdimensionierte Leiter oder Verbindungen, 3 Verbrennungsgefahr und eines Stromschlag und Explosion durch vertauschte Klemmen.

Unter den Boostern stehen bekannte Namen. OSRAM rief im Februar 2024 den BATTERYstart 260 und den baugleichen RING Fast Charge Jump Starter 260 zurück, als Erweiterung eines Rückrufs des BATTERYstart 360 vom März 2023; laut Safety Gate schaltet das Gerät im Standby unter Umständen nicht ab, es droht thermisches Durchgehen. Bis zur Rückgabe sollen die Geräte laut Herstellerinformation draußen, nicht brennbar und vor Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Der in AUTO BILD 2024 geprüfte BATTERYstart 400 ist in der Meldung nicht genannt. Der Exide Lithium Power Booster wurde 2018 in Finnland zurückgerufen, wegen zu kleiner Kriechstrecken im Netzteil.

Mehrere Meldungen verbinden Brandgefahr ausdrücklich mit Hitze oder dem Ladevorgang. Beim ULTRAI Jstar Zero, 2022 in den Niederlanden gemeldet, hält das Batteriemanagement die Zellen nicht in ihren Grenzen; beim Laden bei hoher Umgebungstemperatur sind Brand oder Explosion möglich. Ein Bezug zur Marke UTRAI ist nicht belegt. Die Powercon-Booster in Australien konnten 2019 überhitzen, wenn sie nach dem Start an der Batterie blieben oder bei hohen Temperaturen gelagert wurden. Der Projecta Intelli-Start konnte nach dem Starthilfevorgang überhitzen. Den Whistler Jump&Go betrafen laut CPSC 45 Berichte über Überhitzen oder Schmelzen, davon 18 Brände; zum ZETA Pocket Jump Starter gingen 487 Berichte über Akkuversagen und zwei Brände ein.

Bei den Ladegeräten nennen 14 der 23 Meldungen Stromschlag, etwa durch Isolierung, Kriechstrecken und Sicherungshalter, durch die Netzspannung berührbar werden kann. Darunter sind Geräte, die als Kfz-Ladegerät bei Amazon angeboten wurden, etwa der YDBAO SWT-1880 mit dem Namen „Universal Pulse Repair Charger“, 2025 in Nordirland wegen einer versagenden Sicherung zurückgewiesen. Der Absaar AB-4 wurde 2025 in Luxemburg gemeldet, weil sein Kunststoff bis zu 14,4 Gewichtsprozent des Weichmachers DEHP enthielt. Clore Automotive rief laut Health Canada 2012 die Erhaltungslader CHARGE IT! 4410 und 4420 zurück, weil zwischen Batterie und Gerät ein Kurzschluss entstehen und Gehäuse oder Kabel schmelzen konnten.

Die Kabelmeldungen ballen sich: 12 der 13 stammen aus den Jahren 2007 bis 2009, acht davon meldete die Slowakei. Im Überlasttest erreichten die Leiter dort Temperaturen von 263 bis über 400 Grad, zulässig sind 135. Beim VETO-Starterkabel 120 A nennt die deutsche Meldung einen Querschnitt von etwa 3 statt 16 mm². In den USA rief AutoZone Kabel zurück, deren Klemmen vertauscht montiert waren. Für NOCO ergab auch die Suche nach dem Markennamen in CPSC und Safety Gate keinen Rückruf, für CTEK die Markensuche in Safety Gate. Ein Rückruf eines Ladegeräts von CTEK, NOCO, Optimate, Bosch oder Varta fand sich in keiner der Datenbanken, von Absaar nur die Weichmacher-Meldung. Welche Kabelmeldung zu welchem Querschnitt passt, ordnet die Kabelseite ein.

Ampere-Aufdrucke, Netzteile, Anschlüsse: Einzelheiten aus den Meldungen

Elf der 13 Kabelmeldungen nennen eine Ampere-Zahl, die auf dem Produkt stand: 120 Ampere beim VETO, bei POWER FORCE und beim Lifetime-Kabel aus Frankreich, 150 Ampere beim O.K.-Kabel, 200 Ampere bei AUTOMAX und einem ALPIN-Kabel, 400 Ampere bei Car Commerce und einem zweiten ALPIN-Kabel, 300 Ampere bei FILSON, 600 Ampere bei einem dritten ALPIN-Kabel und 900 Ampere bei einem Kabel ohne Marke. Gefährlich waren sie trotzdem, und zwar wegen des Leiters, nicht wegen der Zahl. Beim AUTOMAX-Kabel lag der Leiterwiderstand bei 47,8 statt höchstens 37,1 Milliohm je Meter, es entsprach nicht ISO 6722. Beim Lifetime-Kabel erwärmten sich die Leitungen um 67 und 85 Kelvin, zulässig waren 45 und 15 Kelvin, und der Spannungsabfall lag bei mehr als 10 Volt statt höchstens 1,05. Das POWER-FORCE-Kabel konnte an den Griffen binnen vier Sekunden durchbrennen.

Daraus folgt für die Lesart eines Kabelangebots, eigene Einordnung aus diesen Meldungen, dass eine Ampere-Angabe ohne Querschnitt und ohne Norm wenig über die Belastbarkeit aussagt. Zwei der Prüfpunkte, an denen die Behörden die Kabel scheitern ließen, hat auch der TCS 2014 erfasst: Leiter und Isolierung der Zangen; die Erwärmung beschreibt dort nur der SRF-Bericht zum Landi-Kabel. Beim Kabel ohne Marke mit 900 Ampere waren die Polzangen nicht vollständig isoliert, es drohte ein Lichtbogen. Beim AutoZone-Kabel in den USA waren die Klemmen vertauscht montiert, sodass schon das richtige Anschließen nach Farbe zur Verpolung führte.

Bei Boostern kommt die Gefahr in mehreren Meldungen nicht aus dem Akku, sondern aus dem Zubehör. Satex 2015, Doca 2018 und Exide 2018 wurden in Finnland wegen zu kleiner Kriech- oder Luftstrecken im Netzteil zurückgerufen, also wegen Stromschlaggefahr beim Aufladen an der Steckdose. Der Tridon MA8000 in Australien hatte eine Ladebuchse, in die ein 240-Volt-Kabel passte, obwohl der Eingang für 12 Volt gedacht war. Bei Invicta, Sentry und Roypow passten die Kabel in den falschen Ausgang, was beim Laden zu Schäden und Brand führen konnte. Zwei britische Meldungen von 2009 betreffen Kombigeräte mit Kompressor, deren Manometer um mehr als 50 Prozent falsch anzeigte.

Unter den Ladegeräten fallen zwei Meldungen auf, die keine Steckdosengeräte für den Hausgebrauch betreffen. Der CBE CSB2 ist ein Gerät für Wohnmobile, das die Starterbatterie aus der Aufbaubatterie lädt; Spannungsspitzen im 12-Volt-Netz konnten es beschädigen und zum Überhitzen bringen, es wurde 2022 in Deutschland freiwillig zurückgerufen. Der Supercheap-Auto-Händler in Australien rief 2023 in zwei getrennten Meldungen zwei eigene Ladegeräte mit 20 und 1,6 Ampere zurück, weil die Schutzschaltung nicht normgerecht war und an der Ausgangsklemme Spannung anliegen konnte. Ein französisches Ladegerät für Motorradbatterien wurde 2016 zurückgenommen, weil sich die Anschlüsse leicht verdrehen ließen.

Für den Käufer eines Boosters heißt das: Ein Rückruf kann auch das Netzteil oder die Ladebuchse betreffen, nicht nur den Akku. Die Meldungen nennen in der Regel Marke, Modell und Typnummer des Netzteils; Exide etwa das Netzteil SW-120100, Doca das Netzteil 15100-15W. Bei einem Gerät mit separatem Netzteil gehört deshalb auch dessen Typnummer zum Abgleich mit einer Meldung.

„Testsieger“ und Prüfsiegel in Amazon-Angeboten

Unter den 160 Angeboten, die für diesen Cluster am 20. Oktober 2026 bei Amazon ausgewertet wurden, berufen sich einige auf Tests, und nicht jeder Verweis hält dem Abgleich stand. Das Angebot des Dino KRAFTPAKET 600A wirbt mit „Testsieger Adac + Öamtc + Vergleich.org“, ohne Jahr und ohne Modell. Der ADAC hat 2016 einen Dino Starthilfe 136102 mit 300 Ampere Startstrom laut Datenblatt geprüft; das Angebot nennt 600 Ampere im Titel. Ob es dasselbe Gerät ist, belegen weder Angebot noch Test.

Die Angebote des HAUSPROFI 6A und 15A werben mit einem Siegel von „Prüfengel“ und 96 von 100 Punkten. Prüfengel ist ein Bewertungsdienst, keine Prüfstelle nach einer Norm. Ein Hausprofi-Ladegerät mit 6 Ampere laut Produkttitel stand dagegen im Test der Auto Zeitung 2025 und kam dort mit 56 von 100 Punkten auf den letzten Platz, Note „ausreichend“, mit knapp 60 Zentimeter langen Klemmenkabeln. Das Starthilfekabel von GRUNDIG nennt im Angebot eine Testnote 1,6 von „Haus&Garten Test“ aus der Ausgabe 05/2020; dieser Test gehört nicht zu den hier ausgewerteten Quellen.

Eine Sicherheitsnorm mit Nummer nennt keines der 90 ausgewerteten Ladegeräte-Angebote. Die Sicherheitsnorm für Batterieladegeräte, DIN EN 60335-2-29, steht in keinem der 160 Angebote, weder im Titel noch in den Stichpunkten, im Datenfeld oder in der Herstellerbeschreibung. „TÜV“ oder „GS“ tauchen bis auf ein Angebot, das im Stichpunkt „TÜV-/GS geprüft“ schreibt, nur im Auswahlfeld „Spezifikation erfüllt“ auf, das der Händler selbst befüllt. Ein Testergebnis, ein Prüfsiegel und eine Normprüfung sind drei verschiedene Dinge, und im Angebot sind sie selten auseinanderzuhalten.

Für den Leser heißt das: Ein Testsieger-Hinweis im Angebot ist ein Anlass, den Test aufzurufen, nicht ein Ersatz dafür. Steht kein Jahr dabei, fehlt die wichtigste Angabe. Steht ein Jahr dabei, lohnt der Abgleich der Modellnummer mit der Tabelle des Tests. Welche Angaben ein Angebot sonst enthalten sollte und welche fehlen, behandelt die Prüfanleitung zum Kauf ausführlich.

Was in keinem Test steht: Peak-Ampere, Bestseller, Kapazität der Booster

Den Spitzenstrom eines Boosters, auf Amazon meist als „Peak“ in Ampere angegeben, hat keine frei lesbare Quelle nachgemessen. Der ADAC urteilt nur „erfüllt“ oder „nicht erfüllt“ je Temperatur, AUTO BILD misst die Haltedauer bei festen 300 Ampere, Auto Zeitung und ams zählen Starts. Kein Hersteller definiert, unter welcher Bedingung sein Peak-Wert gilt; die Angaben reichen von 500 Ampere beim OSRAM BATTERYstart 200 bis 8000 Ampere beim UTRAI JS-10, eigene Zusammenstellung aus Herstellerseiten; OSRAM und Dino nennen zusätzlich einen kleineren Startstrom, ebenfalls ohne Definition. Einen Vergleich dieser Zahlen über Marken hinweg gibt es nicht, und eine Messung, die ihn möglich machte, liefert der Markt nicht.

Ebenso fehlt ein sauberes Paar aus angegebener und gemessener Kapazität bei Boostern. Der ADAC vergibt Noten, der ÖAMTC stellt fest, dass sich die Angaben auf Einzelzellen beziehen, und die Kapazitätsspalte von AUTO BILD 2024 widerspricht dem eigenen Fließtext um den Faktor zehn. Auch einen gemessenen Kabelquerschnitt gegen die Angabe veröffentlicht kein frei lesbarer Test; es gibt nur den qualitativen TCS-Fall und die Behördenmessung beim VETO-Kabel.

Die dritte Lücke betrifft das heutige Angebot. Keiner der gefundenen Tests enthält die Amazon-Bestseller MOTOPOWER MP00205A, NOCO GENIUS1 und NOCO GENIUS2. Getestet sind dagegen Geräte, die es so teils nicht mehr gibt: Der Noco GB30 aus dem ADAC-Test ist nicht das Gerät, das NOCO heute führt; der GB40 hat dieselbe Energieangabe von 24 Wattstunden, aber 1000 statt 400 Ampere Spitzenstrom laut Hersteller. Ob er als Nachfolger gilt und ob die Zellen gleich sind, ist nicht belegt. Wer ein Modell aus der Bestsellerliste wählt, kauft in diesen Fällen ohne unabhängige Messung.

Auch zu zwei Fragen aus Foren und Suchvorschlägen liefern die Tests keine Zahlen; zu Winter und Kälte stehen 277 eindeutige Vorschläge in den Daten, zu Lithium und LiFePO4 500. Ob ein Ladegerät in einer unbeheizten Garage bei Frost lädt, hat kein Test gemessen; die GTÜ prüfte 2016 nur Klemmen und Leitungen bei −20 Grad, AUTO BILD 2024 nennt einen Kältetest ohne Ergebnisse je Gerät. Messwerte zum Lithium-Programm eines Ladegeräts, also zum Laden einer LiFePO4-Starterbatterie, veröffentlicht keiner der Berichte; die Tests nennen nur, welche Batterietypen ein Gerät laut Hersteller unterstützt. Für beides bleiben die Herstellerangaben die einzige Grundlage, und die stehen nicht im Testbericht, sondern in der Anleitung.

Was eine Messung mit Seriengeräten zur Regeneration sulfatierter Batterien zeigen würde, ist ebenfalls offen. Die Auto Zeitung vergab dafür Zusatzpunkte, die GTÜ beschreibt die Funktion, und mehrere Ladegeräte arbeiten in diesem Modus mit 15,8 bis 16,5 Volt, über 14,8 Volt laut ZVEI und Banner nur an einer vom Bordnetz getrennten Batterie. Eine unabhängige Untersuchung, die eine dauerhafte Wiederherstellung belegt, fand sich nicht; die einzige gefundene kontrollierte Arbeit, eine Abschlussarbeit von 2002, kommt nach ihrer Zusammenfassung zu keinem Wirkungsnachweis bei sulfatierten Batterien.

Widersprüche in den Testberichten selbst

Mehrere Berichte widersprechen sich innerhalb derselben Seite, und das betrifft nicht nur Nebensachen. Eine Übersicht, damit beim Zitieren klar ist, welche Zahl an welcher Stelle steht.

  • AUTO BILD 2024, Ladegeräte: Kältetest mit −12 und mit −10 Grad; Testjahr 2024 bei einem Veröffentlichungsdatum der Adresse von 2011; im Fragenteil CTEK CT5 als Testsieger statt AEG und Noco; Einheit des Ladestroms wechselnd Ampere, Amperestunden, „Ladespannung“.
  • AUTO BILD 2024, Booster: Kapazitätsspalte gegen Fließtext um Faktor zehn; Nexpow einmal 2,5 Sekunden, einmal eine Sekunde „bei 20°C“; Hulkman Alpha 85S gegen „Alpha 65“.
  • AUTO BILD und GTÜ 2018: Heft 52/2018 gegen „im Winter 2019“ im Fließtext; die GTÜ-Mitteilung nennt Black & Decker BDV090 und Pro User DFC 900N, die Archivfassung Black & Decker 6V/12V und Pro User 16606 DFC 900.
  • ADAC 2016: Prüftemperaturen +55, +20, 0 und −20 Grad in der Übersicht, +25 und −18 Grad auf den Detailseiten; Kunzer einmal MPB50, beim ÖAMTC einmal MPFB90, sonst MPB90.
  • Auto Zeitung 2025, Ladegeräte: Preis-Leistungs-Sieger CE-BC 10 M im Text gegen CE-BC 4 M in der Bildunterschrift.
  • Auto Zeitung 2025, Ladegeräte: dem CTEK MXS 5.0 wird ein Betriebsbereich „bis zu -20 °C“ zugeschrieben; die CTEK-Anleitung nennt für die Umgebung +5 bis +50 Grad.
  • Auto Zeitung 2025, Powerbanks: Povasee als 4000A im Test, als 6000A im Produktkasten.
  • Auto Zeitung 2025, Einzeltest Dino Kraftpaket: einmal „5-l-Benziner“, einmal „6,0-l-Benziner“ als Herstellerangabe.

Keiner dieser Widersprüche macht einen Test wertlos. Sie zeigen aber, dass Testberichte redaktionelle Texte sind, die über Jahre unter derselben Adresse fortgeschrieben werden. Wer eine Zahl übernimmt, sollte sie an der Tabelle prüfen, nicht am Fließtext, und das Testjahr mitnennen.

Ein Testergebnis lesen: Jahrgang, Prüfer, Messung oder Note

Die Frage, an der die Lesart eines Testergebnisses kippt, lautet: Wurde der Wert gemessen oder nur benotet? Eine Note 1,8 bei AUTO BILD, 448 GTÜ-Punkte oder 82 Punkte bei der Auto Zeitung sagen, wie ein Gerät nach dem Schema dieser Redaktion abgeschnitten hat. Sie sagen nicht, ob es seine Angabe hält. Das tun nur die sechs Ladestrom-Paare von 2024, die Haltedauer bei 300 Ampere und, als Punkte, die Nennwert-Zeile der GTÜ von 2016. Wer einen Wert sucht, der sich mit dem Datenblatt vergleichen lässt, findet ihn in diesen drei Stellen und sonst nirgends.

Wie stark die Gewichtung ein Urteil verschiebt, zeigt der Noco GB30 im ADAC-Test. In der Sicherheit bekam er mit 1,2 die beste Note aller sieben Booster, in der Funktion mit 4,5 die schlechteste; heraus kam eine 3,1. Wer einen Booster vor allem nach Kurzschlussfestigkeit und Schutzart auswählt, hätte 2016 diesen genommen, wer nach Startleistung bei Kälte auswählt, eher nicht. Die Gesamtnote verdeckt diesen Unterschied, die Kapitelnoten zeigen ihn.

Wie unterschiedlich die Ladegerätetests gebaut sind, zeigt der Vergleich der Verfahren. Jede Zeile nennt nur, was der jeweilige Bericht selbst dazu sagt.

Verfahren der Ladegerätetests im Vergleich
TestPrüferWoran geprüftWertungKälteprüfung
AUTO BILD 2011GTÜkeine Angabe im freien TeilSchulnotenja, ohne Temperatur
TCS 2014TCSkeine Angabe in der TabelleProzent, gewichtetkeine Angabe
AUTO BILD 2016GTÜTestbatterie, Restspannungen 3 bis 9 V500 PunkteKlemmen und Leitungen bei −20 °C
AUTO BILD 2018GTÜTestbatterie, Restspannung bis 3 V500 Punktekeine Angabe
MOTORRAD 2019GTÜ, FAKT4-Ah-Motorradbatterie500 Punktekeine Angabe
AUTO BILD 2024Labor der Computer BILDPrüfstand, RestspannungSchulnoten−12 oder −10 °C
Auto Zeitung 2025Redaktion95-Ah-Batterie im VW Polo, 45-Ah-Batterie für Regeneration100 Punktekeine

Auch die Skalen sind verschieden. AUTO BILD und ADAC vergeben Schulnoten, bei denen die kleinere Zahl besser ist. Die GTÜ vergibt bis zu 500 Punkte und ordnet sie in „sehr empfehlenswert“, „empfehlenswert“ und „bedingt empfehlenswert“, MOTORRAD übersetzt dieselbe Prüfung in „sehr gut“ bis „befriedigend“. Der TCS gibt Prozent mit denselben drei Empfehlungsstufen, die Auto Zeitung 100 Punkte mit Schulnoten in Worten. Eine Umrechnung zwischen diesen Skalen liefert keine der Quellen, und ein „gut“ bei MOTORRAD ist nicht dasselbe wie eine 2,0 bei AUTO BILD.

Der zweite Blick gilt dem Jahrgang und der Modellnummer. Tests von 2011, 2016 und 2018 beschreiben Geräte, die es teils nicht mehr gibt oder die heute unter anderem Namen verkauft werden; ein Ergebnis für den Noco GB30 gilt nicht für den GB40, auch wenn beide dieselbe Energieangabe tragen. Testsieger-Siegel in Angeboten nennen oft nicht, aus welchem Jahr sie stammen. Ob ein Siegel zum angebotenen Modell gehört, lässt sich nur mit dem Testbericht in der Hand prüfen, und wie man ein Angebot Zeile für Zeile liest, zeigt die Prüfanleitung für das Angebot vor und nach dem Kauf.

Drittens zählt, woran geprüft wurde. Die MOTORRAD-Tests nutzen eine 4-Ah-Batterie, die Auto Zeitung eine halbleere 95-Ah-Batterie, AUTO BILD 2024 einen Prüfstand. Ein Ladegerät, das an der kleinen Batterie gut abschneidet, sagt wenig über eine große Batterie im Transporter. Bei Boostern unterscheiden sich die Testmotoren: ams prüfte an einem 2,8-Liter-Diesel und einem 1,5-Liter-Benziner, die Auto Zeitung an einem 1,9-Liter-Diesel. Die Prüfer unterscheiden sich ebenso: GTÜ, KÜS, FAKT, das Labor der Computer BILD, der ADAC und die M+S Solution GmbH für ams.

Aus den Befunden folgen Ausschlusskriterien, die vor dem Kauf greifen. Ein Gerät, das in einem Test Rückstrom ohne Netz zeigte, scheidet für den Dauerbetrieb über den Winter aus, solange kein neuerer Test das Gegenteil zeigt. Ein Gerät, dessen Verpolungsschutz im Test zum Defekt führte, ist ungeeignet, wenn es oft an fremden Fahrzeugen eingesetzt wird. Und ein Booster mit einem Rückruf in Safety Gate kommt nicht infrage, wenn die Seriennummer oder der Datumscode in den betroffenen Bereich fällt; die Meldungen nennen Modellnummern, bei Whistler sogar Datumscodes.

Ein Abbruchpunkt gehört dazu. Wer einen Testsieger sucht, weil die Batterie immer wieder leer ist, braucht unter Umständen gar kein neues Ladegerät, sondern eine Ursache; die Tests prüfen Geräte, nicht Batterien oder Autos. Der Hub sortiert die Wege dorthin, von der Diagnose der Batterie bis zur Wahl der Geräteklasse.

Nach dem Kauf: Testbericht, Modellnummer und Rückrufdatenbank abgleichen

Nach dem Kauf lässt sich mit den Testberichten mehr anfangen als vorher, weil das Typenschild vorliegt. Die Modellnummer auf dem Gerät entscheidet, ob ein Testergebnis überhaupt gilt. Das betrifft vor allem Geräte mit ähnlichen Namen: Bosch C3, C30 und C40-Li sind drei verschiedene Geräte, Noco Genius 5, Genius10 und Genius G 7200 ebenso, und Einhell führt CE-BC 1 M, 4 M, 10 M und 30 M. Ein Testergebnis für das eine Gerät überträgt sich nicht auf das andere.

Für Booster lohnt die Suche in Safety Gate nach Marke und Modell; dort stehen 35 der 57 Meldungen dieser Seite. Gesucht werden muss dort auf Englisch; deutsche Begriffe wie Starthilfe oder Batterieladegerät liefern keinen Treffer, weil die Meldungen englisch erfasst sind. Bei den Rückrufen von OSRAM und RING nannten Hersteller und Behörden ausdrücklich, wie das Gerät bis zur Rückgabe zu lagern ist; diesen Hinweisen geht eine eigene Einschätzung nicht vor.

Wer selbst sehen will, ob ein Ladegerät die Angabe auf der Verpackung erreicht, bräuchte die Messtechnik der Labore; eine Anleitung für einen Heimtest liefert keine der Quellen, und hier steht deshalb keine. Was sich ohne Messgerät feststellen lässt, sind Klemmenlänge, Schutzart und Anschlusskabel; die Auto Zeitung hat die Klemmenkabel gemessen und fand Längen von knapp 60 bis 185 Zentimetern.

Nicht belegbare Punkte dieser Datenseite

  • Ein Test von Kfz-Ladegeräten, Boostern oder Starthilfekabeln durch die Stiftung Warentest, den ADAC, ÖKO-TEST, Konsument, TÜV oder DEKRA; keiner wurde gefunden.
  • Ein Messwert für den Spitzenstrom („Peak A“) eines Boosters und eine Definition dieses Werts durch einen Hersteller.
  • Ein sauberes Paar aus angegebener und gemessener Kapazität eines Boosters in mAh oder Wh.
  • Ein gemessener Querschnitt eines Starthilfekabels in einem Test; nur der TCS-Fall Einhell BT-BO 16A ist qualitativ beschrieben.
  • Die Messdauer bei Bosch C30, Dino 13611, Nexpeak NC201 und Victron IP22 im Test 2024 sowie der Lademodus des Victron.
  • Rückstrom- und Kälteergebnisse je Gerät aus AUTO BILD 2024, obwohl beides geprüft wurde.
  • Ein Rückstrom in Milliampere aus irgendeinem Test; die GTÜ vergibt Punkte.
  • Die Ladeströme der TCS-Tabelle 2014 als gesicherte Messung; die Quelle sagt nicht, ob gemessen oder übernommen.
  • Der Originalartikel des AUTO-BILD-Tests 2021 mit KÜS; bekannt nur aus einer CTEK-Mitteilung und einem K-Tipp-Bericht.
  • Modelle und Daten des AUTO-BILD-Kabeltests 2002, die nur im kostenpflichtigen Heftarchiv stehen.
  • Ein unabhängiger Test der Amazon-Bestseller MOTOPOWER MP00205A, NOCO GENIUS1 und GENIUS2.
  • Ob die Kapazitätsangaben von AUTO BILD 2024 bei den Boostern auf 12 Volt umgerechnet sind oder sich auf die Zellen beziehen.
  • Ob der Noco GB40 als Nachfolger des 2016 getesteten GB30 gilt und ob die Zellen gleich sind.
  • Ein Wirkungsnachweis der Regenerationsprogramme mit Seriengeräten an Pkw-Batterien.
  • Die Rückrufabfrage des KBA für Teile und Zubehör; sie ist durch eine Bot-Prüfung geschützt.
  • Die Vollständigkeit der CPSC-Schnittstelle und der ACCC-Daten, die nur über Archivkopien erreichbar waren.
  • Die Originalmeldung zum Rückruf des OSRAM BATTERYstart 360 vom März 2023.
  • Der Testbericht von chip.de, dessen Seite beim Abruf nicht erreichbar war.

Testberichte, Rückrufdatenbanken und Herstellerunterlagen

Alle Quellen wurden am 20.10.2026 abgerufen. Ältere AUTO-BILD-Fassungen stammen aus der Wayback Machine. Werte aus dem ÖAMTC-PDF und die Spaltenzuordnung im TCS-PDF sind abgelesen. Herstellerangaben sind als solche bezeichnet; kaufebesser hat kein Gerät gemessen und keinen Test durchgeführt.

FAQ

Häufige Fragen

Gibt es einen Batterieladegerät-Test der Stiftung Warentest?

Nein. Die Suche auf test.de findet keinen Test von Kfz-Ladegeräten, Erhaltungsladern, Boostern oder Starthilfekabeln, nur Tests von Starterbatterien aus den Jahren 2004, 2007 und 2012. Unabhängige Ladegerätetests stammen von AUTO BILD mit der GTÜ, vom TCS, von der Auto Zeitung und von MOTORRAD.

Hat der ADAC Batterieladegeräte getestet?

Nein, das Testverzeichnis des ADAC führt keinen Ladegeräte- und keinen Kabeltest. Der letzte ADAC-Test in diesem Umfeld prüfte im Januar 2016 sieben Lithium-Booster; bei −18 Grad erfüllte keiner seine Leistungsangaben. Das Ladegerät mit ADAC-Label stammt von Brüder Mannesmann und ist kein ADAC-Testergebnis.

Welches Batterieladegerät ist Testsieger?

Das hängt vom Test und vom Jahr ab. Bei AUTO BILD 2024 teilen sich AEG CW10 und Noco Genius10 mit Note 1,8 den Sieg, bei der Auto Zeitung 2025 liegt das AEG LT 10 mit 82 von 100 Punkten vorn. In den GTÜ-Tests von 2011 bis 2019 stand jeweils ein CTEK-Gerät an der Spitze.

Welche Starthilfe-Powerbank ist Testsieger?

Bei AUTO BILD 2024 das Dino Kraftpaket 12V-600A mit Note 1,4, bei der Auto Zeitung 2025 der Featoo mit 87 von 100 Punkten. Dino lag auch beim ADAC 2016 und bei auto motor und sport 2021/22 vorn. Einen Test der Stiftung Warentest gibt es nicht.